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36. Ausgabe 2017 (7. September 2017)

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| Donnerstag, 7. September 2017 | Seite 28 Glarner Tambourenverein Näfels: Trommelkameradschaft in Elm Die Jungmannschaft des Glarner Tambourenvereins Näfels belagerte beim alljährlichen Probeweekend wieder für ein ganzes Wochenende Elm. Obwohl das diesjährige Wettspiel bereits im Juni über die Bühne gegangen ist, wurde tüchtig geprobt. RAD.BIKE.TEAM.FRIDOLIN: Cross-Country-Rennen im Regen Am Samstag, 2.September, fand bei strömendem Regen das Cross-Country- Rennen des RBT.FRIDOLIN statt. Wetterfest: Die Bikerinnen und Biker des RBT.FRIDOLIN beim Start zum Cross-Country-Rennen. (Foto: zvg) Die Elite tambouren des SJ1 in Aktion. Die 13 Leiter konnten am Freitagabend 29 Nachwuchs tambouren im Gemeinde haus Elm in Empfang nehmen. An keinem anderen Vereinsanlass ist der Verein für ein ganzes Wochenende so zahlreich auf solch kleinem Raum versammelt. Der Trommelschüler, der noch kein Jahr trommelt, und das Ehrenmitglied, das seit Jahren den Verein prägt, sitzen nebeneinander am selben Tisch und tauschen sich über ihren Trommelalltag aus. Trotz einer Generation Unterschied versteht man sich prächtig. Neben den Proben wurde Tisch tennis gespielt, viel gelacht und gescherzt und versucht, allerlei Unfug zu treiben. Lagerchef Ramon Hösli hatte die Schar jedoch immer souverän im Griff. Der Postenlauf vom Samstagabend verlangte den Trommelschülern alle Geschicke eines Tambours ab: Konzentriert und präzise agieren, bei Ablenkung konzentriert bleiben, vollen Einsatz geben und gemeinsam koor - diniert das Ziel als Team erreichen. Jede Gruppe lernt etwas Neues Trommeltechnisch lag der Fokus des Lagers klar auf dem Erlernen von neuen Trommelstilen. Wobei die Jüngsten sich am ersten Strassenmarsch versuchten, und die höheren Gruppen mit «Sharky» bereits ihre erste Kom - position und damit eine Art Kür des Trommelspiels lernten. Die Elite - tambouren des SJ1 und SJ2 erhielten jeweils einen Basler Marsch vorgelegt. Diese sind gespickt mit technisch schwierigen Basler Zierstreichen, die (Foto: zvg) eine ausgereifte Kontrolle über die Trommelschlegel voraussetzen. Dass alle drei Tage tüchtig geprobt wurde, stellten die Jungtambouren am Abschlusskonzert eindrücklich unter Beweis. Es zeigte sich, dass alle Gruppen es geschafft haben, einen neuen Trommelstil zu meistern und damit einen weiteren Meilenstein ihrer noch jungen Trommelkarriere zu erreichen. Der Glarner Tambourenverein Näfels bildet jedes Jahr neue Trommelkünstler aus. Am Anfängerkurs vom Freitag, 12. Januar 2018, wird der neue Tambourenkurs im Probelokal Burg - maschine Näfels starten und im nächsten Sommer wird es für diese Neutambouren bereits zum ersten Mal nach Elm ans Probeweekend gehen. ● Seth Müller Das schlechte Wetter hinderte die 17 Jugendlichen nicht daran, weitere Punkte für die Jahreswertung zu sammeln. Die Strecke im Brunnenstübli in Glarus wurde den nassen Verhältnissen angepasst, die Älteren, inklusive der Mädchen, mussten fünf Runden fahren, die Jüngeren zwei. Die Strecke hatte es in sich, es war rutschig, nass und hatte Nez Rouge, Sektion Linth-Glarus: Fahrtraining in Hinwil einen fordernden Anstieg mit dabei. Alle 