Aufrufe
vor 1 Monat

36. Ausgabe 2017 (7. September 2017)

  • Text
  • September
  • Glarus
  • Telefon
  • Glarner
  • Gemeinde
  • Schwanden
  • August
  • Ennenda
  • Nord
  • Glarnerland

36. Ausgabe 2017 (7. September

AZA 8762 Schwanden Jeden Donnerstag in allen Haushaltungen Abonnement ausserhalb der Region jährlich Fr. 70.– Einzelverkauf: Fr. 2.20 Nr. 36 Donnerstag, 7. September 2017 Die Regionalzeitung mit Amtsblatt im Wirtschaftsraum Glarus Gegründet 1928 als Anzeiger vom Gross- und Kleintal Aus den Verhandlungen des Regierungsrates 4 Amtsblatt Aus dem Linthgebiet 19+20 33 Einbauschränke? Industrie West 3 8756 Mitlödi Tel. 055 644 45 50 schreinerei-abart.ch Auflage 32 217 Expl. WEMF/SW-beglaubigt Fridolin Druck und Medien Tel. 055 6474747, Fax 055 6474700 E-Mail: fridolin@fridolin.ch www.fridolin.ch LEIT-SATZ Notfalldienste Gemeinsamkeit Noch immer ist die Chilbi in ihrer heutigen Form mit einem relativ grossen Spektrum an Bahnen für Gross und Klein sowie den Fest zelten eine funktionierende Mischung für Jung und Alt. Es fehlen hierzulande jedoch die ganz grossen, nervenaufreibenden Achterbahnen. Einerseits aus Platzmangel, aber auch weil sie bei kleinen Besucherzahlen einfach nicht rentieren. Gegen den Gigan - tismus der grossen Freizeitparks kommen kleine Gemeinden eben einfach nicht an. Vielfalt ist daher das Lösungswort, das die grossen Maschinen ersetzt und auch ein Identifikationsmerkmal der Glarner Chilbenen sein soll. In Ennenda funktioniert dies seit Jahrzehnten. Und zwar so hervorragend, dass für viele der Besuch der Chilbi in Ennenda ganz weit oben auf der Agenda steht. Derweil die Chilbi in der Hauptstadt Jahr für Jahr weniger Stände aufweist – früher war die ganze Hauptstrasse bis zum Spielhof ein kunterbunter Jahrmarkt – und so auch weniger Besucher anzieht, ist die Chilbi in Ennenda sozusagen einfach ein Muss. Warum? Nun, nennen wir das Kind doch einfach beim Namen. Es sind nicht die «Round up», «Freefall Tower», «Flying Silver» oder wie die spektakulären Fahrgeschäfte auch immer heissen mögen. Sie fehlen in Ennenda genauso wie die vielen Marktstände. Nein, es sind die vielen Festzelte und Bars, in denen sich nicht nur die Glarnerinnen und die Glarner einfach der Ausgelassenheit hingeben. Alkohol? Klar, das gehört dazu wie der Klee in den Schabziger. Manch einer mag es dabei über - treiben, doch die meisten Chilbibesucher wissen ganz gut, wann Schluss ist. Auch wenn dies gerne erst zu früher Morgenstunde sein kann. Dass es aber überhaupt so viele Festzelte und Bars an der Ennendaner Chilbi hat, ist aber den mitmachenden Ennendaner Vereinen zu ver - danken. Die Liste liest sich eigentlich beinahe unglaublich: Gewerbeverein, Bibliothek, Frauenturnverein, Gemeinnütziger Frauenverein, Glarner Tennisclub, Kinder- und Elternklub, Männerchor, Männerturnverein, Samariterverein, Jungschützen, Songline Chor, Turnende Jugend, Turnerinnenverein, Turnverein, und sogar die Evangelische Kirchgemeinde ist darauf zu finden. Sie sind es, welche die Ennendaner Chilbi seit Jahren