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36. Ausgabe 2017 (7. September 2017)

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| Donnerstag, 7. September 2017 | Seite 10 Evangelisch-reformierte Kirchgemeinden Glarus Süd: Erntedank-Gottesdienst mit Teilete Am Sonntag, 10. September, laden die evangelisch-reformierten Kirchgemeinden Glarus Süd gemeinsam zum regionalen Erntedank-Gottesdienst mit Teilete in Schwanden ein. Eine bunte Vielfalt heimischer Früchte und Gemüse füllt Marktstände und Vorratskammern – und ziert vielerorts die Kirchen. (Foto: zvg) Eigentlich ist es ja nichts Neues, dass die Kirchgemeinden im südlichen Glarnerland Synergien nutzen, sich austauschen oder ergänzen. Auch wer das sprichwörtliche «Gärtchendenken» sucht, wird nicht fündig. Im Gegenteil: Die Gartentüren sind stets für alle geöffnet und bei speziellen kirchlichen Anlässen feiern die Kirchgemeinden zusammen. Einmal in diesem, einmal im anderen Garten. So auch am Sonntag, 10. September, beim regionalen Erntedank-Gottesdienst mit Teilete in Schwanden. Das Erntedankfest ist im Christentum ein Fest nach der Ernte im Herbst, bei dem die Gläubigen Gott für die Gaben der Ernte danken. Dies im Bewusstsein, dass sie es nicht selber in der Hand haben, sondern weitgehend ihr Brot Gott, der Natur verdanken. Wesentlich für Christen ist auch, dass sie miteinander teilen, was sie empfangen haben, damit es für alle reicht. Deshalb geht der Gottesdienst mit der Teilete auf dem Kirchenplatz weiter. Sinn dieser Teilete ist, dass INSERATEN-ANNAHME Evangelisch-Methodistische Kirche Glarus: Der Umgang mit uns selbst Am Donnerstag, 14. September, findet um 15.00 Uhr in der EMK Glarus an der Ennetbühlerstrasse 8 in Glarus der Treffpunkt zum Thema für Leute mit Lebens - erfahrung statt. Thema des Treffpunkts ist diesmal: «Von der Kunst, mit sich selbst befreundet zu sein». Vor einem Jahr wurde am Treffpunkt mit Elsi Altorfer über den Umgang mit den Lebenserfahrungen nachgedacht. Diesmal geht es um den Umgang mit uns selbst. Elsi alle, die möchten etwas zum Essen (soge nanntes Finger-Food) mitbringen. Möglichst aber nicht viel mehr, als man selber zu essen vermag, damit zuletzt nicht zu viel übrig bleibt. Selbst - verständlich sind aber auch alle ein - geladen, die nichts mitbringen wollen oder können. Auch wenn mutmasslich keine wundersame Vermehrung von Brot und Fisch stattfinden wird, ist erfahrungsgemäss immer genug für alle da, und für eine Grundversorgung sowie die Getränke ist die Kirchgemeinde besorgt. Ein grosses Zelt auf dem Kirchenplatz sorgt, je nach dem, für Schutz vor Regen oder Sonne. Der Gottesdienst wird musikalisch vom A-cappela-Chor Shake 4 begleitet. Die Kirchgemeinden im südlichen Glarnerland freuen sich auf viele Be - sucherinnen und Besucher. Gerne auch über die Gemeindegrenzen hinaus. Nähere Angaben sind im Inserat und auf der Homepage www.ref-schwanden.ch zu finden. ● Hansjürg Gredig ) 055 6474747 * fridolin@fridolin.ch Altorfer wird auch bei diesem Thema wieder Erkenntnisse und Einsichten mit auf den Weg geben. Anschliessend sind alle zu Kaffee oder Tee und etwas Süssem eingeladen und sicher gibt es wieder eine gute Gemeinschaft und viel zu plaudern. ● eing. Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Glarus-Riedern: Lesung und Essen zum Reformationsjubiläum Am Freitag, 8. September, um 19.00 Uhr lädt die evangelischreformierte Kirchgemeinde Glarus-Riedern ein zur Lesung und zum Essen in die Stadtkirche Glarus. Mit der Chronik des Balthasar Hauser ist dem jungen Autor Alfonso Hophan ein Meisterstück gelungen. Jene Chronik spielt während der Reformation und erzählt die spannenden Entwicklungen in dieser Zeit im Kanton Glarus. Dabei lenkt der junge Autor nicht nur einen Blick auf die Kirchenlandschaft, sondern auch auf die Gesellschaft im Kanton Glarus zu Beginn der Neuzeit. In welchen Identitätskonflikten sich Balthasar Hauser befindet, wie er sich fast zum Bildersturm hinreissen liess und wie es ihm gelang, sein Gesicht zu wahren, sodass er am Ende seines Lebens wohlwollend darauf schauen kann, das birgt spannenden Lesestoff nicht nur für historisch Interessierte. Grund genug, Alfonso Hophan und seiner Geschichte zu lauschen und sich an - schliessend mit kulinarischen Genüssen verwöhnen zu lassen. ● eing. Männerchor Hätzingen-Luchsingen: Auftritt am reformierten Gottesdienst Am Samstag, 9. September, um 18.00 Uhr wird der Männerchor Hätzingen-Luchsingen den Gottesdienst in der reformier - ten Kirche in Luchsingen gesanglich mitgestalten. Pfarrer Christoph Schneider hofft, genauso wie der Männer - chor, auf einen regen Kirchenbesuch. Ist es doch viel schöner, einen Gottesdienst mit Männerchorbegleitung vor einer grossen Kulisse zu gestalten und durchzuführen, als zu leeren Kirchenbänke zu predigen und zu singen. Dass der Männerchor auch bereit ist, einen freien Samstagnachmittag zugunsten der Allgemeinheit zu «opfern», zeigt sich darin, dass der Chor am Samstagnachmittag des selben Tages um 14.00 Uhr auch im Alterszentrum Schwanden versuchen wird, die Bewohner und deren Angehörige mit einem Ständ - chen zu überraschen. Für beide Auftritte erhofft sich der Männerchor einen regen Besucheraufmarsch. ● wabra Festgottesdienst am Bettag in Ennenda: Susanne Elmer Feuz predigt Am Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag vom Sonntag, 17. September, wird die Tradition des ökumenischen Gottesdienstes mit Predigt eines Politikers oder einer Politikerin fortgesetzt. Diesmal wird Susanne Elmer Feuz, Landratspräsidentin 2016/17, in der Kirche Ennenda ihre Gedanken an die Gemeinde richten. Im Gottesdienst wirken zudem ein ökumenisches Pfarrteam und die Männerchöre Glarus-Ennenda mit. Im Anschluss an den Festgottesdienst wird ein Apéro im Chilcheträff Glärnischbligg (beim «GH») serviert. Der Festgottesdienst beginnt um 09.30 Uhr. Alle sind herzlich ein - geladen. ● mb

| Donnerstag, 7. September 2017 | Seite 11 SCHATZchäschtli Für unsere Leserinnen und Leser steht das Schatzchäschtli kostenlos zur Ver fügung (auch mit Foto). Gratulieren Sie zu Geburtstag, Hochzeit usw. in der meistgelesenen Zeitung des Kantons Glarus. Für Lehr-, Schul- und Diplom - abschlüsse gilt ein besonderer Tarif. Bitte informieren Sie sich unter Telefon 055 647 47 47. Am Samstag, 9. September, feiert Erwin Müller, ehemals Posthalter in Näfels, seinen 90. Geburtstag! Alle Mitbewohnerinnen und Mitbewohner vom Denkmalweg 14 in Näfels gratulieren ihm ganz herzlich. Für das neue Lebensjahr wünschen wir ihm viel Glück und Gesundheit. Und dass er uns auch weiterhin mit seinem Witz, Charme und der Lebensfreude begleiten wird. 85 das sind eine Reihe von Jahren, es war nicht immer Sonnenschein, es gab auch Gefahren. Du hast gearbeitet viel, etwas zu erreichen das war dein Ziel. Jakob Zweifel am Freitag ist dein Feiertag! Geniesse die Zeit, die du noch vor