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1. Ausgabe 2018 (4. Januar 2018)

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Donnerstag, 4. Januar 2018 | Seite 10 Pro Natura Glarus Ausstellung zum Jubiläumsabschluss Als Abschluss des Jubiläumsjahrs von Pro Natura Glarus findet eine kleine Ausstellung in der Landesbibliothek Glarus statt. Darin hält Pro Natura Glarus Rückschau auf die Erfolge der ersten zehn Jahre der Sektion und nimmt sich Projekte für die nächsten zehn Jahre vor. Ein Höhepunkt im Jubiläumsjahr: Exkursion zur Trockenmauer auf der Baumgartenalp. Pro Natura lässt dort Aktionen des Jubiläumsjahres Revue passieren: So die Trockenmauern-Exkursionen, den Tag des Offenen Gartens, die Kinderprojekte und natürlich das Jubiläumsfest. Als Hauptteil der Ausstellung wer - den die Antworten der Glarner Politikerinnen und Politiker auf zehn brisanten Fragen rund um den Naturschutz und Umweltthemen publiziert. So wollte Pro Natura wissen, welche Rotes Kreuz Glarus Pflegehelfer/-innen Mit der Präsentation der einzelnen Projektarbeiten endet der Kurs für angehende Pfleghelfer/-innen SRK, welcher in Glarus im vergangenen Jahr erstmals vier Mal angeboten wurde. Die Teilnehmenden präsentieren zum Abschluss ihre Arbeiten. Der gesamtschweizerisch anerkannte Kurs Pflegehelfer/-in SRK wird seit mehr als 50 Jahren angeboten und ist heute Voraussetzung, um eine Anstellung im Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege zu erhalten. Dieser Lehrgang ist keine Berufsausbildung. Pflegehelfer/-innen SRK arbeiten immer unter Anleitung von ausgebildetem Pflegepersonal und betreuen und (Foto: zvg) pflegen vor allem betagte, chronischkranke und behinderte Menschen. Die Teilnehmenden an diesem Lehrgang mit 120 Stunden Theorie und 12-tägigem Praktikum waren von 18 bis 60 Jahre alt und hatten ganz verschiedene Lebenshintergründe. In verdankenswerter Weise bieten Alters- und Pflegeheime, Spitalabteilungen und die Spitex Praktikumsplätze (Foto: Barbara Fierz, Ennenda) politischen Leistungen sie im Bereich Umweltschutz vorzuweisen haben, ob sie Massnahmen im Bereich Erhalt der Biodiversität unterstützen, wie sie zu den anstehenden Aufgaben im Gewässerschutz und zum Verbandsbeschwerderecht stehen. Ganz in der Reihenfolge der politischen Hierarchie hat die Organisation zuerst die Bundesparlamentarier angefragt, dann die Regierungsräte/-innen, die Gemeindepräsidenten, die Fraktionspräsidenten bzw. Parteipräsident(inn)en und die bis zum 10. Dezember feststehenden Kandidaten für Regierungsrat wie Gemeindepräsidium Glarus Nord. 15 Politiker/-innen haben auf die Fragen geantwortet. Vernissage ist am Freitag, 5. Januar um 18.30 Uhr in der Landesbibliothek Glarus. Die Ausstellung ist bis zum 3. Februar zu den regulären Öffnungszeiten der Bibliothek zu besichtigen. ● eing. an. Diese müssen durch die Teilnehmenden selber gesucht werden. Dort üben sie das Gelernte unter Anleitung von Pflegefachpersonen und setzen es um. Der Lehrgang beinhaltet neben Fachthemen auch die Schwerpunkte Selbst- und Sozialkompetenzen. Das bedeutet eine vertiefte Auseinan - dersetzung mit sich selbst, der Kommunikationsfähigkeit und der Rolle im Pflege- und Betreuungsbereich. Gleichzeitig ist es eine Integrationsmöglichkeit für fremdsprachige Teilnehmende, wobei die beiden Lehrgangsleiterinnen Erika Rhyner und Ruth Schmid, beides Erwachsenenbildnerinnen, Hilfestellung leisten. Projektarbeit mit Präsentation Für die Projektarbeit mussten die Lernenden in Kleingruppen das gewählte Thema selbstständig erarbeiten und am letzten Unterrichtstag in einer 20-minütigen Präsentation vorstellen. «Sinnerfüllender Alltag», «Wohnformen im Alter» oder «Kinder und Senioren» waren Themen, welche die vier Gruppen im Plenum präsentierten. Die Teilnehmenden zeigten sich in dieser Beziehung sehr inspirativ, kommunikativ und mit der Materie vertraut. Die bestandene Lernerfolgskontrolle und die Präsentation