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37. Ausgabe 2017 (14. September 2017)

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| Donnerstag, 14. September 2017 | Seite 12 pro infirmis: Upcycling und Kreatives Die Tage werden kürzer – Zeit für Kreatives. Der Bildungsklub der pro infirmis in Glarus hat ein spannendes Herbstprogramm zusammengestellt, zu dem man sich ab sofort anmelden kann. Mit dem Herbstprogramm von pro infirmis kann der eigenen Kreativität freier Lauf gelassen werden. (Foto: zvg) Wer nähen und eine eigene Tasche an einem Tag entwerfen möchte, Stoff reste upcyceln und damit einen eigenen Schmuck designen will, oder Lust hat, sich von neuen Maltechniken inspirieren zu lassen, ist bei pro infirmis an der richtigen Adresse. All dies können Interessierte an den kreativen Herbstkursen erleben. Die erfahrenen Kursleiterinnen Erika Baumgartner und Barbara Streiff engagieren sich mit viel Herzblut und fördern die Kursteilnehmenden im jeweiligen Lernprozess. Kursbesucher lernen in ihrem eigenen Tempo, bringen eigene Ideen ein, lassen ihrer Kreativität freien Lauf. Willkommen sind alle, Menschen mit oder ohne Beeinträchtigung. ● pd. Alle vielseitigen Bildungsangebote direkt vor der Haustüre findet man unter www. bildungsklub-gl.ch. Bei Fragen hilft pro infirmis gerne und unkompliziert weiter: Bildungsklub, Burgstrasse 15, 8750 Glarus, Telefon 058 775 16 24. INSERATEN-ANNAHME procap: «Von der Schule zum Beruf» procap March-Höfe organisiert am Montag, 25. September, von18.00 bis 20.00 Uhr im Heilpädagogischen Zentrum Glarnerland in Oberurnen eine öffentliche Vortragsveranstaltung mit dem Titel «Von der Schule zum Beruf». Nach der Schulzeit stellen sich für Jugendliche mit einer Behinderung und ihre Eltern viele Fragen zur weiteren Weichenstellung. Die schulische Ausbildung ist kantonal geregelt, die berufliche bundesrechtlich. An dieser Schnittstelle können Probleme auf - tauchen. In seinem Referat geht Rechtsanwalt und Leiter Rechtsdienst Martin Boltshauser von procap Schweiz und Co-Autor des Ratgebers «Was steht meinem Kind zu», auf die sozialver - sicherungsrechtlichen Unterstützungsmöglichkeiten ein, welche Jugendliche mit einer Behinderung in Anspruch nehmen können. Im Vordergrund stehen die Leistungen der Invalidenver - sicherung. Welche Ausbildungen unterstützt die IV? Was ist eine IV-Anlehre oder eine praktische Ausbildung nach INSOS? ) 055 6474747 * fridolin@fridolin.ch Was muss man wo im Übergang zum Erwachsenenalter beantragen? Was ist, wenn mein Kind behinderungsbedingt keine Ausbildung machen kann? Boltshauser beantwortet diese sowie weitere Fragen der Teilnehmer. Anhand konkreter Beispiele aus der Praxis zeigt er mögliche Vorgehensweisen auf. Die Veranstaltung richtet sich primär an Eltern von Menschen mit Be - hinderung. Sie steht aber auch Profis aus dem Sozialwesen sowie weiteren Interessierten offen. Die Teilnahme am Kurs ist kostenlos. Im Anschluss an die Veranstaltung offeriert das HPZGL einen kleinen Apéro. ● pd. Anmeldung bis Montag, 18. September, an: procap March-Höfe, Churerstrasse 21, 8808 Pfäffikon SZ, Telefon 055 420 39 70, E-Mail: procap.march-hoefe@active.ch. Samariterverband Glarnerland: Keine Strassensammlung im Herbst Diesen Monat werden wieder Sammelsäcke für Altkleider