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38. Ausgabe 2017 (21. September 2017)

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| Donnerstag, 21. September 2017 | Seite 4 Fortsetzung von Seite 1: Das Alter hat viele Gesichter im 30 Millionen Franken teuren Ersatzbau beim Alters- und Pflegeheim Letz in Näfels nur Einzelzimmer gebaut. Und sämtliche Zimmer werden über ein WLAN-Netz verfügen. «Mit dem Ersatzbau werde aber nicht etwa die Bettenzahl erhöht, sondern von derzeit 225 auf 208 abgebaut», sagt Geschäftsführer Harald Klein. Damit reagieren die Alters- und Pflegeheime von Glarus Nord auf das sinkende Bedürfnis, in einem Heim leben zu wollen. Lebensfreude pur im Alter: Marlis und Max aus Rüti am Sechseläuten 2016. Gemeinschaftsorientiertes Wohnen Vielversprechend ist auch der Markt mit Alterswohnungen. Auch hier findet ein Wertewandel statt. «Die Hippie- Generation, die nun ins Pensionsalter kommt, hat andere Wohnbedürfnisse und will nicht nur den lieben langen Tag im Altersheim am Fenster sitzen», erklärt Zimmermann. Der Markt konzentriert sich hier daher auf zwei Gruppen: Alters- und Pflegeheime, die sich um stark Pflegebedürftige kümmern, wenig Gewinn versprechen und vorwiegend von der öffentlichen Hand getragen werden. Und auf Gewinn versprechende Residenzen für mobile und aktive Senioren. 80 Prozent der Hochbetagten leben heute zu Hause. 50 Prozent davon leben in einem Einpersonenhaushalt. Auf diese Menschen fokussieren sich Altersresidenzen mit Mehrgenerationswohnungen und Gemeinschaftsräumen, wo zwar jeder seine Privatsphäre, aber auch sein Ämtli hat. Im Glarnerland wird derzeit noch stark auf Alters- und Pflegeheime fokussiert, beispielsweise in Glarus Nord, wo für 30 Millionen Franken in einen Ersatzbau für das Alters-und Pflegeheim Letz investiert wird. «Aber der Trend zu Wohnangeboten für ein selbst - bestimmtes und gemeinschaftsorientiertes Wohnen wird in naher Zukunft auch ins Glarnerland rüberschwappen», ist Zimmermann überzeugt. Aus den Verhandlungen des Regierungsrates vom Dienstag, 12. September 2017 (2. Teil) Patrick Fluri, lic. iur., Rechtsanwalt. (Foto: zvg) Wahl von Patrick Fluri als Erster Staatsanwalt beantragt Dem Landrat wird beantragt, Patrick Fluri, geb. 1976, wohnhaft in Wangen SZ, für die noch laufende Amtsdauer und für die kommende Amtsdauer 2018 – 2022 als Staats- und Jugend - anwalt zu wählen sowie als Erster Staatsanwalt zu bezeichnen. Ausgangslage Der jetzige Erste Staatsanwalt Willi Berchten wird per 31. Januar 2018 in den Ruhestand treten. Er übte diese Funktion nach dem Rücktritt seines Vorgängers seit 2014 aus, wobei er vorher als Staatsanwalt tätig war. Daher sind eine Neubesetzung der freiwerdenden Stelle eines Staats- und Jugendanwaltes sowie eine Neuwahl des Ersten Staatsanwaltes notwendig. (Foto: zvg) Grosse Veränderungen Im Alters- und Pflegeheim Salem in Ennenda machen sich der demogra - fische Wandel und das sich ver - ändernde Bedürfnis und die Ansprüche der Bewohner bereits bemerkbar. «Wir spüren eine grosse Veränderung», bestätigt die Zentrumsleiterin Christine Bickel. Im «Salem» reagiert man darauf mit flexiblen Angeboten wie dem 24-Stunden-Soforteintritt, Tagesstrukturen für Menschen, die nur teilweise stationäre Strukturen benötigen und ab dem nächsten Jahr auch mit Nacht - strukturen. Zudem gäbe es im «Salem» die Möglichkeit eines Entlastungs - aufenthaltes, wenn beispielsweise pflegende Angehörige