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2. Ausgabe 2018 (11. Januar 2018)

Donnerstag,

Donnerstag, 11. Januar 2018 | Seite 16 PRO SENECTUTE GLARUS: Fit und «zwääg» durch den Winter Mit zunehmendem Alter nehmen Muskelkraft und Gleichgewichtsfähigkeit immer mehr ab. Dies führt zu vielen Stürzen: rund 280 000 Menschen stürzen jährlich und müssen ambulant oder stationär behandelt werden. Für den Verlust von Selbstständigkeit und Autonomie im Alter sind Sturzereignisse hauptverantwortlich. Regelmässiges Training kann dieses Unfallrisiko massgeblich vermindern. Netstal: 91 Crossläufer am Start Bei guten äusseren Bedingungen und einer ebenso guten Organisation durch den LAV Glarus konnte am Sonntag, 7. Januar, der Crosslauf in Netstal durchgeführt werden. Die übersichtliche 1000-m-Runde war gut belaufbar, obwohl da und dort noch etwas Schnee lag. Die schnellsten Eliteläufer (von links): Fabe Downs (2.), Janis Gächter (Sieger) und Dominic Müller vom LC Schaffhausen (3.). (Foto: R.E.) Wie das Beispiel der Fit/Gym-Gruppe Ennenda zeigt, kommt auch die Geselligkeit nie zu kurz. (Foto: zvg) Bewegen in geselliger Runde macht enorm Spass! PRO SENECTUTE GLARUS bietet in den verschiedensten Ortschaften in unserem Kanton Fit/Gym-Angebote an. Im Vordergrund stehen hierbei das gemeinsame Bewegen in entspannter Atmosphäre. Unsere, vom Bundesamt für Sport (BASPO) zertifizierten Erwachsenensportleitenden, leiten diese Gruppen mit viel Engagement, Fachwissen und Freude. Bei den wöchentlich stattfindenden Lekti onen werden in spielerischer Form das Gleichgewicht, die Koordination sowie ein wenig Kraft trainiert und jeder macht so viel er mag und will. Mit verschiedensten Aktivitäten und Aus flügen sorgen die Gruppenleitungen das ganze Jahr hindurch immer wieder für tolle Abwechslungen und viel Spass. Alle Fit/Gym-Angebote stehen interessierten Neueinsteigerinnen und Neueinsteigern jederzeit offen und unverbindliche Schnupperbesuche sind immer möglich. ● pd. Informationen bei PRO SENECTUTE GLARUS, Telefon 055 645 60 20, oder unter www.gl.pro-senectute.ch. Janis Gächter Elitesieger Der Schwänder Janis Gächter gewann das Rennen der Elite über 8000m nach spannendem Verlauf gegen den erstaunlichen Fabe Downs, vom LAC Brühl St. Gallen, der vorher bereits das Rennen der U30 gewonnen hatte. Gut lief die einzige Elitefrau, Nicole Egger vom TV Langenthal. Leider war die Beteiligung in einigen Kategorien eher mager, dazu trug unter anderem das Fehlen der Einheimischen bei, die im Winter eher Sportarten im Schnee und Eis vorziehen. Aus auswärtigen Clubs zeigten jedoch einige talentierte Läuferinnen und Läufer, dass man sich um den Nachwuchs in der Schweiz keine Sorgen zu machen braucht. So waren die beiden Nidwaldner Shirin Kerber und Colin Zumbühl bei den U14 eine Klasse für sich, oder die Schaffhauserin Melanie Schneider, die den Kurzcross der Frauen überlegen gewann, oder der im Glarnerland wohnhafte Asylbewerber Alizada Noor Mohammed, der ebenfalls im Kurzcross Zweiter wurde und schliesslich sei Walter Mezzomo vom LAV Glarus erwähnt, der bei den 40- Jährigen guter Zweiter wurde. ● R. E.

