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37. Ausgabe 2017 (14. September 2017)

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| Donnerstag, 14. September 2017 | Seite 38 Gemischter Chor Oberurnen: Fröhliche Reise in den Tafeljura In der nebelverhangenen Frühe versammelte sich am Dienstag, 5. September, eine muntere Mitgliederschar des Gemischten Chors Oberurnen zum alljährlichen, jeweils auf den Frühherbst angesetzten Ausflug. Feld- und Militärschützen Linthal: Luftgewehrschiessen an der Dorfchilbi Linthal Bereits zum 18. Mal konnten die Besucher der Linthaler Chilbi auch ihre Fähig keiten im Luftgewehrschiessen testen. Sieger der Kategorie Jugendliche (von links): Selina Hirt (2.), Angela Schiesser (1.) und Franziska Stüssi (3.). (Foto: Walter Zweifel) Ein Ständchen in Ehren: Der Gemischte Chor Oberurnen beweist sein sängerisches Können. Auch an diesem 5. September hielt sich der Chor bezüglich des Transportmittels an ein modernes Gefährt der Reisegesellschaft Niederer AG. Deren Chauffeur, Rolf Rhyner, führte die Chormitglieder bald von der Autobahn weg, entlang der Limmat und der Aare über den Bözberg, wo ein gemütlicher Kaffeehalt anstand. Währenddessen nutzten die 36 Mitreisenden fortwährend die Gelegenheit, die abwechslungsreiche Umgebung zu bestaunen, oder sich mit ihrem Gegenüber zu unterhalten. Die fröhliche Stimmung lag mitunter am sich zusehends sonniger präsentierenden Wetter. Bald bog der Reisebus, inzwischen im dicht be - siedelten und stark industrialisierten Baselbiet eingetroffen, in eine Seitenstrasse Frenkendorfs ein. Hier stand eine durch zwei adrette Damen überaus sympathisch und in fachkundiger Manier dozierte Führung im berühmten Läckerli Huus an. Mit reichhaltigen süssen Erzeugnissen aus dem Verkaufsladen ausgestattet, wurde exakt bei Sonnenhöchststand wieder der Car bestiegen. Dieser brachte die Reisenden zum Hotel-Restaurant Bad Ramsach, wo bei einem ausgezeichneten «Vreenä-Chilbi» mit Vieh- und Warenmarkt auf dem Urnerboden: Gutes Wetter sorgte für gemütliche Atmosphäre (Foto: zvg) Mittagessen die rechtsrheinischen Hügelformen des Schwarzwaldes bestaunt wurden. Daraufhin brachte der Chor einigen Zuhörern im Garten - restaurant das Volkslied «S’Chilchli» dar. Hierzu erhob Marcel Frischknecht seinen Taktstock. Auf dem Heimweg manövrierte der Chauffeur zunächst entlang des luzernischen Seetals bis nach Gisikon-Root, wo im Gasthaus Tell auserlesene Zvieri-Köstlichkeiten warteten. Abends kehrten alle mit reichhaltigen Eindrücken befrachtet zufrieden ins Glarnerland zurück. ● Daniel Keller Am Viehmarkt auf dem Urnerboden vom «Vreenä-Chilbimändig» wurden 19 Kühe und Rinder zum Verkauf angeboten. Die Nachfrage nach gut gealpten Tieren war sehr gross. Mehrere Hundert Besucher genossen den Vieh- und Warenmarkt oder verweilten in der gemütlichen Festwirtschaft auf dem Urnerboden. FC Linth 04 Damen: Niederlage und Sieg Im umgemodelten Forst-Maschinenraum der Gemeinde Glarus Süd richteten die Linthaler Feld- und Militärschützen eine 10-m-Anlage mit vier Zugscheiben ein. Nicht nur bei der älteren Generation, sondern vor allem bei den ganz Jungen bietet dieser Anlass immer eine beliebte Gelegenheit zum Kräftemessen, welches bereits am Freitagabend startete. Über das ganze Wochenende fand pro Kategorie eine Ausscheidung statt. Insgesamt wurden 436 Stiche gelöst, wovon die Kategorie der Jugendlichen knapp die Hälfte ausmachte. Pro Stich galt es je drei Probeund fünf gültige Schüsse