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39. Ausgabe 2017 (28. September 2017)

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| Donnerstag, 28. September 2017 | Seite 28 Verein für Pilzkunde Glarnerland: Pilze sammeln begeistert Jung und Alt Um die Faszination «Pilze» den Menschen näherzubringen, organisierte der Verein für Pilzkunde Glarnerland auch dieses Jahr in Schwanden eine Pilzausstellung. Die vielen Besucher zeigten sich von der Ausstellung mit über 200 Exponaten im Gemeinde - zentrum begeistert. Die Pilzausstellung in Schwanden lockte auch heuer zahlreiche Besucher an. (Foto: Hans Speck) Senioren Chlytal: Zum Mittagstisch im Oberseetal Endlich zeigte sich der Himmel über dem Glarnerland wieder einmal in stahlblauer Pracht, genau richtig für die kleine Ausfahrt der Seniorengruppen Engi-Matt und Elm. Im Restaurant Aeschen wurden die Senioren aus dem Chlytal aufs Feinste verköstigt. Begleitet durch Alphorn- und Akkordeonklänge der Reisemusikanten Gusti Schläpfer und Pfarrer Beat Wüthrich, machten sich dann auch viele zu Fuss auf den Weg zum Obersee. Für diejenigen, welche den doch etwas steilen Aufstieg nicht mehr schafften, fuhren Busse von Armin Fischli zum idyllisch gelegenen See. So wurde auf unterschiedlichste Weise der Tag genossen und das üppige Mahl verdaut, bevor es wieder durch das enge Tal heimwärts ging. Die Senioren danken an dieser Stelle den Kirchgemeinden Matt-Engi und Elm für die Unterstützung. ● eing. Energieallianz Linth: Antworten zum Klimawandel Erklärungen über den Klimawandel braucht kaum jemand mehr. Davon hört und sieht man genug in den abendlichen News-Sendungen. Die Energieallianz Linth stellt sich am Donnerstag, 5. Oktober, der Frage, die viel mehr interessiert: Was können wir in der Schweiz tun, um die Klimaerwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen? Es ist für einen Hobbypilzsammler nicht unbedingt zwingend, alle in der Schweiz existierenden Pilze zu kennen. Das wäre definitiv des Guten zu viel. Es gibt nämlich allein in der Schweiz zwischen 7000 und 8000 Pilzarten. Absolut zwingend ist aber für jeden Pilzsammler, dass er sein Sammelgut, welches später in der Pfanne landet, sehr gut kennt. Nicht umsonst benutzen Pilzkenner vielfach den vielsagenden Spruch: «Essen kann man alle Pilze, aber die einen halt nur einmal im Leben.» In der Tat ist es für den Sammler nicht immer ganz einfach, genau diejenigen zu finden, die schmecken und zum Verzehr geeignet sind. Wichtig ist jedoch, dass man sich vorher, nebst dem Überblick über die wichtigsten Giftpilze, auch das Sammler-Einmaleins zu Gemüte führt, denn Pilze sammeln will gelernt sein. An der Ausstellung in Schwanden wurden über 200 verschiedene Pilzsorten, die von Vereinsmitgliedern in der Umgebung gesammelt wurden, präsentiert. Nebst den begehrten Speisepilzen wie Steinpilz, Eierschwamm, Täublinge und wie sie alle heissen, wurden aber auch die Ver treter der Giftpilze zur Schau gestellt. Einige Pilze sind giftig, viele einfach nur ungeniessbar. Es ist deshalb ratsam, neben den gängigen Speisepilzen auch die am häufigsten vorkommenden Giftpilze zu kennen, beispielsweise den grünen oder weissen Knollenblätterpilz. Für all die vielen Fragen rund um das Pilzesammeln gaben Pilzkontrolleure sowie Vereins - mitglieder bereitwillig und kompetent Auskunft. Die Festwirtschaft konnte sich über Mangel an Umsatz nicht be - klagen. Auf der Speisekarte stand unter anderem das beliebte und begehrte Menü Penne mit Pilzragout. Nach einem ersten Fazit zeigte sich Vereinspräsident Daniel Schlegel über die Besucheranzahl an der diesjährigen Ausstellung begeistert: «Wir sind mit der Resonanz für die Ausstellung sehr zufrieden. Sie war für alle interessant und sehr lehrreich.» ● Hans Speck Viele Gespräche am Mittagstisch und die Idylle des Oberseetals: Die Senioren aus dem Chlytal genossen beides. (Foto: zvg) beschlossenen Klimaziele nun für die Schweiz bedeuten. Für das Land, welches mit seinem Wohlstand weit mehr Ressourcen verbraucht, als dass unser Planet der gesamten Bevölkerung zur Verfügung stellen könnte. Aus vielen Diskussionen sollten Taten folgen und genau um diese geht es. Umsetzungen in