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37. Ausgabe 2017 (14. September 2017)

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| Donnerstag, 14. September 2017 | Seite 8 Gesellschafterversammlung der Touristinfo Glarnerland GmbH: «Schnee ist überall gleich weiss» Der Vorstand von Touristinfo Glarnerland konnte an der Gesellschafterversammlung vom Donnerstag, 7. September, im Berghotel Mettmen über ein erfolgreiches Geschäftsjahr berichten. Doch der schwache Euro ist noch immer ein Thema. Bruno Landolt und Fritz Marti von Touristinfo Glarnerland können an der Gesellschafterversammlung gute Zahlen vorweisen. (Foto: mho) Nicht die Terrorgefahr, sondern der nach wie vor schwache Euro ist es, der auch bei der Touristinfo Glarnerland GmbH zu spüren ist. «Die Terrorgefahr hat das Reiseverhalten nicht wirklich verändert, nur gerade 15 Prozent aller Reisenden verzichtet deswegen auf Auslandsreisen», wusste Präsident Bruno Landolt an der Generalversammlung den Gesellschaftern und Partnern von Touristinfo Glarnerland zu berichten. Auswirkungen habe die Terrorgefahr aber trotzdem, vor allem finanzielle. «Die notwendigen Sicherheitsmassnahmen, wie beispielsweise die Betonklötze am Stadtopenair in Glarus, kosten viel Geld.» Mehr zu schaffen macht dem Tourismus im Glarnerland aber laut Landolt der schwache Euro: «Statt in der Schweiz verbringen viele Deutsche ihre Ferien an der Nordsee, in Italien oder in Österreich.» Dem Glarnerland fehle der deutsche Gast, der gewillt sei, für Qualität auch den angemessenen Preis zu bezahlen. Leidtragende seien in der Schweiz vor allem die Berg- und Skidestinationen. Zwar gäbe es hierzulande sehr gute Angebote, aber die gäbe es eben auch in Italien und in Österreich, einfach zu einem anderen Preis. «Und der Schnee ist überall gleich weiss.» Eine grosse Konkurrenz ortete Landolt auch in den immer beliebter werdenden Strand- und Städteange boten, bei welchen der Aufwand an Kosten sehr gering sei. Doch der Präsident von Touristinfo Glarnerland machte auch Mut. Man müsse weiter «chrampfen» und gutes Marketing betreiben. «Wir haben eine Chance und können mit Sicherheit und einem einmaligen Naturerlebnis punkten.» Diese Chance gelte es auch zu nutzen. Ein «Knopfdruckrezept», habe aber auch Touristinfo Glarnerland nicht. Dass es funktionieren könne, sagte Finanzchef Fridolin Marti, beweise das Berghotel Mettmen. Dessen Zimmer waren am Tag der Versammlung allesamt ausgebucht, wie Gast - geber Romano Frei bei seinen Erläuterungen zum Entstehen des Hotels erwähnte. Rückläufige Internetbuchungen «Der erste Eindruck zählt», heisst es derweil im Geschäftsbericht. Umso mehr komme der Raststätte Glarnerland mit der Infostelle eine hohe Bedeutung für auswärtige Verkehrsteilnehmer, Touristen und damit potenziellen Gäste zu. Ein Halt sei der erste und oft schon entscheidende Kontakt zum Kanton Glarus. Die Lage am Tor zum Glarnerland könne sehr gut benutzt werden, um die Dienstleistungen der Informationsstelle an die Besucher zu bringen. Zudem bringe die Verbreitung des Magazins «Glarnerland» einen erweiterten Kundenkreis. Erfreuliche Zahlen konnte die Infostelle in den Sommermonaten 2016 verzeichnen. Auswirkungen hatte dagegen der Winter, der erst lange auf sich warten liess und dann nur kurz Halt machte. Dieser kurze Winter hat sich auf die Warenverkäufe und auf die Vermittlungsgebühren, aber auch auf Nebenerlöse von Touristinfo Glarnerland negativ ausgewirkt. Gut gelaufen sei dafür laut der Jahresrechnung