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20. Ausgabe 2018 (17. Mai 2018)

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20. Ausgabe 2018 (17. Mai

AZA 8762 Schwanden Jeden Donnerstag in allen Haushaltungen Abonnement ausserhalb der Region jährlich Fr. 70.– Einzelverkauf: Fr. 2.20 Nr. 20 Donnerstag, 17. Mai 2018 Aus den Verhandlungen des Regierungsrates 7 Die Regionalzeitung mit Amtsblatt im Wirtschaftsraum Glarus Gegründet 1928 als Anzeiger vom Gross- und Kleintal Amtsblatt 20–24 Aus dem Linthgebiet 38 Auflage 31845 Expl. WEMF/SW-beglaubigt Fridolin Druck und Medien Tel. 055 6474747, Fax 055 6474700 E-Mail: fridolin@fridolin.ch www.fridolin.ch LEIT-SATZ Notfalldienste Bewegen statt pflegen Die strahlenden Gesichter und der unbekümmerte Kampfgeist (es ging nicht um Wahlen) der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen am Turnfest in Mollis sprechen für sich. So sieht Begeisterung aus, die ansteckend ist. Man wünscht sich aus tiefem Herzen, dass diese Begeisterung für die Bewegung im Freien oder in den Turnhallen noch lange anhalten wird – den Kindern zuliebe. Eltern und Lehrpersonen können dies mit persönlichem Einsatz und ohne grossen Kostenaufwand unterstützen. Ganz einfach, indem sie die Kinder ohne Zwang und mit Einfühlungsvermögen ermuntern mitzumachen, um sich sowohl im Körper als auch im Geist auf die Zukunft vorzubereiten. Das Bewusstsein, dass nur in einem vitalen Körper auch ein gesunder Geist wohnen kann, ist vorhanden, zumindest in der Theorie. Deshalb sind Be wegung und Sport fester Bestandteil des Lehrplans, und dies nicht nur als Auflockerung. Wenn daraus ein Spiel wird oder gar ein Wettkampfgefühl aufkommt, ist dies in der Regel ein positives Zeichen. Wer sich zum Mitmachen motivieren und für das Turnen begeistern lässt, hat – wenn er dies frei von Zwang ausleben kann – gute Aussichten auf ein gesundes und bewegtes Leben. Spielverderber könnten höchstens ehrgeizige Eltern oder Ausbildner sein, die aus ihren Schützlingen einen Küng oder Federer herantrainieren möchten. Nebst den körperlichen Anstrengungen entsteht für die Betroffenen nicht selten eine mentale Belastung, die im schlimmsten Fall lebenslange Folgeschäden mit sich bringt. Diese wiederum bedürfen einer langwie - rigen Therapie. Beim zurückliegenden Turnfest war dieser übertriebene Ehrgeiz von Erwachsenen nicht zu erkennen, auch sie zeigten sich locker und entspannt. Und – sie sind stolz auf ihre Kinder. Stolz dürfen sie auch auf sich selbst sein, indem sie ihnen die Teilnahme am Turnfest ermöglichen und damit aktiv Prävention betreiben. Schaut man sich die Statistiken der chirurgischen Abteilungen von Spitälern an, erkennt man schnell, dass Hüft-, Knie-, Schulter- und Handgelenks - operationen zu den «Spitzenreitern» zählen – gewinnbringende «Spitzenreiter» sogar. Es wird operiert, was das Zeug hält, und die nach - behandelnden Therapeuten können sich ob der vielen Patienten kaum retten. Lachende Dritte sind die Hersteller von künstlichen Gelenken. Ob regelmässiges Turnen tatsächlich hilft, dieser kostenintensiven «Ersatzteil-Entwicklung» entgegenzuhalten, kann ich nicht beweisen. Laut darüber nachzudenken, sei jedoch erlaubt. ● zim Am Jugendturnfest überzeugten die Jügeler alle – stellvertretend für viele andere hier die Jugi Näfels. Jugendturnfest in Mollis: Glarner Jugend turnt! (Foto: Valerie Landolt) Zum zweiten Mal in Folge organisierten die turnenden Vereine von Mollis das GLTV-Jugendturnfest. Über 600 Glarner Kinder machten am vergangenen Samstag und Sonntag mit – ein starkes Zeichen für die sportliche Zukunft des Glarnerlandes und für den Teamgeist. Mit 33 Turnerinnen und Turnern startete die Geräteriege des TV Haslen am Samstag ins Einzelgeräteturnen und konnte entsprechend Medaillen abräumen. Am Sonntag standen die spielerischen Gruppenwettkämpfe im Zentrum. Aus Braunwald, Linthal, Luchsingen, Hätzingen, Schwanden, Bilten, Ober- und Niederurnen, Netstal, Näfels und ab Kerenzen standen von den 1.