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38. Ausgabe 2017 (21. September 2017)

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| Donnerstag, 21. September 2017 | Seite 18 Evangelisch Reformierter Kirchenkreis Glarus Nord: Pfarrinstallation von Pfarrerin Annemarie Pfiffner-Sommer Annemarie Pfiffner-Sommer wurde in einem Festgottesdienst in der Kirche Obstalden als neue Pfarrerin des Evangelisch Reformierten Kirchenkreises Glarus Nord, mit Schwerpunkt Kerenzerberg, eingesetzt. Pfarrerin Annemarie Pfiffner und Dekan Hans-Walter Hoppensack. Dekan Pfarrer Hans-Walter Hoppensack verwies auf die Kirchenverfassung der Glarner Landeskirche in der es heisst: «Die Evangelisch-Reformierte Landeskirche des Kantons Glarus weiss sich im Glauben an das kommende Reich Gottes dazu aufgerufen, für die Christusbotschaft in unserem Volk einzutreten. Sie dient mit ihren Kirchgemeinden dem Volk durch die Verkündigung des Evangeliums von Jesus Christus im Gottesdienst in Wort und Sakrament, in kirchlichen Handlungen, Seelsorge, Unterweisung, Diakonie und weiteren Taten der Nächstenliebe. Vom Evangelium her setzt sie sich ein für die kirchliche Gemeinschaft, die Mission, die Wahrung der Menschenrechte und die Verantwortung gegenüber der Schöpfung.» (Foto: zvg) Pfarrer Hoppensack stellte seine kurze Predigt unter die Worte, die Gott zu Abraham sprach: «Ich will Dich segnen und Du sollst ein Segen sein.» Das heisst, alle Christen sind ein Segen, der Segen kommt jetzt und man muss nicht darauf warten, dass man gesegnet wird. Wir sind ein Segen, der Erde und Himmel vereinigt, und können diesen auf die Erde bringen durch die Art und Weise, wie wir auf ihr leben. Mit den Worten von Annemarie Pfiffner «Ja mit Gottes Hilfe» wurde sie von Hans- Walter Hoppensack in ihr Amt eingesetzt. Aber auch die Kirchenmitglieder wurden mit den gleichen Worten von Mariann Münzberg, Präsidentin Kirchenkreis Glarus Nord, in die Pflicht genommen, um den Worten aus der Kirchenverfassung nachzuleben. Herzlich aufgenommen Annemarie Pfiffner sprach in ihrer Predigt davon, was es bedeutet heute Pfarrerin zu sein: «Es heisst, zu den Menschen zu gehen und nicht warten, bis sie zu einem kommen.» Die Glarner Tracht, die sie trug, sollte darauf hinweisen, dass sie dazu gehören will und sich als Glarnerin wohlfühlt. Obstalden und der «Chirezer» soll ihre neue Heimat werden, denn Heimat sei dort, wo man sich willkommen fühlt. Sie bedeute Glück und habe mit Begegnungen mit den Menschen zu tun. Daheim ist da, wo man sich geliebt fühlt und herzlich aufgenommen wird. Dies sei hier auf dem «Chirezer» geschehen und sie und ihr Mann seien mit offenen Armen empfangen worden. Mariann Münzberg; Otto Wyss, Kantonaler Kirchenrat; Hans-Markus Stuck, Präsident Kirchgemeinde Niederurnen; Walter Schaub, Präsident Kirchgemeinde Kerenzen; Brigitte Jud, Präsidentin Kirchgemeinde Bilten-Schänis; Pfarrer Ulrich Knoepfel, Vorgänger im Amt, und Pfarrerin Christina Brüll, Kollegin im Kirchenkreis, überbrachten Grussworte und Geschenke. Wunderbar musikalisch umrahmt wurde die Feier von Susanne Brenner Scheiwiller an der Orgel und ihrem Mann Simon Scheiwiller mit dem Horn. Das «Vater unser», gesungen von ihrem jungen Sohn Fiorin, verursachte den Anwesenden Hühnerhaut. Beim anschliessenden Apéro wurden bei Gesprächen mit den Gästen aus Fällanden und Benglen, dem früheren Wirkungsort von Annemarie Pfiffner, und den Einheimischen nähere Kontakte geknüpft. ● eing. Zuschauen kann tödlich sein! Lerne Rettungsschwimmen! Kirchgemeinde Kerenzen: Ein offenes Ohr, Kaffee und Kuchen An der Chirezer Chilbi in Obstalden vom Samstag, 23., und Sonntag, 24. September, führen die Kirchgemeinde Kerenzen und die Landfrauen vom Berg gemeinsam eine Kaffeestube im Parterre des Basisstufen-Schulhauses. Neben kalten und warmen Getränken, Torten und Kuchen, bietet die Kirch - gemeinde in einer gemütlichen Ecke des Cafés ein «Offenes Ohr» an. Allein oder zu zweit können Interessierte bei einer (gratis) Tasse Kaffee ihre Anliegen, Wünsche, Komplimente und Ideen an die Frau oder den Mann bringen. Vor Ort finden sich der Stundenplan und die Namen jener Personen, die ihr Ohr leihen. Es sind dies die neue Pfarrerin, die beiden Sigristinnen, die Organistin, eine Kirchenrätin und der Kirchenrats - präsident. Am Samstag, von 16.30 bis 17.00 Uhr, stimmen die Organistin Susanne Brenner Scheiwiller und der Musiker David Kobelt in der Kirche ein musikalisches