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18. Ausgabe 2020 (30. APRIL 2020)

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Donnerstag, 30. April 2020 | Seite 8 Aus den Beschlüssen des Gemeinderates News aus Glarus Verpflichtungskredit für Investitionen auf den gemeindeeigenen Alpen Der Gemeinderat möchte weitere Schritte zur baulichen Sanierung der gemeindeeigenen Alpen tätigen, dies gestützt auf die gemeinderätliche Alpstrategie 2020 – 2030 und auf für die einzelnen Gemeinde-Alpen erstellte Alpkonzepte. Der Gemeinderat genehmigt als einen ersten Schritt einen Verpflichtungskredit (Rahmenkredit) in der Höhe von insgesamt 5 Mio. Franken für bauliche Massnahmen bei der Trinkwasserversorgung und zur Einhaltung der Hygiene vorschriften bei der Milchverarbeitung zuhanden der Gemeindeversammlung 1/2020. Darüber hinaus ist zu einem späteren Zeitpunkt in einem zweiten Schritt ein Verpflichtungskreditbegehren an die Gemeindeversammlung über 4,5 Mio. Franken zur Umsetzung von Mass - nahmen in den Bereichen Gewässerund Tierschutzvorschriften auf den Alpen vorgesehen. Alle weiteren Investitionen, die im Moment rechtlich nicht zwingend notwendig sind, werden zurück - gestellt und erst ab dem Jahr 2030 weiterverfolgt. Es handelt sich dabei um Massnahmen in der Infrastruktur für das Personal, bei den Gebäuden und in der Erschliessung. Zum heutigen Zeitpunkt werden diese Mass - nahmen auf insgesamt rund 7,5 Mio. geschätzt. Informatik der Volksschule: Verpflichtungskredit zur Erneuerung der Netzwerkinfrastruktur und Anschaffung einer Software-Plattform Der Gemeinderat befürwortet die Erneuerung der Netzwerkinfrastruktur an den Schulstandorten und die Anschaffung der Bildungssoftware «Office 365 Education». Er genehmigt einen entsprechenden Verpflichtungskredit von 290 000 Franken (einmalige Kosten) und von 92 000 Franken(jährlich wiederkehrende Kosten) zuhanden der Ge - meindeversammlung 1/2020. Neubesetzung der Baukommission per 1. Mai 2020 Der Gemeinderat hat beschlossen, die Baukommission für den Rest der Amtsdauer 2019 – 2022 – abgesehen vom Präsidium, welches von Amtes wegen der Vorsteher des Ressorts Bau und Umwelt innehat – mit verwaltungsexternen Personen zu be - setzen. Maximal drei Mitarbeitende der Hauptabteilung Bau und Umwelt werden der Baukommission mit be - ratender Stimme zur Verfügung stehen. Auf diese Weise wird in der Baukommission eine konsequente Trennung von politischer Führung bzw. externem Beizug von Fachwissen einerseits und beratender Unterstützung durch die Verwaltung andererseits verwirklicht. Konkret hat der Gemeinderat für den Rest der Amtsdauer 2019 – 2022 mit Wirkung per 1. Mai 2020 die Baukommission wie folgt besetzt: • Gemeinderat Hans Peter Spälti, Ressortvorsteher Bau und Umwelt, Vorsitz (von Amtes wegen); • Rolf Blumer, Unternehmer, Glarus; • Sarah Engler, dipl. Innenarchitektin HF, Glarus; • Kurt Noser, Architekt, Glarus; • jeweils maximal drei Mitarbeitende der Hauptabteilung Bau und Umwelt wirken mit beratender Stimme mit. Anpassungen an der Organisation von Hauptabteilungen Gestützt auf eine von der Geschäftsleitung vorgenommene Überprüfung der Aufbauorganisation hat der Gemeinderat beschlossen, die Haupt - abteilung Werkhof/Forst zur Hauptabteilung Wald und Landschaft umzubenennen. Auf der Grundlage dieses gemeinde - rätlichen Entscheides hat die Geschäftsleitung daraufhin diverse Umsetzungsentscheide gefällt. Ins - besondere werden die Abteilungen Werkhof und Tiefbau neu in der Hauptabteilung Bau