Aufrufe
vor 1 Monat

38. Ausgabe 2017 (21. September 2017)

  • Text
  • Glarus
  • September
  • Telefon
  • Glarner
  • Schwanden
  • Gemeinde
  • Nord
  • Oktober
  • Kanton
  • Glarnerland

| Donnerstag,

| Donnerstag, 21. September 2017 | Seite 46 5. «GLKB»-Glarner Golfmeisterschaft: Ein Neuer und eine Wiederholungstäterin Die besten Glarner Golfer im Jahr 2017 heissen Trudi Roth und René Plüss. Der ehemalige Spitzenkunstturner sicherte sich am vergangenen Samstag erstmals den Titel, die Powerfrau setzte sich bereits zum zweiten Mal durch. Die Glarner Meisterin und der Glarner Meister des Jahres 2017: Trudi Roth (Engi) und René Plüss (Haslen). (Foto: zvg) In Abwesenheit der verletzten Titelverteidigerin Margrit Luchsinger wurde der Titelkampf bei den Frauen zu einem Krimi. Dass letztlich Trudi Roth obsiegte, zeugt von riesigem Kämpferherz. Seit März schlägt sich die Glarner Meisterin 2015 mit einer schmerzhaften Hüftentzündung herum. Bis zuletzt stand ihre Teilnahme auf der Kippe, eine Proberunde musste sie bei Halbzeit abbrechen. Doch sie biss auf die Zähne – und dank etwas technischer Unterstützung (sie durfte einen E-Cart benützen) hielt sie am Tag X durch, auch nervlich. Nach einem äusserst spannenden Kopfan-Kopf-Rennen ging Trudi Roth mit zwei Punkten Vorsprung auf die letzte Spielbahn. Nach verzogenem Abschlag schien der Titel in Gefahr. Die nun wie Luchsinger zweifache Titelträgerin befreite sich jedoch meisterlich aus der heiklen Lage und rettete einen Schlag Reserve auf Suzanne Galliker ins Ziel. Dritte wurde Margrit Ronner, die Siegerin des Jahres 2014. «Das war meine beste Runde der ganzen Saison – genau zum richtigen Zeitpunkt», frohlockte die frisch gebackene Glarner Meisterin. «Ich dachte mir, dass ein Bogey zum Schluss reicht. So konzentrierte ich mich nach dem schlechten Abschlag einfach darauf, den Ball wieder gut zu positionieren, um dann mit einem Chip und zwei Putts den Vorsprung zu verteidigen.» Die Rechnung ging auf. Plüss wird Favoritenrolle gerecht Nicht ganz so spannend war der Wettkampf bei den Männern. René Plüss setzte sich relativ klar durch, sprich mit fünf Punkten Vorsprung auf die ersten Verfolger Christian Hausherr und Helmut Roth. Der frühere Spitzenkunstturner wurde damit seiner Favoritenrolle, die er als mittlerweile nach Papierform stärkster Glarner Golfer (Handicap 5,8), aber auch aufgrund der Absenzen von Titelverteidiger Silvano Umberg und dem Vorjahreszweiten Hans Heiri Legler, innehatte, absolut gerecht. «Zu Beginn hatte ich – wie allerdings auch meine Mitstreiter – etwas Mühe mit den Bedingungen», berichtete der EM-Silbermedaillen - gewinner am Reck von 1990, der sich erstmals den Glarner Meistertitel sicherte; der Boden war nach einer regnerischen Nacht extrem aufgeweicht. Auf den zweiten neun Löchern lief es Plüss dann aber ausgezeichnet. Er holte 16 seiner total 27 Punkte dort. «Es freut mich, dass ich da meine gute Form bestätigen konnte. Es war ein super lässiger Tag. Ein ganz herzliches Dankeschön