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32. Ausgabe 2019 (8. August 2019)

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Donnerstag, 8. August 2019 | Seite 8 Am Wochenende 2. Bergturnfest in Braunwald Das 1. Bergturnfest in Braunwald Mitte August 2016 war, nicht zuletzt dank des wunderbaren Wetters und der tollen Stimmung, ein voller Erfolg. Ortstock, Bergtannen und der Ball im Korb, das ist das Bergturnfest in Braunwald. Alle teilnehmenden Turnerinnen und Turner wünschten sich eine Wiederholung. Nun, drei Jahre später haben (Foto: R.E.) sich Sandra Aeberli und ihr Team entschlossen daran gemacht, das Bergturnfest wieder aufleben zu lassen. 20 Vereine haben sich gemeldet, 6 mehr als vor drei Jahren und 230 Turnerinnen und Turner aus verschiedenen Kantonen kommen hinauf zum Grotzenbühl, wo sich das Wettkampfund Festgelände befindet. Glarner Vereine sind ebenfalls dabei, nämlich Bilten, Mollis, Näfels, Netstal und Hätzingen und selbstverständlich Braunwald. 35+ plus Nachtessen, Tanz und Brunch Das Wettkampfprogramm vom Samstag, 10. August, zwischen 12.00 und 17.00 Uhr entspricht der Kategorie 35+ des Turnverbandes. Dabei sind Geschicklichkeit, Ballgefühl, Teamarbeit und Ausdauer gefragt. In einem Team mitzumachen, braucht keine sportlichen Spitzenleistungen, aber Freude an altersgemässer Bewegung mit Kolleginnen und Kollegen. Dass bei einem Bergturnfest das leibliche Wohl und die Zusammengehörigkeit nicht zu kurz kommen, dafür sorgen die Organisatoren mit ihrer Festwirtschaft, dem gemeinsamen Nachtessen mit lüpfiger Musik und dem Brunch vom Sonntagmorgen. Was vor drei Jahren so sehr zum guten Gelingen beitrug, wünschen wir allen Beteiligten auch bei der zweiten Austragung: viel Sonnenschein. ● R. E. Turnveteranen Ennenda und Mitlödi Höhenluft genossen ... Am Samstagnachmittag, 3. August, trafen sich die Ennendaner verstärkt durch die Mitlöder Turnveteranen zum obligatorischen Plauder- und Jassnachmittag. Die alten Kameradschaften konnten wieder zünftig aufgefrischt werden und so manche Anekdote erlebte sein Revival. Zum Zvieri wurden die 17 Kleintaler-Schüblinge zur Stärkung aufgetragen. Ein reges Kommen und Gehen war an diesem Nachmittag feststellbar und männiglich hofft, dass die Sanierung und Erweiterung der Aeugstenhütte bald bewilligt werden kann. (Bildbericht: kel) Glarus Gottesdienst im Grünen Bereits zum elften Mal führt der Verein Freizeitgärten Glarus zusammen mit der Kirchgemeinde Glarus-Riedern am Sonntag, 11. August, beim Oberstufenschulhaus Buchholz in Glarus seinen Gottesdienst im Grünen durch. Gottesdienstbeginn ist um 10.30 Uhr, eingeladen ist jedermann, Sonnenschirme werden für Schatten sorgen oder das Vordach vor Regen schützen. Nach dem Gottesdienst wird gemeinsam gegessen. Im Laufe der Jahre ist die Zahl der Gottesdienstbesucher stets gewachsen. ● R. E. Medikamente: Erst denken, dann schlucken. EDUARD-AEBERHARDT-STIFTUNG ZUR FÖRDERUNG DER GESUNDHEIT bfu-Kampagne «Achtung Kinder überraschen» Doppelt aufpassen Rechtzeitig zum Schulanfang zieren sie den Strassenrand: Die Plakate der neuen Kampagne, mit der die bfu, Beratungsstelle für Unfallverhütung, auf die Gefahren aufmerksam macht, denen Kinder im Strassenverkehr ausgesetzt sind. Immer dann, wenn sie unterwegs sind – auf dem Schulweg oder auf dem Weg zur Musikstunde, in die Badi oder zum gemeinsamen Spielen. Der Slogan «Achtung Kinder überraschen» spielt auf das Kinder-Überraschungsei aus Schokolade an. Wie ein Spring teufel