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1. Ausgabe 2018 (4. Januar 2018)

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Donnerstag, 4. Januar 2018 | Seite 6 axpo: Erholung in Sicht axpo hat das Geschäftsjahr 2016/17 mit einem erfreulichen Unternehmensergebnis von 310 Mio. Franken (Vorjahr: – 1252 Mio. Franken) abgeschlossen. Da sich die Ertragsaussichten aus dem Stromverkauf ab 2020 verbessert haben, mussten im Gegensatz zu den Vorjahren keine substanziellen Wert - berichtigungen vorgenommen werden. Stausee Linth-Limmern: Die Grosshandelspreise für Strom steigen, beim Ertrag aus Stromproduktion stehen die Zeichen auf Erholung. Erfreulich ist vor allem die Entwicklung im Auslandgeschäft. Hier erwirtschaftete axpo aus strompreis - unabhängigen Geschäften einen substanziellen Gewinn auf nachhaltiger Basis. Hingegen blieben die Erträge Bruuwalder Spiellüt: In Höchstform (Foto: FJ) Burgunderrot überzogene Sessel, weiss gedeckte Tischchen, gedämpftes Licht – nichts liess ahnen, wie umfangreich und zeitaufwendig die Vorbereitungen für die grandiose Darbietung der Bruuwalder Spiellüt während der Weihnachtstage 2017 gewesen sein mussten. Und dies nicht nur die überzeugende schauspielerische Leitung der Laiendarsteller betreffend, sondern ebenso die Atmosphäre, die das Team rund um Ursi Kessler in der ansonsten so nüchternen Tödihalle geschaffen hatte. Ursi Kessler (Mitte) mit ihrem Ensemble. (Foto: ast.) Was als zwar ambitioniertes, aber nichtsdestotrotz kleines und wagemutiges Unterfangen vor vielen Jahren zu Weihnachten in der rustikalen Umgebung der Holzbau-Produktionshalle begann, hat die begabte Regisseurin in den vergangenen Jahren in den grosszügigen Räumlichkeiten der Braunwalder Tödihalle zu ungeahnten Erfolgen geführt. Die heuer erstmals an vier Vorstellungen erzählte Geschichte von der «Schönen und dem Biest», breiteren Kreisen aus dem gleichnamigen Film bekannt, war ein Genuss und der erneute Beweis, dass unter kundiger Leitung und mit hoch engagierten Schau - spielern und unzähligen (wie unbezahlten) Helfern hinter den Kulissen Grosses vollbracht werden kann. Und wenn wir von «ausverkauft» reden: Traditionellerweise wurde für den Besuch der Aufführungen kein Eintrittsgeld verlangt, sondern um eine freiwillige Gabe für die Kollekte gebeten. «Ich wollte jene ansprechen, die bewusst das Theatererlebnis suchen, die eben uns zuschauen wollen – nicht ein Zufallspublikum, das gerade nichts Besseres zu tun hat an diesem Abend», begründet Ursi Kessler den mutigen Entscheid, nur Besucher mit Voranmeldung zu berücksichtigen. Die ohne Ausnahme besetzten Stühle an jeder der Aufführungen zwischen aus der Schweizer Stromproduktion aufgrund der Absicherung von Strompreisen und Fremdwährungen weiterhin unbefriedigend. axpo steigerte die Gesamtleistung im Geschäftsjahr 2016/17 von 5416 auf 5567 Mio. Franken. Den Ausschlag dafür gaben höhere Energiepreise in Europa und der Erfolg im Energiehandel. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreichte 269 Mio. Franken (Vorjahr: – 1226 Mio. Franken). Eine Entschädigung von Swissgrid für die Übernahme des Höchstspannungsnetzes (163 Mio. Franken) stützte das Resultat ebenso wie das stark verbesserte Finanzergebnis. Zudem leistete das konsequente Kostensenkungsprogramm einen wesentlichen Beitrag: Das Ziel von 200 Mio. Franken wiederkehrender Einsparungen pro Jahr konnte sogar leicht übertroffen werden. Aufgrund der abgeschlossenen Grossprojekte (u. a. Pumpspeicherwerk Limmern) gingen die Investitionen um rund zwei Drittel auf 294 Mio. Franken zurück. Besonders positiv haben sich die Geschäftstätigkeiten im europäischen Ausland entwickelt, die