Aufrufe
vor 1 Woche

37. Ausgabe 2018 (13. September 2018)

  • Text
  • Glarus
  • September
  • Telefon
  • Glarner
  • Schwanden
  • Mollis
  • Gemeinde
  • Mitglied
  • Kantons
  • Vermieten

Donnerstag,

Donnerstag, 13. September 2018 | Seite 36 Mädchen-Jugi Netstal Ausflug zum «ELMER Citro»-Quellenweg Am Sonntag, 2. September, trafen sich am Bahnhof in Netstal 21 Jugi-Mädchen und 6 Leiterinnen zur alljährlichen Jugi- Reise. Diesmal ging es mit dem Zug nach Schwanden und dann mit dem Bus nach Elm zum «ELMER Citro»-Quellenweg. TV/TnV Mollis Sieg am Altendörfler Volleyballturnier 15 Mannschaften aus 5 Kantonen haben an der 20. Durchführung des tradi - tionellen Mixed-Wettbewerbs in Altendorf teilgenommen. Aus dem einstigen Dorfturnier ist ein Anlass mit regionaler Ausstrahlung geworden. Die strahlenden Sieger. (Foto: zvg) Auf dem «ELMER Citro»-Quellenweg in Elm. Nach einem steilen Zickzackaufstieg kamen wir aus dem Wald und da standen die Alpakas mit ihren Jungtieren. Der Weg führte uns immer höher über eine Brücke, vorbei an einer Holzhütte und über einen Bach. Bei unseren kleinen Päuschen konnten wir Eichhörnchen, Esel und vieles mehr bewundern. Schon ging der Weg wieder nach unten bis zum Brunnen mit den Citro-Fläschli. Doch dann: Oh Schreck, es war kein einziges Fläschchen im Brunnen. In den Gesichtern sah man die Enttäuschung. Nun standen wir so traurig da und wollten Frauenturnverein Netstal Auf Reisen schon weitergehen, doch dann kam sie auf ihrem Mofa, unsere Rettung: die «ELMER Citro»-Frau. Mit dem Fernglas habe sie uns gesehen und sei schnell zu uns geeilt, um uns die ersehnten «ELMER Citro»-Fläschchen zu geben. Juhuiii, wir waren ge rettet, und unsere Girls wieder happy, wie zu Beginn der Reise. Weiter führte uns der Weg bis zum Spielplatz, wo wir unseren Zmittag auspackten. Mit grossem Hunger, schönen Gesprächen und viel lachen genossen wir alle zusammen unser Essen. Der Spielplatz wurde von Gross und Klein erkundet, und die (Foto: zvg) Rutsche machte allen Riesenspass. Nach der guten Stärkung und dem Austoben auf dem Spielplatz nahmen wir unsere Reise wieder in Angriff. Über den Suworow-Weg wanderten wir, mit mehreren kleinen Päuschen, bis nach Matt. Nach einem kleinen Zvieri stiegen wir in den Bus und fuhren wieder nach Schwanden, wo auch schon der Zug Richtung Netstal einfuhr. Kurz nach 16.30 Uhr kamen wir, etwas müde, aber glücklich, wieder am Bahnhof an und wurden schon von den Eltern erwartet. ● Daniele Tietz/Jana Bucinac Pünktlich trafen sich die 15 angemeldeten Frauen auf dem Schulhausplatz in Netstal und stiegen trotz strömendem Regen gutgelaunt in den Bus, in welchem Chauffeur Peter und Reiseleiterin Regula die Teilnehmenden herzlich willkommen hiessen. Teams aus Bubikon, Amden, Mollis, Menzingen und Bennau kämpften dieses Jahr gegen die Lokalmatadoren aus Altendorf, Lachen und Pfäffikon SZ um Ruhm und Ehre, und die Ausserkantonalen taten dies äusserst erfolgreich, belegten sie doch die beiden ersten Plätze. Im dramatischen und begeisternden Finalspiel be - siegten die Volleyballer des Turn - vereins Mollis ihre Gegner von der Sonnenterrasse Amden knapp mit 29:27. Die Niederlage der eigenen Mannschaften war der einzige Wermutstropfen für den organisierenden VBC Altendorf, der sich sonst über einen sehr gelungenen und zwischenfallsfreien Event freuen durfte. Sein bestes Team, «Chaos United», schaffte