verteilt, die Säcke müssen aber in die Container von TEXAID gelegt werden. Am 31. Mai führten die 16 Samaritervereine im ganzen Verbandsgebiet inklusive Weesen, Amden und Schänis in Zusammenarbeit mit TEXAID die jährliche Altkleidersammlung durch. Die Samaritervereine und der Samariterverband Glarnerland danken der Bevölkerung für die Solidarität und grosse Unterstützung. Aus den Vergütungen, welche die Vereine von TEXAID erhalten, werden Ausbildungen der Samariter und Materialanschaffungen finanziert. Im September erhalten alle Haushaltungen nochmals Sammelsäcke. Diese können für die Altkleiderabgabe in den TEXAID-Containern jederzeit verwendet werden. Im Herbst findet keine Strassensammlung statt. Bei Fragen gibt der örtliche Samariterverein gerne Auskunft. ● eing. Psychiatrische Dienste Graubünden (PDGR): Referat «Wenn Vergessen zur Belastung wird» Die Psychiatrischen Dienste Graubünden (PDGR) veranstalten seit mehreren Jahren Vortragsreihen zu psychiatrischen Themen. Das nächste Referat, zum Thema «Wenn Vergessen zur Belastung wird», findet am Donnerstag, 28. September, gehalten von Fachpersonen der PDGR, in der Aula der Kantonsschule Glarus statt. Es beginnt mit kleinen Dingen: man verwechselt ein Datum, vergisst einen Einkauf, ist unzuverlässig und unpünktlich. Immer schlechter können sich Betroffene daran erinnern, was sie vor ein paar Minuten getan haben. In der Schweiz leben etwa 120 000 Menschen mit Demenz. Demenz wird auch als die Krankheit der Angehörigen bezeichnet. Tatsächlich ist und bleibt ihre emotionale und körperliche Belastung enorm hoch. Am Vortrag erfahren Teilnehmer mehr zur Belastung des Vergessens für Betroffene und ihr Umfeld, sowie Abklärungsmöglichkeiten, Beratung und Unterstützung. Referent ist Christian Koch, Co-Chefarzt. Anschliessend stellt sich die Schweizerische Alzheimervereinigung Glarnerland den Besuchern vor. Beginn des Vortrages ist um19.00 Uhr im Kantonsspital Glarus. Am Ende des Referats haben Zuhörer die Möglichkeit, Fragen zu stellen und zu diskutieren. Beim Apéro können individuelle Anliegen geklärt werden. Die Veranstaltungen sind öffentlich und der Eintritt ist frei. ● pd. Informationen zum Jahresprogramm gibt es unter www.pdgr.ch. Helfen Sie mit, Vogelopfer an Glas zu vermeiden! Gratis-Info: Schweizer Vogelschutz SVS, Postfach, 8036 Zürich Telefon 044 457 70 20, Telefax 044 457 70 30

| Donnerstag, 14. September 2017 | Seite 13 SCHATZchäschtli Für unsere Leserinnen und Leser steht das Schatzchäschtli kostenlos zur Ver fügung (auch mit Foto). Gratulieren Sie zu Geburtstag, Hochzeit usw. in der meistgelesenen Zeitung des Kantons Glarus. Für Lehr-, Schul- und Diplom - abschlüsse gilt ein besonderer Tarif. Bitte informieren Sie sich unter Telefon 055 647 47 47. Zur Goldigä Hochzyt Isabella und Antonino Ja, händ’s gseit grad vor 50 Jahr, chänd mir’s glaube, das isch wahr! Uf em Urnerbödeli händ’s Chilchäglogge verrate, dass ds Isabell dr Nino us Siziliä hürated. Das Meitli isch sim Herzä gfolgt und het im Zigerschlitz ä Sensation ufg’rollt. Dr Scheidgass-Begg het vo dänn a gha, ä g’Hilfmä, wo er so schnell nümme [lat la gah. Au dr südländisch Ma, het nüd nur Bruut is Herz gschlossä gha. Nei, nei au Bergä, d’Musig und d’Schwiizer- Mentalität het’s ihm atue gha. Drum gratulired mir