Glanzlicht für Gross und Klein an: «Gsang ir Chilche mit Canario vum Mürtschestogg». Und am Sonntag, von 15.15 bis 15.45 Uhr, ebenfalls in der Kirche, werden Schweiwiler und Kobelt mit einem zweiten Programm, «Orgelmusik zur Chilbi», mit Orgelbesichtigung und Spielmöglichkeit auf der Orgel auf - warten. ● Walter Schaub Gerne hört die Kirchgemeinde Kerenzen, was Sie ihr an der Chilbi in Obstalden ins Ohr flüstern möchten. (Foto: zvg) «Begegnungen im Volksgarten»: Drei Tische im Park Auch diesen Sommer wurde die Einladung zu den «Begegnungen im Volksgarten» in Glarus von Passanten geschätzt. Sie führten zu Begegnungen auf Augenhöhe, zu Gesprächen und herzlichem Beisammensein. Glarner Ministranten: Viel Spass am Minifest in Luzern «Zäme go zäme stoh, ob gross oder chly, mir sy vorne mit derby. Mir begleite d’ Lüüt durs ganze Johr, das sy mer, e cooli Minischar»: Dies der Refrain des Minisongs 2017. Und eine coole Sache war es wirklich. Zu Tisch bei den «Begegnungen im Volksgarten» in Glarus. (Foto: zvg) Die Ministranten aus Bilten, Niederuren und Näfels Am Minifest in Luzern trafen sich 8000 Ministrantinnen und Ministranten aus der ganzen Schweiz und dem nahen Ausland, um zusammen zu singen, zu spielen und ihre Kreativität auszuleben. Die Ministrantinnen und Ministranten aus dem Kanton Glarus fuhren alle zusammen in einem Car nach Luzern. Auf der Allmend wurde der Auftakt mit einem Eröffnungsgottesdienst gemacht. Danach verteilten sich alle auf dem Festgelände, in den Hallen und der Schulanlage Hubelmatt. In den verschiedenen Ateliers wurden Kerzen verziert, Instrumente gebaut, eigene Trickfilme gedreht und vieles mehr. Das Angebot war so riesig und manchem fiel es schwer, sich zu entscheiden. Auch die unzähligen Bungee- Trampolins, die Hüpfburgen, Kletterwände und Spiele im XXL-Format waren Magnete für die Kinder, die sich so (Foto: zvg) richtig austoben konnten. So verflog der Tag richtig. Beinahe so schnell, wie die Hunderte von Ballonen, die zum Abschluss des Anlasses in den Himmel stiegen. Die Ministranten danken an dieser Stelle der Eternit Schweiz AG, die freundlicherweise die Mützen spendete. Es war ein toller Tag und sicher sind am Abend alle erschöpft, aber zufrieden ins Bett gefallen. ● Edith Rast Eine Frau spaziert vorbei. Auf Tischhöhe hält sie inne, dreht sich zu den Menschen um. Erstaunt über die an - genehm gesprächsfreudige Runde, erkundigt sie sich freundlich, was das sei. Erfreut ob der einladenden Worte, sitzt sie bald mit am Tisch, geniesst den Kaffee und erzählt. Drei kurdischstämmige Männer sitzen auf einer Bank. Überrascht, vielleicht misstrauisch, nehmen sie Notiz von René Keller, als er sie anspricht. Bald ist da eine vertraute Herzlichkeit. Erzählfreudig berichten sie von ihren Heimatländern. Keller hört ihnen zu, als sie die notvolle Kurdenfrage streifen. Hier sein zu dürfen ist für alle drei ein Geschenk, trotz Unannehmlich keiten. Die Einladung zu Kaffee und Kuchen stösst auf positives Echo. Bald sitzen alle am Tisch, lachen, trinken, reden. Den alleinstehenden Ägypter spricht Keller auf Englisch an. Er versteht nicht. Freundlich theatralisch versucht Keller nun ihm die kosten freie Einladung verständlich zu machen. Plötzlich hellt sich sein Gesicht auf. Er versteht, begleitet Keller, lässt sich bedienen. Unterhaltung mit Händen und Füssen, ohne Worte. Beim Abschied umarmt er Keller, dankbar und tief berührt. Der langhaarige, biertrinkende Schweizer blickt ins Feuer. Die Ein ladung will er nicht annehmen. Er beginnt zu erzählen von seinen Erfahrungen; Platzspitz, Letten, harte Drogen, von Ungereimtheiten in seiner Lebenssituation, zeigt Dankbarkeit, das ihm jemand zuhört, ihn wertschätzt. Und plötzlich will er doch einen Kaffee, kommt zu Tisch, wo sich eine angeregte Gesprächsrunde ergibt. Plötzlich scheint das Eis geschmolzen. Auch seine Kumpels setzen sich an den Tisch. Da ist die Künstlerin und Grossmutter mit ihrem Enkel. Sie warten auf den Zug. Gerne setzen sie sich auch an den Tisch. Sie erzählt spontan aus ihrem L eben, ebenso der Bub. Die Einfahrt der Lok naht, und damit der Abschied mit einem herzlichen Dankeschön. «Mit zahlreichen Begegnungen dieser Art wurden wir durch das Projekt ‹Begegnungen im Volksgarten› reich beschenkt», so René und Bettina Keller. «Augenkontakte auf Augenhöhe zeigen starke Wirkung, sind herausfordernd, zeigen Wertschätzung. Wir danken allen, die sich darauf eingelassen haben.» ● eing.

