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21. Ausgabe 2019 (23. Mai 2019)

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Donnerstag, 23. Mai 2019 | Seite 12 Kinderturnen Niederurnen KiTu goes Altersheim Im Mai machten sich die Kinder vom Kinderturnen Niederurnen erneut auf ins Altersheim, um gemeinsam mit den Bewohnern eine Bewegungsstunde zu geniessen. Bewegungsstunde von KiTu und Senioren. (Foto: briGGens) Pfadi Glarus «Siechen» unterwegs Am Wochenende vom 18./19. Mai stand für über 550 Pfadis und Pfadifreunde der Siechämarsch auf dem Programm. Beim von der Pfadi Glarus organisierten Anlass legten sie zu Fuss eine Strecke von bis zu 100 Leistungskilometern zurück. Durchbeissen am «Siech19» – organisiert von der Pfadi Glarus. Die Startplätze für den Siechämarsch der Pfadi Glarus sind begehrt. Dieses Jahr waren sie schon nach 36 Stunden ausverkauft. Am Samstag, 18. Mai, Leichtathletik im Buchholz Glarus Einkampfmeisterschaften Insgesamt 336 Leichtathletinnen und Leichtathleten, darunter viele Nachwuchsleute, starten am kommenden Samstag, 25. Mai, an den Einkampfmeisterschaften der Kantone Glarus und Schwyz. Organisatoren sind der Glarner Leichtathletikverband und der Leichtathletikverein Glarus. 2011 fand dieser Wettkampf letztmals in Glarus statt, seither war es stets der Kanton Schwyz, der die Meisterschaft ausrichtete. Mit den neuen, regelkonformen Anlagen im Buchholz wagen unsere Glarner Leichtathleten den nicht ganz einfachen «Lupf» mit so vielen Teilnehmern, so vielen Kategorien und so vielen Disziplinen. Die grösste Teilnehmerzahl stellen die U12 mit 52 Startenden im Weitsprung und 51 Startenden im 60-m-Lauf. Welt- oder Schweizer Rekorde sind keine zu erwarten, aber hoffentlich wird man viele junge Talente bei Lauf, Wurf und Sprung sehen können. Vor allem aus dem Kanton Schwyz sind starke Teilnehmer gemeldet. Etwas wünschen wir den Teilnehmern und den Organisatoren, dass das (Foto: Marco Keller v/o Spy) war es endlich so weit, rund 550 Wagemutige konnten sich der Herausforderung stellen, insgesamt 100, 80 oder 50 Leistungskilometer zu laufen. Los ging der «Siech19» in Nesslau. Dort starteten alle, die sich für den längsten Weg entschieden. Die beiden weiteren Starts befanden sich in Wildhaus und Trübbach. Die Strecke führte die Teilnehmenden vom Obertoggenburg ins Rheintal, dann via Seeztal und entlang des Walensees nach Niederurnen. Unterwegs konnten die Läufer an Verpflegungsposten Kraft und Vorräte tanken. Für einen reibungslosen Ablauf sorgten ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Viele Läuferinnen und Läufer hatten sich zum «Siech19» angemeldet, um ihren inneren Schwei nehund zu überwinden, ihre Grenzen auszuloten und gemeinsam Unglaubliches zu schaffen. Um sich gegenseitig zu motivieren, waren die meisten in Gruppen unterwegs. Je nach Ehrgeiz und Trainingsgrad formierten sich diese im Verlauf des Marsches neu. Viele Teilnehmende erreichten das Ziel in Niederurnen in der Nacht. Wer vorher abbrach, wurde vom «Siech»-Taxi abgehlt. Insgesamt gab es beim «Siech19» 428 Finisher. Der nächste Siechämarsch steht am 16./17.Mai 2020 auf dem Programm. Informationen und Anmeldung auf www.siech.ch. Für den «Siech20» werden Helferinnen und Helfer in verschiedenen Ressorts gesucht. ● Anina Rütsche v/o Lane Der Weitsprung ist beim Nachwuchs sehr beliebt. (Foto: R. E.) verflixte Wetter einmal ein Einsehen hat und den Regen verschiebt. ● R. E. An der Bewegungsstunde im April schienen Kinder und Senioren Gefallen gefunden zu haben. Bei der zweiten Durchführung waren einige Senioren