hüt dem Paar und freued üs uf wiiteri gmeinsami Jahr. Viel Freud am Fest mit dr Harmoni-Musig und allnä Gescht. Vu Herzä allles Liebi: Maria-Angela, Markus mit Chiara und Matteo, Antonio mit Nina und Luca 70 Jahre Fischli Niklaus Die Frage muss man wohl erlauben, so richtig kann es keiner glauben! Stimmt diese Zahl? Kann es denn sein? Wenn man dich sieht, dann meint man: «NEIN»! Du hast Dich wirklich toll gehalten und zählst noch lange nicht zu den «ALTEN»! Alles Gute, viel Freude, Glück und Segen auch auf deinen künftigen Wegen wünscht dir die ganze Familie. Liebs Mami, liebs Margrit Mir wünschet dir numal vo ganzem Herzä alles Gueti zu dim 60iste Geburtstag! Mir hoffet du hesch din Tag chenne gnüsse und möchtet dir a derä Stell au vielmal für das tolle Geburtstagsfescht dankä, wo du üüs alli iglade hesch! Dini Chind mit dinere ganze Familie und din Schatz. 25-Jahre-Dienstjubiläum bei der Hans Eberle AG, Ennenda Herr René Kollegger kann am Donnerstag, 14. September, auf seine 25-jährige Firmenzugehörigkeit zurückblicken. Die Geschäftsleitung und die gesamte Belegschaft gratulieren dem Jubilar herzlich! Herr Kollegger trat am 14. September 1992 als Industrielackierer in die Hans Eberle AG ein und arbeitet auch heute noch in der Lackiererei. Er ist hauptsächlich für das Nasslackieren und für die selbstständige Bedienung der Nasslackieranlage verantwortlich. Ausserdem hilft Herr Kollegger täglich beim Aufhängen, Abdecken und Abnehmen der Teile mit. Wir wünschen ihm beste Gesundheit, privates Wohlergehen und weiterhin viel Freude bei der Arbeit, verbunden mit einem herzlichen Dank für seine Treue und die geleisteten Dienste. Hans Eberle AG Geschäftsleitung Die Tschudi Holz AG gratuliert herzlich dem Sieger Jonas Feldmann zum 1. Rang des Lehrlingswettbewerbs der Schreiner im 3. Lehrjahr. Von der Planung bis zum Feinschliff, alles erarbeitete sich Jonas in seiner Freizeit. Mit Fleiss und in Perfektion hat er seinen anspruchsvollen Schreibtisch vollendet. Weiterhin viel Freude in deinem tollen Beruf wünscht dir das Tschudi-Holz Team. SCHREINEREI TREPPENBAU HOLZBAU 8755 ENNENDA Der Schachklub Glarus gratuliert seinen Junioren zu ihren Schachdiplomen. Fünf junge Glarner Schachspieler haben ihre ersten Diplome erreicht! Das Bauerndiplom bekamen Kaan San (9), Fionan Hefti (7), Leonie Tinner (8) und Eric Vogel (11). Das Turmdiplom bekam der schon erfahrenere Nachwuchsspieler Mirco Tinner (9). Diese Diplome sind offiziell vom Schweizerischen Schachbund SSB anerkannt und dokumentieren den Fortschritt der Spieler im Nachwuchsbereich. Der Schachklub und eure Trainer sind stolz auf euch! 30-Jahre- Arbeitsjubiläum bei Tschudi + Cie AG von Herr Sladjan Lazovic Im August 1986 führte der Weg von Herrn Lazovic in die Schweiz. Als noch junger Mann begann er seine berufliche Laufbahn bei Tschudi + Cie AG am damaligen Standort in Ennetbühls. Und nun darf er seine 30 Jahre bei Tschudi + Cie AG feiern! Sprachliche Anpassung und Integration waren verständlicherweise die ersten Herausforderungen. Rasche Fortschritte führten zum regelmässigen Einsatz, vorwiegend an den Ziehpressen der damaligen Ausrüsterei der Elektro-Isolierteile-Herstellung, wo eine gewisse Selbständigkeit und Zuverlässigkeit sehr wichtig waren. Nach der Rückkehr aus dem Militärdienst