Donnerstag, 11. Januar 2018 | Seite 17 SCHATZchäschtli Für unsere Leserinnen und Leser steht das Schatzchäschtli kostenlos zur Ver fügung (auch mit Foto). Gratulieren Sie zu Geburtstag, Hochzeit usw. in der meistgelesenen Zeitung des Kantons Glarus. Für Lehr-, Schul- und Diplom - abschlüsse gilt ein besonderer Tarif. Bitte informieren Sie sich unter Telefon 055 647 47 47. Am Montag, 15. Januar 2018 feiert Margrith Lüscher- Stüssi, im Seniorenzentrum in Niederurnen, ihren 95. Geburtstag. Liebes «Gotti» wir gratulieren dir herzlich und wünschen dir weiterhin alles Gute. Deine Nichten Mina, Ursula, Ruth, Helene, Ursula und Margrit. Herzlichen Glückwunsch zum 90. Anna Streiff-Zimmermann feiert am Freitag, 12. Januar 2018 in Schwanden ihren Geburtstag. Liebe Mutter, Schwiegermutter Gügiomi et Uromi 90 Jahre sind vorbei, nicht alle waren sorgenfrei, viel Arbeit hast du dir gemacht und niemals nur an dich gedacht. Auf 90 Jahre blickst du nun zurück, auf Freud und Leid, auf manches Glück. Und heute wollen wir dir sagen, es ist wundervoll, dass wir dich haben. Zu diesem schönen Wiegenfest alles Gute, viel Gesundheit, Freude, Glück und Gottes Segen wünscht dir von ganzem Herzen deine Familie. Zur diamantenen Hochzeit von Ruth und Heinrich Hefti-Oertli. 60 Jahre voller Leben, zusammen durch diese Zeit. Liebe und Vertrauen habt ihr euch gegeben, der Weg bis heute war nicht immer leicht. Nur gemeinsam kann man das erreichen, geht man immer die gleichen Schritte. Nun lasst euch heute feiern, mit der Familie in eurer Mitte. Alles Gute zum 60. Hochzeitstag wünschen eure Kinder, Gross- und Urgrosskinder. Mir händ üch fescht gärä! Liebs Nani, mir gratuliered dir zu dim 75. Geburtstag und wünsched dir fürs nüüä Lebensjahr nummä s Beschtä. Heb dir Sorg und gönn dir au ab und zue mal chli Ruhe, damit du nuch lang fit und gsund bliibsch und mögsch mit üs spielä, baschtlä, bachä und jassä. Dana, Joris, Miro, Emilio, Diego Am Dienstag 16. Januar feiert Margrit Marty am Gerbiweg in Niederurnen den 60. Geburtstag Geburtstag ist wohl ohne Frage, der schönste aller Ehrentage. Drum wollen wir keine Zeit verlieren, zum Wiegenfeste dir gratulieren. Geniess das Leben, nimm dir Zeit, nichts geht über Zufriedenheit. Fürs neue Jahr in deinem Leben, möchten wir dir einen weisen Rat mitgeben. Bei Sonnenaufgang sofort schmunzeln, tagsüber nie die Stirne runzeln, abends lachen, dass es schallt, so wirst du bestimmt 100 Jahre alt. Alles Gute, beste Gesundheit, viel Freude, Glück und Gottessegen wünschen dir Ernst und Heidi Steinauer-Stüssi, Älpler Patrick Steinauer und Petra Steinauer von Bilten. 30 Jahre Stefan Reithebuch Am 15. Januar wird er 10 958 Tägli, «Stove» heisst das munterä Chnäbli. I dr Friiziit sehr aktiv und viel i d Sportsachä stiigä, bim Tschuttä und Unihockey möglichscht viel Gegner besiigä. Nüd immer isch er uf em Bodä blibä, het drfür au viel mit sich selber kibä. Bruäflich tuät er mit äm Füür spekuliärä, tuät durchus au gerä privat drüber referiärä. Zu jederä Ziit und i jedem Fall chumä uf nä zellä, tuät sich gerä und ukompliziärt a nüä Sachä schtellä. Mir wünsched dir wiiterhi so viel Energie und Zuäversicht, beschti Gsundheit, viel Freud und alles Guäti i mä nüä Kapitel vu dinerä Lebensgschicht! Deine Bekannten aus dem Unterholz Silvesterschellen Mollis Wir möchten uns bei all den