auf die Scheibe A10 zu absolvieren. Die besten vier, aufgeteilt unter Jugendlichen, Erwachsenen und Profis, durften anlässlich eines Ausstichs gegen Sonntagabend nochmals ihre Fähig keiten zur Schau stellen. Er wähnenswert dabei ist insbesondere das einzige Maximum - resultat in der Vorrunde, welches von Selina Hirt geschossen wurde. Das OK der Linthaler Feld- und Militär - schützen dankt allen Helfern und Teilnehmern des diesjährigen Luftgewehr - schiessens sowie den Sponsoren für ihre Treue. Der Erfolg des Anlasses sowie auch der ganzen Linthaler Dorfchilbi, motiviert das OK, das Luftgewehrschiessen auch das nächste Jahr wieder durchzuführen. Die Gewinner: Jugendliche bis 16 Jahre: Angela Schiesser, 49 Punkte. Erwachsene: Philipp Sibler, 46 Punkte. Profis: Werner Bissig, 46 Punkte. ● eing. Nach der 0:3-Niederlage im Nachholspiel gegen Neckertal-Bütschwil gewinnen die Linth-04-Damen in Wittenbach mit 6:2. Je zwei Tore steuerten Hug, Feldmann und Lo Faro zum Sieg bei. Dieser war dank einer konzentrierten und geschlossenen Mannschaftsleistung nie gefährdet. Neben den zahlreich erschienenen Viehhändlern begutachtete auch das fachkundige Publikum die Kühe und Rinder. Der 17. Viehmarkt erfolgte unter der Leitung von Reto Arnold. Das neue OK konnte eine Auffuhr von 19 Kühen und Rindern verzeichnen. Das bedeutet gegenüber dem Jahr 2016 einen kleinen Rückgang von vier Tieren. Um diesen Viehmarkt attraktiv zu halten, wurde auch in diesem Jahr wieder ein Kalb unter allen ausgestellten Tieren verlost, welches an einen glücklichen Bauern übergeben werden konnte. Für die verkauften Braunvieh-Kühe und -Rinder konnten faire Preise erreicht werden. Das OK zeigte sich zufrieden und ist dadurch bestrebt, diesen kulturellen Anlass auf dem Urnerboden weiterhin durchzuführen. Beim Warenmarkt konnten sich die Besucher mit ein - heimischen Produkten eindecken. Auch die Festwirtschaft wurde gut besucht und bei der Tombola konnten die glücklichen Gewinner attraktive Preise in Empfang nehmen. Erstaunlich viele Besucher spielten beim Hühner - (Foto: zvg) gewichtsrätsel mit, wo fünf Hühner gewonnen werden konnten, indem das Gewicht der Hühner möglichst genau geschätzt wurde. Der Gross aufmarsch an Besuchern zeigt, dass der Vieh- und Warenmarkt immer mehr ein lohnendes Ausflugsziel auf dem Urnerboden ist und hat sich zu einem Bauernfeiertag entwickelt hat. Mit der Musik vom Echo vom Gitschä wurde bis in die frühen Morgenstunden getanzt. ● eing. Es war noch kein Monat her seit dem letzten Aufeinandertreffen zwischen den beiden Mannschaften. Damals in der Cupvorrunde wurde das Spiel kurz vor Schluss durch einen Penaltytreffer von Feldmann entschieden. Am Samstag, 9. September, starteten die Glarnerinnen äusserst konzentriert ins Spiel. Die Rückkehr von Hug verlieh dem Team wieder mehr Stabilität gegenüber dem letzten Heimspiel. Wiederum fehlten dem Trainerduo Iten/Canonico einige Spielerinnen, unter anderem die beiden Torhüterinnen. Diese Aufgabe teilten sich Berger und Andreoli, welche ihr Sache ausgezeichnet machten und dem Team so wichtige Sicherheit verliehen. Es dauerte bis zur zwölften Minute, ehe Hug aus grosser Distanz abzog. Dieser Mut sollte sich auszahlen, denn der Ball zappelte im Netz. In der Folge hatten die Glarnerinnen mehr vom Spiel, ein Torerfolg blieb ihnen aber verwehrt und so brauchte es eine Standardsituation, welche Feldmann mit einem direkt verwandelten Freistoss sehenswert nutzte. Mit der Füh - rung von 2:0 ging es