für ein paar Wochen eine Auszeit brauchen würden. Für Menschen, die an einer Demenz erkrankt sind, bietet das «Salem» spe - zielle Angebote an. «Diese Flexibilität der Angebote wird es durch den demografischen Wandel noch vermehrt be - nötigen», weiss Bickel. Zimmermann ergänzt derweil: «Ein Birchermüesli reicht heute nicht mehr, um die Ansprüche der Bewohner zu befriedigen, egal ob diese reich oder arm sind. Mit anderen Worten: Insbesondere bei den Grundangeboten sind die Heime in Zukunft gefordert, sich neu zu erfinden, so sie keine leeren Betten haben wollen. In Glarus Nord ist man diesbezüglich schon einen Schritt weiter. So werden Der Erste Staatsanwalt ist neben seiner ordentlichen Funktion auch der Leiter der Staats- und Jugendanwaltschaft. Für die Neubesetzung der Stelle wurde eine umfassende Evaluation vorgenommen. Nach Artikel 117 der Landratsverordnung legt der Regierungsrat dem Landrat in einem schriftlichen Bericht die eingegangenen Bewerbungen und deren Beurteilung hinsichtlich Wählbarkeit und Eignung vor. Auf die erfolgte Ausschreibung gingen sieben Bewerbungen ein, wobei nur eine Person Wohnsitz im Kanton Glarus hatte. Weiter verfolgt wurden noch vier Bewerbungen. Aufgrund der Vorstellungsgespräche wurde mit noch zwei Kandidaten ein externes Assessment durchgeführt. Das Evaluationsverfahren führte zu einem klaren Ergebnis. Wahlvorschlag Dem Landrat wird die Wahl von Patrick Fluri, lic. iur., Rechtsanwalt, geb. 1976, wohnhaft in Wangen SZ, vorgeschlagen. Patrick Fluri ist seit Januar 2011 als Leitender Staatsanwalt/Amtsvorsteher in der Staatsanwaltschaft March tätig. Schon vorher arbeitete er im Bezirksamt March als Untersuchungsrichter (Februar 2009 bis Dezember 2010). Patrick Fluri schloss das Studium der Rechtswissenschaften an der Uni - versität Zürich im Jahr 2002 ab. An - schliessend war er drei Jahre als wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl von Professor Georg Müller (Staatsrecht, Verwaltungsrecht und Gesetz - gebungslehre) tätig. Nach einem einjährigen Praktikum beim Bezirks - gericht March und in einem Anwaltsbüro im Kanton Schwyz erwarb Patrick Fluri im Jahre 2009 das schwyzerische Rechtsanwaltspatent. Er ist weiter im Chancen und Risiken Gefragt ist aber auch die Politik. Gemäss Regierungsrat Rolf Widmer, Vorsteher des Departements Finanzen und Gesundheit, sind im Kanton Glarus in erster Linie die Gemeinden für die Alterspolitik zuständig, da sie gemäss Gesundheitsgesetz die Verantwortung für die ambulante und stationäre Langzeitpflege tragen. «Die Gemeinden nehmen diese Aufgabe kompetent wahr und gehen den demografischen Wandel auch aus einer ganzheitlichen Perspektive an», betont Widmer. Ein gutes Beispiel sei das Generationenleitbild der Gemeinde Glarus. Auf die Frage, ob es wegen des demografischen Wandels ein neues, ganzheitliches Altersbild brauche, oder die Senioren- und Alterspolitik im Kanton Glarus neu ausgerichtet werden müsse sagt er: «Interessanterweise enthält die Kantonsverfassung keine explizite Bestimmung zur Alterspolitik. Der Kanton ist aber bestrebt, dieser Thematik zusammen mit den Gemeinden die nötige Aufmerksamkeit zu schenken.» So sei man zum Beispiel zurzeit daran, den Nutzen einer Koordinationsstelle für Gesundheit, Familie und Alter zu prüfen. Zu Chancen und Risiken des demo - grafischen Wandels könne man Bücher schreiben, so Widmer weiter. Kurzum gesagt biete dieser Wandel grosse