an die Organisatoren und die Sponsoren.» Ausgabe 2018 gesichert Gleich doppelt so gross war die Freude von Plüss, als er am Abend anlässlich des gemütlichen Teils mit Nachtessen und Preisverteilung vernahm, dass die Glarner Kantonalbank, die seit Beginn Titelsponsor des Anlasses ist, ihre Zusage für 2018 gegeben hat. Einer 6. Ausgabe der Glarner Golfmeisterschaft steht also nichts mehr im Weg. ● Alfred Lehner, Mollis Resultate: Brutto. Männer: 1. (Glarner Meister) René Plüss (Haslen), 27; 2. Christian Hausherr (Zürich), 22; 3. Helmut Roth (Engi), 22; 4. Peter Vogel (Haslen), 21; 5. Bruno Inauen (Schübelbach), 38. Frauen: 1. (Glarner Meisterin) Trudi Roth (Engi), 16; 2. Suzanne Galliker (Ballwil), 15. 3. Margrit Ronner (Schwändi), 13; 4. Daniela Obrecht (Baar) und Lisa Guter (Glarus), je 12. – Netto, bis Handicap 36. Männer: 1. Alen Memeti (Niederurnen), 39; 2. Inauen, 38; 3. Hausherr, 36; 4. Tobias Jenny (Glarus), 35; 5. Ernst Luchsinger (Nidfurn), 34. Frauen: 1. Guter, 37; 2. Obrecht, 35; 3. Roth, 34; 4. Galliker, 33; 5. Ruth Hefti (Schwanden), 31. Handicap 37 bis 54 (gemischt): 1. Andreas Obrist (Netstal), 36; 2. Andrea Ralf Starkermann (Niederurnen), 34; 3. Wolfgang Fischer (Ennenda), 33. – Spezialwertungen. Längster Abschlag (getrennt): Tobias Jenny, 184 m; Doris Fricker (Dübendorf), 160 m. Am nächsten zur Fahne (gemischt): Helmut Roth, 3,20 m. Läufergruppe Glarus: Läuferreise in die Romandie Die Läufergruppe (LG) Glarus wählte als Ziel der diesjährigen Läuferreise das Weinbaugebiet rund um das schöne Städtchen Orbe. Anlass dafür war der wohl ein malige Semi-Marathon des Côtes de l’Orbe. Der Aufwand hat sich gelohnt: Die Tütü-Truppe der LG Glarus gewinnt am Semi-Marathon in Côtes de l’Orbe den ersten Preis in der Kategorie «Beste Kostümierung». (Foto: Karin Hophan) Das besondere an diesem Laufevent ist, dass an den zahl - reichen Verpflegungsposten nebst den üblichen Getränken und Bananen auch Wein aus den je weiligen Weingütern zum Degustieren angeboten wird. Zudem konnten heuer auch die unterschiedlichsten Spezialitäten wie Filet de Zandre oder Tartar de bœuf als kleine Häppchen probiert werden. Da versteht sich, dass die Laufzeit für einmal Nebensache war. Eine weitere Eigenheit war die Spezialkategorie der am originellsten verkleideten Lauf- oder Walking-Gruppe. So begann der Spass für 11 der 20 Glarner schon im Vorfeld der Reise. In stundenlanger Nachtarbeit wurden bunte Tütüs in pinkblau-weiss geknüpft und pink farbigeAccessoiresgesammelt, Zuschauen kann tödlich sein! Lerne Rettungsschwimmen! schliess lich wollten die Läufer unbedingt bei der besten Kostümierung auf das Podest. Pünktlich zur Startzeit des Halb marathons liess der Regen nach. Doch wo war die Startlinie? Es soll Glarner Läufer gegeben haben, welche die Stromleitung über die Fahrbahn mit der elektronischen Startmatte verwechselt haben. Dies lag nicht etwa am Wein,denn die erste Verpflegungsstelle befand sich erst 500 m nach dem Start. Erster Rang Die ambitionierten Läufer