auch in die Pause. Sehenswerter Weitschuss In der zweiten Halbzeit sollten einige Tore mehr fallen. Den Startschuss dazu setzte kurz nach der Pause Lo Faro, welche sich sehr gut lösen konnte und die anschliessende Torchance erfolgreich nutzte. Nach etwas mehr als einer Stunde verkürzte Wittenbach durch einen sehenswerten Weitschuss auf 1:3. Nur fünf Minuten später fasste sich Abwehrchefin Antonazzo ein Herz, setzte sich übers ganze Feld durch und konnte nur noch regelwidrig im Strafraum gestoppt werden. Den anschliessenden Elfmeter verwandelte Feldmann wie schon beim letzten Aufeinandertreffen eiskalt. Sie konnte so die Hoffnungen bei den Gastgeberinnen sofort wieder im Keim ersticken. Nur drei Minuten später lancierte Berger mit einem Traum pass Lo Faro, welche sich wiederum keine Blösse gab und zum 5:1 einnetzen konnte. Durch viele Umstellungen in den letzten Minuten herrschte ein ordentliches Durcheinander in der Defensive der Glarnerinnen, welches Wittenbach zu einem weiteren Treffer nutzen konnte. Die letzte Aktion des Spiels gehörte dann wieder Hug, welche einen Freistoss aus knapp 20 Metern perfekt an der Mauer vorbei einschoss. Der Sieg in dieser Höhe war aufgrund der Chancen verdient. «Wir haben von Anfang an den Druck ausgeübt, welchen wir erzeugen wollten und der zu Torchancen führte. Gegen Schluss mussten wir allerdings noch konsequenter verteidigen, aber wir haben die drei Punkte verdient gewonnen», meinte die ausgepowerte Rückkehrerin Stefanie Hug nach dem Spiel. ● Marc Fischli

| Donnerstag, 14. September 2017 | Seite 39 Glarner Einzelmeisterschaft der Jungschützen: Michael Weber ist Glarner Meister Die besten 30 Jungschützen des Kantons massen sich am Samstagnachmittag, 9. September, in der Schiessanlage auf der Matt in Schwanden über 300 m und machten den Glarner Einzelmeister 2017 unter sich aus. Michael Weber kam mit dem Regenwetter am besten zurecht und holte sich den Titel. Von den Sektionen dominierten Ennenda und Bilten. Einzelmeister Michael Weber, eingemittet von Cindy Horner (2.) und Marc Knobel (3.). Im ersten Durchgang (10 Schüsse auf die Scheibe A10) vermochte Michael Weber (SG Ennenda) noch nicht so zu überzeugen. Immerhin erzielte er mit 88 Punkten eine gute Ausgangslage für den Folgedurchgang. Furios aber Glarner Schützenveteranen: Gut im «Schuss» Bei hochsommerlichem Wetter zeigten sich die Schützenveteranen am diesjährigen Jahresschiessen in ausgezeichneter Verfassung und erzielten sehr gute Resultate. Wegen des Glarner Kantonalschützenfestes musste das Jahresschiessen der Schützenveteranen heuer etwas vorverlegt werden. Es fand auf alle Distanzen in der Regionalschiessanlage Allmeind in Glarus statt. Die 132 Rangierten zeigen auf, dass der Anlass bei den Veteranen wichtig und beliebt ist. Erwähnenswert sind die fünf Schützen Manfred Bertini, Ruedi Feldmann, Franz Michel, Konrad Regen und Ernst Streiff, die den Wettkampf auf allen Distanzen, also 300, 50 und 25 m, bestritten. Das im Vorjahr neu in Kraft getretene und sich bewährt habende Wettkampfreglement fand auch in diesem Jahr seine Anwendung. Für den Jahresstich werden die Ergebnisse der Einzelkonkurrenz plus 10 Prozent vom 100er-Stich beigezogen (bei der 25-m- Konkurrenz nicht 10 sondern 100%). Eine tadellose Durchführung wurde in verdankenswerter Weise durch die örtlichen Vereine SG Ennenda (Gewehr) und G+P Glarus (Pistole) gewähr - leistet. Diesen standen die beiden Schützenmeister der Glarner Schützenveteranen Karl