den einzelnen Haushalten, treibhausgasreduzierter Warentransport, der Einfluss Donald Trumps auf die globale und schweizerische Klimapolitik, wie unser Bundeshaus die Klimaziele angeht und ob diese den Lebensstandard von Herrn und Frau Schweizer verändern wird. 2011 hatte Hofstetter bei der Durchsetzung des CO 2 -Gesetzes grossen Erfolg, nächsten Donnerstag gibt er bekannt, was weiter auf der To-Do-Liste ansteht. Der Vortrag findet um 19.30 Uhr in der Mensa der Berufsschule Ziegelbrücke statt. ● dela Tierschutzverein Glarus: Neues Wildbienenhotel beim Teich der Kantonsschule An der Burgstrasse beim Teich der Kantonsschule Glarus konnte letzte Woche ein vom Verein avoi in Niederurnen hergestelltes Wildbienenhotel mit einer Infor - mationstafel an der Rückwand aufgestellt werden. Dieses bietet eine optimale Ergänzung zum Teich der Kantonsschule. Das Wildbienenhotel bei der Kantonsschule ist ein geeigneter Nistplatz. (Foto: zvg) Die einzeln lebenden Wildbienen versorgen ihre Larven an geeigneten Nistplätzen mit Nektar und Pollen, den sie von ganz bestimmten Pflanzenarten sammeln. In der Umgebung des Teiches mit seinen zahlreichen Wildpflanzen - arten steht ihnen im näheren Umfeld des Wildbienenhotels ein reichliches Nahrungsangebot zur Verfügung. Auch die benachbarten Gärten bieten ihnen ein gutes Nahrungsangebot und im neuen Wildbienenhotel finden sie nun auch geeignete Nistplätze. Das beschränkte Angebot an Nahrung und Nistplätzen gilt als die Haupt ursache für den starken Rückgang der Wild - bienen in den letzten Jahrzehnten. Darüber können sich Schülerinnen und Schüler wie auch Passanten an der Infotafel an der Rückseite des Wild - bienenhotels genauer informieren. Biologielehrpersonen können das Wild - bienenhotel mit der Infotafel im Unterricht nutzen, um ihren Schülerinnen und Schülern die Vielfalt und das Leben der Wildbienen sowie deren Ge - fährdung näherzubringen. Ermöglicht wurde die Errichtung des Wildbienenhotels durch die grosszügige Finanzierung aus einem Legat des Tierschutzvereins Glarus. ● Dr. Hans-Jakob Zopfi, Lehrer Biologie, Kantonsschule Glarus pro infirmis: Neue Gesichter und ein glücklicher Gewinner Das Team der pro infirmis Glarus hat zwei neue Gesichter: Susanne Fretz und Neva Landolt. Letztere konnte schon in ihrer ersten Arbeitswoche Glücksfee spielen. Mitte August haben Susanne Fretz und Neva Landolt bei der pro infirmis in Glarus gestartet. Fretz übernimmt als Sozialberaterin die vielseitige Be - treuung der Klienten. Für Landolt ist es ein Wiedereintritt. Bereits während ihrer Matura hat sie ein Praktikum in der Organisation für Menschen mit Beeinträchtigung ab - solviert. Nun startet sie ihre vierjährige berufsbegleitende Ausbildung. An der Fachhochschule in Luzern erwirbt sie das fachliche Wissen zum Bachelor in sozialer Arbeit. Gewinner des Wettbewerbs ist Michael Stierlin, ein langjähriger Kursteilnehmer in Englisch. Er gewinnt einen Gutschein vom Bildungsklub im Wert von 50 Franken. Der Wettbewerb resultierte aus der Umfrage «Sagen Sie es uns, es lohnt sich» des Bildungsklubs von pro infirmis. ● pd. Das ganze Kursangebot der pro infirmis ist einsehbar unter www.bildungsklub-gl.ch. Michael Stierlin ist Gewinner des Gutscheins vom Bildungsklub. (Foto: zvg) H. Jenny Bäckerei/CORNETTO: Abschluss des 150-Jahr-Jubiläums Als Abschluss der Jubiläumsaktion «Cafe auf Hawaii» wurden alle Finalteilnehmer die um den Hauptpreis, eine Reise auf Hawaii im Wert von 5000 Franken, in die Schlussverlosung kamen, zu einem Abschlussevent eingeladen. Zuschauen kann tödlich sein! Gletscherrückgang am Piz Bernina. (Foto: Jürg Rohrer) Die Antwort darauf liefert Dr. Patrick Hofstetter. Als Klimaexperte beschäftigt er sich seit bald 30 Jahren täglich mit der Energie- und Klimapolitik und war in den letzten Jahren an allen Klima konferenzen dabei. Auch in Paris, als 2015 die 2-Grad-Celsius-Begrenzung der Erderwärmung festgelegt wurde. Am Donnerstag, 5. Oktober, jedoch wird Hofstetter nicht in Frankreich, sondern in Ziegelbrücke sein und in einem Vortrag erklären, was die Lerne Rettungsschwimmen! Daniel Scherrer aus Schwanden (Mitte) gewinnt den Reisegutschein im Wert von 5000 Franken.