Chancen, beispielsweise im Bereich des zivilgesellschaftlichen Engagements und der Freiwilligen - arbeit. «Ältere Menschen sind heute erfreulicherweise oftmals lange gesund und fit. Sie verfügen über die Zeit und Bereitschaft, sich zugunsten der All - gemeinheit einzusetzen. Grosse Herausforderungen ergeben sich insbesondere bei der Gesundheitsversorgung (Stichwort: Fachkräftemangel) und der Finanzierung der Alters- und Gesundheitssysteme.» mho Besitze des CAS Forensik der Hochschule für Wirtschaft in Luzern. Patrick Fluri diente zwei Jahre als Zeitmilitär-Untersuchungsrichter bei der Schweizerischen Eidgenossenschaft (Dezember 2005 bis Januar 2008). Er war 2007 und 2008 in geschäftsleitender Funktion zuständig für im Ausland verübte Straftaten durch Schweizerische Armeeangehörige mit Einsätzen im Kosovo und in Bosnien-Herzegowina. Patrick Fluri trägt den militärischen Grad eines Oberstleutnants und wird ab Januar 2018 als stellvertretender Chef des einzigen deutschsprachigen Militärgerichts erster Instanz amten. Derzeit ist er als Präsident II im Militärgericht 7 eingeteilt. Patrick Fluri hat die Ausbildung zum Auditor abgeschlossen und fungierte in der Armee selber als Ausbilder für Militärstrafrecht und Militärstrafprozessrecht. Im Weiteren wirkte Patrick Fluri während seiner bisherigen beruflichen Laufbahn in diversen Fach- und Arbeitsgruppen mit. Derzeit ist er Vorsteher der Arbeitsgruppe «Vorlagen» der Staatsanwaltschaften des Kantons Schwyz. In seiner jetzigen Funktion als Amtsvorsteher der Staatsanwaltschaft March führt Patrick Fluri zehn Mitarbeitende. Patrick Fluri wohnt mit seiner Familie in Wangen SZ. Er ist verheiratet und hat drei Kinder. Er zieht mit seine Familie noch dieses Jahr nach Reichenburg SZ um, wo er ein eigenes Haus gebaut hat. Der Regierungsrat hat die Wohnsitz - regelung für Staats- und Jugend - anwälte, welche grundsätzlich einen Wohnsitz im Kanton Glarus vorsieht, gelockert, wobei nach wie vor die Sicherstellung des Pikettdienstes im Vordergrund steht. Patrik Fluri wird bei einer Wahl seine Stelle am 1. Februar 2018 antreten können. ● Einberufung des Landrates Der Landrat des Kantons Glarus versammelt sich am Mittwoch, 27. September, um 08.00 Uhr, im Rathaus Glarus, zur Behandlung der folgenden Geschäfte: 11. Vereidigung eines neuen Mitglieds (Bericht Regierungsrat, 6. Juni 2017) 12. Wahl eines Staats- und Jugendanwalts für den Rest der Amtsdauer 2014 – 2018 sowie für die Amtsdauer 2018 –2022; Bezeichnung als Erster Staatsanwalt (Bericht Regierungsrat, 12. September 2017) 13. Memorialsantrag SP Kanton Glarus «Öffentlichkeitsprinzip/Öffentlichkeitsgesetz» (Berichte Regierungsrat, 20. Juni 2017; Kommission Recht, Sicherheit und Justiz, 11. September 2017) 14. Erneuerung der Konzession sowie der Nachkonzession für die Aus - nützung der Wasserkraft des Luchsingerbachs ab einer Höhe von 1104 m ü. M. bis zur Einmündung in die Linth (Berichte Regierungsrat, 6. Juni 2017; Kommission Energie und Umwelt, 26. Juni 2017) 15. Sanierung lintharena sgu; Fristerstreckung bis Ende Oktober 2017 (Bericht Regierungsrat, 15. August 2017) 16. Verpflichtungskredit über 10,98 Millionen Franken für landwirtschaft - liche Direktzahlungen für die Jahre 2018 – 2021 (Rahmenkredit) (Berichte Regierungsrat, 27. Juni 2017; Kommission Bildung/Kultur und Volkswirtschaft/Inneres, 31. August 2017) 17. Berichterstattung über die landwirtschaftliche Beratung für die Jahre 2015 – 