17 Biker meisterten das Rennen aber mit Bravour. Sie wurden am Streckenrand von Eltern und Leitern des RBT.FRIDOLIN betreut und angefeuert. Zum Schluss gab es das Rangverlesen und für alle ein Stück Kuchen, bevor es nach Hause in die warme und trockene Stube ging. ● Ursula Eugster Damit die «Gäste» von Nez-Rouge auch in der kommenden Saison noch sicherer nach Hause chauffiert werden können, haben sich 17 Fahrer von Nez Rouge der Sektion Linth-Glarus im Verkehrssicherheitszentrum Betzholz in Hinwil fahrerisch weitergebildet. Jahrgang 1939 Glarus-Riedern: Klassenzusammenkunft in Filzbach Für die nun jährlich stattfindende Klassenzusammenkunft des Jahrgangs 1939 von Glarus-Riedern vom Mittwoch, 30. August, haben sich von den 44 ehemaligen Schülerinnen und Schülern im Zaunschulhaus deren 31 angemeldet. Die Fahrer von Nez Rouge, Sektion Linth-Glarus, bringen ihr fahrerisches Können im Verkehrssicherheitszentrum Betzholz in Hinwil auch in der Theorie auf Vordermann. (Foto: zvg) Gemütliche Stunden in Filzbach verbracht: Die Klassenkameraden des Jahrgangs 1939 Glarus-Riedern. «Zehn mussten sich aus gesundheit - lichen oder andern Gründen leider entschuldigen. Lediglich von dreien gab es also keine Reaktion auf die Einladung. Ein tolles Rücklaufresultat», so Organisator Walter Hug. Ausflugsziel war dieses Jahr das Seminarhotel Lihn, unweit des Sportzentrums in Filzbach auf dem Kerenzerberg. Das Wetter stimmte hervorragend. Die Aussicht auf den Walensee, die Churfirsten und den Mürtschenstock war grandios und die Stimmung der «Festgemeinde» wie immer sehr aufgestellt. An Themen für die Diskussionen fehlte es auch nicht. «Unsere Schulzeit im Zaunschulhaus war voll von Ereignissen. Die Langzeitspeicher in unseren ‹Oberstüblis› wurden stark beansprucht. Es gab viel zu lachen, aber es konnte auch fest - gestellt werden, dass gewisse päda - gogische Mittel, die unsere Lehrer zur Anwendung gebracht haben, heute wohl kaum mehr tolerierbar wären.» Das ausgezeichnete Mittagessen stärkte die Teilnehmer soweit, dass (Foto: zvg) einige noch marschtüchtige Kollegen und Kolleginnen zu einem kurzen Lauf in die nähere Umgebung aufbrachen. Zwischendurch brachte der Gastgeber, Urs Brotschi, die interessante Ent stehungsgeschichte des heutigen Seminarhotels Lihn und der angegliederten Therapieinstitutionen näher. «Es war ein toller Tag in einer fröhlichen Runde», waren sich alle einig. Die nächste Klassenzusammenkunft findet am Mittwoch, 29. August 2018, statt. ● Walter Hug TCS Training & Events bietet eine ganze Palette von Fahrkursen an, die alle ein Ziel haben: Sicher mit dem Fahrzeug ankommen. Das wohl wichtigste Rezept dazu heisst «Trainieren». Und die Lernmethode dazu heisst: «Lernen durch Erleben». Das haben sich auch 17 unentwegte Fahrerinnen und Fahrer von Nez Rouge, Sektion Linth-Glarus, auf die Fahne geschrieben. Denn sicherlich haben praktisch alle schon einmal erlebt, dass der Puls hinter dem Lenkrad gestiegen ist, weil die Situation kritisch wurde. Weil man nicht sicher war, ob jetzt bremsen das Richtige ist oder ob man jetzt besser einlenken oder einfach nichts tun sollte. Die Instruktoren Tom und Yves führten mit einem Theorieteil in die Materie ein. Themen wie Bremsweg, Reaktions - zeit und Reifen wurden den Teilnehmenden wieder