FAHRZEUGMARKT Glarner Seniorenverband: Seniorenreise nach Österreich Der Glarner Seniorenverband reiste vom Montag, 11., bis Freitag, 15. September, nach Seefeld (A). Dreissig unternehmungslustige Seniorinnen und Senioren liessen sich mit dem Royal-Class-Bus von Tödi Reisen Richtung Seefeld chauffieren. | Donnerstag, 21. September 2017 | Seite 19 Blechschaden? Mit bester Empfehlung. Herbert Dick VSCI Auto&LKW Carrosserie/Spritzwerk Kaufe alle Autos und Busse für Export. Tel. 079 216 79 81 • Tel. 076 329 82 86 Auch Toyota-Busse mit Kasten, Fenster oder Brücke. Kilometer und Zustand egal, auch Unfall. Mo – So, 07.00 – 22.00 Uhr, immer erreichbar. Gratis Mofa- und Motorräder-Entsorgung! Steht bei Ihnen noch ein Mofa oder ein defektes Motorrad im Wege rum? Rufen Sie mich einfach an. Es wird umgehend gratis abgeholt! Telefon 079 666 32 46 Glarner Senioren und Seniorinnen vor der Heimreise. Nach dem Kaffeehalt in Sargans und dem Mittagshalt in Landeck erreichte man schon bald Seefeld, wo die Zimmer für die nächsten vier Tage bezogen wurden. Bis zum Abendessen konnten erste Erkundigungen in Seefeld unternommen werden. Das «Goldene Dacherl» in Innsbruck war am folgenden Tag nur mit Regenschirm und wetterfester Kleidung zu besichtigen, dafür waren Cafés und Einkaufscenter gut besucht. Im schmucken Dörfchen Rattenberg – das für seine Glasbläserkunst bekannt ist – zeigte sich zum Glück die Sonne wieder. Bei strahlendem Wetter wurde am folgenden Tag die Busrundreise an - getreten. Die Route führte durch das Zillertal, vorbei an vielen mit Blumen geschmückten Häusern. Weiter über den Gerlospass in den Nationalpark Hohe Tauern zu den Krimmler Wasserfällen, die mit 380 Metern zu den höchsten Europas zählen. Nach einem kurzen Spaziergang erreichten wir die tosenden Wassermassen und deren er frischenden Sprühregen. Man sagt: die Nähe zu den Wasserfällen wirke sich positiv auf das Wohlbefinden und die Gesundheit aus. Die Rückfahrt führte über den Thurnpass nach Kitzbühl, am Wilden-Kaiser-Gebirge vorbei zurück nach Seefeld. Ein wunderschöner, warmer Herbsttag begrüsste uns am Donnerstag. Gegen Mittag ging es nach Pertisau zum Achensee. Ein kapriziöser Wind dämpfte für kurze Zeit die Stimmung. Die Schifffahrt auf dem Achensee am (Foto: zvg) Nachmittag wurde trotzdem zu einem schönen Erlebnis. Bei Kaffee und Apfelstrudel genossen alle Teilnehmer die herrliche Rundfahrt. Am Abend mussten bereits wieder die Koffer gepackt werden und nach dem Morgenessen traten wir die Heimreise an. Diese führte uns über das Ober - ammergau, teils auf der romantischen Strasse, durch herrlich grüne Hügellandschaften nach Isny für den Mittagshalt. Am späteren Nachmittag erreichten wir gutgelaunt und mit schönen Er - innerungen das Glarnerland. Ein herzliches Dankeschön geht an Beat Anderegg von Tödi Reisen für die wunderschönen und unfallfreien Fahrten. ● Elsbeth Bäbler Badstrasse 53 8867 Niederurnen Tel. 055 61012 47 Fax 055 610 28 50 info@dick-carrosserie.ch

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