2016 (Berichte Regierungsrat, 27. Juni 2017; Kommission Bildung/Kultur und Volkswirtschaft/Inneres, 31. August 2017) 18. Kredit über 620 000 Franken für die Weiterführung des Projektes Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) an der Volksschule in den Jahren 2018 – 2021 (Berichte Regierungsrat, 6.Juli 2017; Kommission Bildung/Kultur und Volkswirtschaft/Inneres, 15. August 2017) 19. Beschluss über die Einführung des elektronischen Stimmkanals im Kanton Glarus (Berichte Regierungsrat, 15.August 2017; Kommission Recht, Sicherheit und Justiz, 11. September 2017) 10. Aufhebung des Beschlusses über den Beitritt zur Vereinbarung über das Rehabilitationszentrum für Drogenabhängige Lutzenberg (Drogenheim) (Berichte Regierungsrat, 27. Juni 2017; Kommission Gesundheit und Soziales, 11. September 2017) 11. Interpellation SP-Fraktion «Kulturfonds für Schweizergarde?» (Bericht Regierungsrat, 15. August 2017) 12. Interpellation BDP-Fraktion «Postnetz im Kanton Glarus» (Bericht Regierungsrat, 22. August 2017) ● Der Präsident: Mathias Zopfi, Engi

| Donnerstag, 21. September 2017 | Seite 5 Polizeimeldungen NETSTAL: VERKEHRSUNFALL. Am Mittwoch, 13. September, um 09.15 Uhr ereignete sich auf der Landstrasse in Netstal ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge. Der Lenker eines Personenwagens war von Riedern herkommend in Richtung Netstal unterwegs. Auf Höhe Löntschbrücke verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und fuhr in einer Rechtskurve geradeaus über eine Mittel - insel, wo ein Kandelaber und zwei Verkehrsteiler (Biene Maja) umgefahren wurden. In der Folge kollidierte der Wagen mit einer Mauer neben dem Trottoir am linken Strassenrand und kam letztlich einige Meter weiter mitten auf der Strasse zum Stillstand. Nach ersten Erkenntnissen dürfte eine medizinische Ursache zum Unfall geführt haben. Beim 44-Jährigen fielen zudem die Atemalkoholund Drogentests positiv aus, woraufhin eine Blut - entnahme angeordnet wurde. Der Führerausweis wurde dem Fahrzeuglenker abgenommen. Beim Unfall wurde niemand verletzt. An der Strasseneinrichtung entstand Sachschaden und das Auto erlitt Totalschaden. BILTEN: VERKEHRSUNFALL AUF DER AUTOBAHN A3. Am Montag,18.September, um 22.00 Uhr ereignete sich auf der Autobahn A3 in Bilten ein Selbstunfall mit Sachschadenfolge. Der Lenker eines Per sonenwagens war in Fahrt - richtung Zürich unterwegs. Infolge Aquaplaning verlor der 20-Jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug. Dieses schleuderte, kollidierte mit der rechten Leitplanke und kam auf dem Pannenstreifen zum Stillstand. Beim Unfall wurde niemand verletzt. An der Strassen einrichtung entstand erheblicher Sachschaden und das Auto erlitt Totalschaden. RIEDERN: SACHBESCHÄDIGUNG/ BRAND- FALL. Am Montagabend, 18. September, brannte bei einer Familienfeuerstelle im Sitenwald in Riedern ein kleiner Holzunterstand. Eine un - bekannte Täterschaft setzte den Holzunterstand (rund 1 Quadratmeter Grundfläche) mutmasslich absichtlich in Brand, worauf dieser vollständig niederbrannte. Ein Mitarbeiter der Gemeinde verständigte am Dienstag die Polizei. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere Hundert Franken. Hinweise im Zusammenhang mit der Sach - beschädigung sind an die Kantonspolizei Glarus, Telefon 055 645 66 66, zu richten. ● Mut machen zum Muthaben. SWISSAID unterstützt Männer in der Dritten Welt, die sich aus der Leib eigen schaft befreien wollen. Kanton Glarus Glarus: Zusätzliche Unterstützung für den Kunstverein Der Gemeinderat Glarus hat in seiner Sitzung vom 7. September unter anderem beschlossen, den Glarner Kunstverein zusätzlich mit 18 000 Franken zu unterstützen. Seit 2011 befindet sich der denkmalgeschützte Güterschuppen Glarus im Eigentum des Glarner Kunstvereins. Die Eigentümerschaft positionierte das historische Gebäude neu als Kulturraum. Mit seinen vielfältigen Angeboten und Veranstaltungen stellt der Güterschuppen im Zentrum der Gemeinde Glarus bereits nach wenigen Jahren ein etabliertes und geschätztes Element in der Glarner Kulturmeile dar. 2017 konnte die baurechtliche Umnutzung erfolgreich abgeschlossen werden. Zur Sicherung der heutigen Nutzung sind durch die Eigentümerschaft erste Investitionen im Umfang von total rund 90 000 Franken nötig. Der Gemeinderat genehmigt als Anerkennung des bisherigen Engagements des Kunstvereins für den Kulturort Güterschuppen einen einmaligen Gemeindebeitrag von 18 000 Franken. Dies in Ergänzung der jährlich wiederkehrenden Unterstützung des Glarner Kunstvereins durch die Gemeinde Glarus im Umfang von 15 000 Franken. Der Gemeinderat verbindet mit diesem Beitrag den Wunsch, dass der Glarner Kunst-verein sich nach Abschluss der Gesamtsanierung des Kunsthauses im Volksgarten unverzüglich dem Erhalt und der Sanierung des Güterschuppens widmet. Dazu bietet der Gemeinderat seine politische Unterstützung an. Kreditüberschreitung bei Stallneubau Bei der Umsetzung des Stallneubaus in der Längrüti in Glarus kam trotz ausführlichen und sorgfältigen Untersuchungen und Vorabklärungen stärker belastetes und umfangreicheres Material zum Vorschein. Der verschmutzte Aushub muss nach Abklärungen mit kommunalen und kantonalen Fachstellen in einer Reaktordeponie gesondert entsorgt werden, was zusätzliche, gesetzlich gebundene Kosten auslöst. Der Gemeinderat gewährt deshalb gestützt auf Art. 52 Abs. 1 des kantonalen Finanzhaushaltgesetzes die erforderliche Kreditüberschreitung von 190 000 Franken. Kredit für Platzgestaltungskonzept Im Rahmen des kantonalen Betriebsund Gestaltungskonzeptes des Kantonsstrassenabschnittes Gemeindehaus – Spielhof in Glarus wurden mehrere Teilprojekte definiert. Eines davon widmet sich der Gestaltung der öffentlichen Plätze im Zentrum der Gemeinde Glarus. Zur Erarbeitung eines Platzge - staltungskonzeptes hat der Gemeinderat einen Kredit von 30 000 Franken genehmigt. Entwicklung Kasernenareal Für die Entwicklung des Kasernenareals Glarus wurde 2016/2017 ein Studienauftragsverfahren durchgeführt. Dabei haben zwei Planungsteams Lösungsvorschläge für die Bebauung mit Fokus auf Volumen, Anordnung und Freiraum erarbeitet. Eine dazugehörige Referenzstudie soll nun vertieft und ein Richtkonzept ausgearbeitet werden. Da die budgetierten Mittel für das Jahr 2017 dazu nicht ausreichen, gewährt der Gemeinderat nun einen Kredit von 70000 Franken, damit die laufenden Projektierungs- und Planungsarbeiten unterbruchlos weitergeführt werden können. ● pd. Badezimmer-Umbau F. Hösli, 8762 Schwanden Telefon 055 64410 06 www.f-hoesli-ag.ch die passende Immobilie für Sie. RE/MAX Glarnerland Hauptstrasse 28, 8750 Glarus, Tel. 055 640 01 35 remax-glarnerland.ch Immobilien Glarner Handelskammer: Wechsel in der Geschäftsstelle Nach über sieben Jahren beendet Ruth Müller ihre Arbeit als Sekretärin der Glarner Handelskammer und der Kanzlei ALTHAUS Advokatur & Notariat. Sie