grosszügigen Spendern herzlich bedanken. Die Knaben konnten einen prall gefüllten Sack mit nach Hause nehmen. Danke sagen möchte ich all meinen Helfern, die mir jedes Jahr zur Seite stehen. Das sind Dario, Nino, Ruedi und Fridli. Einen besonderen Dank an Fritz und Heidi Hefti für die tolle Bewirtung. Danke an Reto vom Restaurant Bären für die feine Mehlsuppe. Martin Leuzinger Beförderung bei der GRB Glarner Regionalbank Saskia Luchsinger wurde per 1. Januar 2018 die Handlungsvollmacht erteilt. Sie arbeitet seit 1. September 2014 als Anlageberaterin bei unserer Bank. Berufsbegleitend absolviert sie derzeit die Ausbildung zur Bankwirtschafterin HF. Verwaltungsrat und Geschäftsleitung gratulieren Saskia Luchsinger zur Beförderung und freuen sich auf weitere erfolgreiche Zusammenarbeit. Dienstjubiläum bei den Technischen Betrieben Glarus Nord Gratulation zum 15-Jahre- Dienstjubiläum Am 1. Januar 2003 hat Hubert Stoop bei der damaligen Gemeinde Oberurnen als Mitarbeiter der Werkbetriebe seine Arbeit aufgenommen. Im Rahmen der Gemeindefusion wurde er in der Gemeinde Glarus Nord mit Aufgaben im Werkhof Niederurnen betraut. Seit dem 1. November 2012 ist Hubert Stoop bei den Technischen Betrieben Glarus Nord in der Abteilung Netze als Netzmonteur im Einsatz. Geschäftsleitung und Mitarbeiter/- innen gratulieren Hubert Stoop zu diesem Jubiläum und danken für die langjährige Treue. Wir wünschen ihm für die Zukunft viel Freude und Wohlergehen. Alters- und Pflegeheim Elm: Festliche Weihnachtsfeier Die Weihnachtsfeier im Alters- und Pflegeheim Elm fand erneut in einem fest - lichen, heimeligen Rahmen statt. Der Christbaum war einer der schönsten, den der gediegene Speisesaal je beherbergt hat und erhielt manches Kompliment. Der Christbaum im Alters- und Pflegeheim Elm: eine Augenweide. (Foto: zvg) Sein Schmuck harmonierte vorzüglich mit den stilvoll gedeckten Tischreihen, an die sich die Bewohnenden zu gegebener Zeit erwartungsvoll hinsetzten. Die Feier eröffneten die beiden Sernftaler Pfarrer und das Musikgespann Voigt/Böniger mit einer Andacht und natürlich mit gemeinsam gesungenen Weihnachts - liedern. Die Stimmung war andächtig und freudig und sie blieb es auch, INSERATEN-ANNAHME ) 055 6474747 * fridolin@fridolin.ch während man sich danach dem Genuss des Festtagsmenüs widmete. Die Bescherung rundete den Abend ab und die so vielfältig Beschenkten zogen sich danach zufrieden zurück. Als elf Tage später der Christbaum der Silvesterdekoration wich, machte sich eine nicht weniger feierliche, aber auch gespannte Stimmung im Hause breit, denn man sah dem traditionellen Lottomatch entgegen. Niemand konnte sich bei den folgenden Ereignissen mehr dem aufkommenden Spielfieber entziehen, denn manchem fehlte nur noch eine Zahl zur vollen Reihe, doch die Glücksgöttin hatte dieses Jahr offenbar ihre «Lieblingskinder». Die Verantwortlichen zeigten sich gewohnt grosszügig, so dass sich der Inhalt der Preiscouverts sehen lassen konnte. Auch hier ging der erste Festakt in die Versorgung des leiblichen Wohles über, welche die Feiernden zufrieden genossen und die aufspielenden Elmer Dorfmusikanten mit munteren Musikstücken «würzten». Der Abend wurde mit Dankesworten an alle Beteiligten, die sich während der Festtage für die Bewohnenden des Altersheims Elm eingesetzt hatten, und einem Stück Schwarzwäldertorte