die Vermietung der Prospektfächer, was zeige, dass der Standort sehr an - sprechend sei. Anzumerken ist hier, dass vermehrt Anbieter aus dem weiteren Einzugsgebiet die Prospektfächer mieten, und die Glarner Betriebe diesbezüglich eher zurückhaltend sind. Gut kommt bei den Gästen auch das Angebot an Souvenirs an, welches zudem laufend angepasst wird. «Das Info - stellenteam hat eine sehr gute Arbeitsaufteilung und arbeitet aktiv und mit Interesse für den Glarner Tourismus», gibt es auch Lob für die Angestellten. Das Geschäftsergebnis zeige aber auch, dass gewisse Änderungen im Verhalten bei den Buchungen von Pauschalen oder im Bereich Internetshop nicht ganz den Erwartungen entsprochen habe. «Die Buchungen übers Internet sind rückläufig, weil viele direkt beim Anbieter buchen», ergänzte Marti. Und der Internetshop sei nicht gerade der «Reisser». Gutes Jahresergebnis Finanziell betrachtet konnte das Geschäftsjahr 2016/17 mit einem Jahresgewinn von 3267 Franken abgeschlossen werden. Dies bei einem Betriebs - ertrag in Höhe von196 618Franken. Das Eigenkapital beläuft sich auf 84 291 Franken. Bei den Wahlen wurde der gesamte Vorstand, ihm gehören neben Bruno Landolt und Fridolin Marti auch Fridolin Hösli an, einstimmig wiedergewählt. Sämtliche Traktanden wurden im übrigen gutgeheissen. Die traditionellen Grüsse der Regierung überbrachte Marianne Lienhard, Vorsteherin des Departementes Volkswirtschaft und Inneres. Sie wies hin auf die laufende Vernehmlassung zur öffentlichen Mitfinanzierung von touristischen Kerninfrastrukturen in Glarus Süd und der Revision des Tourismusentwicklungsgesetzes und erinnerte dabei an die laufenden Bestrebungen, die kantonale Vermarktung des Tourismus unter einem Dach zusammenzufassen. Künftig werde die Politik im Bereich Tourismus nur noch Geld sprechen, wenn dies den ganzen Kanton betreffe. ● mho Qualität ist unser Prinzip. Walter Feldmann AG . Hauptstrasse 2 . CH-8762 Schwanden GL Familienclub Glarner Hinterland: Herbstbörse in Linthal Der Familienclub Glarner Hinterland führt am Mittwoch, 20. September, von 14.00 bis16.30 Uhr (Einrichtung ab13.00 Uhr) im Bebié-Gebäude die beliebte Herbstbörse durch. Bereits werden die Tage kürzer und kühler und es wird Zeit, sich und die Kinder für die kältere Jahreszeit vor - zubereiten und einzukleiden. Sicher sind die Kinder wieder ein Stück gewachsen und brauchen diverse neue Sachen. Vielleicht hat man jetzt auch zu klein gewordene, gut erhaltene Kleider oder sonstige Kinderartikel, die zum Wegwerfen viel zu schade sind. An der Herbstbörse in Linthal können Kleider, Accessoires, Babysachen, Sportartikel, Spielsachen und Bücher in eigener Regie verkauft werden. An der Herbstbörse kann in Ruhe durch die gross - zügigen Räumlichkeiten spaziert und an den Verkaufstischen nach schönen und günstigen Sachen gestöbert werden. Eine gemütliche, kleine Festwirtschaft bietet Kaffee und Kuchen an. Die Kinder haben die Möglichkeit, einen Ausflug ins Land der Märchen zu unter - nehmen: Monika Murer führt auch dieses Mal ab 14.30 Uhr für ein kleines Entgelt ihre beliebte Märchenstunde durch. Und bunter Spass ist mit der Kinderschminkerin, Priska Hösli, von 14.00 bis16.00Uhr ebenfalls garantiert. Der Familienclub Glarner Hinterland freut sich auf viele Anmeldungen, eine gemütliche Börse mit vielen guten Geschäften, zufriedenen Verkäufern und Käufern und geselligem Beisammensein. ● eing. Anmeldungen: Nicole Heller, Telefon 079 760 52 53, oder per E-Mail: freinici@hotmail. com.