tritt in den wohlverdienten Ruhestand. Als Nachfolgerin übernimmt Doris Marchionna diesen interessanten und spannenden Job. Ruth Müller, Daniel Althaus und Doris Marchionna. Während Ruth Müller noch mit den letzten Pendenzen beschäftig ist, muss sich ihre Nachfolgerin bereits um die ständig wechselnden Tagesgeschäfte der Geschäftsstelle der Handelskammer an der Postgasse in Glarus kümmern. «Es ist alles bestens und übersichtlich geordnet, meine zukünftigen Arbeiten klar umrissen und die Unterstützung bei der Übernahme durch meine Vorgängerin ist hervorragend», so Doris Marchionna. Sie freut sich auf die neue Herausforderung, für sie in verschiedenen Arbeitsprozessen noch ein wenig Neuland. «Die vergangenen Jahre in der Geschäftsstelle waren ein ständiger Lernprozess, wurden doch vor allem die Vorschriften im Export laufend verändert», blickt derweil Ruth Müller zurück. Dies sei oft auch für die exportierenden Firmen zu einem Verständigungsproblem geworden. «Mit gutem Willen konnten aber zum Glück die Probleme, wenn auch zum Teil sehr zeitintensiv für beide Seiten, gelöst werden.» Der Aufgabenbereich von Müller war sehr vielseitig und spannend. Sie habe in den sieben Jahren viele sehr interessante Persönlichkeiten kennenlernen dürfen. Vor allem während der Organisation der Generalversammlung der Handelskammer mit jeweils sehr interessanten und internationalen Referenten. «Freude hat mir jeweils die Organisation der Wirtschaftswoche in der Aula der Kantonsschule, aber auch die 150-Jahr- Feier der Glarner Handelskammer im ‹Schützenhaus› in Glarus bereitet.» (Foto: Edi Huber) Herausforderung für die Nachfolgerin «Bei der Suche nach einer geeigneten Nachfolgerin haben wir uns Zeit ge - lassen und uns am Schluss aus einer grossen Anzahl an Bewerberinnen für Doris Marchionna entschieden,» betont Daniel Althaus, Geschäftsführer der Glarner Handelskammer. Ein ent - scheidender Punkt dabei war, dass Marchionna Erfahrungen aus der In - dustrie im Bereich Verkauf, Admi - nistration und Export mit sich bringt. Alles wichtige Voraussetzungen für die Arbeiten in der Geschäftsstelle der Handelskammer. Sie ist verheiratet, hat zwei schulpflichtige Kinder und arbeitet in einem 50-Prozent-Pensum. «Ich arbeite jeweils am Morgen und die Prioritäten liegen in erster Linie bei der Handelskammer, während meine Vorgängerin auch Sekretariatsarbeiten für die Kanzlei ALTHAUS Advokatur & Notariat übernommen hatte», erklärt Marchionna. Die Glarner Handelskammer bedankt sich bei Ruth Müller für ihren grossen Einsatz während den vergangenen Jahren und wünscht ihrer Nachfolgerin viel Freude und Genugtuung im neuen Arbeits umfeld. ● Edi Huber Zuschauen kann tödlich sein! Lerne Rettungsschwimmen! Wir kondolieren zum Hinschied von ... Berta Brunner Gestorben am 11. September im Alter von 82 Jahren. Walter Frei-Marti Gestorben am 13. September im Alter von 73 Jahren. Bernhard Mittner-Ferrari Gestorben am 15. September im Alter von 91 Jahren. Die Abdankung findet statt am Mittwoch, 27. September, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Mitlödi. Ursula (Ursi) Righetti-Büche Gestorben am 17. September im Alter von 73 Jahren. Sr. M. Christophora (Hedwig Anna) Keusch OP Gestorben am 19. September im Alter von 82 Jahren. Der Beerdigungs - gottesdienst findet statt am Freitag, 22. September, um 14.30 Uhr in der Klosterkirche in Weesen.

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