preschten davon und bald schon war von ihnen nichts mehr zu sehen. Die Glarner Tütü-Truppe nahm es wesentlich ge mütlicher, sie wollte nicht, dass die kunstvollen Verzierungen und die Schminke ein Opfer des Schweisses wurde, zudem war das Laufen in Strümpfen, Halsketten und Perücken gar nicht so einfach. Die Laufstrecke führte durch Rebberge, über Feldwege, durch Schluchten und schmucke Winzerdörfer. Die Ver - pflegungsstellen waren meistens direkt in den Wein gütern eingerichtet und übertrafen alle Erwartungen. Bis zum gemeinsamen Treffpunkt in Orbe, wo die Tütü-Läufer über die Kurzdistanz warteten, ging es noch recht flott voran. Man nahm sich natürlich Zeit, alle Köstlichkeiten zu probieren. Die letzen 6 km mit Gegenwind und schweren Beinen waren schon eine Herausforderung, zumal der Besenwagen die Tütü-Truppe zu überholen drohte. Knapp vor Zielschluss spurtete sie gemeinsam mit viel Hurra über die Ziellinie, wo die anderen Glarner sehnlichst warteten. Diese hatten ihren Lauf schon längst und in guten Zeiten beendet. Jeder Teilnehmer durfte sich einen Wein und ein passendes Weinglas als Preis auswählen. Bei der anschliessenden Rangverkündigung stieg die Spannung, als es um die Kategorie «Beste Kos tümierung» ging. Die Tütü-Truppe aus Glarus wurde aufgerufen und durfte stolz den ersten Preis ent - gegennehmen. Ein nächtlicher Stadtrundgang mit Siegeressen in Yverdonles-bains rundete den gelungenen Tag ab. Am Sonntag gab es ein abwechslungsreiches Angebot: Entspannung im nahen Thermalbad, Stadtbummel und Besuch des Musikfestivals «Schubertiade» oder Sonnenbaden am Neuenburgersee. Am frühen Nachmittag hiess es leider Abschied nehmen von der wundervollen Gegend am Jura- Südfuss. Mit vielen schönen Erinnerungen ging die tolle Vereinsreise der LG Glarus zu Ende. ● Robert Bleisch Harmoniemusik Näfels: Reise zum Aletschgletscher Am Samstag, 2. September, trafen sich die Musikanten der Harmoniemusik Näfels frühmorgens am Bahnhof. Dort stand bereits der Car bereit, der die Musiker die kommenden zwei Tage chauffieren sollte. Blick auf den atemberaubenden Aletschgletscher. (Foto: zvg) Gut gelaunt ging es dann los in Richtung Kandersteg, wo Carchauffeur Beat gleich sein Können beim Verladen auf den Zug zeigen konnte. Als sie im Wallis angelangt waren, begrüsste die Sonne die Reisenden. Die Fahrt führte weiter auf die Fafleralp. Dort genossen die Glarner ein herzhaftes Mittagessen. Anschliessend ging es weiter nach Salgesch, wo der Heimwehglarner Rolf Marti den Musikanten seinen Weinkeller zeigte und sie mit gutem Wein und feinen «Fleischplättli» verwöhnte. Nach einigen gemütlichen Stunden ging es weiter nach Sion, wo die Unterkunft bezogen wurde. Am Sonntag fuhren die Glarner weiter Richtung Bettmerhorn im Oberwallis. Nach einer gemütlichen Gondel fahrt wurde der atemberaubende Blick auf den Aletschgletscher genossen. Da sich die Temperaturen doch schon unter dem Gefrierpunkt befanden, waren alle froh über das gute Mittagessen im warmen Restaurant. Nach der Talfahrt