einmal ins Bewusstsein gebracht. Die beiden Instruktoren waren es dann auch, welche dafür sorgten, dass der Lerneffekt mit einem unvergesslichen Erlebnis verbunden wurde, getreu dem Motto: «Lernen durch Erleben». Denn was man auf der Strasse auf jeden Fall vermeiden möchte, lässt sich im Verkehrssicherheitszentrum Betzholz in Hinwil in einem sicheren Rahmen trainieren und üben: Notbremsungen, Schleudern, das Fahren bei Aqua - planing oder das Ausweichen von Hindernissen, um nur einige Beispiele zu nennen. Auf einer Fläche von neun Hektaren ist bei fast allen Übungen Wasser mit im Spiel. Damit lassen sich bei niedrigen Geschwindigkeiten und hoher Sicherheit Fahrsituationen erlebbar machen, bei denen sich das richtige Reagieren üben lässt. Unter anderem steht eine computer - gesteuerte Schleuderplatte mit nach - folgenden Wasserhindernissen zur Verfügung. Eine weitere Besonderheit: das Gefälle mit Bewässerung, welches das kontrollierte Ausbrechen des Fahrzeuges mit einer grossen Auslaufzone ermöglicht. Aufbaukurs geplant Dass sich die Kosten für den lehr - reichen Kurs in Grenzen halten, dafür haben TCS Training & Events, der Verkehrssicherheitsrat (VSR) aber auch die Nez-Rouge, Sektion Linth-Glarus, gesorgt. Gleichzeitig ist der Gedanke zu einem Aufbaukurs im kommenden Jahr aufgenommen worden. Und mit Bestimmtheit werden die diesjährigen Teilnehmer auch dann wieder dabei sein. ● wb

| Donnerstag, 7. September 2017 | Seite 29 Gartencenter Grünenfelder, Ziegelbrücke: Lassen Sie sich vom Herbst verzaubern Gibt es eine schönere Jahreszeit als den Spätsommer und den Herbst? Überreich beschenkt uns die Natur nun mit Früchten und anderen Schätzen aus dem Garten. Herbstliche Pflanzideen, die Kübel und Balkon gut stehen. Zu keiner anderen Jahreszeit sind die Farben so kräftig und ist das Licht so warm. Der Herbst ist die beste Pflanzzeit. Schwelgen Sie bei uns in den farbenprächtigen Sortimenten für die Herbst - bepflanzung von Gefässen und Rabatten. Es müssen nicht immer grosse Blumenbeete sein! Wer wenig Platz hat, aber trotzdem nicht auf eine grüne und blühende Umgebung verzichten möchte, der setzt auf und vor allem in Töpfe und Kübel. Machen Sie es wie die Natur und verzaubern Sie Ihren Balkon oder Ihre Terrasse mit den kräftigen, warmen Farben des Spätsommers. Ein breites Sortiment an schönen Blüten- und spannenden Blattpflanzen finden Sie jetzt in unserem Gartencenter. Das herbstliche Sortiment umfasst eine reich - haltige Palette an attraktiven Blüten- und Blattschmuckpflanzen, die Frost und Kälte trotzen und den ganzen Herbst lang – bis tief in den Winter hinein – im Balkonkasten für Zierde und Freude sorgen. Die zahlreichen Blattschmuckpflanzen (Foto: zvg) leuchten in allen Farben des Herbstes: Das Goldgelb des Buchenlaubes, das Burgunderrot des Ahorns, das Rosa der Herbstastern, das tiefe Blau des Septemberhimmels bis zum silbernen Weiss des Rauhreifs. Diese Farben können nach Geschmack mit anderen Herbst-Blühern wie Chrysanthemen, Eriken, Heidekraut und Stiefmütterchen kombiniert werden. Natürlich ist jetzt auch Hochsaison in Sachen Gehölze, die Beeren und andere Früchte bilden. Die Fruchtgehölze haben jedoch nicht nur dekorativen und gestalterischen Wert. Einige Arten wie der Sanddorn oder die Apfelbeere sind