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29. Ausgabe 2020 (16. Juli 2029)

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29. Ausgabe 2020 (16. Juli

AZA 8762 Schwanden Jeden Donnerstag in allen Haushaltungen Abonnement ausserhalb der Region jährlich Fr. 70.– Einzelverkauf: Fr. 2.20 Nr. 29 Donnerstag, 16. Juli 2020 Die Regionalzeitung mit Amtsblatt und der Fridolin+ App Gegründet 1928 als Anzeiger vom Gross- und Kleintal Fortsetzung von Seite 1 6 Amtsblatt 14 –16 Aus dem Linthgebiet 26 Auflage 32 069 Expl. WEMF/SW-beglaubigt Fridolin Druck und Medien Tel. 055 6474747, Fax 055 6474700 E-Mail: fridolin@fridolin.ch www.fridolin.ch LEIT-SATZ Notfalldienste Steilvorlage Ich bin kein besonders guter Fuss - ballspieler, und selbst vor dem Bildschirm kommentiere ich Spiele selten – im Gegensatz zu meiner Frau, die mit grosser Lust und Kennerschaft verbal reingrätscht. Trotzdem weiss ich natürlich, was eine Steilvorlage ist. Die Reportage, die Martin Leutenegger von seiner Wanderung auf dem Elmer Höhenweg nach Hause gebracht hat, ist insofern geradezu ein Glanzpass – ein Text voller selbstironischer Anspielungen und Seitenhiebe auf den Chefredaktor. Wie es zum herausfordernden Auftrag für unser Dreamteam kam? Auf der Suche nach Themen hatten wir uns zuerst missverstanden. Nach einem fröh - lichen E-Mail-Verkehr wurde das Thema ein bisschen angepasst, bis schliesslich der Auftrag für die Reportage über den Höhenweg dabei herauskam. Besonders daran war auch, dass ich zum ersten Mal in meiner noch kurzen Karriere als Chefredaktor einen Reporter mit einem Fotografen auf die Pirsch schickte. Auf der mehr als einstündigen Wanderung – so dachte ich – hätten die beiden genügend Zeit, um sich kennenzulernen und eine Einheit aus Bild und Text zu schaffen. Ein Berner und ein Glarner auf dem Höhenweg, der eine von Haus aus Ethnologe, der andere fotografischer Tausendsassa, das ergibt eigentlich ein Dreamteam. Zudem hatte sich irgendwie alles gefügt, bis hin zum zweiten Bericht, den die zwei über das Eishockeyteam schreiben sollten. Denn die SC Rapperswil-Jona Lakers hatten sich am selben Tag zu einem Spieltag im Ämpächli und im Riesenwald eingefunden. Allerdings entschieden sich die Lakers, schon vor 16.00 Uhr nach Hause zu fahren, während das Dreamteam noch Kühe und Trollblumen fotografierte und Familienfeuerstellen testete. Auch das Titelvideo von der geplanten rasanten Abfahrt mit den Mountaincarts fiel deshalb aus. Ich sass gerade bei 120 km/h auf der Autobahn am Steuer, als mich der Anruf erreichte. Es sei alles gut gegangen, aber die Lakers seien schon weg gewesen. Das mache doch nichts – versicherte ich –, Hauptsache, sie hätten gute Aufnahmen von Mutterkühen und von Wanderern. Von Mutterkühen hatte der Fotograf noch Aufnahmen im Archiv und die meisten Wanderer waren den beiden entwischt. Dafür bekam ich 1A-Aufnahmen von Blumen, Landschaft, Schildern und Wegweisern und eine ziemlich lustige Titelgeschichte. Die Moral davon? «Du bekommst nicht immer das, was du dir wünschst, aber