kommt das Kind auf dem Bild zwischen parkierten Autos hervor. Das Plakat fordert Autofahrerinnen und Autofahrer auf: «Rechnen Sie mit allem!» Jedes Jahr ver unfallen 950 Kinder bis zum Alter von 14 Jahren, 750 Kinder werden dabei leicht verletzt, 190 Kinder werden schwer verletzt, 7 Kinder verlieren ihr Leben. Die Tipps für Autofahrende sind einfach: Mit allem rechnen, das Tempo verlangsamen, bremsbereit sein, am Fussgängerstreifen ganz anhalten – und vor allem rund um Schulen doppelt aufpassen. www.doppelt-aufpassen.ch. (Bildbericht: FJ)

Donnerstag, 8. August 2019 | Seite 9 SCHATZchäschtli Für unsere Leserinnen und Leser steht das Schatzchäschtli kostenlos zur Ver fügung (auch mit Foto). Gratulieren Sie zu Geburtstag, Hochzeit usw. in der meistgelesenen Zeitung des Kantons Glarus. Für Lehr-, Schul- und Diplom - abschlüsse gilt ein besonderer Tarif. Mail: fridolin@fridolin oder per Post an Fridolin Druck und Medien, Hauptstrasse 2, 8762 Schwanden. Arbeitsjubiläum 10 Jahre by Freihof Garage AG Frau Vanessa Malvido trat am 3. August 2009 die Lehre als Automobilfachfrau in unserem Unternehmen an, arbeitete noch einige Jahre in ihrem Beruf und unterstützt uns nun im Kundendienst. Wir bedanken uns an dieser Stelle recht herzlich für deinen tollen Einsatz in unserem Unternehmen. Deine sehr freundliche und zuvorkommende Art wird von unserer Kundschaft und uns sehr geschätzt. Wir wünschen dir, liebe Vanessa, für die Zukunft alles Gute, beste Gesundheit und nur das Beste in deinem baldigen, neuen Lebensabschnitt. Das «Freihof Garage AG»-Team aus Näfels Am Ziischtig, 6. Auguscht, isch dr Alceo Bonutto 90. wordä! Tanti auguri per il tuo compleanno. Ti vogliamo tanto bene! La tua famiglia Liäbä Marco Dinä Göttibuäb Sebastian, dini Nichtä Lara mit ihrem Mami Sara, dini Schwöschter Priska mit allnä Chatzä, dis Mami Elisabeth mit dä Chatzä und dä Luna gratulieräd dir zum 33. Geburtstag. Mir wünschäd dir alles Liäbi und Guäti und viel Gesundheit! Mir händ dich mega Liäb. Zwei Dienstjubiläen bei der Hans Eberle AG, Ennenda Diese Woche können zwei Mitarbeitende ein Dienstjubiläum feiern. Die Geschäftsleitung und die gesamte Belegschaft gratulieren den Jubilaren herzlich! Liridon Ibrahimi, 10 Jahre Liridon Ibrahimi trat am 10. August 2009 als Lernender Anlagen- und Apparatebauer in unser Unternehmen ein. Nach dem erfolgreichen Lehrabschluss arbeitete er zuerst in der Spenglerei, bis er 2014 in die Schweisserei wechselte. In den darauffolgenden Jahren schloss er die anspruchsvollen Weiterbildungen zum Schweisspraktiker, Schweissfachmann und Sichtprüfer ab. Neben seinen Aufgaben als Schweiss fachmann und Gruppenleiter der Schweisserei «schwarz» ist er weiterhin auch selber als Schweisser tätig. Selim Senol, 25 Jahre Selim Senol trat am 9. August 1994 seine Lehre als Anlagen- und Apparatebauer in der Hans Eberle AG an und schloss die Ausbildung 1998 mit Erfolg ab. Danach erhielt er eine Festanstellung in der Kurzgruppe, wo er hauptsächlich Prototypen herstellt. Im Jahr 2011 wurde er zum Gruppenleiter befördert, zusätzlich trägt er die Verantwortung für die Ausbildung der Lernenden in der Abteilung. Herr Senol ist für mehrere Schweiss - verfahren zertifiziert. Wir wünschen ihnen beste Gesundheit, privates Wohlergehen und weiterhin viel Freude bei der Arbeit, verbunden mit einem herzlichen Dank für ihre Treue und die geleisteten Dienste. Hans Eberle AG Geschäftsleitung Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an … Dr Hans