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36. Ausgabe 2017 (7. September 2017)

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| Donnerstag, 7. September 2017 | Seite 12 Gemeinde Glarus: Überblick der Forstarbeiten Die Forstarbeiten der Gemeinde Glarus im dritten Quartal dieses Jahres: Ein Überblick. Die Bauholzernte für die Überdachung Kunsteisbahn Buchholz ist abgeschlossen und die Aufrichtung der eindrücklichen Dachkonstruktion in vollem Gange. Weiter befindet sich der Bau der neuen Waldstrasse Ruoggis West im Zeitplan und wird im Herbst fertig gestellt sein. Auch haben im August die Arbeiten bezüglich den Sofortmass - nahmen II bei der Plängglirunse begonnen. Am Mittwoch, 27. September, wird die Netstaler Bevölkerung ab 18.00 Uhr zu einer Informationsveranstaltung mit anschliessendem Imbiss vor Ort eingeladen. Der Treffpunkt ist beim Sammler oberhalb des Sport - platzes. Die Verantwortlichen der Gemeinde freuen sich auf zahlreiche Teilnehmende. 400 Kubikmeter Holz gefällt Aufgrund des trockenen und heissen Frühlings wurde durch die Abteilung Forst im Laufe des Sommers rund 400 Kubikmeter Holz gefällt, welches vom Borkenkäfer befallen oder Gewitterstürmen erlegen war. Diese Streu - schäden waren über das ganze Gemeindegebiet verteilt. Noch bis Ende September wird die Schutzwald- Durchforstung Kohlrain/Ruoggis sowie Sulzberg (Helitransport) andauern. Zudem stellt die Gemeinde Glarus dem Waldwirschaftsverband Schweiz mit der Ruoggisli-Hütte ein Kurs-objekt zur Verfügung. Bei dieser Durchforstung werden die neuen Lernenden in die Holzerntetechnik eingeführt. Im Laufe des Herbstes starten im Ross - Glarus Nord: Investitionen durch Pächterschaft in gemeindeeigene Infrastruktur mattertal/Ankeloch und im Stotzigen weitere Durchforstungshiebe. Da diese waldbaulichen Massnahmen und die Bautätigkeiten das Befahren und Be - gehen des öffentlichen Wegnetzes beeinträchtigen, ist mit kurzen Behinderungen oder Wartezeiten zu rechnen. Die Holzschläge und Umleitungen sind entsprechend signalisiert. Die Verantwortlichen bitten die Waldbesucher, den Weisungen des Forstpersonals Folge zu leisten und der Signalisation Beachtung zu schenken. So können Unfälle und längere Wartezeiten vermieden werden. ● Der Gemeinderat von Glarus Nord hat in seinen Sitzungen vom Mittwoch, 16., und Mittwoch, 30. August, unter anderem den Grundsatzentscheid getroffen, wonach die Pächterschaft bauliche Investitionen in gemeindeeigene Alp-Infrastruktur tätigen kann. Dadurch soll den Alppächtern die Möglichkeit gegeben werden, ihre Wertschöpfung auf den Alpen zu steigern, beispielsweise durch die Herstellung von Alpkäse vor Ort. Abstimmungsforum 24. September 2017 Augen auf: Nein zu Ernährungssicherheit Die SVP St.Gallen hat richtig die Nein- Parole beschlossen. Wir als Bauern und Konsumenten können nicht zustimmen. Wir glauben hier wird uns etwas untergejubelt. Wir Bauernfamilien und Konsumenten forderten als Kernpunkt in der ursprünglichen Initiative: Eine Stärkung der Inlandproduktion von Lebensmitteln und damit einen möglichst hohen Selbstversorgungsgrad. Diese Forderung kommt im bundes - rätlichen Gegenentwurf vom 24. September nicht mehr vor. Dafür steht drin: Der Bund schafft