doch immer das, was du gerade brauchst.» Aber urteilen Sie selbst. ● FJ Elm ist eine Reise wert! Kleines Bild oben: Skihütte Obererbs; kleines Bild unten: Berggasthaus Bischofalp. Für das Video der rasanten Talfahrt Fridolin+ App downloaden und Foto scannen. Elmer Höhenweg Obererbs –Ämpächli Bergneuling getestet (Fotos und Video: Ruedi Kuchen) Der Mann ist aus dem Berner Mittelland nach Schwanden gezogen und schreibt gelegentlich im FRIDOLIN über seine Erfahrungen als Neuzuzüger. Er ist völlig unsportlich und hat – ausser aus dem Flugzeug – noch nie einen Berg von oben gesehen. Da stellt ihn der Chefredaktor auf die Probe ... Der Chefredaktor des FRIDOLIN wollte sich offensichtlich einen kleinen Scherz erlauben mit einem neuen Mitarbeiter, der mit den Verhältnissen im Kanton Glarus noch nicht vertraut ist. Der Auftrag lautete: «Erkunden Sie den Elmer Höhenweg und schreiben Sie darüber.» «Achtung, ich komme!» Der Mitarbeiter schluckt leer. Er ist pensioniert, kennt die Berge sonst nur von unten, ist übergewichtig, unsportlich und besitzt nicht einmal einen Rucksack oder rote Wandersocken. Von Trekkingstöcken ganz zu schweigen. Aber: Klein beigeben gilt nicht. Er spricht sich Mut zu und warnt die Besitzer der Gaststätten auf dem Weg zwischen Obererbs und Ämpächli via E-Mail schon einmal vor: «Achtung, ich komme!» Weil ihn eine Bekannte gerade noch rechtzeitig darauf aufmerksam macht, es gehe von Obererbs bis Ämpächli mehr hinab als hinauf, wählt er den Weg in dieser Richtung. Der Korrespondent hat Glück: Er muss sich nicht allein auf den ge - fährlichen Bergpfad machen, wo sich womöglich Wölfe und Murmeltiere «Guten Morgen» wünschen. Der Chefredaktor organisiert einen Profifotografen, der den Schreiber be - gleiten soll. Und Samuel Hefti, Initiant und «Oberhaupt» vom Berggasthaus Bischofalp, erklärt sich bereit, den Bergnovizen zu begleiten. Von Herrn Hefti zu Sämi Bald 10.30 Uhr am Bahnhof Schwanden. Da fangen die Fragen schon an: Ist das SBB-Generalabonnement gültig? Bis zu welcher Station? Fährt der Sernftalbus mit der Nummer 545 wirklich schon ab Schwanden – wie auf dem Schild steht – oder muss ich mit der Nummer 541 bei den Elmer Sportbahnen umsteigen? Als sei die Situation nicht schon unsicher genug, hat der Wetterbericht für den Nachmittag starke Gewitter angekündigt. Der Schreiber hat einen Schirm mitgenommen, doch bekanntlich ist ein solcher auf freiem Feld etwa gleich nützlich wie ein Blitzableiter in der Hand – das heisst vor allem: gefährlich. Aber, um es vorwegzunehmen: Der Himmel bleibt in den nächsten Stunden trocken. Wenn sich zwei Unbekannte zu einem Date verabreden, machen sie ein Erkennungszeichen ab: Vielleicht eine Rose im Knopfloch, oder eine gefaltete Zeitung – es muss nicht unbedingt der FRIDOLIN sein – auf dem Kopf. Bei der Haltestelle «Sportbahnen Elm» – die Passagiere nach Obererbs dürfen sitzen bleiben – schleicht ein Mann um den Bus. Ist es Herr Hefti? Ein Anruf via Handy. Der Herr vor dem Bus reagiert nicht, doch im Inneren des Wagens klingelt ein Telefon «Ah, Sie müssen Samuel Hefti sein», begrüsst ihn der Journalist. Am Ende der Wanderung wird er ihm «Sämi» sagen. Teil der Via Alpina Der Bus, der von Nummer 541zu 545 gewechselt hat, ist ziemlich voll. Eine Hygienemaske trägt nur ein älterer Herr (andere trügen vielleicht auch gern eine, getrauen sich aber nicht). Die Strasse wird immer schmaler, die Aussicht immer schöner. Der ortskundige «Reiseführer» verweist auf die vielfältige Flora, die Namen der Berggipfel und die Aussicht auf den Übungs- und Ausbildungsplatz Wichlen – «den modernsten Panzerschiessplatz Europas», wie Ein - heimische gerne betonen. Bei der vorletzten Haltestelle mit dem Namen «Höhenweg» steigen 17 Personen aus und machen sich gleich auf den besagten Weg. Wir haben mit Fridolin Vögeli in der auf 1700 m ü. M. gelegenen Skihütte Obererbs abgemacht. Bis zur nahen Endstation fährt nur die kleine FRIDOLIN-Reisegruppe, was die Frage aufwirft, ob die vorletzte Busstation nicht aufgehoben werden könnte – wer sich vor der Wanderung nicht in Obererbs stärken möchte, müsste keinen grossen Umweg bis zum offiziellen Beginn des Höhenwegs machen. Aus zwei mach eins Ein paar Wanderer machen Pause in diesem Bergrestaurant, das offenbar nur deshalb selbst im Sommer «Skihütte» genannt wird, weil es dem lokalen Skiclub gehört. Im Gegensatz zur FRIDOLIN-Truppe sind diese (Fortsetzung auf Seite 6) Hausärztlicher Notfalldienst Täglich 24 Stunden EINWOHNER GLARUS SÜD: 0844 55 66 55 EINWOHNER GLARUS: 0844 44 66 44 EINWOHNER GLARUS NORD: 0844 33 66 33 Zahnarzt Samstag, 18. Juli 11.00 bis 12.00 Uhr Sonntag, 19. Juli 11.00 bis 12.00 Uhr und 17.00 bis 18.00 Uhr Der diensttuende Notfallzahnarzt ist über Telefon 1811 zu erfragen. Augenarzt Samstag/Sonntag, 18./19. Juli Dr. med. Sylvia Link Bahnhofstrasse 5, Wädenswil Telefon 044 780 84 44 Wochenend-Notfalldienst: ab Freitag, 12.00 Uhr, bis Montag, 08.00 Uhr. Schweizerisches Toxikologisches Zentrum Telefon 145, Zürich Tierarzt (Notfallring) Kleintiere: Samstag/Sonntag, 18./19. Juli Kleintierpraxis Buchholz Buchholzstrasse 48, Glarus Telefon 055 640 26 40 • Wochenende ab Samstag, 12.00 Uhr, bis Montag, 07.30 Uhr. • Freitagnacht und Montagnacht: Wochenend-Notfalldienst. • Dienstagnacht: Kleintierpraxis Buchholz, Buchholzstrasse 48, Glarus, Telefon 055 640 26 40. • Mittwochnacht: Kleintierpraxis Landerer, Bahnhofstrasse 31a, Näfels, Telefon 055 622 20 20. • Donnerstagnacht: Kleintierpraxis Tierklinik am Kreis AG, Zaunweg 11, Netstal, Telefon 055 646 86 86. Grosstiere: Tierklinik am Kreis AG Zaunweg 11, Netstal Telefon 055 646 86 86 Notfalldienst für alle Tierarten Grosstierpraxis Landerer Bahnhofstrasse 31a, Näfels Telefon 055 622 22 66 Ihr Küchenprofi 8867 Niederurnen 055 610 27 33 www.schlittler-kuechen.ch Küchenstudio Ziegelbrückstr. 48, 8867 Niederurnen NISSAN MICRA 1,0 tekna N­Style Automat, 100 PS, bordeaux met. Ihr Sorglos­Paket, alles inklusive: • 5­Jahre­Garantie, ­Service und ­Versicherung • 0,9%­Leasing • Ersatzwagen • Vollkasko inkl. 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