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1. Ausgabe 2018 (4. Januar 2018)

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1. Ausgabe 2018 (4. Januar

AZA 8762 Schwanden Jeden Donnerstag in allen Haushaltungen Abonnement ausserhalb der Region jährlich Fr. 70.– Einzelverkauf: Fr. 2.20 Nr.1 Donnerstag, 4. Januar 2018 Schatzchäschtli 9 Treffpunkt 12 +13 Die Regionalzeitung mit Amtsblatt im Wirtschaftsraum Glarus Gegründet 1928 als Anzeiger vom Gross- und Kleintal Aus dem Linthgebiet FRIDOLIN-Inside 26 30 Auflage 31845 Expl. WEMF/SW-beglaubigt Fridolin Druck und Medien Tel. 055 6474747, Fax 055 6474700 E-Mail: fridolin@fridolin.ch www.fridolin.ch LEIT-SATZ Notfalldienste Hindernisse überwinden «Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.» Mit diesem Sprichwort im Hinterkopf ver - zichtet so mancher zu Neujahr gleich auf gute Vorsätze. Dabei sind die guten Vorsätze – heute spricht man eher von Wünschen oder Zielen – selbst nicht das Problem. Schade ist bloss, dass es uns oft nicht gelingt, sie zu realisieren. Dass uns das nicht gelingt, hat mehr damit zu tun, wie wir über Vorsätze oder Ziele oder Wünsche nachdenken. Die überraschende Antwort lautet: Wir denken und träumen zu positiv. Wir hoffen zwar, dass wir mit dem Rauchen aufhören oder Karriere machen, wir stellen uns auch vor, wie das Leben ohne Rauch oder mit einer schönen Lebensaufgabe wäre, aber wir vergessen, über die Hindernisse auf dem Weg zum Ziel nachzudenken und einen Plan zu machen, wie wir diese umschiffen wollen. Und genau so funktioniert auch das Modell «Wunsch – Ergebnis – Hindernis – Plan». Man soll sich zuerst den Wunsch lebhaft vorstellen. Wer also mehr an der frischen Luft sein möchte, stellt sich intensiv die freie Natur vor, wer schlank sein möchte, stellt sich das vor. Dabei stellt man fest, ob man das Er - gebnis wirklich will oder ob ein Wunsch allenfalls unrealistisch ist. Wenn dann der Gedanke vom sportlichen, schlanken Ich genügend stark ist, erschafft man im Kopf einen Kontrast. Man stellt sich vor, welches die Hindernisse sind, die auf dem Weg zum Ziel liegen. Dass man vom Sofa aufstehen muss, dass man keine wasserdichten Sportschuhe hat, dass man riesige Lust auf eine grosse Pizza mit Süss - getränk bekommt, wenn man doch abnehmen möchte. Und zum Schluss macht man einen Plan. Vielleicht fehlt einem einfach die Funktionskleidung für den Sport an der frischen Luft – das kann man lösen. Vielleicht braucht man einen Plan wie «bevor ich mich auf das Sofa setze, mache ich meinen Spaziergang» und vielleicht braucht man auch gesunde Alternativen wie «wenn ich eine grosse Pizza mit Süssgetränk möchte, dann presse ich mir einen Orangensaft und mache den Teig für die Pizza selber. Dann kann ich kontrollieren, was drin ist und mit was ich sie belege». Wer sich also zu Neujahr gute Vorsätze gemacht hat, kann sich jetzt lebhaft die Hindernisse vorstellen und gute Pläne machen, wie er diese aus dem Weg räumen will. Das akti - viert die positiven Kräfte effizient und motiviert dazu, die Probleme anzupacken. ● FJ Die Aussichten für 2018 sind sonnig. Glarnerland 2018: Ausblick (Foto: FJ) Bereits Mitte 2017 erreichte die Weltwirtschaft ein Zwischenhoch, für 2018 und 2019 zeigen die Prognosen der Konjunktur - forscher nach oben. Das sorgt auch im Glarnerland für rosige Zukunftsaussichten. Ein starker Aussenhandel und die rege Schweizer Binnenwirtschaft tragen zusammen zur positiven Prognose bei. Während das Bruttoinland - produkt 2016 noch sank und 2017 um moderate 0,9 bis 1,0 Prozent zunahm, sind für 2018 2,3 Prozent Wachstum prognostiziert. 2019 soll es dann noch einmal um 1,9 Prozent nach oben gehen. Gerade bei exportorientierten Unternehmen dürften sich also die Geschäftsbücher wieder füllen, denn der Franken hat sich abgeschwächt. Das lässt – zusammen mit dem vielversprechenden Winter, der uns schon vor Weihnachten Schnee bescherte – auch die Tourismusbranche hoffen. Auch das Beschäftigungsbarometer zeigt nach oben. In Gewerbe und Industrie – also im 2. Sektor – zeichnet sich eine Wende ab, im Dienstleis - tungssektor stieg die Anzahl der Beschäftigten um 1,0 Prozent. Insgesamt nahm die Zahl der offenen Stellen um 4000 zu, auch in der Ostschweiz nahmen die Beschäftigten 2017 zu – um 3000 Personen, wenn man das dritte