Voraussetzungen für grenzüberschreitende Handelsbeziehungen, die zur nachhaltigen Entwicklung der Land- und Ernäh - rungswirtschaft beitragen. Und wenn tb.glarus: Höhere Strompreise für Haushalte Die Strompreise der tb.glarus für Gewerbe und Industrie sinken im kommenden Jahr, für die Haushalte steigen sie leicht. Ursache für diese Preissteigerung sind die erhöhten Bundesabgaben. Die tb.glarus können diese Erhöhung auf den Gesamtpreis jedoch zu einem guten Teil auffangen. Die drei Komponenten Energie, Netznutzung und Öffentliche Abgaben ergeben zusammen den Strompreis. Die gesetzlichen Abgaben erhöhen sich – vorbehältlich des noch ausstehenden definitiven Bundesbeschlusses – durch die Anpassung der Kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV). Die ein - maligen Rabatte aus liquiden Mitteln der vergangenen beiden Jahre auf dem dann Herr Schneider Ammann in der «NZZ» vom 8. Juli 2017 noch sagt: «Neu ist im Gegenentwurf, dass der grenzüberschreitende Handel eine Selbstverständlichkeit wird.» Die Schweizer Bauernverbands-Initiative wäre ein Rückschritt gewesen, sie hätte das Land vermehrt abgeschottet. Wir müssen unsere Handelsbeziehungen erfolgreich gestalten können; und da muss jeweils auch die Landwirtschaft Konzessionen machen und sich zunehmendem Wettbewerb stellen. Das tönt für uns stark nach einem Agrar abkommen mit der EU, und das kann man doch nicht als neuen Artikel 104 a in der Bundesverfassung ver - ankern! Das darf nicht geschrieben sein. Darum sagen wir Nein. ● Daniela und Daniel Fäh, Kaltbrunn Netznutzungspreis bei den Segmenten Haushalt und Gewerbe sind nicht mehr gültig und können nicht weitergeführt werden. Ziel der tb.glarus ist es, durch Investitionen ins Netz und Mehr - leistungen im Netz die Versorgungsqualität weiter zu steigern – dies soll langfristig zu tieferen Kosten auf dem Netz beitragen. Steigende Energiepreise am Markt werden durch eine geschickte Mehrjahreseinkaufsstrategie kompensiert – auch davon profitieren im 2018 alle Kundensegmente der tb.glarus. ● pd. Infolge der verschärften gesetzlichen Rahmenbedingungen war dies in der Vergangenheit auf den Alpen nicht mehr möglich, sodass die Milch jeweils ins Tal geführt werden musste und nicht vor Ort verwertet werden konnte. Im Unterschied zu früher werden die Sömmerungsbeiträge nicht mehr an die Gemeinde, sondern an die Pächterschaft ausbezahlt. Dadurch ist diese in der Lage, entsprechende Investitionen in die Infrastruktur zu tätigen. Zur Absicherung ihrer Investition wird der Pächterschaft ein der Dauer der Pacht entsprechendes Baurecht am Objekt eingeräumt. Der Gemeinderat bewilligt entsprechende Investitionen nach verschiedenen objektiven Kriterien. So muss das Bauvorhaben mit der Strategie der Gemeinde vereinbar sein, die Investition den Betrag von 250 000 Franken übersteigen und der Pächterschaft zusätzliche Wertschöpfung einbringen. Ebenso hat die Pächterschaft den Nachweis zu erbringen, dass das Vorhaben wirtschaftlich tragbar ist. Sanierung lintharena sgu Weiter hat der Gemeinderat zur Vernehmlassung zum Beitrag an die Sanierung der lintharena sgu Stellung genommen. Er unterstützt die Vorlage unter Vorbehalt der Kenntnisnahme der definitiven Projektkosten, weist