Britt (Gewehr) und Franz Michel (Pistole) fachmännisch zur Seite. Dazu gehört insbesondere auch Hans-Peter Hirt (Chef Schiessen der GSV) mit seinem riesigen Aufwand in der Vorbereitung und dem abschliessenden Absenden, sowie der gesamte Vorstand der Glarner Schützenveteranen. (Foto: zvg) startete Cindy Horner von den Jungschützen Ennenda. Sie schoss als einzige Teilnehmerin über 90 Punkte (92 P.) und holte sich die Zwischenführung. Ebenfalls noch vor Weber klassierte sich Tobias Reichenbach von den Siegertrio Gewehr 300 m Kategorie E (von links): Ernst Hefti (3.), Ernst Landolt (1.) und Arthur Oswald (2.). (Foto: Paul Romer) Renommierte Namen an Spitze In der Einzelkonkurrenz mit 10 Schuss auf die Scheibe A-10 schossen insgesamt 22 Schützen 90 und mehr Punkte. Die Spitzenschützen tragen allesamt be kannte Namen, nämlich Hans Wäckerli mit 98, Willy Streiff mit 97, Ruedi Feldmann und Martin Sigrist mit je 96 Ringen. Beste Damen sind mit je 88 Zählern Elisabeth Steinmann und Annemarie Weber. Sebastian Hauser, Jahrgang 1923 und Ehrenveteran als ältester Teilnehmer, erreichte immer noch beachtliche 78 Punkte und damit hoch verdient die Kranzkarte. Diese Auszeichnung konnten auf dem sicherlich etwas schwierigeren Schiessstand Glarus 77,55 Prozent aller Teilnehmer entgegennehmen. Beim Jahresstich heissen die Medaillengewinner in der Kategorien A (Sportgewehre) Hans Wäckerli (133,1 P.), Willy Streiff (131,2 P.) und Emil Klarer (128,9 P.). In der Kategorie D (Stgw 57-03) Ruedi Feldmann (131,7 P.), Martin Sigrist (130,9 P.) und Felix Zweifel (127,9 P.). In der Kategorie E (Ordonanzwaffen) Ernst Landolt (126,9 P.), Ernst Hefti (123,3 P.) und Arthur Oswald (123,3 P.). Bestklassierte Damen sind Elisabeth Steinmann (119,9 P.) in der Kategorie D sowie Monica Weber (120,8 P.) und Annemarie Weber (119,1 P.) in der Kategorie E. Der 94-jährige Sebastian Hauser totalisierte 103,3 Punkte und Biltner Jungschützen mit 89 Zählern. Ebenfalls 88 Ringe erzielten Fritz Stüssi jr. (Bilten) und David Kamm (Kerenzen). Auch Remo Becker (Ennenda) mit 87 sowie Marc Knobel (Bilten) und Niels Scheunemann (Ennenda) mit je 86 Zählern konnten noch mit einem Podestplatz liebäugeln. Über 80 Punkte in der ersten Runde schossen auch noch Werner Stauffacher (FS Bilten, 84 P.), Noah Schlatter (82 P.), Florian Fischli (82 P.), Sean Angel (81 P., alle drei von der SG Ennenda), als auch Andrin Schmid von Bilten. Umgekehrte Vorzeichen im zweiten Durchgang. Diesmal war es Michael Weber, der als Einziger über der 90er-Marke blieb (91 P., 179 P. gesamt). Die Halbzeitführende Cindy Horner brachte es auf 86 Zähler und somit auf ein Gesamtskore von 178 Ringen. Wieder nichts mit dem Glarner Einzelmeistertitel. Michael Weber war im Gesamten ein wenig konstanter, was ihm nun verdientermassen den Titel bringt. Eine Aufholjagd startete Marc Knobel von den Jungschützen Bilten. Mit seinen 88 Ringen im zweiten Durchlauf (Total 174 P.) verdrängt er seinen Teamkollegen Tobias Reichenbach um einen Punkt noch vom Podest. Reichenbach muss sich mit der Ledermedaille begnügen (89 und 84 P.), zusammen mit Werner Stauffacher (84 und 89 P.). Die weiteren Plätze belegen Fritz Stüssi jr. (6. Rang, 88 und 84 P.), Remo Becker (7., 87 und 83 P.), Florian Fischli (8., 82 und 84 P.), sowie Sean Angel (81und 83 P.) und David Kamm (88 und 76 P.) auf den Rängen 9 und 10. ● R. Reithebuch Alle Resultate unter www.glksv.ch. darf stolz auf das Erreichte sein. Gewinner eines Silberzweiges sind