stemmen und zu dem gemacht haben, was sie heute ist. Was zeigt: Gemeinsam ist viel zu erreichen. ● mho Heute Genuss-Tipp Seite 7 Nur Fliegen ist schöner: Diesen beiden Chilbibesuchern scheint die Runde Spass zu machen. Chilbizeit: Bewegt, geschüttelt und durchgerührt (Foto: mho) Mit der Chilbi in Ennenda vom vergangenen Wochenende sind die grösseren Jahrmärkte im Glarnerland bereits wieder Vergangenheit. Hunderte, wenn nicht Tausende, haben sich auch dieses Jahr von den verschiedensten Fahrgeschäften einfach nur bewegen oder zünftig durchschütteln lassen. Oder die beliebten Festzelte besucht. Hüben wie drüben duftete es an den vergangenen Wochenenden nach Magenbrot, gebratenen Mandeln, Zuckerwatte und Grillwürsten: Das Glarnerland steckt noch mitten in der Chilbizeit. Zwar sind die grösseren Chilbifeste bereits vorüber; in Netstal, Schwanden, Linthal, Näfels, Mollis und Luchsingen stehen sie aber erst noch an. Seit eh und je eine spezielle Faszination übt die Ennendaner Chilbi auf die Glarnerinnen und Glarner aus. Und das mit gutem Grund: Stehen beispielsweise in Glarus die Bahnen im Vordergrund, sind es in Ennenda – und auch in den kleineren Ortschaften – die Festzelte und Bars. Und damit die vielen Vereine, welche diese betreiben. Zwar meinte es Petrus gerade mit der Chilbi in Ennenda nicht wirklich gut: Goss es doch teilweise wie aus Kübeln. Doch der Festlaune tat dies keinen Abbruch. Was mit Blick auf das enorme kulinarische Angebot kein Wunder ist. Die Vereine boten fast alles, was das Chilbiherz begehrt: Von den klassischen Grillwürsten über Spaghetti, Raclette, Burger, Gerstensuppe, Alpkäse, Pizza, Risotto, Schnitzelbrot, bis zu Crêpes und vielem mehr; dem Einfallsreichtum der Vereinsküchen war kaum eine Grenze gesetzt. Einheimische bevorzugt Das dem so war, dafür sorgte unter anderem der Verkehrsverein Ennenda als Organisator der Chilbi. Er koordiniert nicht nur die Vereine mit den Standplätzen, sondern auch mit den Angeboten. Die Arbeit rund um die Chilbi wie Gitter absperren, Bewilligungen ein - holen, Plätze reinigen, Marktstände aufstellen und allem, was dazu gehört, geschieht noch nebenbei. Wie Vereins - präsident Rolf Böni erklärt, treffen sich die Präsidenten der Vereine jährlich an einer Konferenz, wo die Vereine «ihre Wünsche anbringen können.» Gemeinsam würden dann die Angebote und Programme besprochen. «So», sagt Böni, «ist erstens ein grosses und sehr vielseitiges Angebot sichergestellt, und andererseits garantiert, dass die Chilbibesucher nicht nur Wurststände vorfinden.» Anfragen von ausserkantonalen Vereinen stossen in Ennenda übrigens auf taube Ohren. «Wir möchten den einheimischen Vereinen und Marktfahrern eine Plattform bieten, und solange die Nachfrage so gross ist, soll das so bleiben», betont Böni. Die mitmachenden Vereine sind es denn auch, welche die Chilbi – zusammen mit einem Beitrag der Gemeinde – finanzieren. Und ihre vollen Festzelte sind ein Zeichen dafür, dass dies wohl auch weiterhin so bleiben wird. Böni zieht denn auch eine positive Bilanz über das