mit der Gondel führte die Route über den Furka pass nach Brunnen, wo der letzte Kaffeehalt anstand. Danach ging es dann wieder zurück nach Hause. ● eing. 38. Linth-Escher-Schiessen: 1x100 und 14 x 99 Punkte Das durch den Schützenverein Nieder-/Oberurnen und die Standschützen Niederurnen gemeinsam organisierte 38. Linth-Escher-Schiessen erfreute sich an den zwei ersten September-Wochenenden eines recht grossen Zulaufes. Mit 747 Teilnehmern ergab sich eine sehr stattliche Schützenschar, die in Niederurnen ihrem Hobby, dem Schiess sport frönte. In der Schiess anlage im Fennen wurde wiederum sehr gut geschossen, lag doch die Kranzquote auf der überaus hohen Prozentzahl von 83 Prozent. Im Linth-Escher-Stich wurden 62,83 Prozent der Doppelgelder ausbezahlt. Diese Zahlen bestätigen eindrücklich, dass sich die Scheibenanlage bestens bewährt. Der unfallfreie Verlauf dieses Anlasses ist sicher auch der Verdienst aller freiwilligen Helferinnen und Helfer. An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an alle. Auch in diesem Jahr wurden die Schützen in der Schützenstube von Alma und Elvira Steinmann mit feinen Köstlichkeiten verwöhnt. Im Sektionswettkampf schwangen in der Kategorie 1 SV Linthal-Auen, SG Gams und der FS Reichenburg oben aus. In der Kategorie 2 waren dies Amden Mattstock, SV Wollerau und SG Amden. In der Kategorie 3 SG Mols, SV Walde-St.Gallenkappel, SV Gommiswald und in der Kategorie 4 SV Weisstannen, MSV Sargans und die Stadtschützengesellschaft Glarus. Sie alle durften die vorgesehenen Barauszahlungen in Empfang nehmen. Nebst 39 rangierten Schiessvereinen konnten leider 54 Sektionen mangels genügender Teilnehmer nicht in die Rangliste aufgenommen werden. 1x 100 Punkte Einzelsieger sind mit 100 Punkten Christoph Kamber SV Linthal-Auen (bester Aktivschütze), mit 99 Punkten Werner Gamma, SG Amsteg-Erstfeld (bester Veteran), mit 98 Punkten Maria Glavina, SG Uster (bester Junior), und mit 99 Punkten Reni Wiederkehr, STS Niederurnen (beste Dame). Alle konnten erfreulicherweise auch heuer einen Goldpreis, gestiftet von der Glarner Kantonalbank, Niederurnen; Bank Linth Niederurnen; Swissbroke AG, Ziegelbrücke, sowie der Debrunner Acifer AG, Näfels, in Empfang nehmen. Diesen Spendern, sowie dem Sponsor Bäckerei Gabriel, Niederurnen, für die Glarner Beggeli, sei auch auf diesem Weg herzlich gedankt. Die Schützenkönigskonkurrenz der Anlässe Linth-Escher-Schiessen Niederurnen, und Weesner Herbstschiessen zusammen gewannen: Nieder - urnen, TS Nu Weesen. Kategorie A: Ruedi Zweifel, FS Linthal, 198 Punkte; Kategorie B: Peter Gmür, Amden Mattstock, 191 Punkte; Kategorie D: German Köstinger, SV Gossau ZH, 188 Punkte. Alle drei erhalten die in Aussicht gestellte Bargabe. Das 39. Linth-Escher-Schiessen findet am 31.August, 1.und 8.September 2018 zusammen mit dem 42. Weesner Herbst schiessen statt. Die Standschützen feiern 175 Jahre. Dies wird mit einem Jubiläumsstich und einer kleinen Überraschung gefeiert. ● GA Rangliste: www.linthescherschiessen.ch.