jedoch darauf hin, dass die Modellwahl hinsichtlich Trägerschaft offen bleiben muss, damit die beteiligten Parteien einen grösseren Spielraum zur opti - malen Lösungsfindung erhalten. Das neue Anna-Göldi-Museum soll im Jahr 2018 mit einem einmaligen Beitrag in der Höhe von 15 000 Franken unterstützt werden. Der Betrag wird ins Budget 2018 aufgenommen. Zugestimmt wurde auch einem Unterstützungsbeitrag für die Fritz-Zwicky-Stiftung in der Höhe von ebenfalls 15 000 Franken. Die Fritz-Zwicky-Stiftung hat beschlossen, im Ortsmuseum Mollis eine Gedenkausstellung zum 120. Geburtstag des berühmten Astrophysikers Fritz Zwicky zu veranstalten. So soll sein grossartiges Lebenswerk der Bevöl - kerung zugänglich gemacht werden. Auch dem Verpflichtungskredit in der Höhe von 50 000 Franken zur Schaffung von zusätzlichem Schulraum im Ober stufenzentrum Linth-Escher, Nieder urnen, stimmte der Gemeinderat zu. Stellungnahme ÖV-Petition Bilten Die ÖV-Petition der Biltner Bevölkerung wird vom Gemeinderat unterstützt. Zwar lägen die Belange des ÖV grundsätzlich im Aufgabenbereich des Kantons, heisst es in der Mitteilung. Ebenso begrüsse der Gemeinderat den effizienten und nachhaltigen Einsatz der zur Verfügung stehenden Mittel. Es sei jedoch wenig nachvollziehbar, wenn ausgerechnet an prosperierenden Orten das ÖV-Angebot verschlechtert werden soll. Die durch den Kanton vorgesehene Verdichtung des Busfahrplans vermag die bisherigen S-Bahnhalte zur frühen und späten Stunde in Bilten nicht zu ersetzen. Die geforderten Halte der S-Bahn an Randstunden würde die ÖV-Anbindung der Ortschaft Bilten in einer schlanken Art gewährleisten. Der Gemeinderat Glarus Nord unterstützt daher die Forderungen der ÖV-Petition. Dies auch angesichts der zukünftigen Entwicklung der Gemeinde Glarus Nord sowie der Ortschaft Bilten als bedeutender Wohn- und Arbeitsort. ● tb.glarus: Erster Kunde mit Erdgas versorgt Vor Kurzem konnten die tb.glarus ihren ersten Kunden, die Schätti AG Metallwaren - fabrik in Schwanden, mit Erdgas versorgen. Schwanden hat eine Erdgasversorgung. Und mit der Schätti AG Metallwarenfabrik bereits einen ersten Kunden beliefert. Verwaltungsrat Stefan Schätti sagt dazu: «Für uns als Industriebetrieb steht mit dem Erdgas ein umwelt - verträglicher Heizenergieträger zur Verfügung, was unseren Bestrebungen im Bereich der ISO-14001-Umwelt - zertifizierung entgegenkommt. So nutzen wir das Erdgas nicht nur für das Heizen der Gebäude, sondern auch dort, wo wir thermische Prozessenergie benötigen.» Die Gemeinde Glarus Süd mit Wasserund Abwasserleitungen, die tbgs mit Strom- und Datenleitungen sowie die tb.glarus mit einer Erdgas-Versorgungsleitung haben das Projekt Werkleitungsverbund Schwanden – Mitlödi somit erfolgreich umgesetzt. Das Netz wird auch zukünftig noch weiter ausgebaut. Insgesamt investieren die tb.glarus 1,5 Mio. Franken in dieses Projekt, wobei auf eine hohe regionale Wertschöpfung geachtet wird. Laut Schätti gestaltete sich die Zusammenarbeit bei der Erdgaserschliessung seines Betriebes unkompliziert, flexibel und kundenorientiert. Er begründet die Wahl auf Erdgas damit, dass dieses umweltschonender ist und die Möglichkeit besteht, CO 2 -neutrales Biogas einzusetzen. ● pd.