dir hast. Etwas Freude jeden Tag, ohne weh und ach. Deine Familie wünscht dir nur das Beste, möglichst wenig Schmerzen. Am Mittwuch, 13. September, fired dr Thomas Hefti vu Ennenda dr 60. Geburtstag. Mir wünsched alles Gueti, viel Glück und ä schünä Tag. Liäbi Grüess vu dr Muätter und Schwester mit Andy usem Tessin Das meiteli mit de chruseli Haar wird am Sunntig, 10. September, schu 20 Jahr! Mir wünsched dir alles gueti, bliib gsund und zweg, und viel Glück uf dim wiitere Lebensweg. Das Grüessli chunnt für d Nicole us em Toggeburg vum Grosi und em Albert Junge SVP Glarus: Gelungener Anlass der Jungen SVP Nach einem Jahr Unterbruch führte die Junge SVP des Kantons Glarus erfolgreich wieder ein «Warm-up» vor der Ennendaner Chilbi durch. In der ge - mütlichen Gipserhütte wurde grilliert, diskutiert und debattiert, bevor es dann für alle weiter an die Chilbi ging. ● rz Bravo Bianca 1. Rang bi dr eidgenössischä Bruäfsprüäfig als Aussenhandelsfachfrau. Härzlichi Gratulaziu zum super Abschluss. Mir sind schtolz uf dich! Roli, Mami, Dädi, Matthias und Pirmin Am 9. September wird üserä Federico 18-ani! Herzlichä Glückwunsch zu dim Geburtstag und alles Gueti für dini Zuäkunft. Dini Familiä Solaranlagen F. Hösli, 8762 Schwanden Telefon 055 64410 06 www.f-hoesli-ag.ch Nationaler Spitextag 2017: Gelebte Kundennähe bei der Spitex Glarus Süd Die Spitex Glarus Süd ist nach dem Motto des Nationalen Spitextages für Jung und Alt da. Sie öffnete am Samstag, 2. September, im Stützpunkt Diesbach für die Bevölkerung die Türen zur Kontaktaufnahme und Besichtigung ihrer Räumlichkeiten. Pema Pangring, Lernende bei der Spitex in Glarus Süd, führt eine Blutdruckmessung durch. (Foto: zvg) Die älteste Besucherin zählt bald 100 Lenze und die jüngste Teilnehmende war nicht mal ein Jahr alt. Der Anlass zeigte, dass es ein Bedürfnis ist, sich nach der Blutdruckmessung und Blutzuckerbestimmung zu einem netten DEINE BLUTSPENDE HILFT! SPENDE BLUT RETTE LEBEN Sorgentelefon für Kinder 0800 55 4210 weiss Rat und hilft. Helfen Sie mit. Sorgentelefon GmbH 3426 Aefligen Postkonto 34-4900-5 glarnerSach: Preisübergabe an Gewinner Die glarnerSach engagierte sich beim Glarner Kantonalturnfest als Sponsor und führte unter den Helfern des Anlasses einen Wettbewerb durch. Die Glücksfee hat aus den vielen Wettbewerbsteilnehmern die Gewinner ausgelost. Von links: Susanne Kaiser, Kundenbetreuerin; Sara Elmer, Elm (2. Preis: Sportartikel-Gutschein im Wert von 250 Franken); Doris Stüssi, Niederurnen (1. Preis: Übernachtung im Berghotel Mettmen im Wert von 398 Franken); Roman Huser, Engi (3. Preis: Getränke- Gutschein bei Brauerei Adler im Wert von 150 Franken); Marco Rimini, Leiter Verkauf. Gespräch mit dem Spitex-Personal zu treffen. Dass das Gesundheitswesen und die externe Pflege die Bürgerinnen und Bürger sehr interessiert, zeigte die enorm grosse Anzahl der Besucher. Die Gastgeberinnen kümmerten sich um die vielfältigsten Belange ihrer Kundschaft und versuchten, die Spitex als gute Visitenkarte im Gedächtnis der Gäste zu festigen. Nach einer Besich - tigung des Einsatzraumes im Parterre und den vielen Bildinformationen im Treppenhaus genossen die Gäste im Schulungsraum im oberen Stock Lasagne und Desserts. Wer nicht zu Fuss in den oberen Stock steigen konnte, fuhr mit dem praktischen Treppenlift hoch. Die Spitex Glarus Süd beschäftigt derzeit 30 Personen im Voll- und Teilzeitpensum. Sie bietet ihren Lernenden