es immerhin auf den guten 4. Rang. Dass die Namenswahl der teilnehmenden Mannschaften nicht immer ein Spiegelbild ihrer Spielstärke ist, bewiesen auch die Gewinner aus Mollis, die sich mit gewolltem Understatement «Kei Ahnig» nannten. Zur Feier der 20. Durchführung liessen sich die Organisatoren einiges einfallen: Die Pausenmusik stammte aus den Hitparaden von 1999, zur Entspannung und Revitalisierung wurde ein «Performance Point» eingerichtet und die Cafeteria bot Lachshäppchen mit Prosecco an. Kurz nach Mitternacht verlas der Altendörfler Vereinspräsident Peter Arbenz die Rangliste und zeigte sich erfreut, dass das Turnier frei von Zwischenfällen und Verletzungen ge - blieben war, abgesehen von einem kurzen Lichtausfall, welcher der Stimmung aber keinen Abbruch tat, im Gegenteil. Das Datum des nächsten Turniers ist bereits bekannt: Es ist der Freitag, 13. September 2019. ● eing. Mehr Infos unter www.vbc-altendorf.ch. Qualität ist unser Prinzip. Walter Feldmann AG . Hauptstrasse 2 . CH-8762 Schwanden GL Handballclub Glarus Gelungener Saisonauftakt Zum Auftakt der neuen Saison trat die 1. Mannschaft des Handballclubs Glarus am Samstag, 8. September, auswärts gegen die SG Stäfa Espoirs an. Bei der «Lochmühle» in Eigeltingen. Kurz nach der Schweizer Grenze, in Gottmadingen, wurde uns ein feines Frühstück serviert. Danach fuhren wir unserem eigentlichen Ziel entgegen, dem Besuch der Erlebnisgastronomie Lochmühle in Eigeltingen. Wir waren gespannt, was uns da alles erwartete. Fröhliches Gelächter begleitete uns die nächsten Stunden an diesem schönen Ort. Hier waren Kuhmelken, Nageln, Hufeisenwerfen, Armbrustschiessen und als absolutes Highlight Traktorfahren angesagt. Endlich durften wir mal selber Traktor fahren. Jede Teilnehmerin musste drei Runden überstehen. Die Mutigen begaben sich zudem auf den Quad-Parcours oder wagten sich zum Gaudi-Bullenreiten. In der Mittagspause wurde uns ein sehr reichhaltiges Mittagessen serviert. Anschliessend kurze Fahrt nach Singen, wo wir unsere Hotelzimmer bezogen. Hier hatten wir etwas Zeit, um diese Stadt auf eigene Faust auszukundschaften. Spätestens zum gemeinsamen Abendessen trafen wir uns wieder, und bei einem Schlummer trunk in der Hotelbar wurden wir sogar für Teilnehmerinnen der Deutschen Tennismeisterschaften gehalten. Mit dem Schiedsrichter dieses Anlasses, welcher anscheinend auch grosse ATP-Turniere pfeifen darf, gab (Foto: zvg) es noch viel zu lachen und zu erzählen. Nach einem ausgiebigen Frühstück am nächsten Tag nahmen wir Kurs Richtung Dornbirn, und je näher wir dem Bodensee entgegenfuhren, zwinkerte uns die Sonne zu. Im Inatura- Museum in Dornbirn kamen wir in den Genuss einer sehr interessanten Führung «Wissen über Mensch, Natur und Technik». An dieser Stelle möchte ich mich im Namen aller teilnehmenden Turnerinnen bei Regula für die tolle Organi - sation und bei Peter für die sichere und zuverlässige Busfahrt ganz herzlich bedanken ... und tschüss bis zur nächsten Vereinsreise 2019. ● eing. Nach der langen Sommerpause galt es, an die guten Leistungen der letzten Saison anzuknüpfen und nicht wie schon so oft in den ersten Spielen wertvolle Punkte liegen zu lassen. Die Voraussetzungen für einen positiven Start standen diesmal gut: Nachdem die Glarner in der vergangenen Saison vor allem defensiv geglänzt hatten, verfügten sie nun dank den Rückkehrern Lienhard und Ribeiro