| Donnerstag, 14. September 2017 | Seite 9 Museum des Landes Glarus: Theater-Dinner im Freulerpalast in Näfels Die Stiftung für den Freulerpalast knüpft an den Erfolg des Theater-Dinners von vor zwei Jahren an: Am Samstag, 30. September, findet im Freulerpalast in Näfels die Premiere der Komödie «Fridolin und Felicitas – eine Liebesgeschichte aus dem Glarnerland» statt. Die Theatertruppe (von links): Brigitte Felber, Danièle Florence Perrin, Christoph Zürrer, Iman Girolimetto und Urs Imhof. (Foto: zvg) Familienclub Niederurnen: Bunter Start in den Herbst Folgte man an der Niederurnen Chilbi dem Duft nach frischem Popcorn, gelangte man zum Stand des Familienclubs Niederurnen. Dieser bot nebst Handschuhen, gefüllt mit frischem Popcorn, selbstgemachten Konfis, Apfelringli, Chutneys auch farbigen Zaubersirup zum Kauf an. Der Familienclub Niederurnen präsentierte sich an der Niederurner Chilbi. Das Highlight war das eigens für die Chilbi angeschaffte und in den Farben des Vereins aufgepeppte Glücksrad, welches fast ununterbrochen im Einsatz war. Ununterbrochen im Einsatz waren indessen auch die beiden Kinderschminkerinnen Gabriela Maggio und Maya Hämmerli, welche die Gesichter der kleinen Besucher in wunderschöne (Foto: zvg) Schmetterlinge, gefährliche Drachen, herzige Kätzchen oder magisch glitzernde Einhörner verwandelten. Mit der Chlibi als Auftakt fährt der Familienclub wie folgt weiter im Herbst programm: Hoch hinaus geht es am Samstag, 23. September, wenn das alljährliche Eltern-Kind-Klettern in der lintharena sgu in Näfels stattfindet. Wenn abends im Freulerpalast die Lichter ausgehen, beginnen in der Sala Terrena und im Rittersaal intensive Probearbeiten für die Komödie. Die Kostüme (Bernadette Epprecht) werden von Kostümschneiderin Esther Kühnis angepasst, Maskenbildnerin Susanne Hauser probiert mit den Schauspielern Frisuren aus. Die Autorin und Produzentin Danièle Florence Perrin übt Szene um Szene mit den Schauspielerinnen und Schauspielern. Fridolin und Felicitas – die Liebes - geschichte im Stil der Commedia dell’ Arte ist temporeich erzählt und voller überraschender Wendungen. Sie wurde von Perrin eigens für das Theater- Dinner recherchiert und geschrieben. Die Komödie spielt im 17. Jahrhundert, unmittelbar nach dem Ende des Dreissigjährigen Krieges. Die Treue des jungen Glarner Hauptmanns Fridolin zu dem als Mündel bei ihrem Verwandten aufwachsenden Mädchen Felicitas wird auf eine harte Probe gestellt, denn deren Gefühle füreinander passen einigen Politikern ganz und gar nicht ins Konzept. Die junge Liebe ist im Poker um Macht und Einfluss ein Störfaktor, der mit aller List ausgeschaltet werden muss. Wer diese Intrige wohl für sich entscheidet? Theaterbesucher werden nicht nur gut unterhalten, sondern auch erlesen bekocht. Am Theater-Dinner wird gediegen gespeist, Fritz Riegg, mit sei - nem Team Goldmedaillengewinner der Koch weltmeisterschaft 2014 in Luxemburg, bietet eine Auswahl von Menüs an. ● pd. Infos und Spieldaten: www.freulerpalast.ch. Unter fachkundiger Führung werden die Steilhänge der Kletterhalle bezwungen und manch kleiner Kletterer wird seinen Eltern von zuoberst stolz und mit strahlendem Gesicht zuwinken. Schon vier Tage später, nämlich am Mittwoch, 27. September, lädt der Familienclub zur Herbstbörse im katholischen Pfarrsaal in Niederurnen ein. Gut erhaltene Kinderkleider, Schuhe, Spielsachen und Sportartikel werden zum Kauf angeboten. Wer Kinderartikel hat, die nicht mehr gebraucht werden, aber zu schade zum Weg werfen sind, kann sich unter