der Projektarbeiten sind die Highlights des Lehrganges. Der nächste Lehrgang beginnt be - reits im Januar 2018. Informationen beim Roten Kreuz Glarus, Telefon 055 650 27 77, www.srk-glarus.ch. ● eing. Polizeimeldungen NÄFELS: VERKEHRSUNFALL. Am Donnerstag, 28. Dezember 2017, zirka 07.15 Uhr ereignete sich auf der Oberurnerstrasse in Näfels ein Verkehrsunfall zwischen einem Fuss - gänger und einem Personenwagen. Ein 16-jähriger Jugendlicher überquerte bei der Garage Felber in Näfels den Fussgängerstreifen. Gleichzeitig befuhr ein 58-jähriger Fahrzeuglenker mit seinem Personenwagen die Oberurnerstrasse von Näfels herkommend in Richtung Oberurnen. Infolge Unaufmerksamkeit sah der Fahrzeug - lenker den Jugendlichen auf dem Fussgängerstreifen zu spät. Der Knabe wurde vom Fahrzeug erfasst und auf die Fahrbahn/Vorplatz der Garage geschleudert. Beim Aufprall mit der rechten Fahrzeugseite zog sich der Jugendliche Verletzungen zu und musste mit der Ambulanz ins Kantons - spital Glarus zur Kontrolle und Behandlung überführt werden. Am Fahrzeug entstand geringer Sach schaden. Leserbrief zum Littering: «Gemeindeangestellte mit Bussenblock» Im Jahr 2009 haben die CVP, 2016 die BDP und nun die Grünliberalen bei der Regierung eine Interpellation eingereicht, mit der Anregung, die Gemeindeangestellten sollten auch mit einem Bussenblock ausgerüstet werden, um das Littering zu bekämpfen. Die Grünliberalen schreiben, das Problem werde immer grösser und niemand tue etwas dagegen. Ich war Polizist und habe mich sehr genervt, dass mit der Schuldzuweisung dieser «Unterlassungssünde» offenbar die Kantonspolizei gemeint ist. Das Littering ist ein grosses Problem, das jede normale Bürgerin und jeden normalen Bürger sehr beschäftigt. Von den betroffenen Landwirten, Liegenschaftsbesitzern und den Angestellten des Strassenunterhaltsdienstes von Kanton und Gemeinden, die viel Unrat, darunter scharfkantige Getränkedosen, komplette Sets mit Kunststoff gabeln und -messer, Fixerspritzen, Plastiksäcken und auch Kondome zusammenlesen, gar nicht zu reden. Die Behandlung dieser Gesetzesübertretung sollte unbedingt bei der Polizei bleiben. Schliesslich geht es nicht darum, auf dem Bussenblock nur einen Betrag einzuschreiben. Die Polizistin oder der Polizist kennt die gesetzlichen Vorschriften für ihr Handeln genauestens. Oft kommen noch andere Verstösse hinzu, die das Gemeindepersonal gar nicht erkennt, oder zu deren Feststellung wieder die Polizei zu Hilfe gerufen werden müsste. In seiner Ausund ständigen Weiterbildung lernen die Polizeikräfte das taktische Vorgehen für ihr dienstliches Handeln. Und was Lieber (böser) FRIDOLIN NIEDERURNEN: VERKEHRS- UNFALL AUF DER AUTOBAHN A3. Am Donnerstag, 28. Dezember 2017, zirka 12.20 Uhr ereignete sich auf der Autobahn A3 in Niederurnen ein Selbstunfall mit einem Personenwagen. Eine 26-jährige Lenkerin fuhr mit ihrem Personenwagen auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Zürich. Zwischen der Einfahrt Glarnerland und der Raststätte verlor die Lenkerin die Herrschaft über ihr Fahrzeug, weil sie die Geschwindigkeit den Strassenund Witterungsverhältnissen nicht angepasst hatte. Der Personenwagen geriet ins Schleudern, drehte sich und prallte heftig mit dem Heck gegen die Mittelleitplanke. Das Fahrzeug kam stark beschädigt auf der Überholspur zum Stillstand. Die Lenkerin blieb unverletzt. Am Fahrzeug und an der Strasseneinrichtung entstand erheb - licher Sachschaden. Während den Bergungsarbeiten kam es zu Verkehrsbehinderungen. NIEDERURNEN: VERKEHRS- UNFALL AUTOBAHN A3. Am Samstag, 30. Dezember 2017, zirka 07.00 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Niederurnen, Fahrtrichtung Chur, ein Selbstunfall mit einem Personenwagen. Ein 64-jähriger Autolenker aus dem Kanton Fribourg geriet vor der Ausfahrt Niederurnen auf schneebedeckter Fahrbahn ins Schleudern und prallte in die Leitplanke. Am Fahrzeug und der Leitplanke entstand Sachschaden, verletzt wurde niemand. MOLLIS: VERKEHRSUNFALL. Am Sonntag, 31. Dezember 2017, zirka 07.30 Uhr, ereignete sich in Mollis ein Selbstunfall mit einem Personenwagen. Eine 43-jährige Autolenkerin geriet auf der Kanalstrasse infolge vereister Fahrbahn ins Rutschen und kollidierte ausserhalb der Strasse mit einem parkierten Auto. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden, verletzt wurde niemand. ● dann, wenn die fehlbare Person renitent wird, oder das Ordnungsbussenverfahren ablehnt und das Ordentliche Verfahren mit gerichtlicher Beurteilung wünscht, später gegen die Bussenverfügung der Staatsanwaltschaft Rekurs einlegt oder auf die ihr zustehenden Bedenkfrist beharrt? Die ganze Sache ist halt eben etwas komplizierter, als es sich erwähnte Parteien vorstellen. Als es die gesetzlichen Vorschriften zur Bekämpfung des Litterings noch nicht gab – dies sind schon etliche Jahre her – und ich vom Nachtdienst mit meinem Privatauto heimfuhr, warf ein junger Autofahrer vor mir seinen «Verpflegungsbag» während der Fahrt auf das nahe Wiesland. Ich stoppte, hob den Abfall auf, nahm ihn mit und fuhr dem Fehlbaren nach. Vor seinem Elternhaus stellte ich ihn zu Rede und versuchte ihm die Folgen seines Fehlverhaltens zu erklären. Als er, der Sohn eines hohen Politikers, sich äusserte, die Landwirte bezögen für das Auf - lesen des Unrats sowieso Subventionen, versuchte ich mich vorerst mal zu beherrschen. Ich nahm dann doch das «Bag», öffnete die linke Hintertüre seines Autos und legte dieses mit dem noch reichlich vorhandenen Ketchup mit Öffnung gegen unten auf den Stoffrücksitz. Die in solchen Fällen traditionsgemässe Schelte meiner Obrigkeit ist aus geblieben. – Ich bitte daher unsere Regierung die Ahndung des Litterings bei der Polizei zu belassen, auch wenn die Anzahl der erwischten Sünder gering ist. Haben Sie Vertrauen zur Arbeit der Polizei. Sie tut ihr Möglichstes. Gemeindeangestellte, die ihre Arbeit noch so gut machen, eignen sich nicht zur Ahndung dieses leidigen Übels. ● Kurt Schwab, Hätzingen

Donnerstag, 4. Januar 2018 | Seite 11 Dank Trommlern und Schellnern: Glarnerland geisterfrei Die traditionellen Rituale der letzten Nacht im alten Jahr wollen vor allem eines: Die bösen Geister des alten Jahres vertreiben. Offenbar hat's gewirkt. Beim Auszug aus der Burgmaschine: Die Silvestertrommler vom GTV. (Fotos: FJ) Silvestermorgen, Sonntag, 31. Dezember, 10.45 Uhr: Der Himmel über dem Glarnerland ist klar und wolkenlos, einzig im Gäsi liegen noch kleine Nebelschleier, als wollten sie geistergleich über dem Walensee verdampfen. Kein Wunder, hatten in der vorangegangenen Nacht doch Trommler und Schellner ganze Arbeit geleistet. Der Glarner Tambourenverein hatte am Abend zuvor in der Burgmaschine in Näfels konzertiert und bis kurz vor Mitternacht gefeiert. Dann allerdings schminkten sich die Trommler ihre Gesichter gespenstisch weiss und legten sich die schwarzen Pelerinen mit Kapuze um. Während der Mond über dem Fronalpstock fahl durch die Wolkenschleier lugte, zog die Abteilung zur Geisterstunde im Schein der Strassenlaternen und Fackeln los, um mit ohrenbetäubendem Trommeln durch die Gassen von Glarus Nord zu streifen. Das weckte nicht nur manchen Schläfer, es scheuchte auch die Geister auf, die sich vor dem Krach wohl kaum noch verstecken konnten, Strasse für Strasse wurden Näfels und Mollis «geputzt». Als dann – am frühen Morgen – unter anderem in Mollis und Glarus auch noch die Silvesterschellner ihre Auftritte hatten, nahmen die letzten Bösewichter des Jahres vor dem dumpfen Klingen reissaus und verschwanden. Mit dem erfreulichen Resultat, dass das Glarnerland jetzt für 2018 weitgehend geisterfrei sein dürfte. ● FJ Die letzten Nebelgeister flüchten aus dem Gäsi. Leserfoto: «Adler» kreist über Amden Das Wolkenband sieht wie ein übergrosser Adlerflügel aus. (Foto: Jeannette Schwendeler, Amden)

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