auch über zusätzliche Varianten in der Offensive. Die Glarner Verteidigung zeigte sich aber leider nicht gewohnt kompakt, sondern bekundete sichtlich Mühe mit dem druckvollen und bewegungsintensiven Angriffsspiel der Stäfner. Ein ums andere Mal kam es zu Abstimmungsproblemen oder individuellen Fehlern, die das Heimteam zu seinen Gunsten auszunutzen wusste. Der HCG lag dadurch von Beginn weg in Rückstand und fand nur langsam ins Spiel. Die Zürcher konnten ihre Führung so bis zur Pause auf 5 Tore ausbauen. Das Problem auf Seiten der Glarner war in der Halbzeitbesprechung schnell gefunden: Es galt die Gegner früher und konsequenter unter Druck zu setzen, ohne dabei die eingeübte Abwehrformation aufzugeben. Die Umsetzung nach Anpfiff der zweiten Hälfte klappte aber nicht wie gewünscht. Stattdessen konnte das Heimteam seinen Vorsprung sogar noch ausbauen, ohne dass die Glarner dem gross etwas entgegenzusetzen hatten. Erst nach 40Minuten Spielzeit konnte sich der HCG auffangen und begann langsam aber sicher die Aufholjagd. Tor um Tor kämpften sich die Glarner zurück und erzielten rund 10 Minuten vor Abpfiff den Ausgleichstreffer. In den Schlussminuten war die Partie an Spannung fast nicht mehr zu überbieten: Obwohl die Glarner wegen 2-Minuten-Strafen zwei Mal in Unterzahl gerieten, blieben sie resultatmässig am Gegner dran. Dies auch dank einer Penaltyparade von Torhüter Lienhard. 18 Sekunden vor Schluss nahm Spielertrainer Sana beim Stand von 28:28 und eigenem Ballbesitz ein Time-out. 5 Sekunden vor dem Abpfiff versenkte Ribeiro schliesslich den Ball mit einem seiner Kunstschüsse in den gegnerischen Maschen. Nachdem sie zuvor während des ganzen Spiels nie in Führung gelegen hatten, sicherten sich die Glarner so mit einem hauchdünnen Vorsprung die ersten beiden Punkte der neuen Saison. Trotz des positiven Ausgangs zeigte das Auftaktspiel aber auch Schwächen auf, die bis zur nächsten Partie dringend behoben werden müssen. Am Samstag, 22.September, um 19.15 Uhr spielt die 1. Mannschaft auswärts gegen den HC Rüti Rapperswil-Jona. Dann wird sich zeigen, ob die Glarner auch defensiv wieder zu alter Stärke zurückfinden können.● J.Waltenspül

Donnerstag, 13. September 2018 | Seite 37 Schweizerischer Final Gruppenmeisterschaft Gewehr 300 m Bronze für Standschützen Niederurnen Mit dem Gewinn der Bronzemedaille beendeten die Standschützen Niederurnen eine lange Durststrecke der medaillenlosen Heimkehr der Glarner Schützen vom Final der Schweizerischen Gruppenmeisterschaft Gewehr 300 m in Zürich. Martin Sigrist, René Zwicky, Hans-Ruedi Weber sowie Heinz und Jakob Steinmann (von links) holten für die Standschützen Niederurnen verdient die Bronzemedaille. (Foto: zvg) Die beiden weiteren Glarner Gruppen Ennenda SG und Linthal FSG erreichten im Feld D die Ränge 10 und 17. Näfels MSV konnte im Feld A den «Prix-Huguenin» in Empfang nehmen. Feld A: Aarau SG zum fünften Mal in den letzten 15 Jahren Im Feld der Sportgewehrschützen war der Finaldurchgang mit Aarau SG, Tafers FSG, Oberwinterthur Standschützen und Thun Stadtschützen mehr als nur stark besetzt. Dabei setzte sich Aarau SG mit 970 Punkten durch. Sie verwies Tafers FSG mit 966 Punkten, Oberwinterthur Standschützen mit 962 Punkten und Thun Stadtschützen mit 954 Punkten auf die nächsten Plätze. In diesem Feld hatte auch ein Glarner Vertreter einen Auftritt. Näfels MSV mit den Schützen