beschlossen. Die Schreibende darf anmerken, dass in dieser Zeit vom Personal aller Bereiche spürbar viel Liebe in die Gestaltung der Feiern und die alltägliche Betreuung der Bewohnenden geflossen ist. ● eing. STEH -SATZ von Diana Deffner War es so schlimm? Oder kommt es nur mir gerade so vor? Obwohl ich doch nun wirklich keine Trübsalblaserin bin, eher oftmals sogar etwas zu optimistisch und zuversichtlich an alles rangehe. Wenn ich nun aber die traditionellen Jahresrückblicke in den Medien durchsehe, so scheint mir 2017 die reinste Abfolge von Katastrophen gewesen zu sein. Angefangen am 1. Januar im Istanbuler Nachtclub Reina, über die Wahl von Donald Trump (was zugegebenermassen nicht alle als Katastrophe empfinden), die Drohgebärden von Kim Jong-un, die Zerstörungen in Syrien und Jemen, die Murgänge von Bondo und andere Umweltkatastrophen. Ich mag es gar nicht alles aufzählen. So werden also derzeit all - überall und wie jedes Jahr Themen neu befeuert und aufgewühlt, die man als «Normalbürger» vielleicht schon ein wenig ad acta gelegt hatte. Auf das meiste davon haben wir ja so oder so keinen Einfluss. Reiben uns nur ungläubig die Augen. Warum sich also die gute Laune und den gemütlichen Alltag damit vermiesen lassen? Das fragen sich wohl die meisten von uns. Und wo sind denn nun die positiven Er - eignisse und Entwicklungen geblieben? ... Die Welt ist in schlimmerer Schieflage, als ich mir dies je in jungen Jahren hätte träumen lassen. Und nein, ich glaube trotzdem nicht, dass wir ein schlechtes Gewissen haben müssen, weil wir in unserem Alltag versuchen, uns nicht davon unterkriegen zu lassen. Denn trotz Globalisierung (die ja auch ihre guten Seiten hat) und täglicher Informationsüberschüttung aus aller Welt (Katastrophen sind natürlich «spannender» als positive Meldungen), müssen wir selber im hier und jetzt leben. Und bereits da gibt es ja genug zu tun, können wir uns in vielfältiger Weise einbringen, um das Zusammenleben friedlich zu gestalten. Doch immer wieder muss ich zur Erkenntnis gelangen, dass Liebe und Frieden oft bereits in den eigenen Reihen scheitern. Dann, wenn Meinungsfreiheit zwar bejaht wird, aber primär die eigene Meinung damit gemeint ist. Wenn Toleranz und Grosszügigkeit gegenüber dem Andersartigen fehlen. War es aber nun wirklich so schlimm 2017? Ja, ich persönlich finde, es war. Richte ich jedoch den Blick auf mein «eigenes Jahr», mein persönliches Leben, dann stelle ich dankbar fest, dass es ein gutes Jahr war. Ich erinnere mich an viele kleinere und grössere Begebenheiten, die mir Freude gemacht haben. An viele freundschaftliche Bekundungen und Umarmungen, die mir wohl taten. Und an so manches, das ich hoffentlich selbst an Positivem für meine Mitmenschen tun konnte. An ein Jahr, das so ausgefüllt war, dass ich es kaum fassen kann, dass es schon wieder Vergangenheit ist. Dies alles wiegt für mich die schlechten Nachrichten auf und motiviert mich, gibt mir Zuversicht und Vertrauen in die Zukunft. Und dies wünsche ich auch Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, für das neue Jahr. Und schliesse mit Seneca: «Sei nie vor der Zeit unglücklich, weil das, was dich ängstigt, als stände es vor der Tür, vielleicht niemals kommen wird, jedenfalls aber noch nicht da ist.» ●

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