| Donnerstag, 21. September 2017 | Seite 47 Schweizer Cup: FC Linth 04 zieht sein Fazit und dankt Nach der knappen Niederlage gegen den FC St. Gallen ziehen die Verantwortlichen des FC Linth 04 ein erstes Fazit, welches sehr positiv ausfällt. FC Linth 04, Damen: Das nächste Torfestival Mit 6:4 gewannen die Damen des FC Linth 04 am Mittwoch, 13. September, in Ebnat Kappel. Je zwei Tore steuerten Schnyder und Feldmann zum Sieg bei, einmal trafen Lo Faro und Hug. An den starken Auftritt in Wittenbach erinnerte allerdings wenig, oft herrschte grosses Chaos auf dem Platz bei den Glarnerinnen. FC-Linth-04-Goalie Danko Savanovic wird von den St. Gallern gefordert. (Foto: zvg) Ebnat Kappel durfte in der letzten Saison als der Angstgegner der Damen des FC Linth 04 bezeichnet werden, alle drei Spiele gingen verloren. Dies sollte in der neuen Saison unbedingt anders werden. Es gelang auch ein Start nach Mass, bereits nach nur fünf Minuten gelang die 1:0-Führung: Schnyder traf den Ball mit ihrem schwächeren linken Fuss perfekt. Wer dann aber dachte, jetzt wird es einfacher, sollte sich täuschen. Die nächsten 30 Minuten waren auf Seiten der Glarnerinnen teilweise das pure Chaos. Und so war die 3:1- Führung für Ebnat Kappel die logische und verdiente Konsequenz. Durch zwei sehenswerte Weitschüsse gelang es den Linth-04-Damen das Spiel bis zur Pause aber doch wieder auszugleichen. Zuerst war es Stefanie Hug und fast mit dem Pausenpfiff auch noch Lo Faro. Durch eine Systemumstellung in der Pause wurde versucht, mehr Ordnung ins eigene Spiel zu bekommen, was sich auch bewahrheiten sollte. In der zweiten Halbzeit standen die Glarnerinnen viel besser. Ebenso sollte auch hier sofort ein Tor gelingen, die freistehende Feldmann schloss den ersten Angriff erfolgreich ab. Der einzige kapitale Schnitzer nach dem Pausentee bedeutete allerdings wiederum den schnellen Ausgleich. Nach etwas mehr als einer Stunde war es dann wieder Schnyder, welche nach einem Zusammenprall der gegnerischen Torhüterin mit einer eigenen Verteidigerin schnell reagierte und den freien Ball ins leere Tor einschieben konnte. Rund 10 Minuten vor dem Ende unterlief einer Abwehrspielerin des Heimteams ein Handspiel im eigenen Strafraum, diese Chance liess sich Feldmann nicht entgehen und verwandelte den fälligen Penalty souverän zum Endstand von 6:4. «Endlich konnten wir gegen Ebnat Kappel einmal gewinnen. Das Spiel selber haben wir uns sicher nicht so vorgestellt, aber am Schluss zählen die 3 Punkte. Wichtig war auch zu sehen, wie wir uns in der zweiten Halbzeit steigern konnten», so Coach Canonico nach dem Spiel. Der nächste Gegner ist der FC Rappers - wil. Das Spiel findet am Samstag, 23. September, um 19.00 Uhr auf der Allmeind in Niederurnen statt. ● Marc Fischli Mehr als 3000 Zuschauer erlebten am Bettagsonntag, 17. September, einen sehr spannenden Fussballnachmittag. Dabei sollte unvergesslich bleiben, dass die Amateure des FC Linth 04 die Profis des FC St.Gallen beinahe in die Knie zwingen konnten. Als es immer näher ans Elfmeterschiessen ging, war die Spannung unter den Zuschauern spürbar und auch die Hopp-FC-Linth- Rufe wurden immer lauter. Schliesslich hat es nicht ganz gereicht, trotzdem blickt das Organisationskomitee auf einen gelungenen Anlass zurück. Es hat eigentlich alles reibungslos geklappt – sei es die Festwirtschaft