www.famcluni.ch einen Verkaufstisch reservieren. Am Mittwoch, 22. November, kneten, formen und verzieren zahlreiche Kinderhände in der Backstube der Bäckerei Niederurnen süssen Hefeteig. Zum Kinder-Weihnachtsbasteln trifft man sich am Mittwoch, 13. Dezember, im Raum der Spielgruppe Sünnästübli im reformierten Pfarrhaus in Niederurnen. Was gebastelt und gewerkelt wird, bleibt noch geheim. Kurz vor Weihnachten, am Sonntag, 17. Dezember, erzählen zwei Engel bei vorweihnächt - licher Atmosphäre auf dem Pausenplatz des Schulhaus Büel Geschichten und stimmen Gross und Klein endgültig auf das Weihnachtsfest ein. Nach den besinnlichen Feiertagen startet das neue Jahr mit einem fulminanten Feuerwerk. Zu heissen, lateinamerikanischen Rhythmen wird das Tanzbein geschwungen. Unter der Leitung von Francisco Lopez erlernen zehn Tanzpaare das Salsa-Tanzen. Kursdaten und Anmeldung auf www.famcluni.ch. ● eing. Kirche St. Erhard, Urnerboden: Feierliches Kirchweihfest Wie jedes Jahr um diese Zeit feierte die Kirche St. Erhard auf dem Urnerboden am Sonntag, 3. September, ihr Kirchweihfest – die sogenannte «Vreenä-Chilbi». Das Sextett des Jodlerclubs Sarnen sorgte an der «Vreenä-Chilbi» für die musikalische Unterhaltung. (Foto: zvg) Zu dieser besonderen Messe durfte die Kirchgemeinde dieses Jahr eine wunderschöne Blumenspende von Selma Wirz aus Luzern entgegennehmen, welche die Kirche zum Glänzen brachte. Den feierlichen Gottesdienst umrahmte der Pfarrer Jan Stranchic mit unvergesslichen Tönen von einem Sextett des Jodlerclubs Sarnen. Bis Ende Oktober findet noch jeden Sonntag die heilige Messe statt. Im Winterhalbjahr an folgenden Daten: 1. November, 3. Dezember und 25. Dezember 2017 sowie 18. Februar und 1. April 2018 jeweils um 10.45 Uhr mit Geistlichen aus dem Glarnerland, welche alle Besucher gerne herzlich willkommen heissen. ● eing. Pro Natura Glarus: Ennenda: Abendspaziergang zu den Trockenmauern Fast überall im Glarnerland prägen sie die Kulturlandschaft: die Trockenmauern. Ihrer einstigen Funktionen weitgehend enthoben, verfallen sie oft, werden auch immer noch – obwohl unter Schutz – illegal zerstört. Eine der imposanten Geissgassen in Ennenda. (Foto: B. Fierz) Im Gegensatz dazu engagiert sich Ennenda seit Jahrzehnten für den Erhalt dieses glarnerischen Kulturguts. In den vergangenen 20 Jahren wurden viele Meter dieser auch als Lebensraum und Vernetzungselement wert - vollen Trockenmauern erneuert. Auf dem Abendspaziergang von Montag, 18. September, werden einige dieser Orte besucht. Früher hatten die Trockenmauern verschiedene Funktionen. Sie trennten Weidegebiete, stabilisierten Hänge oder dienten als Leitplanken für den Auftrieb der Tiere zu ihren Weidegründen oberhalb der Dörfer. Solche Geiss - gassen gibt es auch noch in Ennenda. Pro Natura möchte die Geschichten und Erinnerungen der Menschen rund um die Trockenmauern kennenlernen und freut sich daher, wenn die Teilnehmer diese zum Abendspaziergang mitbringen. Treffpunkt ist um 17.45 Uhr der Bahnhof Ennenda. Der Spaziergang ist kostenfrei und dauert etwa zwei Stunden. Durchführung nur bei trockener Witterung. Auskunft erteilt am Durchführungstag ab 12.00 Uhr die «Pro Natura Glarus»- Homepage www.pronatura-gl.ch. Pro Natura Glarus feiert heuer ihr 10- jähriges Bestehen. Im März 2007 wurde Pro Natura Glarus als jüngste und letzte Sektion der «Pro Natura»-Familie gegründet. Mehr zu den Jubiläumsveranstaltungen und -projekten unter www. pronatura-gl.ch/10-jahre-jubilaeum. ● eing.

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