-Klässlern der Primarschule bis zur 3. Oberstufe Knaben und Mädchen in den Startlöchern. Allgegenwärtig waren die grünen T-Shirts der Jugi Mollis, die pinken der Jugi Netstal und die violetten der Meitlijugi Chlytal. Jedes Dorf hatte seine eigenen T-Shirts und entsprechend stolz zeigten die Kinder und Jugendlichen, woher sie kamen – ob in Rot aus Bilten oder in Blau aus Linthal. Angefeuert von Eltern und begleitet von Riegenleitungen ging es in Mollis um viel mehr als um den Sieg. Denn, wie Chrigel Büttiker, Oberturner und ehemaliger GLTV-Präsident, es formulierte, verfolgt man seit einigen Jahren vom Schweizerischen Turnverband her bei Jugend turnfesten eine neue Strategie. Weg von Einzelwettkämpfen, hin zu polysportiven Teamveranstaltungen. Eine Stärke der Turnvereine liegt nämlich darin, dass hier Schwächere und Stärkere mitmachen können. Vielseitige Wettbewerbe Entsprechend polysportiv waren die einzelnen Wettbewerbe aufgebaut. Beim Rugby etwa ging es darum, sich den Ball so oft wie möglich schnell zuzuwerfen, die Position zu wechseln und den Überblick zu behalten, beim Biathlon rannten die Kinder im Viereck und warfen Tennisbälle in ein Ziel. Beim Hochsprung lief man im Slalom an, der Sprung am Schluss kam aus dem Lauf heraus, die Latte war so gelegt, dass fast alle drüberkamen. Nach dem Mittagessen ging es dann in die Américaine-Stafette, wo acht Teil - nehmende jeder Riege eine Hindernisstrecke durchlaufen mussten – was den innerkantonalen Wettbewerb der Riegen beflügelte. Dank der spiele - rischen und vielseitigen Anlage der Wettbewerbe konnte jedes Kind seine Stärken ausspielen: Koordination, Schnelligkeit, Übersicht, Wurfkraft, Geschicklichkeit, Kraft. Die Grossen machten es vor und leiteten an, die Kleinen schauten sich ab und konnten zeigen, was sie zu Hause, im eigenen Turnverein, schon alles geübt hatten. Hier – wie in allen Wettbewerben am Sonntag – stand die Mannschafts - leistung im Zentrum. Entsprechend laut wurde die eigene Mannschaft bei allen Wettbewerben angefeuert und entsprechend seriös bereiteten sich alle vor. Starke Gruppen Wer gerade nicht im Einsatz war, erfand selber Spiele. Einige nahmen sich – in Ermangelung von Schlägern – einfach einen Tennisball und spielten mit den Händen Pingpong. Andere vertrieben sich die Zeit bei Himmel und Hölle, beim Fussballspiel in der Runde oder indem sie auf die Bäume kletterten. Es gab keine Langeweile, keinen Streit, keinen Lärm und kein Durcheinander. Genauso diszipliniert, wie das Team der turnenden Vereine Mollis den Anlass organisiert hatte, genauso friedlich, freudig und integrativ ging er über die Bühne. In seiner Ansprache dankte Stefan Schuler vom TV Mollis den Spon - soren und den Mitgliedern vom OK und forderte, dass man die Entscheidungswege bei der Gemeinde verkürze. Die anwesenden Vertreter von Gemeinde und Regierung nahmen dies entgegen und versprachen, es an geeigneter Stelle zu positionieren. Sponsoren und Offizielle stellten fest, dass sich der Aufwand gelohnt hat und die Gesellschaft vom ehren amt - lichen Engagement lebt. Auch Marcel Bösch, Präsident des GLTV, lobte das gute Teamwork der Molliser Vereine bei der Organisation und den tollen Anlass. Sicher, man hatte auch Wetter - glück, denn der angekündigte Regen hatte sich um einen Tag verspätet, doch darf sich die Turner familie für einmal auch selber auf die Schulter klopfen. Wer es schafft, so viele Kinder für den Sport zu begeistern und in seinen Dorfturnverein zu integrieren, der hat schon gewonnen. ● FJ Hausärztlicher Notfalldienst Täglich 24 Stunden EINWOHNER GLARUS SÜD: 0844 55 66 55 EINWOHNER GLARUS: 0844 44 66 44 EINWOHNER GLARUS NORD: 0844 33 66 33 An Samstagen, Sonntagen und allgemeinen Feiertagen werden die Dienstkreise Glarus Süd und Glarus (Mitte) zusammen geschlossen. Zahnarzt Samstag, 19. Mai 11.00 bis 12.00 Uhr Sonntag, 20. Mai Pfingstmontag, 21. Mai 11.00 bis 12.00 Uhr und 17.00 bis 18.00 Uhr Der diensttuende Notfallzahnarzt ist über Telefon 1811 zu erfragen. Augenarzt Samstag, 19. Mai, bis Pfingstmontag, 21. Mai Dr.med. Karl Georg Schmidt Kantonsstrasse 102, Freienbach SZ Telefon 055 410 38 32 Ab Frei tag, 12.00 Uhr, bis Dienstag, 08.00 Uhr. Schweizerisches Toxikologisches Zentrum Telefon 145, Zürich Tierarzt Samstag, 19. Mai, bis Pfingstmontag, 21. Mai Tierärztliche Notfallklinik Glarnerland und Umgebung Tierklinik am Kreis AG Zaunweg 11, Netstal Telefon 055 646 86 86 Permanenter Notfalldienst für alle Tierarten Notfallring Landerer/Buchholz: Kleintierpraxis Buchholz Buchholzstrasse 48, Glarus Telefon 055 640 26 40 Grosstierpraxis Landerer Bahnhofstrasse 31a, Näfels Telefon 055 622 22 66 Ab Samstag, 12.00 Uhr, bis Dienstag, 07.30 Uhr. Grosse Küchenausstellung Ziegelbrückstrasse 48

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