Franz Hunold, Michael Kubli, Niklaus Müller, Jürg Fischli, Peter Reumer und Kaspar Kubli durften am Absenden den «Prix-Huguenin» entgegennehmen. Gratulation! Feld D: Ennenda SG verpasst Finaleinzug knapp Die beiden Glarner Gruppen zeigten im 24 Gruppen umfassenden Teil - nehmerfeld ansprechende, jedoch keine besonders starken Leistungen. Linthal FSG, gegenüber den Haupt - runden in veränderter Formation, mit Peter Ciresa, Ernst Hefti, Peter Arnold, Anton Gisler und Rolf Stutz schiessend, totalisierten 680 (140/ 136/136/136/132) Ringe und rangierten sich damit auf dem 17. Schluss - rang. Den Sprung in den zweiten Durchgang verpassten sie um lediglich 4 Zähler. Ennenda SG startete etwas besser in den Wettkampf. Die fünf Schützen Ruedi Feldmann, Martin Hürlimann, Beat Hegg, Ernst Hürlimann und Severino Bianchi erreichten ein Erstrundentotal von 690 (140/139/138/138/135) Ringen und be legten den 10. Rang und erreichten den erhofften Halbfinaleinzug. Hier passierte dann einem der fünf Schützen das Missgeschick. Trotz dieses Malheurs erreichte man mit 690 (145/140/139/137/129) Punkten dasselbe Total wie im ersten Durchgang. Damit schloss man den Wettkampf auf dem 10. Schlussrang ab. 698 Ringe hätte man für den Einzug in den Final benötigt. Regional erwähnenswert ist sicherlich auch der 9. Rang der Schützen Amden mit Rundenergebnissen von 690 und 692 Punkten. Schweizer Meister wurde die Gruppe der SG Lauffohr (AG) mit 706Ringen vor Ägerital-Morgarten S 2 (ZG) mit 698 Ringen und Heimisbach SG (BE) mit 693 Ringen. Feld E: Niederurnen Standschützen holen Bronze Die Standschützen Niederurnen durften nach ihren Hauptrundenauftritten und ihrer Finalerfahrung mit breiter Brust nach Zürich reisen. Am Finalwettkampf präsentierten sie sich nicht mehr ganz so ausgeglichen wie in den Hauptrunden, doch einen richtigen Aussetzer mussten sie auch nicht hinnehmen. René Zwicky, Martin Sigrist (Gruppenchef), Heinz Steinmann, Hans-Ruedi Weber und Jakob Steinmann zeigten einen soliden Wettkampf. Die Rundenergebnisse von 686 (140/140/139/136/131) Punkten (3. Rang im 1. Durchgang), von 679 (140/136/135/134/134) Ringen (3. in der 2. Runde) und 682 (140/138/137/136/131) Zählern im Finaldurchgang reichten, um die erhoffte Medaille zu holen. Herzliche Gratulation. 1 Punkt zu Silber und 6 Punkte zu Gold, so wenig fehlte für den ganz grossen Coup. Schweizer Meister wurde die Gruppe Grossdietwil SV (LU) mit 687 Punkten vor dem SV Frutigen (BE) mit 682 Ringen (141/141/138/134/128 gegenüber 140/138/137/136/131 der punktegleichen Standschützen Niederurnen). Würdiges Absenden und Verabschiedung Ressortleiter SGM Nach dem Mittag essen im «Albis - guetli»-Saal übernahm Thomas Scherer, Ressortleiter SGM beim SSV, das Absenden vor. Vor den Medaillenübergaben wurde die drei «Prix Huguenin»-Auszeichnungen, im Feld A an Näfels MSV, abgegeben. Thomas Scherer tritt nach 10-jähriger Ausübung dieses Amtes zurück. Die Schützengemeinde bedankte sich bei ihm mit riesigem Applaus. ● Paul Romer Zuschauen kann tödlich sein! Lerne Rettungsschwimmen! Glarner an der SM im sportlichen Schiessen Drei Diplome An den Schweizer Meisterschaften in Thun traf sich in der vergangenen Woche die Schweizer Schützenelite, um ihre Meister zu küren. Aus Glarner Sicht erfreulich sind die drei Diplomränge: Kaspar Mettler im 4. Rang mit dem Sturmgewehr 90, Robert Eberle mit der kleinkalibrigen