im Heimatland folgte auch für Herrn Lazovic die Umstellung von Elektro- auf die Buchbinder-Pressspanherstellung im Werk Ennetbühls. Dabei konnte er an den verschiedenen von Weidmann/Rapperswil übernommenen Maschinen erfolgreich angelernt werden. Nach der Firmen-Verselbständigung im 1998 erfolgte ein Jahr darauf der Standortwechsel nach Netstal, bei dem Herr Lazovic tatkräftig mithalf. Durch die im Laufe der Jahre gemachten Erfahrungen konnte ihm fortan die Produktionsleiter-Stellvertretung anvertraut werden. Mit seinen Qualitäten verdiente er sich dann im Dezember 2016 die Übernahme der frei gewordenen Stelle als Produktionsleiter. Die Geschäftsleitung und Mitarbeitende gratulieren Herrn Lazovic zum Jubiläum, danken für die geleisteten Dienste und hoffen auf eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit in unserem Team. Tschudi + Cie AG Geschäftsleitung Liebe Nora Herzlichen Glückwunsch zu deinem Bachelor-Abschluss! Wir wünschen dir viel Glück, Erfolg und Gesundheit auf deinem weiteren Lebensweg! Deine Familie Mami, Babi und Arti Bekanntschaften Hübsche Landfrau ist auf der Suche nach dem Mann, der Liebe und Treue noch ins Herz geschrieben hat! Telefon 076 248 22 41 (Anruf oder SMS) Jubilar bei Service 7000 AG 20 Dienstjahre Andreas Trachsler trat am 11. September 1997 als Servicetechniker in unser Unternehmen ein. Er hatte schon immer eine Affinität zur Elektronik und zeigte grosses Interesse an der Entwicklung der EDV. Durch das Wachstum des Unternehmens stieg das Bedürfnis nach einer schnelleren Datenverarbeitung. So wurden ihm in den Jahren darauf immer mehr IT-Aufgaben übertragen. Heute arbeitet Res in der Regel während vier Tagen pro Woche für unsere IT und ist verantwortlich für Support, Clients, Telefonie und Entwicklung. Einen Tag pro Woche ist er als Servicetechniker im Einsatz und dank seines grossen Engagements und Fachwissens zählt er auch hier zum Team der Fachspezialisten. Wir kennen Res als sehr zuverlässigen und pflichtbewussten Mitarbeitenden. Mit seinem hohen persönlichen Einsatz hat Res bedeutend zum Erfolg unseres Unternehmens beigetragen. Seine Freizeit geniesst er im Kreise seiner Familie und engagiert sich für verschiedene Vereinstätigkeiten. Wir danken Andreas Trachsler für seine langjährige Firmentreue. «Mir wünschet Dir wieterhi viel Gfreuts und beschti Gsundheit und freuet üs über vili wieteri Jahr vo dr tollä Zämäarbet». Ihr Herz schlägt für Sie – tun Sie ihm Gutes. Wir haben die gesunden Ideen für Sie: Schweizerische Herzstiftung Telefon 031 388 80 83, www.swissheart.ch Spendenkonto PC 30-4356-3 Eingesandte Texte Waren Sie an einem Anlass oder an einer Versammlung? Möchten Sie darüber einen Text für den FRIDOLIN schreiben? Achten Sie dabei auf die neuen Richtlinien: Vorschauen (Sport, Konzerte), Vereins - berichte (Hauptversammlung, Ausflüge): 1500 Zeichen Konzerte, Sportanlässe, Vorträge, Kantonale Verbände: 2000 Zeichen Mitteilungen von Parteien und Verbänden: 2500 Zeichen Leserbriefe: 2000 Zeichen Leserbriefe werden immer ohne Bilder veröffentlicht. «In der Kürze liegt die Würze»: Je kürzer der Leserbrief ist, desto grösser ist die Chance, dass dieser ungekürzt und termingerecht erscheinen wird. Ohne vollständige Adresse werden keine Leserbriefe abgedruckt! Senden Sie Ihren Artikel