| Donnerstag, 7. September 2017 | Seite 13 Glarner Landwirtschaft aktuell Kantonale Bäuerinnen und Landfrauen: Herbstausflug Der Herbstausflug der kantonalen Bäuerinnen und Landfrauen findet am Mittwoch, 13. September, statt. Wir treffen uns am Mittwoch, 13. September, um 13.00 Uhr bei Trudi Schmid zum Buurästübli an der Wiesenstrasse in Bilten. Je nach Witterung stehen uns ver schiedene Varianten zur Ver - fügung um Bilten kennenzulernen. Auf einen gemütlichen Nachmittag mit reger Beteiligung freuen sich der Vorstand und die gastgebenden Biltner Landfrauen. ● Braunvieh Glarus: Anmeldung für die Kantonale Herbstviehschau Ab sofort können die Viehschaubestimmungen und Anmeldeblätter für die Kantonale Herbstviehschau 2017 vom Samstag, 14. Oktober, in Glarus, bei den Verbindungspersonen der Viehzuchtvereine abgeholt werden. Die Anmeldung der Tiere erfolgt mit den üblichen Anmeldeblättern von Braunvieh Glarus per Post oder via SchauNet bei Braunvieh Schweiz. Das Reglement und ein Anmeldeblatt sind ebenfalls auf der Homepage unter www.braunvieh-glarus.ch publiziert. Bitte bei der Anmeldung die Kühe als Alp- oder Talkuh bezeichnen. Anmeldeschluss ist am Samstag, 30. September 2017. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den OK-Präsidenten der Herbstviehschau, Peter Schiesser-Steiner, Auenstrasse 20, Linthal, Telefon 079 542 8318. ● Sportfischer- und Casting-Club Glaris: 50-Jahre-Jubiläum gefeiert Der jubilierende Sportfischer- und Casting-Club (SCC) Glaris benutzte einen Tag nach dem Tag der Fischerei die Gelegenheit, sein 50-jähriges Bestehen ohne grosses Brimborium und in familiärem Rahmen zu feiern. Der heutige Vorstand des SCC Glaris (von links): Christoph Jäggi (Abteilungsleiter Jagd und Fischerei des Kantons Glarus), Museumsdirektor Ruedi Hösli, Hans Menzi (Präsident), Bruno Hediger, Andreas Zbinden (Kantonaler Fischereiaufseher), Melchior Laager und Severin Rickenbach. (Foto: Hans Speck) Mit Kind und Kegel trafen sich die Mitglieder des SCC Glaris im kleinen heimeligen Festzelt bei der Kantonalen Fischbrutanstalt in Netstal und feierten das Jubiläum entsprechend ausgiebig und fröhlich. Präsident Hans Menzi begrüsste im Festzelt aktive und passive Mitglieder zur Jubiläumsfeier. In seinem geschichtlichen Rückblick wies er auf wichtige Begebenheiten und Eckpunkte in der Clubgeschichte hin. So war unter anderem aus dem Gründungsprotokoll zu erfahren, dass am Samstag, 21. Oktober 1967, im Hotel Glarnerhof der SCC Glaris gegründet wurde. Es waren Fischer und Freunde aus den Kantonen Zürich und Glarus, die nun gemeinsam unter dem Namen «Casting Club Glaris» den anspruchsvollen Sport ausübten. Zum ersten Präsidenten wählte die Gründungs - versammlung Hans U.Hämig. In seinen Begrüssungsworten legte dieser dar, dass der CC Glaris sein Ziel in der Verfeinerung des Fliegen- und Spinn - fischens nebst dem Turnersport sieht. «Wir wollen keinem örtlichen Fischerverein Konkurrenz machen», wurde im Gründungsprotokoll klar festgehalten. Damaligen Unkenrufen zum Trotz behauptete sich der CC Glaris in den folgenden Jahren und erzielte mit seinen Mitgliedern bei Wettkämpfen im Inund Ausland bemerkenswerte Erfolge. «Es war damals eine Ehre, das Ab - zeichen des CC Glaris zu tragen, aber manchmal auch ein Fluch am Glarner Wasser», so Menzi. Es fehlt der Nachwuchs Obwohl auch schon bessere Zeiten erlebt, hat der SCC Glaris heute die gleichen Probleme wie andere Vereine. Es fehlt schlicht und einfach am Nachwuchs. Eigentlich schade, denn das Casting bietet nebst der Freude am Fischen viel Spannung und abwechslungsreiche Wettkämpfe und zusätzlich, um dies nicht zu vergessen, gute Kameradschaft unter Gleichgesinnten. Deswegen sind Neumitglieder herzlich willkommen. ● Hans Speck

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