mehr dabei als beim ersten Mal. Gemeinsam mit den Kindern wurde mit dem Begrüssungslied gestartet und dann konnte das grosse Rennen losgehen. Alle Turner erhielten einen Massageball, der an einem Kartonrölleli angebunden war. Nun hiess es: «Auf die Plätze, fertig, los!» – und es wurde gewickelt, was das Zeug hielt. Sieger war, wer zuerst die Schnur aufgewickelt hatte. Eine lustiges Wettrennen, welches die Motorik trainierte und von dem einige Wiederholungen gewünscht waren. Danach konnten sich alle mit dem Massageball die Hände, Arme und Beine massieren. Das darauffolgende Werfen und Fangen von Pingpong-Bällen war sowohl für die Senioren, welche den Ball warfen, wie für die Kinder, die den Bällen hinterherjagten, ein lustiges Spiel. Es folgte ein Hüpf- und Bewegungsspiel für die Beine, und schon war es wieder Zeit, die Tische zusammenzuschieben. Nach getaner «Arbeit» sassen Jung und Alt gemeinsam am Tisch, assen Kuchen und tranken Sirup. Ein herrliches Beisammensein. Die nächste Bewegungsstunde findet im August statt. ● Ursula Briggen, Leitung KiTu Niederurnen GLTV-Vereinsleiterkonferenz, Schwanden Die Vorbereitungen laufen Mit bewegten Worten erinnerte Marcel Bösch, Präsident des Glarner Turnverbandes, zu Beginn der Konferenz für die Vereinsleitungen im Gemeindezentrum Schwanden an den viel zu frühen Tod von Clown Mugg. Marcel Bösch, Präsident des Glarner Turnverbandes. (Foto: Gret Menzi) Marcel Bösch wies auf kommende Anlässe wie die Gymnaestrada vom 7. bis 11. Juli in Dornbirn, den Swisscup am 3. November im Hallenstadion Zürich und die Gymotion am 11. Januar 2020 hin. An der Gymotion wird mit dem Turnverein Glarus a.S. zum ersten Mal ein Glarner Verein auftreten. Ein Höhepunkt von 2019 ist das Eidgenössische Turnfest in Aarau am Samstag, 22. Juni. Am Festumzug in der Aarauer Innenstadt wird der GLTV mit dem Motto «Glarner Schiefer – das schwarze Gold aus dem Sernftal» präsent sein. Es werden noch Mitwirkende aus den Vereinen gesucht, die am Umzug teilnehmen möchten. Der Riegenbetrieb beim Leistungssport Kunstturnen Glarnerland wird auf Ende Juni eingestellt, da nach dem Rücktritt von Leiterin Doris Blumer keine Nachfolgelösung gefunden wurde. Der Vorstand bedauert den Entscheid und dankt Doris Blumer und ihren Leiterinnen für das grosse Engagement während vieler Jahre. Laut Susanne Hauser möchten die Verantwortlichen vom Ressort Gymnastik die Vereine besuchen, um ihnen für die Gymnastikvorführungen Tipps zu geben. Weiter sucht dieses Ressort Mitarbeitende, die sich für die Turnsache engagieren. Esther Jenny, Ressort Jugend, teilte mit, dass zukünftig beim Winterspielturnier die Mädchen am Vormittag und die Knaben am Nachmittag spielen, da mehr Mäd - chenteams starten. Melanie Gerber informierte über den Start der sozialen Medien Facebook und Instagram Anfang Mai. So ist mit Website, «Glarner Turnen» und den Berichten in der Presse eine zeitnahe Kommunikation möglich. Im Aufbau und schon am Arbeiten ist das OK für das Glarner-Bündner Kantonalturnfest vom 24. bis 26. Juni 2022 in der lintharena sgu, Näfels. Kommende Verbandsanlässe sind der Verbandsturntag am 1. Juni und die Sommermeisterschaften Volleyball Frauen und Faustball Männer am 17. August in Niederurnen. ● Gret Menzi