fiiret am Mittwuch, 7. Auguscht, diä Schnapszahl. Vu Härzä gratuliärt dir din Schatz FC Linth 04 Mit überraschendem Sieg gestartet Der FC Linth 04 schlägt den USV Eschen-Mauren auswärts mit 3:0 und startet somit optimal in die neue Saison. Die Fürstentum Liechtensteiner starteten besser in die Partie und waren zu Beginn präsenter und auch offensiv gefährlicher. Doch zu zwingenden Möglichkeiten kamen sie nicht und als Lehmann einen Abschlussversuch hatte, schoss er weit neben das Tor. Anschliessend übernahmen immer mehr die Glarner das Zepter. Sie gewannen die Zweikämpfe und waren präsenter als der USV Eschen- Mauren. Daraus entstanden auch Möglichkeiten, doch weder Ilic noch Guto konnten die teilweise guten Möglichkeiten verwerten. Bis zur Pause waren es zwar die Glarner, welche das Spiel dominierten, jedoch ohne wirklich gefährlich zu werden. FC Linth 04 klar besser Nach der Pause agierten die Linth-04- Akteure nochmals besser und waren Danke Hans Rauner Für der schöni Tag und diä super Füährig uf dä Tödi am 1. Auguscht. Isch mega cool gsi! Hampi PF Bilten nun klar die Besseren. So war es auch mehr als verdient, als Daniel Feldmann nach einem Eckball den Ball zur Linth-04-Führung ins Tor hämmerte. Der USV Eschen-Mauren versuchte dann zwar zu reagieren, doch er wirkte offensiv zu ideenlos und hatte grosse Mühe mit der guten Abwehrarbeit des FC Linth 04. Die Glarner standen defensiv sehr kompakt und dominierten die gefährlichen Räume gut. In der 65. Minute waren es dann wieder die Glarner, welche jubeln konnten. Dabei spielten sie über Guto und Sanchez einen schönen Angriff, welchen Carava zum 0:2 verwertete und so seine sehr starke Leistung gleich selbst belohnte. Der USV Eschen-Mauren war nach diesem Treffer geschockt und schaffte es nicht mehr, grosse Gefahr vor dem Linth-04-Tor zu erzeugen. Der FC Linth 04 kam nach einem Konter sogar noch zum 0:3. Sanchez traf nach einer schönen Vorlage alleine vor dem Tor. Der FC Linth 04 gewann das Spiel klar und verdient und überraschte sicher viele Zuschauer. Denn der USV Eschen-Mauren gilt auch dieses Jahr als Favorit für die Aufstiegsspiele und verfügt über eine starke Mannschaft. ● Marc Fischli Viär Jahr isch es sicher her, wo ds Nicole Hug chu isch und gseit het: «ds KV, das isch nüüt für mich! Iiich werdä Lehreri!». Jetz hesch es gschafft, mängi schlaflosi Nacht verbracht. Sträng isch es währli gsi, alpot im Usgang gsi. Mir sind stolz uf dich und wünsched dir viel Freud und Glüggsmomänt mit dinä Bälg. D Feriä sind zum Glügg bald verbi, dä chasch äntli Gas gi! Und dängg dra, wännt doch mal Verschteggis spielsch, niä uhni Fruchtsalat im Repertoire – dänn weles Chind suächt sini Lehreri? D Antwort – ja diä isch klar ;) Silbernes Dienstjubiläum im Pflegedienst Am 7. Oktober 1992 begann Frau Erna Schläpfer-Gisler ihren Dienst als Pflegehelferin im Alterszentrum Schwanden. Infolge kurzer Unterbrüche sind es nun am 7. August 25 Jahre geworden, in welchen sie ihre wertvollen Dienste unserem Haus zur Verfügung stellt. Während ihrer gesamten Anstellungszeit kennen wir sie als gewissenhafte, korrekte und freundliche Mitarbeiterin. Sie wird von Bewohnenden und Mitarbeitenden wegen ihrer ruhigen, überlegten Art gleichermassen geschätzt. Dank der langjährigen Erfahrung als Pflegende hat sie im Spätdienst jederzeit den Überblick und das Gespür für die Dringlichkeitsbedürfnisse der anfallenden Arbeiten. Immer steht dabei die zu pflegende Person im Mittelpunkt. Bei ihr ist die Pflege