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33. Ausgabe 2017 (17. August 2017)

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33. Ausgabe 2017 (17. August

AZA 8762 Schwanden Jeden Donnerstag in allen Haushaltungen Abonnement ausserhalb der Region jährlich Fr. 65.– Einzelverkauf: Fr. 2.– Nr. 33 Donnerstag, 17. August 2017 Aus den Verhandlungen des Regierungsrates 6+8 Die Regionalzeitung mit Amtsblatt im Wirtschaftsraum Glarus Gegründet 1928 als Anzeiger vom Gross- und Kleintal Amtsblatt 18 – 20 Aus dem Linthgebiet 27 Coaching beim Immobilienkauf/-verkauf Telefon 078 826 72 71 www.immobiliencoach.ch Auflage 32 217 Expl. WEMF/SW-beglaubigt Fridolin Druck und Medien Tel. 055 6474747, Fax 055 6474700 E-Mail: fridolin@fridolin.ch www.fridolin.ch LEIT-SATZ Notfalldienste Zusammengehörigkeit «Love, Peace and Happiness» war das Motto des vor knapp 50 Jahren durchgeführten Woodstock-Festivals. Zwar versank das Festivalgelände damals in Schlamm, Abfall und Fäkalien. Es fehlte an allem, ausser an Marihuana. Trotzdem gilt Woodstock, und auch das Monterey-Pop- Festival, als die Geburtsstunde aller Open-Airs. Am Stadt-Open-Air 2010 brachte die Band Ten Years After einen kleinen Hauch Woodstock nach Glarus. Die britischen Blues-Rocker hatten 1969 einen vielbeachteten Auftritt beim Woodstock-Festival. Hier endet die Verbindung des Stadt- Open-Airs mit der «Mutter aller Schlammschlachten». Was geblieben ist, ist das Konzept, sich unter freiem Himmel zu treffen, Musik zu ge - niessen und den Alltag hinter sich zu lassen. Doch auch das ist heute keine Selbstverständlichkeit mehr. Nur wenige Kilometer von Glarus entfernt ist bei Konzerten das Mitbringen von Getränken verboten, Taschen und Rucksäcke sind nicht zugelassen. Beim Eingang zum Festivalgelände werden Ganzkörperchecks vorgenommen und alle zehn Meter ist ein Polizist anzutreffen. Am «Sound of Glarus» ist es anders. Selbst wer musikalisch keinem der Stars am Stadt-Open-Air zugetan ist, was bei der Vielfalt der Bands beinahe unmöglich ist, so gibt es doch einen weiteren, sehr wichtigen Grund, dem Rathausplatz einen Besuch abzustatten. Nämlich den, dass wir uns hier eben ohne Angst unter freiem Himmel treffen, Musik geniessen und den Alltag hinter uns lassen können. Auch wenn auch in Glarus ein höheres Sicherheitsdispositiv gilt. Feste wirken – soziologisch gewendet – gemeinschaftsstiftend und gemeinschaftserhaltend. Von diesem Grundsatz betrachtet ist das Stadt-Open- Air für den Zusammenhalt der Gesellschaft beste Medizin. Oder wie Organisatoren einst sagten: «Hier geht es nicht ums grosse Geld, sondern um Zusammengehörigkeit.» Die Aussage führt zu einem weiteren Grund, den Anlass zu besuchen: Die Veranstaltung ist viel mehr als ein Open-Air. Es ist ein Stadt- und Strassenfest, mit Speis und Trank und eben mehreren Bühnen. Ein Fest also, für alle Sinne. Mein musika - lischer Tipp: Al McKay’s Earth Wind & Fire Experience. Zu Songs wie «September» lässt sich auch im August mehr als nur gut tanzen. ● mho Heute Genuss-Tipp Seite 6 Seit Jahren mit Herzblut dabei: Martin Huber und Jonny Tinner organisieren mit ihrem Team heuer das zehnte Mal das «GLKB»-Sound of Glarus. (Foto: mho) «GLKB»-Sound of Glarus: «Wer es verpasst, ist selber schuld» Vom Donnerstag, 24., bis Samstag, 26. August, verwandelt sich Glarus wieder zum Mekka eingefleischter Musik- und Festfreunde. Das 10. Stadt-Open-Air mit seinem aussergewöhnlichen Charme, eingepackt zwischen Glärnisch, Schilt und Wiggis, verspricht auch heuer ein Vergnügen der besonderen Art. «Logisch wird das Jubiläums-Open- Air gefeiert», sagt Martin Huber. Aber gefeiert werde ja immer, «wenn ‹Sound of Glarus› ist». Ein Geschenk zur zehnten Austragung? «Das haben wir zusammen mit der Stiftung ‹für ein starkes Glarnerland› den Besuchern gemacht und viele vergünstigte Tickets herausgegeben, damit wir alle eine gute Party feiern können.» Die «gute Party» hat sich mittlerweile zu einem festen Bestandteil der Schweizer Open-Air- Szene entwickelt. Organisiert von der gl-events gmbh von Martin Huber, Jonny Tinner und ihrem Projektteam, ist das Musikfest vom Schweizer Festivalkalender heute nicht mehr wegzudenken. «Natürlich