und Umwelt zusammengeführt. Die bisherige Ab - teilung Werkhof wird in «Unterhaltsdienst» umbenannt. Die Reorganisation der Hauptabteilungen erfolgt schrittweise ab sofort und soll im Verlauf des Jahres 2021 abgeschlossen sein. Behebung der Gefahrensituation am Butzichopf, Netstal Im vergangenen Jahr wurden oberhalb des Bergwanderweges Netstal – Auerenalp beim Butzichopf ein loses Felspaket, grössere Felsrisse und loses Gesteinsmaterial entdeckt. Hierzu tätigte die Gemeinde in Zusammenarbeit mit der kantonalen Abteilung Wald und Naturgefahren eingehende Abklärungen. Gestützt darauf gewährt der Gemeinderat zur Behebung der Gefahrensituation (Felsräumung, Sprengung, Wegräumung und -instandstellung) eine Kreditüberschreitung von 30 000 Franken. Der Gemeinderat rechnet mit der Wiedereröffnung des gesperrten Wanderwegabschnittes im Verlauf des Jahres 2020. Arbeitsvergabe im baulichen Strassenunterhalt Ausserhalb Siedlung Glarus: Der Gemeinderat vergibt den Auftrag für den baulichen Strassenunterhalt ausserhalb des Siedlungsgebiets in der Höhe von rund 365 000 Franken an die Walter Hösli Strassenbau AG, Glarus. Innerhalb Siedlung Glarus 2020: Der Gemeinderat vergibt den Auftrag für den baulichen Strassenunterhalt innerhalb des Siedlungsgebiets in der Höhe von rund 310 000 Franken an die Walter Hösli Strassenbau AG, Glarus (Anteil der Gemeinde: rund 280 000 Franken). Katrin Egger vertritt die Interessen der Glarner Gemeinden im operativen Ausschuss des Vereins Metropolitanraum Zürich Der Verein Metropolitanraum Zürich fördert die Zusammenarbeit zwischen Kantonen, Städten und Gemeinden, die durch wirtschaftliche Verflechtungen und Pendlerströme in enger Verbindung mit Zürich stehen. Der Glarner Kantonshauptort ist Teil dieses Raums und seit 2015 Mitglied des Vereins Metropolitanraum Zürich. Nun wurde Katrin Egger, Projektleiterin Entwicklung Innenstadt bei der Gemeinde Glarus, vom Metropolitanrat in den operativen Ausschuss des Metropolitanraumes gewählt. Funktionale Räume gewinnen im Inund Ausland an Bedeutung. Immer mehr Herausforderungen lassen sich nur bewältigen, wenn über politischterritoriale Grenzen hinweg zusammengearbeitet wird. Gerade stark verdichtete Ballungsräume eines Metropolitanraumes wie Zürich müssen das zukunftsorientierte und vernetzte Planen von Räumen vorantreiben. 2009 wurde der privatrechtlich organisierte Verein Metropolitanraum Zürich gegründet. Die Metropolitankonferenz Zürich als oberstes Organ des Vereins fördert die Zusammen - arbeit zwischen Kantonen, Städten und Gemeinden in einem grossstädtisch geprägten Raum. Sie bietet eine Plattform für den Informations - austausch zwischen Kantonen und Gemeinden, realisiert Projekte in den Handlungsfeldern Lebensraum, Verkehr, Gesellschaft und Wirtschaft und setzt sich auf Bundesebene für die Anliegen des Metropolitanraums Zürich ein. Ziel des Vereins ist die Förderung der Lebensqualität sowie die Stärkung des Metropolitanraums Zürich als national und international heraus - ragender Wirtschaftsstandort. Voll- Mitglieder sind die Kantone Aargau, Thurgau, Schaffhausen, Schwyz, St. Gallen, Zug, Zürich und Luzern sowie rund120Städte und Gemeinden aus dem Metropolitanraum Zürich. Der Kanton Glarus ist assoziiertes Mitglied. Die Gemeinde Glarus ist seit 2015 Mitglied, die Gemeinden Glarus Nord und Glarus Süd sind im letzten Jahr beigetreten. Der operative Ausschuss (OPA) des Vereins bereitet Entscheidungsgrundlagen zuhanden des Metropolitanrats und der Mitgliederversammlung vor. Er