Sportpistole im olympischen Schnellfeuer im Final als 4. und André Eberhard mit dem Kleinkalibergewehr im Dreistellungsmatch im Final als 8. Bei seinem dritten Einsatz im Liegendmatch mit dem Sturmgewehr 90 auf 300 m erzielte Kaspar Mettler mit 565 Punkten ein Topresultat. Mit den Passen 93/97/98/96/91/93 Punkte holte er sich den sehr guten 4. Rang und gewann ein Diplom. Er absolvierte sein Programm mit einem hohen Rhythmus und legte dabei eine Serie von 41Schüssen mit lauter 10ern und 9ern hin. René Zwicky und Patrick Thomann starteten verhalten, Zwicky klassierte sich im 42. Rang (544 P.) und Thomann im 47. Rang (541 Punkte). Beim Liegendmatch mit dem Sturmgewehr 57 waren gleich vier Glarner Schützen im Einsatz. Martin Hürlimann erreichte mit 564 Punkten den 14. Rang und verpasste das Diplom um lediglich 4 Punkte. Ruedi Feldmann kam mit 558 Punkten auf den 35. Rang. Röbi Eberle egalisierte dieses Resultat mit 558Punkten. Ernst Hürlimann qualifizierte sich das erste Mal für die SM und kam mit 543 Punkten auf den 57. Rang. Im Liegendmatch der Frauen erreichte Monika Däster in einem starken Feld mit total 567 Punkten den 19. Rang. Im Liegendmatch Gewehr Elite kam Silvio Freitag mit 584 Punkten auf den 22. Rang. Bei den Senioren lagen die Hoffnungen auf Christoph Kamber und Fredi Ronner. Kamber erzielte 587 Punkte und damit klassierte er sich im 10. Rang. Es fehlte nur ein Punkt auf Rang 8 und das Diplom. Ronner wurde mit 584 Punkten 18. Mit dem Karabiner erreichte Jürg Frei im Liegendteil die Passen 89/88/93 und im Kniendteil 76/79/79 – das Total von 504 Punkten reichte für den 22. Rang. Ruedi Feldmann gehörte hier zum Favoritenkreis. Mit total 536 Punkten erreichte er aber nur den 17. Rang. Bei der Elite mit dem Standardgewehr Zweistellung startete mit Silvio Freitag der Schweizer Meister 2015. Nach vielversprechenden 98/99/98 Punkten liegend, geriet kniend ein Schuss auf die falsche Scheibe; mit 84/92/89 und total 561 Punkten wurde Freitag 30. Fredi Ronner, Schweizer Meister 2012, startete liegend fulminant mit 3 x 99 Punkten und schoss kniend 93/94/92 Punkte. Das Total von 576 Punkten reichte für den guten 11. Rang. Kleinkaliber Gewehr 50 m Beim olympischen Dreistellungswettkampf 3 x 40 der Männer startete André Eberhard kniend mit 99/94/ 98/95 sehr gut. Auch liegend behauptete er sich mit 97/99/99/97 auf dem Finalplatz. Im Stehendteil kam er dann mit 93/89/93/94 in den Final, wo er im 8. Rang ausschied. Die talentierte, 18-jährige Netstalerin Melanie Ricci kämpfte beherzt beim Liegendmatch der Juniorinnen U19 –21 und erreichte mit 599,8 Punkten den 29. Rang. Pistole 25 m Am Dienstag stand Röbi Eberle mit der kleinkalibrigen Sportpistole auf 25 m im olympischen Schnellfeuer im Einsatz. In der Qualifikation musste er mindestens den 6. Rang erreichen für die Finalteilnahme. Gegen die arrivierten Nationalmannschaftsmitglieder ein schwieriges Unterfangen. Aber mit den zwei 8-Sekunden-Serien erzielte er 97, in den zwei 6-Sekunden- Serien 95 Punkte. In der schwierigen 4-Sekunden-Serie erzielte er 84 Punkte. Am Nachmittag qualifizierte er sich mit 96 Punkten im 8-Sekunden-, 94 Punkten im 6-Sekunden- sowie 86 Punkten im 4-Sekunden-Teil und total 552Punkten für den 6.Final - platz. Hier konnte er sich auf den 4. Rang vorarbeiten. Es gewann Christian Klauenbösch – der über - ragende Pistolenschütze an diesen Schweizer Meisterschaften