macht uns das stolz, es war aber nie unser Plan, zu einer festen Grösse zu werden», so Huber. «Wir haben das Projekt einfach stetig weiter - entwickelt, was erfreulicherweise dazu geführt hat, dass wir heute von Bands und Managements in der ganzen Schweiz wahrgenommen werden. Das ist natürlich ein schönes Zeichen.» «Eine gute Grösse» 13 000 Besucher hat das Stadt-Open- Air im letzten Jahr angelockt. «Damit hat es eine gute Grösse erreicht», betont Tinner. Man wolle ja nicht ins Unendliche wachsen, da dies andere Herausforderungen mit sich bringen würde. «Trotzdem verschliessen wir uns einem möglichen Wachstum nicht. Sollte dies eintreten, werden wir uns die entsprechenden Überlegungen machen.» Das Spezielle am Stadt- Open-Air sei jedoch gerade der Platz mitten in der Stadt. «Diese Atmosphäre, mit all den Beizen rundherum, finden alle einzigartig. Die Bands suchen Huber und Tinner jeweils gemeinsam im Team, zu welchem auch noch Tin Jenny, Marco Scherrer und Fritz Portner gehören, aus. Eine nicht immer leichte Aufgabe, so Tinner. Einerseits dürfe man nicht nur auf den eigenen Musikgeschmack achten, sondern einen guten Mix zusammenstellen. «Es soll ja für jeden etwas dabei sein.» Andererseits will man auch nicht einfach nur Bands präsentieren, die schon auf jeder anderen Open-Air-Bühne standen. Regionalität und Kontinuität «Ein wichtiger Aspekt ist uns auch, Kontinuität und Regionalität in den Anlass zu bringen», erklärt Huber. Wo immer möglich werde dazu mit lokalen Lieferanten und Sponsoren zusammengearbeitet, um Leistungen regional beziehen zu können. Dies gilt auch für den Aufbau der Infrastrukturen, bei welchen viele Vereine mithelfen. «Aber nicht gratis, wie bei vielen anderen Open-Airs, sondern gegen Bezahlung», erläutert Tinner. Eine grosse Herausforderung sind die alljährlichen Auflagen. Einerseits seitens der Behörden, aber auch von den Bands. Tinner: «Wir haben mit dem Kanton und der Gemeinde eine sehr gute Zusammenarbeit, aber die Anforderungen werden eben immer mehr.» In diesem Jahr musste das Sicherheitsdispositiv entsprechend verstärkt werden. «Das bedeutet, dass die Besucher mit einer verstärkten Eingangskontrolle rechnen müssen», sagt Huber. Ein Verbot für Taschen und Rucksäcke wurde zwar nicht ausgesprochen, «aber wir empfehlen, nicht unnötigerweise mit dem Rucksack oder grossen Taschen anzureisen.» Gestiegen sind auch die Gagen der Bands. «Die ganze Musikbranche ist am Boden, die CD-Verkäufe eingebrochen und von den Downloads können Bands und Manager nicht leben. Als Folge daraus werden die Gagen für Liveauftritte erhöht», bedauert Tinner. Doch das alles soll die Festlaune am Stadt-Open-Air nicht trüben. Noch sind Tickets im Glarussell in Glarus oder bei Ticketino erhältlich. «Wer es verpasst, ist selber schuld», schmunzelt Tinner. Infos: soundof glarus.ch. DONNERSTAG, ● mho 21. SEPTEMBER: MEGA Modebeilage Hausärztlicher Notfalldienst Täglich 24 Stunden EINWOHNER GLARUS SÜD: 0844 55 66 55 EINWOHNER GLARUS: 0844 44 66 44 EINWOHNER GLARUS NORD: 0844 33 66 33 An Samstagen, Sonntagen und allgemeinen Feiertagen werden die Dienstkreise Glarus Süd und Glarus (Mitte) zusammen geschlossen. Zahnarzt Samstag, 19. August 11.00 bis 12.00 Uhr Sonntag, 20. August 11.00 bis 12.00 Uhr und 17.00 bis 18.00 Uhr Der diensttuende Notfallzahnarzt ist über Telefon 1811 zu erfragen. Augenarzt Samstag/Sonntag, 19./20. August Dr.med. Riad Derzi Seestrasse 115, Wädenswil Telefon 044 783 96 46 Wochenend-Notfalldienst: jeweils ab Frei tag, 12.00 Uhr, bis Montag, 08.00 Uhr. Schweizerisches Toxikologisches Zentrum Telefon 145, Zürich Tierarzt Samstag/Sonntag, 19./20. August Tierärztliche Notfallklinik Glarnerland und Umgebung Tierklinik am Kreis AG Zaunweg 11, Netstal Telefon 055 646 86 86 Permanenter Notfalldienst für alle Tierarten Notfallring Landerer/Buchholz: Dieses Wochenende hat Dienst: Kleintierpraxis Buchholz Buchholzstrasse 48, Glarus Telefon 055 640 26 40 Grosstierpraxis Landerer Bahnhofstrasse 31a, Näfels Telefon 055 622 22 66 Wochenend-Notfalldienst: jeweils ab Samstag, 12.00 Uhr, bis Montag, 07.30 Uhr. Grosse Küchenausstellung Ziegelbrückstrasse 48

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