axpo gezielt ausgebaut hat. Erfolgreich war die axpo-Gruppe auch im Heimatmarkt: Die CKW erwirtschaftete ein Betriebsergebnis von 78 Mio. Franken (Vorjahr: –81Mio. Franken). Die steigenden Grosshandelspreise für Strom in Europa und der erstarkte Euro gegenüber dem Schweizer Franken lassen mittelfristig einen positiven Ausblick für die Erträge bei der Stromproduktion zu. Angesichts der auch in den nächsten beiden Jahren angespannten Ertragslage schlägt der Verwaltungsrat der Generalversammlung zudem auch in diesem Jahr vor, auf eine Dividendenausschüttung zu verzichten. ● pd. Weihnachten und Neujahr geben ihr recht. Gross und Klein in perfektem Zusammenspiel Wie in ihren sommerlichen Wandervorführungen verlieh die Kombination von gestandenen Schauspielern und jugendlichen bis sehr jungen Mitwirkenden auch dieser Darbietung der Spiellüt ihren ganz speziellen, bezaubernden Charakter. Ueli Oester bestätigte sein Können auch in der Rolle des Herrn von Unruh, den die Hochmut seines Prinzen in eine (unruhige) Standuhr verwandelt hatte, und das wahrhaft furchterregende Biest verkörperte Monika Müller jederzeit ebenso glaubhaft wie ihre Tochter Jenny Müller die schöne und kluge Belle gab, welche das Ungeheuer mit ihrer Liebe wieder zum Prinzen werden liess. Ein hinreissend agierender Tobias Apolloni sekundierte Lukas Rickenbach in dessen Doppelrolle als Lebemann Gaston und eleganter Prinz, während Gabriela Heer als Lumière nicht nur mit ihrem französischen Akzent überzeugte. Die überwältigend schönen und weitgehend selbstgeschneiderten Kostüme und Verkleidungen – Sinja Kessler als zur Teekanne verzauberte Madame Pottine und Seraina Schuler als Tassentöchterchen Tassila überzeugten in Form und Funktion und Deborah Apolloni rief in ihrer Rolle als zum Hocker verhextes Hündchen soviel Mitleid hervor, wie sie als elegante Dorfschönheit Begeisterung weckte – trugen massgeblich zur Verzauberung des Publikums bei und zeugen vom hohen Einsatz der nicht im Rampenlicht stehenden Mitarbeiterinnen, die bis zur letzten Minute mit Nadel und Faden bei Fuss standen. Bezaubernde Stimmen Das Pünktchen auf das i aber setzte zweifellos die musikalische Umrahmung durch Danielle Hefti (Klavier und Gesang) und Miriam Murer (Gesang), die das Märchen mit professionellem Können und viel Hingabe mit aus dem Film bekannten Weisen begleiteten. Das zur Tradition gewordene Weihnachtstheater der Bruuwalder Spiellüt ist ein kultureller und gesellschaftlicher Höhepunkt der Feiertage hoch über dem Alltag. Der von Holzbau AG Braunwald offerierte Apéro bot den begeisterten Besuchern in der Pause Gelegenheit zum Gespräch und zum Auffrischen alter wie zum Knüpfen neuer Bekanntschaften. ● ast. Einbürgerungsrat Glarus: 34 Personen eingebürgert Auch das Jahr 2017 war für den Einbürgerungsrat Glarus ein intensives und arbeitsreiches Jahr. An neun Sitzungen hat sich der Einbürgerungsrat mit insgesamt 30 Gesuchen befasst, sowie verschiedene Einbürgerungsgespräche geführt. Aktion Nez Rouge, Linth-Glarus Erneut grosser Erfolg Diese Gesuche umfassten insgesamt, 55 Personen. Nach den einzelnen Einbürgerungsgesprächen konnten 22 Personen positiv beurteilt und die Gesuche zur Weiterbearbeitung an den Kantonalen Zivilstands- und Bürgerrechtsdienst weitergeleitet werden. An drei Gesprächen, welche sieben Personen umfassten, konnte sich der Rat nicht davon überzeugen, dass diese Personen genügend integriert sind. Diese Gesuchssteller wurden um ein Jahr zurückgestellt. Diese Einbürgerungswilligen erhalten eine zweite Chance für ein Einbürgerungsgespräch. Eine Person wurde aus dem Gesuch ausgeschlossen, weil sie die Rechtsordnung nicht beachtet hat und eine Strafanzeige