mit praktisch FC Glarus Juniorinnen B: Knapper Sieg gegen den FC Linth 04 Die Juniorinnen B des FC Glarus gewinnen gegen den FC Linth 04 mit 1:2. Trotzdem steht noch viel Arbeit an. Fussball wird hauptsächlich mit den Füssen gespielt. Mit den linken und den rechten. Der Kopf sitzt etwas höher. Damit könnte man auch Tore erzielen, doch mit den Füssen ist es einfacher. Der Kopf denkt und lenkt aber während des Spiels. Energischer Torschuss von Riana Rhyner, beobachtet von Gina Le Donne und Shona Dubacher. Mit eben diesem Kopf schienen die Spielerinnen aus Glarus beim Spiel gegen ihre Gegnerinnen von Linth 04 nicht ganz bei der Sache zu sein. Zwar spielten die Glarnerinnen überwiegend in der Platzhälfte der Gast geberinnen, doch fehlten allzu oft Technik und Spielverständnis. Einem Torerfolg standen auch die gute Tor hüterin von Linth 04 oder der Pfosten im Weg. Fast logischerweise erzielten die Gast - keinen Wartezeiten, aber auch die Logistik und der gesamte Ticket - bereich. «Wir erhalten viele positive Feedbacks und das zeigt, dass wir sicher nicht vieles falsch gemacht haben», so OK-Chef Fischli. Den Helfern sei Dank Damit dieser Anlass so reibungslos und erfolgreich über die Bühne gehen konnte, brauchte es gegen 100 Mitglieder des FC Linth 04, welche am Spieltag diverse Arbeiten erledigten. Doch auch die Behörden, allen voran die Kantonspolizei und der Zivilschutz haben mit ihrem sensationellen Einsatz den geberinnen das erste Tor. Zum Glück für die Glarnerinnen ins eigene. In der zweiten Halbzeit waren dann doch einige flüssige Kombinationen der Glarnerinnen zu sehen. Sehenswert das 2:0, erzielt von Delia Cescato mit einem Schuss aus grösserer Distanz,der durch das lausige und löchrige Tornetz hindurch fast bis auf die Autobahn flog! Die Gegnerinnen schossen zwar mit einem Bogenball ein eher glückliches Event überhaupt möglich gemacht. «Wir danken allen Helfern, aber auch der Polizei und dem Zivilschutz für den super Einsatz sowie den Anwohnern für ihr Verständnis», so Erich Fischli weiter. Der FC Linth 04 kann sich nun wieder auf den Meisterschaftsbetrieb konzentrieren, doch wer weiss, vielleicht darf die Glarner Bevölkerung auch im nächsten Jahr wieder einen solchen Anlass erleben. «Wir wären bereit und würden uns natürlich freuen, wieder einen solch super Event erleben zu dürfen», so Erich Fischli ab schliessend. ● Marc Fischli (Foto: zvg) Tor, doch für mehr als zum Anschlusstreffer reichte es nicht. Am Samstag, 23. September, sind die Glarner Mädchen in Flums zu Gast. Sicher mit mehr Kopf und Herz als in Niederurnen. Nun gilt es für die Trainer der Glarnerinnen, in den nächsten Trainingseinheiten neben der reinen Fusstechnik auch das Spiel mit dem Kopf zu üben. Mit und ohne Ball. ● Guido Zambelli HC Glarus: Missglückter Auftakt Der Auftakt in die Meisterschaft ist der 1. Mannschaft des HC Glarus auswärts bei der Spielgemeinschaft Wädenswil/Horgen missglückt. Gegen die allerdings verstärkten Zimmerberger reichte es mit 19:28 nicht annähernd zu einem Punkt. Ob die Zürcher mit ihrer Stammmannschaft auch auf diesem Niveau hätten spielen können, ist fraglich. Die Aufhebung der Regionalverbände und Zentralisierung des Schweize - rischen Handballverbands hat auch in den Gruppenzusammensetzungen Spuren hinterlassen. Unbekannte Gegner wie der HC Mutschellen oder TV Muri stehen nun neben den Glarnern auf dem Papier. Nach einem kurzen Ausflug in die 4. Liga betraten die Glarner nach überzeugenden Leistungen zum Saison - auftakt in Wädenswil wieder das 3.