hier Hans Wäckerli, Fritz Zweifel, Ernst Streiff, Kaspar Weber, Mathias Vögeli, Annemarie Weber, Ueli Weber und Hansruedi Schmid. Willy Elmer der Treffsicherste Insgesamt 17 Teilnehmer absolvierten die Konkurrenz mit der Pistole auf 50 m. Davon konnten 52,94 Prozent die Kranzkartenauszeichnung entgegennehmen. Die Einzelkonkurrenz gewann Willy Elmer mit 91 Ringen vor den mit je 90 Zählern folgenden Friedrich Hösli, Jakob Blumer und Stefan Büsser. Ältester Teilnehmer hier war mit Jahrgang 1939 Konrad Regen. Willy Elmer mit 126 Punkten gewann im Jahresstich Gold in der Kategorie B (RF) vor Jakob Blumer mit 124Punkten, Friedrich Hösli mit 123 Punkten (Medaille 25 m) und Max Weber mit 122Punkten. Die Kategorie C (OP), mit nur drei Teilnehmer und damit keine Medaillen, dominierte Manfred Bertini mit 122 Ringen. Auch über die kurze Pistolendistanz von 25 m schossen insgesamt 17 Schützen den Wettkampf. Von denen erreichten 64,71 Prozent die begehrte Kranzkarte. In der Einzelkonkurrenz liegt Manfred Bertini mit 96 Ringen vor Robert Stüssi und Stefan Büsser mit je 95 Punkten. Auch hier ist Konrad Regen mit Jahrgang 1938 der älteste Teilnehmer. Den Jahresstich in der Kategorie D (RF/CF) entschied Stefan Büsser mit 144 Punkten ganz knapp zu seinen Gunsten und holte sich somit Gold. Ihm folgen Jakob Blumer (Medaille 50 m) und Friedrich Hösli mit je 143 Punkten sowie Ernst Linder mit deren 139. In der Kategorie E (OP) mit vier Teilnehmern und ohne Medaillenabgabe, gewann erneut klar Manfred Bertini, hier mit 145 Punkten. Stefan Büsser gewann hier auch noch einen Silberzweig. Rangverkündigung Im Anschluss an ein feines Mittagessen fand die Rangverkündigung, leider mit sehr bescheidener Anwesenheit der Teilnehmer, in der Schützenstube statt. Hans-Peter Hirt führte diesen Teil gekonnt und souverän durch. Es ist ein wenig traurig, dass sich die Schützen bald nur noch für das Schiessen Zeit nehmen und dem Absenden immer mehr fernbleiben. So fehlten leider die Mehrheit der Medaillengewinner und erschwerten damit auch die Arbeit des Presseverantwortlichen. Die Rangverkündigung wurde durch den Aktiv - schützen Manfred Bertini mit seinen Jagdhornklängen würdig umrahmt. ● Paul Romer Die gesamten Ranglisten sind unter www. glarner-schuetzen.ch/veteranen abrufbar. Schweizermeisterschaft im Sportlichen Schiessen: Diplom für Fredi Ronner und Tim Landolt An den Schweizermeisterschaften in Thun traf sich in der vergangenen Woche die Schweizer Schützenelite, um ihre Meister zu küren. Dabei waren auch viele Glarner im Einsatz. Routinier Fredi Ronner erreichte im Kniendteil 2 x 98 Punkte. (Foto: zvg) Gleich vier Glarner Schützen standen im Zweistellungsmatch (300m) im Einsatz, allen voran der Routinier Fredi Ronner bei den Senioren mit dem Stand ardgewehr. Er begann den Liegendteil gleich mit einer 100er-Passe und mit 2 x 98 Punkten war er nach dem Liegendteil an der Spitze mit dabei. Den Kniendteil begann er etwas verhalten mit 91 Punkten, konnte dann aber aufdrehen, und mit 2 x 96 Punkten und dem Schlusstotal von 579 Punkten erhielt er noch das letzte Diplom in dieser Disziplin. Bei der Elite mit dem Standardgewehr Zweistellung kämpfte Silvio Freitag von Beginn weg auf verlorenem Posten. Er fand sich nie zurecht, weder im Liegend- noch im Kniendteil und er musste sich mit dem enttäuschenden 31. Schlussrang und mit 561 Punkten be gnügen. Furios begann Jürg Frei mit dem Karabiner im Zweistellungsmatch. Nach dem Liegendteil lag er mit 279 Punkten