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Nr.49_07.12.2017

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AZA 8762 Schwanden Jeden Donnerstag in allen Haushaltungen Abonnement ausserhalb der Region jährlich Fr. 70.– Einzelverkauf: Fr. 2.20 Nr. 49 Donnerstag, 7. Dezember 2017 Regierungsrat 6+7 Landrat 12 Die Regionalzeitung mit Amtsblatt im Wirtschaftsraum Glarus Gegründet 1928 als Anzeiger vom Gross- und Kleintal Amtsblatt 25–28 Aus dem Linthgebiet 41 Auflage 31845 Expl. WEMF/SW-beglaubigt Fridolin Druck und Medien Tel. 055 6474747, Fax 055 6474700 E-Mail: fridolin@fridolin.ch www.fridolin.ch LEIT-SATZ Notfalldienste Nächstenliebe «Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst», heisst es in der Bibel. Das bedeutet: Für den oder die andere da zu sein, ohne dass es etwas kostet, ohne dass man eine Gegenleistung dafür will oder bekommt. In diesem Sinn ist Nächsten liebe einfach ein Geschenk. In einer Zeit, wo alles auf seine Kosten abgeklopft wird, ist so etwas schon fast unerhört. Nächstenliebe braucht auch keine grossen Gesten. Vielmehr steckt Nächstenliebe in den kleinen, aber doch so notwendigen Dingen des Alltags: Jemandem aktiv zuhören zum Beispiel, ihm oder ihr Zeit schenken für das, was er/sie auf dem Herzen hat. Nicht in Eile sein, sondern aufmerksam da sein. Ihm die Hand reichen, die Tür aufhalten, den Vortritt gewähren. Die eigene Familie, die Nachbarn, aber auch – wie es in der Bibel steht – die Armen, Kranken und Aus - gegrenzten sind unsere Nächsten, zu denen wir uns bedingungslos und in beispielhafter Liebe hinwenden. Wir dürfen dabei grosszügig sein, doch wir sollen kein grosses Auf - hebens machen vom Guten, das wir tun. Am besten also so tätig werden, dass die linke Hand nicht weiss, was die rechte tut. Man soll bescheiden und diskret sein, nicht auf die An - erkennung durch die Gesellschaft hoffen, sondern darauf, dass man seinen Lohn bekommen wird. Dieser Lohn kommt nicht als dicker Bonus – er kommt als einfaches Dankeschön, als sprachlose Geste, als Aufleuchten eines Hoffnungsschimmers in den Augen des Beschenkten. Nächstenliebe ist sich ihrer selbst gar nicht bewusst, sie ist ein Geschenk, sie wählt nicht aus und sie ist frei. Darin gleicht Nächstenliebe der Rose: Diese weiss nicht, dass sie gut riecht. Man muss nichts für ihren Duft bezahlen. Sie duftet für alle – ob gut oder böse – und sie ist nicht beleidigt, wenn niemand an ihr riecht. Man kann Nächstenliebe nicht erzwingen, weder bei sich noch bei anderen. Aber es gibt etwas, was man unterlassen kann: Man kann aufhören, brav und böse zu unterscheiden und die Liebe an Bedingungen zu knüpfen. Wenn das gelingt, kann man überall und immer Nächstenliebe schenken. ● FJ Heute Genuss-Tipp Seite 6 Das Rezept für gesundes Glück: Auf «Trösterli» verzichten und seine Nächsten lieben. Gesundheit im Glarnerland: Nächstenliebe statt «Trösterli» (Foto: FJ) Ob bei Jung oder Alt – in belastenden Alltagssituationen wird zum «Trösterli» gegriffen. Doch gute soziale Kontakte und tätige Nächstenliebe – besonders im privaten Umfeld – schaffen die beste Basis, um mit den Problemen des Alltags tatsächlich fertigzuwerden. Sie sind die grossen drei «Trösterli», wenn wir mit schwierigen Lebens - situationen umgehen müssen: die schnelle Zigarette zwischendurch, das Glas Wein am Abend sowie die Schlaftablette. Dumm nur, dass alle diese Mittel uns abhängig machen können. 9 von 10 Personen trinken gelegentlich Alkohol, jeder 10. trinkt täglich. Dabei nimmt der tägliche Konsum im Alter zu, bei den über 75- Jährigen trinkt jeder 4. täglich, vor allem die Männer. Bei den Frauen ist es die Schlaftablette – jede 6. Frau über 70 Jahre nimmt Schlaf- oder Beruhigungsmittel ein. Und ein Viertel der Schweizer Bevölkerung raucht. So gesund, wie man sich fühlt Wer aber fragt, wie man gesund bleibt, muss sich bewusst sein, dass das eigene Gefühl, zufrieden, optimis - tisch und mit lieben Menschen zusammen leben zu können, 50 Prozent der Gesundheit ausmacht. Die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung lebt in guten sozialen Netzwerken und ist zufrieden mit der Unterstützung, die sie von anderen bekommt. Auch drei Viertel der Menschen zwischen 65 und 74 Jahren geben an, dass sie sich wohl fühlen und optimistisch sind. Es gibt aber auch Gruppen, die besonders verletzlich sind. Das sind bei den Jüngeren Alleinerziehende oder Paare, die Eltern werden – denn sie brauchen die anderen, die ihnen helfen, damit sie die neuen Anforderungen als Eltern mit dem Beruf vereinen können. Dann gehören ältere Frauen dazu, verwitwete Männer und Frauen, Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen, pflegende Angehörige und Menschen, die mit Belastungen falsch umgehen – zum Beispiel, indem sie bei Stress auf ihre «Trösterli» zurückgreifen. Zusammen bis ins hohe Alter Beim öffentlichen Podium «Wo und wie werden wir alt?» zeigten die Verantwortlichen von Kanton und Gemeinde, wie sie mit der Aufgabe umgehen, dass wir möglichst lange in den eigenen vier Wänden leben und zugleich in gesunden sozialen Netzen leben wollen. Laut Simone Gatti, Fachfrau Altersarbeit, sind 80 Prozent der Personen, die alleine oder zu zweit in einem Einfamilienhaus wohnen, über 50 Jahre alt. Es brauche aber für das betreute Wohnen in Gross - haushalten freundnachbarschaftliche Wohn konzepte, die mit familiärer und professioneller Hilfe erweitert werden. Genau hier setzt auch das Departement Finanzen und Gesundheit unter Regierungsrat Dr. Rolf Widmer den Hebel an – bei der Förderung der intermediären Strukturen. Es sollen im Glarnerland mehr Tagesund Nachtstrukturen geschaffen werden, welche pflegende Angehörige entlasten und betreutes Wohnen anbieten. Wie wir lieben Was aber jede und jeder einzelne tun kann, das ist: immer die sozialen Kontakte und vor allem das private Umfeld pflegen. Denn ob gesund oder krank, unser Optimismus, unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit hängen zur Hälfte von den Mit - menschen ab, mit denen wir zu - sammenleben. Konzepte, wie man die Nächstenliebe zwischen den Generationen fördern kann, gibt es viele. Eines davon ist es, vier bis sechs Stunden pro Woche für andere oder die Allgemeinheit einzusetzen. Ob als Seniorin, die den Kindern bei den Hausaufgaben hilft oder für eine Familie kocht, oder als junger Lediger, der älteren Nachbarn den Umgang mit dem Computer zeigt oder für sie einkaufen geht – beides sind Zeichen von Nächstenliebe, und genau die braucht es, damit wir von den «Trösterli» nicht abhängig werden. Denn wie rät das Bundesamt für Gesundheit: «Pflegen Sie Hobbys und Freundschaften. Tun Sie Dinge, die Sie bereichern und erfüllen.» Das ist der richtige Schutz gegen die Probleme des Alltags. ● FJ 1. Preis: Skoda Fabia Mit Wettbewerb in dieser Ausgabe Hausärztlicher Notfalldienst Täglich 24 Stunden EINWOHNER GLARUS SÜD: 0844 55 66 55 EINWOHNER GLARUS: 0844 44 66 44 EINWOHNER GLARUS NORD: 0844 33 66 33 An Samstagen, Sonntagen und allgemeinen Feiertagen werden die Dienstkreise Glarus Süd und Glarus (Mitte) zusammen geschlossen. Zahnarzt Samstag, 9. Dezember 11.00 bis 12.00 Uhr Sonntag, 10. Dezember 11.00 bis 12.00 Uhr und 17.00 bis 18.00 Uhr Der diensttuende Notfallzahnarzt ist über Telefon 1811 zu erfragen. Augenarzt Samstag/Sonntag, 9./10. Dezember Dr.med. Riad Derzi Seestrasse 115, Wädenswil Telefon 044 783 96 46 Wochenend-Notfalldienst: jeweils ab Frei tag, 12.00 Uhr, bis Montag, 08.00 Uhr. Schweizerisches Toxikologisches Zentrum Telefon 145, Zürich Tierarzt Samstag/Sonntag, 9./10. Dezember Tierärztliche Notfallklinik Glarnerland und Umgebung Tierklinik am Kreis AG Zaunweg 11, Netstal Telefon 055 646 86 86 Permanenter Notfalldienst für alle Tierarten Notfallring Landerer/Buchholz: Dieses Wochenende hat Dienst: Kleintierpraxis Buchholz Buchholzstrasse 48, Glarus Telefon 055 640 26 40 Grosstierpraxis Landerer Bahnhofstrasse 31a, Näfels Telefon 055 622 22 66 Wochenend-Notfalldienst: jeweils ab Samstag, 12.00 Uhr, bis Montag, 07.30 Uhr.

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