mit 4 x Gold und 1 xSilber. Am Mittwoch absolvierte Röbi Eberle mit der gross - kalibrigen Sportpistole die Disziplinen Zentralfeuer und CISM-Schnellfeuer. Er startete nach einem Waffendefekt in der Präzision mit 96/92/87 und beendete den Schnellfeuerteil mit 94/95/97 Punkten. Das Total von 561 Punkten ergab den 11. Rang. Im CISM-Schnellfeuer konnte Eberle, als Schweizer Meister 2015, nicht mit der Spitze mithalten und erreichte mit 550 Punkten den 9. Rang. Am Donnerstag startete Röbi Eberle mit der Sportpistole Kleinkaliber das 25-m- Programm mit Präzision und Schnellfeuer. Mit 93/93/92 in der Präzision begann er mässig, drehte aber im Schnellfeuer auf und erreichte mit 97/98/94 und total 567 Punkten den 11. Rang. Zum Abschluss am Freitag mit der Sportpistole im Standardprogramm wurde Eberle mit 538 Punkten 18. ● Franz Hunold Alle Ranglisten finden Sie unter www. swissshooting.ch/resultate. Turnverein Reichenburg an der SM im Vereinsturnen Sensationelles Saisonende Am Wochenende startete der Turnverein Reichenburg in zwei Disziplinen bei den Schweizer Meisterschaften im Vereins turnen. Die Bühnen- und Kleinfeldgymnastikerinnen bewiesen in Burgdorf ihr Können. Den Turnerinnen der Kleinfeldgymnastik gelang nach einer sensationellen Übung der Finaleinzug. Die Bühnen - gymnastikerinnen verpassten die Finalqualifikation mit dem 9. Rang knapp. Am Samstagmittag begann der Wettkampf für den TV Reichenburg mit der Gymnastik Kleinfeldriege. Die zwölf Turnerinnen unter der Leitung von Nicole Ackermann und Nicole Hermann zeigten eine präzise Leis - tung auf dem Rasen und rissen die Zuschauer mit. Diese Leistung wurde mit Note 9,57 belohnt und brachte die Finalqualifikation. Die acht Bühnen gymnastikerinnen unter Cornelia Mettler und Andrina Frei zeigten eine fesselnde Übung und erreichten mit der guten Note 9,47 den 9. Rang, womit sie die Finalqualifikation nur knapp verpassten. Ausgeschlafen ging es am Sonntag für die Kleinfeldgymnastikerinnen weiter. Um 12.12 Uhr starteten sie in den Final. Vor zahlreichen Fans zeigten sie eine souveräne Übung, welche die sagenhafte Note 9,73 einbrachte. Die Kleinfeldgymnastikerinnen von Reichenburg zogen an der SM in den Final ein. Im starken Teilnehmerfeld ergatterte sich die Gymnastik-Kleinfeld-Sektion so die Bronzemedaille. Schweizer Meis ter wurde Buchs vor Langendorf. Mit den Schweizer Meisterschaften endet die diesjährige Wettkampfsaison. Motivation, Fleiss und Ehrgeiz wurden hoch belohnt. Der krönende Abschluss in Burgdorf steigert die Vorfreude auf das kommende Eidgenössische Turnfest 2019 in Aarau. Der Turnverein ist am Samstag, 13., und Sonntag, 14. Oktober, an der Chilbi in Reichenburg aktiv, wo fleissig angepackt und tolle Unterhaltung geboten wird. Anschliessend organisiert der TV Reichenburg das beliebte Skiturnen. Ab Dienstag, 6.November, steht jeweils dienstags die Reichenburger Turnhalle für die gesamte Bevölkerung offen. Unter der Führung von ausgebildeten Leitern stellt der TV Reichenburg ein abwechslungsreiches Trainingsprogramm auf die (Foto: zvg) Beine. Vorbeischauen und mittrainieren. ● Andrina Frei

© Fridolin Druck und Medien, Walter Feldmann AG Hauptstr. 2 CH-8762 Schwanden GL | Tel. 055 647 47 47 -Fax 055 647 47 00 -E-Mail fridolin@fridolin.ch

Öffnungszeiten Verlag und Druckerei: Montag bis Freitag 07.30 – 12.00 / 13.30 bis 17.30 Uhr

Impressum | Website by webtower.ch