auch zum Verzehr geeignet. Andere sind begehrte Leckerbissen für die einheimischen Vögel. In der kühlen Jahreszeit bieten sie der Tierwelt wertvolle Nahrungsquellen. ● pd. Gartencenter Grünenfelder, Ziegelbrücke. Öffnungs - zeiten: Montag bis Freitag von 08.30 bis18.30 Uhr, durchgehend; Samstag von 08.30 bis 16.00 Uhr, durchgehend. Infos unter www.garten-gruenenfelder.ch. Pferdetrekking: Mit Ross und Kids über den Klausen Es braucht schon etwas Mut, um mit 13 Kindern und 8 Pferden eine fünftägige Reise von Alpthal im Kanton Schwyz bis nach Schwanden im Glarnerland zu machen, vielleicht sogar etwas Übermut. Der Treck beim Aufstieg zur Rindermatt ... «Die Idee, ein Trekking im Gebirge zu machen, mit Reit- und Packpferd und einer Gruppe Kids aus dem Unterland, liess mich nicht mehr los», erzählt Thomas Meier, Pächter vom Erlebnishof Tüfi in Adliswil. Also packte es der Landwirt und Sozialpädagoge diesen Sommer in der letzten Ferienwoche an. Ziel sei nicht nur Schwanden gewesen, sondern vielmehr auch, aus einer Handvoll Individualisten eine Gruppe zu schmieden, die durch dünn und dick gehe und auch die Erfahrung zu machen, «wow, ich hab das geschafft!», so Meier. Dazu muss noch angemerkt werden, dass das Pferdetrekking für Meier nicht gerade Neuland ist. Seit sieben Jahren bietet der Erlebnishof Tüfi in Adliswil immer im Frühling und Herbst Trekking mit Pferden an. «Bis anhin aber immer mit Wagen und im fahr - baren Gebiet», erklärt Meier. Neu waren der Vorstoss in unbekannte Höhen und die drastische Gepäck - einschränkung, da anstatt eines Zwei - spänners nur ein Packross zur Verfügung stand. «Müde, aber überglücklich kamen wir schliesslich in Schwanden an. Ein besonderer Dank gilt den sehr entgegenkommenden Alpbauern, die Mensch und Tier Unterschlupf gewährten.» Leserfoto: Schöne Spiegelung am Talalpsee dern und zwei erwachsene Personen», beschreibt Jenny die Begegnung. Er habe sich dann nach dem Rittführer erkundigt, der gerade vom Dorf herunter - gekommen sei, wo er etwas zu Essen für die Kinder besorgt habe. «Die momentane Lage war – so meine Beurteilung – gerade etwas gespannt.» Das Packpferd habe sich eben durch eine Un - vorsichtigkeit seiner Ladung entledigt, doch der Rittführer habe dem Saumpferd den Bastsattel in aller Ruhe neu aufgelegt, befestigt und beladen. «Das Ereignis zeigt mir insgesamt, dass es wichtig ist, dem Raum für das Pferd in der Umwelt Sorge zu tragen. Was die Kinder auf dieser Tour fürs Leben in stadtnahem Gebiet aus der Alpenwelt mitnehmen durften, ist durch keine noch so teure Reise wett zu machen. Hut ab vor diesem mutigen aber immer bedachtem Unterfangen.» ● eing./mho Medikamente: Erst denken, dann schlucken. EDUARD-AEBERHARDT-STIFTUNG ZUR FÖRDERUNG DER GESUNDHEIT ... und bei der Ankunft in Braunwald. (Fotos zvg) Eine Reise fürs Leben Ruedi Jenny, Präsident des Vereins Pferd und Umwelt Linthgebiet, ist auf einer Wanderung am Klausenpass zufällig auf die Gruppe aufmerksam geworden. «Sie bewegten sich dem Fätschbach entlang von Oberwang Richtung Hergersboden. Unterhalb der Fisetenbahn-Talstation traf ich dann auf eine illustre Schar von Pferden, Kin- Diese schöne Aufnahme vom Talalpsee gelang Isabella Hefti aus Schwanden. (Foto: zvg)

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