besteht aus rund zehn Kaderleuten, die aus verschiedenen Ver - waltungen der Mitgliederkantone resp. Mitgliedergemeinden kommen. Zudem werden Mitglieder des operativen Ausschusses in die Leitungen der vier Handlungsfelder delegiert. Ende Januar wurde Katrin Egger als Delegierte der drei Glarner Gemeinden durch den Metropolitanrat einstimmig in den OPA gewählt. Da sie sich seit bald fünf Jahren mit der Entwicklung der Gemeinde Glarus sowie gemeindeübergreifenden Standortförderungsthemen beschäftigt, freut sie sich besonders auf ihre Arbeit im OPA: «Als Glarnerin kann ich im OPA die Anliegen einer immer wichtiger werdenden ländlichen Region des Metropolitanraums einbringen. Die ‹Glarner Bodenhaftung› kommt dabei bei den Mitgliedern des OPA besonders gut an», schmunzelt sie. Katrin Egger nimmt mit ihrer Wahl den Platz von Rolf Hürlimann aus Schwanden ein, der während zehn Jahren als Ressortsekretär für den Bereich Bau, Verkehr, Umwelt der Stadt Rapperswil-Jona auch eine Glarner Sichtweise im OPA vertreten hat. Rolf Hürlimann schied infolge seiner Pensionierung aus dem OPA aus. Der Gemeinderat wünscht Katrin Egger viel Erfolg, Erfüllung und Freude an der Mitarbeit im OPA. Weitere Informationen zu den thematischen Schwerpunkten im Metro - politanraum und zu seinen Organen sind unter www.metropolitanraumzuerich.ch einsehbar. ● Kanton Glarus Departement Bau und Umwelt Abteilung Wald und Naturgefahren Die Waldbrandgefahr ist gross Die Abteilung Wald und Naturgefahren beurteilt die aktuelle Waldbrandgefahr weiterhin als gross. Das Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe bleibt be - stehen. Waldbrandgefahr: Das Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe bleibt bestehen. (Foto: © Keystone) Feueraktivitäten im Freien bergen momentan ein grosses Risiko für Wald- oder Flurbrände. Die Entzündbarkeit der Vegetation ist insbesondere im Wald gross. Funkenflug eines Feuers oder eines Feuerwerks sowie unachtsam weggeworfene Raucher - waren können ein Feuer entfachen und zu einem Wald- oder Flurbrand führen. Das Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe (Abstand zum Waldrand 50 m) umfasst: • Keine Feuer im Freien (inkl. Kohle-, Einweg-, Elektro- und Gasgrill). • Kein Feuer in offenen Cheminées in Gebäuden. Verkehrsbeschränkung Mattstrasse in Netstal Das Wegwerfen von Raucherwaren, das Feuern in wilder/unbefestigter Feuerstelle sowie das Steigenlassen von Feuerwerk und feuerbetriebenen Flugkörpern bleibt im ganzen Kantonsgebiet verboten. Lage wird laufend neu beurteilt In den nächsten Tagen bleibt das Wetter mehrheitlich freundlich. Nur geringe Niederschlagsmengen sind vorhergesagt. Die Abteilung Wald und Natur - gefahren beurteilt die Lage laufend neu. ● Weitere Informationen und das Merkblatt finden Sie unter www.gl.ch. Ab Montag, 11. Mai, ist die Durchfahrt bei der oberen Mattstrasse Nr. 43 für Fahrzeuge aller Art gesperrt. Die Zufahrt zu den Liegenschaften ist gewährleistet. Die Umleitung wird signalisiert. Der Grund für die Verkehrsbeschränkung sind Werkleitungsarbeiten. Die Verkehrsbeschränkung gilt bis am Freitag, 15. Mai. (Plan: zvg) Sprechstunde beim Gemeindepräsidenten von Glarus Nord Auch im Mai per Telefon Die Sprechstunde des Gemeinde - präsidenten am Montagnachmittag, 4.Mai, findet wieder per Telefon statt. Damit die jeweiligen Gespräche organisiert werden können, werden die Einwohnerinnen und Einwohner gebeten, sich vorgängig bis Montagmittag beim Sekretariat des Gemeindepräsidiums, Telefon 058 6117011, zu melden. ●