an erster Stelle. Doch im Kniendteil schoss er zu viele Punkte in den weissen Ringen. Mit 505 Punkten landete er im 24. Rang. Mit bescheidenen 524 Punkten erreichte der Biltner Stefan Zimmermann wie üblich rasend schnell noch den 20. Schluss rang im Zweistellungsmatch mit dem Sturm - gewehr 57. Liegend Sportgewehr Monika Däster begann in der Disziplin Gewehr liegend der Damen etwas verhalten mit 92 Punkten, drehte dann aber mächtig auf und erreichte mit 577 Punkten den guten 17. Schlussrang. Kaspar Mettler erreichte im Liegendmatch mit dem Sturmgewehr 90 mit 559 Punkten den 11. Rang. Seine zwei Kollegen Remo und Patrick von den Auener Schützen waren mit dabei und erzielten bei ihren ersten Einsätzen achtbare Erfolge. Beim Liegendmatch mit dem Sturm - gewehr 57 erreichte der Sieger unglaubliche 580 Punkte. Im Teilnehmerfeld waren auch drei Glarner. Der Pistolenschütze Röbi Eberle erreichte dabei mit 558 Punkten den guten 27. Rang. Martin Hürlimann landete mit seinen 556 Punkten auf dem 30. Rang und Stefan Zimmermann mit 558 Punkten auf dem 48. Rang. Kleinkaliber Gewehr 50 m Beim olympischen Dreistellungswettkampf 3 x 40 der Männer startete André Eberhard kniend gut. Liegend war er ebenfalls noch auf einem Finalplatz (7.). Stehend bekundete er grosse Mühe. Andreas Stüssi vergab seinen Wettkampf bereits kniend. Wie Eberhard misslang ihm seine Paradedisziplin. Während Eberhard stehend nicht auf Touren kam, musste Stüssi kniend leiden. Auch liegend passte nicht viel zusammen. Beim Liegendmatch bekundete Andreas Stüssi in der Quali - fikation Mühe mit den Windverhält - nissen und schied aus. Melanie Ricci kämpfte beherzt beim Liegendmatch der Juniorinnen U19 – 21, kam jedoch nicht über den 30. Rang hinaus. Ein gutes Ergebnis zeigte Tim Landolt im Liegendmatch der Junioren mit 612,0 Punkten, er verpasste den Final nur um 1,5 Punkte. Im Final in der ersten Kniendserie verpasste er den Anschluss und musste gleich als Erster im Final ausscheiden. Am Schluss reichte es aber für den guten achten Rang. Pistole 50 und 25 m Robert Eberle startete mit der Frei - pistole auf 50 m und sein Resultat von 500 Punkten konnte mit dem 30. Rang nicht wirklich überzeugen. Am Dienstag stand er dann mit der kleinkalibrigen Sportpistole auf 25 m im olympischen Schnellfeuer im Einsatz. Gegen die arrivierten Nationalmannschaftsmitglieder war aber schwierig anzukommen. Mit total 547 Punkten platzierte er sich auf dem undankbaren 7. Rang in der Qualifikation. Bei seinen zwei Paradedisziplinen schoss er dann mit der grosskalibrigen Sportpistole in der Disziplin Zentralfeuer und CISM- Schnellfeuer. Aber es schien auch da nicht sein Tag zu sein. Mit dem Gesamttotal von 562 Punkten klassierte er sich auf dem 17. Rang, was gerade noch für die Ausmarchung beim CISM- Schnellfeuer reichte. Doch auch dort konnte er nie mit der Spitze mithalten. Mit dem 9.Rang mit 561Punkten war er sichtlich enttäuscht und unzufrieden mit sich selber. Am Donnerstag startete er noch mit der Sportpistole Kleinkaliber das 25-m-Programm mit Präzision und Schnellfeuer. Die Luft schien aber draussen zu sein nach den vielen Ein - sätzen und obwohl er kämpfte und alles versuchte, kam er nicht über den 24. Rang mit 559 Punkten hinaus. ● Franz Hunold Ranglisten unter results.sius.com. Leserfoto: Natur pur im Glarnerland Der Trauermantel (Nymphalis antiopa) flattert durch die letzten Spätsommertage. (Foto: © Albert Schmidt)

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