Berufung, was bei der Berufsausübung sehr positiv spürbar ist. Heimleitung, Mitarbeitende sowie natürlich alle Bewohnenden des Alterszentrums Schwanden gratulieren ihr ganz herzlich zum Jubiläum und danken ihr für die wertvolle Mitarbeit. Wir alle wünschen ihr weiterhin viel Befriedigung bei ihrer Arbeit und natürlich erholsame Stunden bei ihren Hobbies und anderweitigen Beschäftigungen wie Wandern, Basteln und Grossmutter sein. Bei dieser Gelegenheit möchten wir auch ihrem Partner Alois Gisler ganz herzlich danken. Seit Jahren sorgt er monatlich mit seiner Handorgel und seiner Stimme für Aufmunterung und Fröhlichkeit. Immer abwechslungsweise auf den Pflegestationen oder in der Cafeteria. STEH -SATZ von Maya Ziegler-Bodmer Schweigen ist Gold ... Es ist ein normaler Arbeitstag, intensiv und voller Überraschungen. Und es ist Dienstag,18.00 Uhr, heiss und trocken, wie es sich für einen Sommerabend gehört. Noch schnell zum Briefkasten beim Bahnhof Glarus und dann ab, direkt ins kühle Nass. So mein Plan. Am Schatten ist ein Parkplatz frei. Allerdings besteht mein kleinstes Münz aus einem Zweifränkler, was mich zu einer Spontanität hinreissen lässt. Ich könnte ja mal schauen, was an der vielbeschriebenen Rollbar so läuft. Rhythmische Klänge ziehen mich zur dichtbevölkerten Gartenterrasse beim grünen Rasen. Was für ein Anblick! Alle Tische sind besetzt und Stühle gibt es auch keine mehr. Gastgeber Fabian und sein Team geben Vollgas. Dafür da und dort ein herzliches Hallo, ein Winken mit den Händen: «Schön bisch au da!» Das klingt nach Ferien und Seele baumeln lassen. Aber es sind nicht Fremde, die da ihre Freizeit geniessen, es sind Menschen, die wie ich während des Tages gearbeitet haben und Erholung suchen. Da ist die Musikgesellschaft aus dem Norden, die soeben für das ab - tretende Militär ein paar fetzige Märsche zum Besten gab und den Durst löscht. Und auch der ehe - malige Ständeratskandidat und ex- Präsident einer bürgerlichen Partei gibt sich völlig losgelöst der guten Stimmung hin. Am Tresen wartet breitbeinig, in voller «Rocker-Töffmontur» samt helvetischen Hosenträgern, der bekannte Rechtsanwalt und mehrfache Verwaltungsrat wie die gewöhnlichen Gäste auf sein «Adler-Spez». Er gibt sich volksnah, hier ein Küsschen, dort eine Umarmung, trotz Schweissperlen im Gesicht und Stoppelbart. Was so ein akademischer Titel ausmacht! Gleich nebenan der feingliedrige und zart besaitete Marketingfachmann samt Entourage aus der Verwaltung. Von ihm gibt es ein scheues Winken und ein entschuldigendes «s hät halt kei Platz meh». Und schon naht die Rettung. Ganz zuhinterst winken mich zwei grossgewachsene Herren herbei. Einer Typ Botticelli, den Kopf voller Locken, der andere hat noch mehr Haare, jedoch statt auf dem Kopf im Gesicht. Ich kann ihrer Aufforderung an ihrem Tisch Platz zu nehmen nicht widerstehen, denn sie wirken äusserst seriös. Und sie sind aufmerksam, holen mir meinen «Gespritzten sauer» und beginnen sogleich, mir ihre Geschichten zu erzählen. Ja, ja, echte Ur-Glarner, ich präzisiere Stadtglarner, sind sie und Brüder, in einer gutbürgerlichen Grossfamilie aufgewachsen, und eine strenge Erziehung haben sie genossen. Es folgen detaillierte Lebensläufe bis hin zum Gross - vater-Dasein. Ihren verschmitzten Blicken entnehme ich, dass sie das eine oder andere Ereignis ausgeblendet haben. Ich selbst komme nicht zu Wort, ich höre gerne zu. Schweigen ist Gold ... ●

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