STELLENANGEBOTE | Donnerstag, 28. September 2017 | Seite 29 FC Netstal F-Junioren: Neue Tenues Die F-Junioren des FC Netstal durften die laufende Fussballsaison mit einem neuen Tenue, gesponsert von Jos Scholte AG, Autospritzwerk & Carrosserie, Weesen, in Angriff nehmen. Der FC Netstal und die Junioren bedanken sich herzlich beim grosszügigen Sponsor. Die F-Junioren des FC Netstal zeigen stolz ihr neues Tenue. (Foto: zvg) ALO-Job Der FC Netstal beteiligt sich mit zwei Teams am F-Junioren-Spielbetrieb. Es finden wöchentliche Turniere mit Beteiligung aller Glarner Vereine und des FC Weesen statt. Zwischen den Turnieren trainieren die Junioren zweimal wöchentlich auf dem Fussballplatz in Netstal. Die Junioren sind mit viel Eifer in die Saison gestartet und konnten bisher an Turnieren in Niederurnen und Schwanden teilnehmen. Buchstäblich ins Wasser gefallen ist leider das Heimturnier, welches vorletztes Wochenende auf dem Programm stand. Am Samstag, 30.September, bietet sich den Junioren eine weitere Gelegenheit, sich dem Heim publikum zu präsentieren. Die F-Junioren setzen sich zusammen aus den Jahrgängen 2009 und 2010. Interessierte Knaben und Mädchen sind herzlich willkommen, bei einem Training reinzuschnuppern. Die Trainings finden jeweils am Montag und Mittwoch von 18.15 bis 19.30 Uhr statt. ● eing. Weitere Infos für Interessierte gibt es unter Telefon 079 342 34 43. sucht stunden- und tageweise Arbeit für Erwerbslose und Ausgesteuerte. Telefon 055 644 18 84 Reinigungskraft für Privathaushalt in Mollis gesucht. Zirka 6 Stunden/Woche. reinigungskraft.mollis@gmx.ch FC Linth 04: Spitzenkampf in Uzwil gewonnen Der FC Linth 04 hat gegen Uzwil mit 0:2 gewonnen. Dabei war das Spiel ausgeglichen mit einigen Chancen auf beiden Seiten. Die Uzwiler starteten besser ins Spiel und hatten zu Beginn der Partie die besseren Möglichkeiten. Dabei profitierte Shala von einem unglücklichen Rückpass der Glarner und konnte alleine auf Savanovic losziehen, doch dieser parierte den Schuss bravourös. Der FC Linth 04 hatte weiterhin Mühe ins Spiel zu finden. Er war wiederum zu wenig spritzig und machte im Spielaufbau zu viele Fehler. Doch die Uzwiler bekundeten im Laufe der ersten Halbzeit auch immer mehr Mühe Chancen zu kreieren, denn die Abwehr des FC Linth 04 stand gut und sicher. Die beste Möglichkeit auf Linth-04- Seite hatte Sanchez kurz vor dem Pausenpfiff, als sein Schuss die Tor - umrandung streifte. Müdigkeit abgelegt Je länger das Spiel dauerte, desto besser und irgendwie frischer wurden die Linth-04-Akteure. Nach dem Pausenpfiff waren sie dann die spiel - bestimmende Mannschaft und der FC Uzwil zollte dem hohen Tempo der ersten Halbzeit Tribut und war mehrheitlich mit Abwehrarbeit beschäftigt. Die beste Möglichkeit für den FC Linth 04 hatte Pizzi nach einer schönen Kombination über mehrere Stationen, doch sein Abschluss landete am Pfosten. Die Uzwiler hatten offensiv nicht mehr viele Möglichkeiten und der FC Linth 04 kam nach einem Eckball zur Führung. Zuerst parierte Müller einen Kopfball von Stefl, doch er war beim Nachschuss von Sabanovic machtlos und so lagen die Glarner Unterländer in Führung. Dieser Treffer gab den Glarnern weiteren Auftrieb und sie kamen durch Ismaili zu einer weiteren guten Möglichkeit. Es war dann aber Antoniazzi, welcher mit seinem Kopfballtreffer die Entscheidung herbei - führte und dem FC Linth 04 einen weiteren Sieg sicherte. «Es war nicht einfach und wir waren müde, doch schliesslich haben wir mit viel Leidenschaft und Solidarität den Sieg verdient», so Trainer Schwegler nach dem Spiel. Nun gilt es die Batterien nach der strengen Woche für die nächsten Spiele wieder aufzuladen. ● Marc Fischli INSERATEN-ANNAHME ) 055 6474747 * fridolin@fridolin.ch

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