evtl. auch mit separatem Bild (inklusive Bildlegende) in Originalgrösse an E-Mail: redaktion@fridolin.ch. Redaktionsschluss ist jeweils Dienstag, 12.00 Uhr. Das FRIDOLIN-Team freut sich auf Ihren Text. STEH -SATZ von Maya Ziegler-Bodmer Mittagsgespräche Der Mittagstisch könnte gemischter nicht sein. Handwerker, Beamte, Ingenieure, Chauffeure und weitere, treffen sich regelmässig zum fröh - lichen Austausch. Es wird viel gelacht, über sich selbst und die Tischnachbarn; jedoch nie über andere und Abwesende. Diese Regel ist nirgends niedergeschrieben, sie wird gelebt und stets eingehalten. Verirrt sich einmal ein «Aussenstehender» an den Tisch, merkt er schnell, dass es Gesprächsthemen gibt, die tabu sind. Auf sein Geplapper folgt eisernes Schweigen. Jeder geniesst die marktfrische Küche von Henrique. Ist der «Aussenstehende» klug, hält er sich zurück und hört einfach zu. Nach der Hauptspeise wird «gezündelt» oder es werden eigene lustige Erlebnisse zum Besten gegeben. Diese Erzählungen und die oftmals pikanten, aber nie jugendfreien Bemerkungen und Anekdoten lösen nicht selten schallendes Gelächter aus. Sodass sich die übrigen Gäste wundern, oder, je nach Stimmung, mitlachen. Wir alle verstehen uns auch ohne Worte, und dies obwohl wir weder privat noch beruflich verbandelt sind. Ein «bunter Haufen» von unabhängigen und aufgeschlossenen Personen, die sich für kurze Zeit dem lebhaften Austausch treffen. Kein Stammtisch! Für mich persönlich eine willkommene Abwechslung im oft hektischen Arbeits - alltag. Gerade jetzt aber, so kurz vor den Bundesratswahlen, wird ausnahmsweise «politisiert». Schliesslich ist Bern weit weg, und man darf schon mal etwas deutlicher werden, wenn es um die «Qualifikation» der Kandidaten geht. Nicht jedoch, ohne davor den aktuellen Bundesrat näher zu beleuchten. Wer würde wohl am besten zum bestehenden Gremium passen? Strahlefrau «Doris» Beliebtheit ist unbestritten und die aner - kennenden Blicke bedürfen keines weiteren Kommentars. Orakelt wird vorab wer denn in Bälde noch zurücktreten werde oder müsse. Man(n) ist sich einig, schaut in die Zukunft, und setzt sich mit den neuen Kandidaten auseinander. «Also, ich bin für Cassis», sagt der heimliche Chef der Runde. Er selbst ist ein gutmütiger und feinfühliger Mensch mit Tiefgang. (Schau an!) «Der Welsche sei ein Draufgänger, ein Hansdampf in allen Gassen», stellt der stille Kollege vis-à-vis fest, und fügt an, «ob dies dem Ratskollegium genehm ist, weiss ich nicht.» Es hätte schon mal einen solchen gegeben, der viel Gas ge - geben und wild mit den Armen ge - rudert hätte. Das sei gar nicht an - gekommen. Der Ziegenzüchterkollege meint zum gleichen Kandidaten: «der soll zuerst die Hörner abstossen». Zum Dessert gab es Isabelle Moret. Eine Sympathiewelle schwebt über dem Tisch. Das habe jedoch nichts mit der angenehmen Erscheinung zu tun, rechtfertigen sich die Tischkollegen unnötigerweise. Ich glaube es ihnen, sie sind stets korrekt und zielen nie unter die Gürtellinie. Auch dann nicht, wenn ich die Verschlossene gebe und auf eine Kan - didatenempfehlung verzichte. Natürlich kenne ich jemanden im Kantuu, der das Zeug zum adäquaten Nachfolger von Didier Burkhalter hat – Mehrsprachigkeit inklusive. ●

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