bestand. Im Weiteren hat der Einbürgerungsrat Glarus 34 Personen das Bürgerrecht der Gemeinde Glarus erteilt. Zur Erteilung des Kantonsbürgerrechts wurden diese Gesuche zuhanden des Regierungsrates den Kantonalen Behörden weitergeleitet. Intensive Arbeit erforderte die Vernehmlassung der Verordnung zum Kantonalen Bürgerrechtsgesetz, welche auf den 1. Januar 2018 in Kraft tritt. Der Einbürgerungsrat Glarus wird sich Anfang des kommenden Jahres mit der Umsetzung derselben befassen und interne und externe Abläufe neu festlegen. In Planung steht im Frühjahr 2018 eine Feier für Personen, welche im Verlaufe des vergangenen Jahres eingebürgert wurden. Die Idee ist, die neuen Gemeindebürger willkommen zu heissen und ihnen mit einem kulturellen Rahmenprogramm unsere schöne Gemeinde näher zu bringen. An der letzten Sitzung Anfang Dezember 2017 wurde mit Freude festgestellt, dass auf die Amtsperiode 2018 – 2021 keine Rücktritte aus dem Einbürgerungsrat zu erwarten sind. Der Einbürgerungsrat Glarus wird somit in alter Frische die neuen Aufgaben im Januar 2018 in Angriff nehmen. Es liegen 24 pendente Gesuche vor, welche zu bearbeiten und zu behandeln sind. ● Andrea R. Trümpy Insgesamt 882 Personen, welche sich nicht mehr in der Lage fühlten, ihr Auto selber zu lenken, wurden an der diesjährigen Aktion von Nez Rouge allein durch die Sektion Linth-Glarus – mit der Einsatzzentrale im Seedamm-Plaza in Pfäffikon – in 409 Fahrten und mit 19790 gefahrenen Kilometern unfallfrei nach Hause gebracht. Präsident Andy Lehmann (links) und Sekretär Sven Hubatsch Allein in der «Nacht der Nächte» (Silvester) wurden durch die insgesamt 40 im Einsatz stehenden Freiwilligen in 87 Fahrten mit 219 Personen, 3686 Kilometer absolviert – schweizweit wurden an diesem Einsatztag 8600 Personen durch 1600 Freiwillige in 3500 Fahrten befördert. Danke für das Vertrauen Insgesamt 34 000 Personen (+7%) wurden in 16 000 Fahrten (+6%) während der Aktion 2017 gesamtschweizerisch nach Hause gefahren, was für Nez Rouge ein neuer Fahrtenrekord bedeutet. Die Zahl der Freiwilligen ist in diesem Jahr bei 10 000 angekommen, was einer Zunahme von 8% entspricht. Seit der ersten Aktion sind es bereits über 149 000, welche sich für die Aktion eingesetzt haben. Immer mehr Fahruntaugliche nehmen den Dienst von Nez Rouge in Anspruch. Dafür gilt den Verantwortungsbewussten unter den Autofahrern ein grosses Kompliment, welches aber gleichzeitig ein immer stärker werdender Vertrauensbeweis zu dieser sinnvollen, bereits zum 28. Mal durchgeführten Aktion wird. Allerdings wäre das ohne die grossartige (Foto: zvg) Unterstützung der zahlreichen nationalen, regionalen und lokalen Sponsoren nicht möglich. Darum gehört auch ihnen der beste Dank. Umbruch bei der Sektion Linth-Glarus Mit dem Abschluss der Aktion 2017 geht sowohl für Präsident Andy Lehmann wie auch für Sekretär Sven Hubatsch eine fünfjährige, arbeitsintensive Ära zu Ende, welche sie bereits an der Informationsveranstaltung mit vielen Emotionen bekanntgaben. Diese Zeit war geprägt durch Rückgewinnung von Goodwill. Mit persönlichem Einsatz, kameradschaftlichem Umgang und Freude an der Sache gelang es den beiden, die Sektion Linth-Glarus erfolgreich auf die Beine zu bringen. Für ihren Einsatz gebührt ihnen ein herzliches Dankeschön. Anfang Dezember 2018 steht Nez Rouge den Fahruntüchtigen wieder zur Verfügung, ab Freitag, 14. Dezember läuft die Aktion bis zum frühen Neujahrsmorgen täglich. Darum: wer sich als Freiwilliger zur Verfügung stellen will, der kann sich die Daten bereits heute rot in der Agenda eintragen – www.nezrougelinth-glarus.ch. ● eing.

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