und den Angestellten sowie Wiedereinsteigerinnen zunehmend Möglichkeiten, sich im Pflege - bereich aus- und weiterbilden zu lassen. Das in der Region wohnhafte Personal kennt die Bedürfnisse ihrer hiesigen Kundschaft bestens. Der Vorstand und das Personal führten den Kundennähe-Tag gemeinsam und ohne Entgelt durch. ● Erika Schwab STEH -SATZ von Marc Holdener Flirtfaktor Chilbi Himalaya: So hiess die beliebteste Chilbibahn in meiner Jugendzeit. Dazu darf ich verraten, dass ich in der March aufgewachsen bin und meinen Geburtstag immer dann feiern konnte, wenn der Siebner Märt auf der Agenda stand. Das Schicksal meinte es also gut mit mir. Zumindest was das Datum meines Geburtstages anging. Götti, Gotti, Firmgötti, Grosi und aus Mitleid vielleicht auch einige Onkels und Tanten liessen es sich nämlich nicht nehmen, mir als Obolus einen Sonderbatzen für die Chilbi auszuhändigen. Doch das war noch bevor die Himalaya die Lieblingsbahn von mir und meinen Freunden wurde. Der Zustupf ging – wie wohl bei den meisten Jungs – drauf für Chips für den Autoscooter. Hei, war das ein Spass, endlich mal selbst am Steuer zu sitzen. Die «Tütschibahn» war für uns das, was heute für ökologisch gestandene Männer der Tesla ist. Doch ich schweife ab. Im pubertierenden Alter von 13 Jahren lief die Himalaya dem Autoscooter den Rang ab. Ja, es hatte mit Mädels zu tun. Mit verschwiegenen Ecken, lauter Musik und dem Rausch der Geschwindigkeit. Ein unwiderstehlicher Mix, zumindest damals. Im hinteren Teil der Himalaya standen nämlich die grossen Musikboxen. Aus denen schallten die neuesten Disco-Hits, die wir in dieser Lautstärke nur auf der Chilbi zu hören bekamen. Klar hätten wir auch gerne in der Discothek den John Travolta rausgehängt, doch diese Türen blieben uns des Alters wegen da noch verschlossen. Der hintere Teil hatte aber noch weitere Vorzüge: Man wurde dort von den Erwachsenen nicht gesehen und konnte so gefahrlos die erste Zigarette rauchen. Noch wichtiger aber war, dass auch die Mädchen diesen geheimnisvollen Platz gerne aufsuchten. Be - rauscht von der einzigartigen Chilbiatmosphäre mit ihren bunten und blinkenden Lämpchen, der Musik, dem von der schnellen Bahn ver - ursachten rauschenden Fahrtwind und der Verlockung, endlich mal etwas «Verbotenes» zu erleben, wurde die Himalaya für viele zum Ort des ersten Kusses. So tanzten wir dort in einem Fluss aus Licht, Musik und Wind, vergnügte Jugendliche, die keine Sünden kannten. 13-Jährige, denen auf einer kleinen Chilbibahn plötzlich die Welt zu Füssen lag. Heute heisst die Himalaya Musik- Express. Sie drehte sich in Glarus noch immer im gleichen Umfang rauf und runter munter im Kreis. Noch immer schallen die neuesten Hits aus ihren grossen Lautsprecherboxen und genauso wie früher kreischen die Mädchen, wenn die Bahn am Schluss die Geschwindigkeit aufdreht und man von der Fliehkraft nach aussen gedrückt wird. Doch der frühere Ort meiner jugendlichen Unschuld ist heute gesperrt. «Aus Sicherheitsgründen», wie die Kassiererin auf der Bahn erklärt. Der Flirtfaktor der Chilbi hat sich deswegen nicht im Duft von Magenbrot und gebrannten Mandeln aufgelöst. Im Gegenteil: Er ist heute einfach auf der ganzen Chilbi zu betrachten. Das heisst auch: Die Jugend mag zwar konservativer geworden sein, aber sicher nicht prüde. Möchte ich deswegen noch - mals 13 sein? Nein, ganz bestimmt nicht. ●

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