-Liga-Parkett. Das erklärte Ziel des HC Glarus ist im ersten Jahr nach dem Wiederaufstieg klar der Ligaerhalt. Bereits die Startminuten zeigten dann, dass ein merklicher Klassenunterschied zwischen den beiden Ligen besteht, egal wie die Zürcher einzustufen waren. Dass bei ihnen unter anderem gar auf einen Nati-B-Absteiger zurückgegriffen wurde, machte die Aufgabe für die Glarner auch nicht einfacher. So überzeugte das Heimteam von Anfang an mit tempo- und variantenreichem Angriffsspiel während bei den Glarnern der Spielaufbau im Vergleich durchschaubar verlief. Die Spielgemeinschaft fand dabei ziemlich schnell ins Spiel und übernahm die Führung. Nach einem Timeout lief es den Glarnern dann jedoch etwas besser und die Partie gestaltete sich recht ausgeglichen. Mühe bekundeten die Gäste aber auffallend mit dem schnellen Umschalten vom Angriff in die Defensive. Dabei wurden die Glarner des Öfteren von den Platzherren mit Tempogegenstössen überrollt. Der Zwischenstand nach der ersten Halbzeit von 16:9 zugunsten des routinierteren Teams vom Zürichsee überraschte daher kaum. Sana mit Schmerzen Was von den Glarnern nach dem Seitenwechsel zu erwarten war, liess sich nur schwer erahnen. Neben Lukas Hauser und Michael Luchsinger, die sich nach Verletzungen nicht mehr ins Spielgeschehen einmischen konnten, kämpfte Spielertrainer Mauro Sana mit Schmerzen im Ellbogen, welche nur einen eingeschränkten Einsatz er - möglichten. Nichtsdestotrotz kämpften die Gäste weiter und kamen immer wieder zu wertvollen Treffern. Mehr mit Einzelaktionen als durch eingeübte Spielzüge. Auf solche hätten die Glarner vermutlich vermehrt zurückgreifen sollen um etwas mehr Dynamik in ihr Angriffsspiel einzubringen. Die Partie ging mittlerweile in die Schlussminuten. Und der Rückstand, welcher sich in der ersten Hälfte der zweiten Halbzeit leicht vergrösserte, konnte im zweiten Teil mit eifrigem Einsatz wieder wettgemacht werden. Der Endstand nach 60 Minuten lautete 28:19 für die glückliche Spielgemeinschaft, die sich mit ihrer Taktik bestimmt auf wichtige Punkte für den Verlauf der Meisterschaft eingestellt hatte. Für die Glarner zählt nun, das Positive aus der Partie für das nächste Spiel mitzunehmen. Und so gesehen waren die letzten 15 Minuten ganz respektabel, denn diese verliefen zugunsten der Gäste aus Glarus. Vor dem nächsten Meisterschaftsspiel am Samstag, 23. September, auswärts gegen die SG Wohlen/Villmergen stehen die Glarner am kommenden Mittwoch im Regionalcup den Junioren der SG Züri Oberland in Wetzikon gegen - über. Dabei bietet sich nochmals die Möglichkeit, um den Schwerpunkt auf die bekannten Schwächen zu legen. ● Markus Lippl Allerlei Zügel-/Transporte leicht gemacht Gibt’s zu zügeln und zu räumen, möchten wir das nicht versäumen. Zweien Schweizern, lang im Land, geht das locker von der Hand. Deshalb fertig mit dem Suchen und gleich Hächler 079 24180 89 buchen.

© Fridolin Druck und Medien, Walter Feldmann AG Hauptstr. 2 CH-8762 Schwanden GL | Tel. 055 647 47 47 -Fax 055 647 47 00 -E-Mail fridolin@fridolin.ch

Öffnungszeiten Verlag und Druckerei: Montag bis Freitag 07.30 – 12.00 / 13.30 bis 17.30 Uhr

Impressum | Website by webtower.ch