vergangene Wochenende: «Trotz Regen ist alles rund gelaufen.» Zwar habe es da und dort die eine oder andere Ohrfeige gegeben, aber auch das gehöre zu einer Chilbi halt einfach dazu. Viel Lob gab es seitens der Besucher für alle Vereinszelte. Ein besonderes aber wurde dem Festzelt des Songline Chors gewidmet: «Sie haben das Festzelt nicht nur wunderbar geschmückt, sondern mit dem kulinarischen An - gebot und mit dem immer lächelnden DJ Urs auch für eine ganz spezielle Atmosphäre gesorgt.» Kein Wunder also, dass alle Welt öfters im rotschwarz geschmückten Zelt anzutreffen war. Voll war es aber in jedem anderen Zelt meistens auch. Tipp: Schiessbude Zufrieden zeigten sich auch die meisten Schausteller. Zwar sei die Situation insbesondere bei kleinen Chilbenen aus ganz verschiedenen Gründen schwie - riger geworden, sagte beispielsweise Heinrich Rodel, der in Glarus mit der sich über den Kopf drehenden «Dis- covery» vor allem bei den Jugendlichen für Nervenkitzel und Adrenalinschübe sorgte. «Dank noch einigermassen vernünftigen Konditionen, läuft das Geschäft in Glarus aber gut.» Wer von der Chilbi noch nicht genug hat, kann sich in den oben erwähnten Gemeinden noch einmal so richtig austoben. Beispielsweise an einer der beliebten Schiessbuden. Eigentlich ganz einfach: Laden, zielen, schiessen. Wer nicht trifft, hat ein paar Franken ver - loren. Wer trifft, erhält für den Schatz zu Hause einen übergrossen Teddy und schlendert damit anschliessend stolz durch die Strassen der Chilbi. Oder auch peinlich berührt, je nach Auf - fassung. ● mho Hausärztlicher Notfalldienst Täglich 24 Stunden EINWOHNER GLARUS SÜD: 0844 55 66 55 EINWOHNER GLARUS: 0844 44 66 44 EINWOHNER GLARUS NORD: 0844 33 66 33 An Samstagen, Sonntagen und allgemeinen Feiertagen werden die Dienstkreise Glarus Süd und Glarus (Mitte) zusammen geschlossen. Zahnarzt Samstag, 9. September 11.00 bis 12.00 Uhr Sonntag, 10. September 11.00 bis 12.00 Uhr und 17.00 bis 18.00 Uhr Der diensttuende Notfallzahnarzt ist über Telefon 1811 zu erfragen. Augenarzt Samstag/Sonntag, 9./10. September Dr.med. Alain Preitner Rotfarb 9, Uznach Telefon 055 280 44 44 Wochenend-Notfalldienst: jeweils ab Frei tag, 12.00 Uhr, bis Montag, 08.00 Uhr. Schweizerisches Toxikologisches Zentrum Telefon 145, Zürich Tierarzt Samstag/Sonntag, 9./10. September Tierärztliche Notfallklinik Glarnerland und Umgebung Tierklinik am Kreis AG Zaunweg 11, Netstal Telefon 055 646 86 86 Permanenter Notfalldienst für alle Tierarten Notfallring Landerer/Buchholz: Dieses Wochenende hat Dienst: Kleintierpraxis Landerer Bahnhofstrasse 31a, Näfels Telefon 055 622 20 20 Grosstierpraxis Landerer Bahnhofstrasse 31a, Näfels Telefon 055 622 22 66 Wochenend-Notfalldienst: jeweils ab Samstag, 12.00 Uhr, bis Montag, 07.30 Uhr.

© Fridolin Druck und Medien, Walter Feldmann AG Hauptstr. 2 CH-8762 Schwanden GL | Tel. 055 647 47 47 -Fax 055 647 47 00 -E-Mail fridolin@fridolin.ch

Öffnungszeiten Verlag und Druckerei: Montag bis Freitag 07.30 – 12.00 / 13.30 bis 17.30 Uhr

Impressum | Website by webtower.ch