Donnerstag, 23. Mai 2019 | Seite 13 Glarner Landwirtschaft aktuell Glarner Genossenschaft für Viehabsatz Nächster Schlachtviehmarkt Dienstag, 28. Mai, 11.00 Uhr bei der Brückenwaage in Glarus Landfrauen Mollis Interessanter Frühlingsausflug Am Mittwoch, 15. Mai, konnten frühmorgens erfreuliche 29 Frauen zum alljährlichen Frühlingsausflug, der unter dem Motto «Fahrt ins Blaue» stand, begrüsst werden. Anmeldungen sind mit Angabe der TVD-Nummer (Ohrenmarke) und Gattung zu richten an: Glarner Genossenschaft für Viehabsatz, Ygrubenstrasse 9, 8750 Glarus, Telefon 055 640 98 20, oder über die Webseite www.bvgl.ch einzugeben. Sammeltransporte führt Samuel Jenny, Trogseite, 8762 Sool, Telefon 055 644 37 08, aus. Nächster Schlachtviehmarkt: Dienstag, 11. Juni. ● Glarner Schafzuchtverein: Schlachtschafmarkt Dienstag, 4. Juni, 08.00 Uhr Areal Eternit in Niederurnen Anmeldungen nimmt Marktleiter Jakob Schumacher, Bahnhofstrasse 2, 8777 Betschwanden, Telefon 079 Lieber (böser) FRIDOLIN 690 62 07 oder 055 643 3716, ent - gegen. Anmeldeschluss: Sonntag, 26. Mai, 20.00 Uhr. ● Die Fahrt ins Blaue führte die Landfrauen nach Stein am Rhein und Hallau. (Foto: zvg) Leserbrief Über unterschiedliche Fehlerkulturen verschiedener Berufsgruppen Wo gearbeitet wird, geschehen auch Fehler, das ist menschlich. In der Medizin besteht schon seit Jahren eine Fachzeitschrift, welche Fehler dokumentiert und analysiert, damit sie in Zukunft vermieden werden. Auch Spitäler sind in ein solches Netz eingebunden. Regelmässig wird in der Presse darüber berichtet. Die Gesundheit des Menschen ist sein höchstes Gut. Doch auch Häuser können Menschen krank machen, wenn beim Erstellen Fehler passieren oder gewisse Grundregeln vernachlässigt werden. Als Direktbetroffene habe ich erfahren, dass viel mehr Personen davon betroffen sind, als ich mir je hätte vorstellen können. In Deutschland existieren landesweit Foren für Bauschäden. In der Schweiz sucht man diese vergeblich. Dies wäre für die Architekten im übersichtli - chen Glarnerland eine gute Chance, schweizweit eine Vorreiterrolle zu übernehmen. ● Marianne Kern, Glarus Mit dem Car von Armin Fischli wurden wir nach Stein am Rhein chauffiert. Beim freien Aufenthalt in der schmucken Altstadt des Dorfes zog es alle Frauen als Erstes in eine gemütliche Konditorei, um dort einen Kaffee mit Gipfeli zu geniessen. Beim anschliessenden Spaziergang durch die Altstadt konnte man viele kleine Läden begutachten und frische Luft tanken. Kurz vor Mittag ging unsere Fahrt weiter nach Hallau, wo wir bei der Familie Keller in der Winzerstube ein feines, währschaftes Mittagessen und dazu hauseigenen Wein serviert bekamen. Schon bald konnten wir durch die Fenster beobachten, wie sechs stolze Pferde vor die Wagen gespannt wurden. Nun war unser Interesse geweckt. Wurden diese für uns parat gemacht? Die Freude war gross, als wir die Plätze in den gemütlichen Wagen einnehmen durften und uns mit warmen Wolldecken gegen die zügige Bise schützen konnten. Los ging die Fahrt mitten durch das 400 Hektaren grosse Klettgauer Rebgebiet und anschliessend durchs Weinbaudorf Hallau. Ab und zu wurden die Pferde angehalten, und die Fuhrmänner erzählten uns Interessantes und Wissenswertes über die Arbeit in den Rebbergen und den damit verbundenen Weinanbau. Nach der gut zweistündigen Kutschenfahrt nahmen wir unsere Plätze im Car wieder ein und machten uns langsam auf den Heimweg. Nach einem spontan eingelegten Zvierihalt im Restaurant Rössli in Illnau kamen wir um kurz nach halb acht Uhr glücklich und zufrieden wieder in Mollis an. Ein grosses Dankeschön an dieser Stelle an Helen Rychen fürs Organisieren des tollen Ausfluges und an Chauffeur Albert Manser für die angenehme Carfahrt. Wir freuen uns bereits aufs nächste Jahr, wenn es wieder heisst: «Die Landfrauen Mollis fahren ins Blaue …» ● Taria Hösli, Aktuarin

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