Quartal der beiden Jahre vergleicht. Offene Jobs und Lehrstellen Derzeit gibt es in der Region 334 offene Stellen – vom Avioniker bis zur Zeichnerin werden Arbeitskräfte gesucht. Gleichzeitig bieten 172 Lehrbetriebe insgesamt 206 Lehrstellen an. In der Automobilbranche sind noch 11 Lehrstellen offen, im Gast - gewerbe werden nach wie vor Köche, Restaurations- und Hotelfachleute zur Ausbildung gesucht. Die Industrie sucht Kunststofftechnologen, Kons trukteure, Polymechaniker und Produktionsmechaniker, im Gewerbe werden angehende Zeichner, Maurer, Zimmerleute, Schreiner, Elektriker, Fassadenbauer, Spengler und Sani - tärinstallateure gesucht. Selbst für Kaufleute gibt es derzeit noch 15 offene Lehrstellen, ebenso viele sind für Detailhandelsfachleute offen. Sie alle können – wenn sie wollen – später auch weiterhin im Glarnerland leben, denn weil hier die Belastung durch Fixkosten und Abgaben tief ist und auch die Wohnkosten geringer sind als anderswo, werden sie am Ende des Monats mehr frei ver füg - bares Einkommen in der Tasche haben als andere Schweizer im Durchschnitt. 2018 werden sich die Mieten eher nach unten bewegen – denn der Leerstand an Wohnungen wächst. Die tiefe Inflation wird zudem die Zinsen in Schach halten, wer also bauen oder kaufen will, hat nach wie vor gute Karten. Bewegte Politik Sowohl auf Gemeinde- wie auch auf Kantonsebene stehen im März Gesamterneuerungswahlen an. Ein spannendes Rennen könnte es um den frei werdenden Regierungsratssitz von Röbi Marti geben, hier machen sich zwei Kandidaten für den Wahlkampf bereit. Zudem hat sich – aufgrund der Bevölkerungszahlen – eine Verschiebung von Landratssitzen aus dem Süden in den Norden er - geben, was auch im Landrat auf einige personelle Veränderungen hindeutet. Noch spannender wird es in den Gemeinden, jedenfalls in Glarus Nord und Glarus Süd. Im Norden könnte es gut sein, dass bis auf zwei ver - bleibende Gemeinderäte das gesamte Gremium ausgewechselt wird – für das begehrte Gemeindepräsidium gibt es bereits jetzt fünf Kandidaten. Im Süden wird durch die neue Gemeinde - ordnung die Anzahl der Sitze im Gemeinderat drastisch reduziert – von bisher 15 auf neu 7 Sitze. Auch national wirft dieser 4. März 2018 seinen Schatten voraus, mit der äusserst umstrittenen No-Billag-Initiative. Denn dieses Geschäft betrifft alle Haushalte der Schweiz – also auch im Glarnerland – direkt, entsprechend kontrovers werden die Diskussionen schon geführt und wohl noch geführt werden. Position sichern In der Sachpolitik verspricht die kommende Landsgemeinde ent - scheidende Weichenstellungen: Beim Memorialsantrag für den Hoch - wasserschutz ebenso wie bei den Vorlagen zur öffentlichen Mitfinanzierung von touristischen Kerninfrastrukturen und zum Gesetz zur Förderung von Turnen und Sport und dem erweiterten Kantonsbeitrag an die Sanierung der lintharena sgu. Hier hat es der Souverän in der Hand, wie und wo er in Zukunft Akzente setzen will. Insgesamt also wird 2018 spannend werden und dürfte uns viel Positives bringen. ● FJ Hausärztlicher Notfalldienst Täglich 24 Stunden EINWOHNER GLARUS SÜD: 0844 55 66 55 EINWOHNER GLARUS: 0844 44 66 44 EINWOHNER GLARUS NORD: 0844 33 66 33 An Samstagen, Sonntagen und allgemeinen Feiertagen werden die Dienstkreise Glarus Süd und Glarus (Mitte) zusammen geschlossen. Zahnarzt Samstag, 6. Januar 11.00 bis 12.00 Uhr Sonntag, 7. Januar 11.00 bis 12.00 Uhr und 17.00 bis 18.00 Uhr Der diensttuende Notfallzahnarzt ist über Telefon 1811 zu erfragen. Augenarzt Samstag/Sonntag, 6./7. Januar Dr.med. Ales Tilen Mittlere Bahnhofstrasse 8, Lachen Telefon 055 442 20 03 Wochenend-Notfalldienst: jeweils ab Frei - tag, 12.00 Uhr, bis Montag, 08.00 Uhr. Schweizerisches Toxikologisches Zentrum Telefon 145, Zürich Tierarzt Samstag/Sonntag, 6./7. Januar Tierärztliche Notfallklinik Glarnerland und Umgebung Tierklinik am Kreis AG Zaunweg 11, Netstal Telefon 055 646 86 86 Permanenter Notfalldienst für alle Tierarten Notfallring Landerer/Buchholz: Dieses Wochenende hat Dienst: Kleintierpraxis Landerer Bahnhofstrasse 31a, Näfels Telefon 055 622 20 20 Grosstierpraxis Landerer Bahnhofstrasse 31a, Näfels Telefon 055 622 22 66 Wochenend-Notfalldienst: jeweils ab Samstag, 12.00 Uhr, bis Montag, 07.30 Uhr.

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