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39. Ausgabe 2017 (28. September 2017)

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| Donnerstag, 28. September 2017 | Seite 30 Pfarramt Niederurnen: Seniorenreise nach Engelberg Die Vorfreude auf die diesjährige Niederurner Seniorenreise war gross, denn sie führte in eine weniger bekannte Gegend: in den Kanton Obwalden. Damenturnverein Matt: Die Seele baumeln lassen und Kraft tanken Die Turnerinnen von Matt bereisten dieses Jahr den Kanton Aargau. Vereins mitglied Lea organisierte die Reise in ihren Heimatkanton und vergass dabei den Sonnenschein nicht. Die Turnerinnen von Matt unter der 300 Jahre alten Linde. (Foto: zvg) Bei der Führung erfuhren die Seniorinnen und Senioren alles über das interessante Kloster Engelberg. Die kurvenreiche Strecke führte die Senioren nach Engelberg. Ein Dorf, welches durchaus auch im Sommer viel zu bieten hat, wenn die Sprungschanze und die Skipisten geschlossen sind. Ziel war ohnehin ohne sportliche Ambi - tionen das Kloster Engelberg. Da die Reiseteilnehmer so zügig vorankamen, waren sie sogar dem Zeitplan voraus und konnten schon mal einen Blick in die Schaukäserei und den Blumenladen des Klosters werfen. Um 12.00 Uhr waren sie eingeladen, dem Mittags - gebet in der Klosterkirche beizuwohnen. «Ein eindrückliches Erlebnis, den Gebeten und Gesängen zu lauschen, in dieser prächtig geschmückten Klosterkirche», so das Fazit der Senioren. Danach durften sie auf direktem Weg ins Gästerefektorium, wo ein feines Mittag essen samt Dessert und Kaffee serviert wurde. Obwohl ein Mittagsschläfchen auch nicht schlecht gewesen wäre, machte sich die eine Hälfte der Reisegruppe auf und spazierte durch das Dorf und die wunderschönen Gartenanlagen des Klosters. Die andere Hälfte nahm an einer Führung durch das Kloster teil. Dabei erfuhren die Niederurner viel aus der Geschichte Turnveteranen des TV Glarus a. S.: Herbstausflug auf die Mettmenalp (Foto: zvg) des Klosters und durften prächtige Räume besichtigen. Zu Staunen Anlass boten die Intarsienarbeiten von Bruder Columban. Im Tugendenzimmer konnten sich die Glarner kaum satt sehen, so viele Details gab es zu entdecken. Doch bald hiess es wieder Abschiednehmen. Chauffeur Armin Fischli fuhr die Gruppe wieder sicher Richtung Heimat. Natürlich nicht ohne unterwegs in Rothenthurm noch einen Kaffeehalt einzulegen. Schliesslich stiegen alle zufrieden wieder an ihrem Ausgangspunkt aus und freuen sich sicher schon auf das nächste Jahr. ● Edith Rast Am Mittwoch, 20. September, trafen sich die Turnveteranen des TV Glarus a. S. bei der Kaserne in Glarus zum Herbstausflug auf die Mettmenalp. Acht Turnerinnen liessen sich im Schlauchboot auf der ruhigen kleinen Aare von Villnachern durch die engste Stelle in Brugg zum Wasserschloss, wo Aare, Reuss und Limmat zusammenfliessen, bis nach Stilli treiben. Die anderen fünf Turnerinnen wanderten der Aare entlang nach Brugg. Die Stille dieses Gewässers, ob zu Fuss oder im Boot, gab den Glarnerinnen die Ge - legenheit, ihre Seelen baumeln zu lassen. Von Brugg fuhren sie mit dem Bus nach Bözberg zum Kraftort der 300 Jahre alten Linde. Dieser stattliche Laubbaum soll Liebe, Schutz und Geborgenheit ausstrahlen, heisst es. Durch die Hügel des Juraausläufers wanderten die Turnerinnen nach Villnachern zu Leas Eltern. Dort wurden sie mit selbstgemachter Pizza aus dem Pizzaofen und Kuchen verwöhnt. Mit vielen Eindrücken im Gepäck verliessen sie den Aargau und traten die Rückreise nach Matt an. ● eing. Turnerinnenverein Elm: Action in Emmenbrücke Am Samstag, 23. September, reisten 17 Elmer Turnerinnen nach Luzern. Obwohl es unterwegs keine Möglichkeiten für erwünschte Kaffeepausen gab, kamen doch alle wohlbehalten und zufrieden an. Der Turnerinnenverein Elm vor der Kapellbrücke in Luzern. (Foto: zvg) Warm angezogen verbrachten die Turnveteranen Glarus a. S. einen interessanten Tag auf der kühlen Mettmenalp. Obmann Heiri Schmid konnte 28 Personen zum Ausflug begrüssen. Mit dabei waren auch die Partnerinnen der Veteranen. Von der Kaserne führte die Reise mit den Autos nach Schwanden, wo es dann mit dem Bus ins Kies zur Talstation der Mettmenalp-Luftseilbahn ging. Beim neuen Berghotel zeigte sich das Wetter noch sehr stark bewölkt. Auch lag auf der Mettmen alp schon ein wenig Schnee. Da die meis - ten das Hotel das erste Mal besuchten, wurde die Besichtigung des Hotels, geführt von der Hotelchefin, zahlreich wahrgenommen. Bei einem Imbiss wurden die Damen und Herren reichlich gestärkt. An - schliessend wurde eifrig über die alten Zeiten diskutiert. Dabei kam natürlich auch die Schweizer Meisterschaft im Vereinsturnen in Schaffhausen zur Sprache, wo die Aktivriege an die Erfolge der vergangenen Zeiten wieder anknüpfen konnte. Konkret gelang es dem Verein, sich nach 20 Jahren wieder im Finaldurchgang unter den besten (Foto: zvg) vier Vereinen an den Schaukelringen zu platzieren. Heiri Schmid konnte einigen Turnveteranen zu ihren 80. und 75.Geburts tagen gratulieren. Weiter orientierte er darüber, was auf der kantonalen Veteranen- Ebene so läuft und wünschte dem ältesten Turnveteranen von Glarus, Fritz Jakober, der leider nicht mehr am Ausflug teilnehmen konnte, alles Gute. Mit der Rückfahrt nach Schwanden und wieder nach Glarus ging ein sehr schöner Ausflug zu Ende. ● Fritz Brander In der Stadt angekommen, nahmen es einige gemütlich, genossen einen Brunch und schlenderten dem See entlang. Für die «Mutigen» ging es noch einige Stationen weiter, nach Emmenbrücke zur Paintball-Arena. Nach einem Einführungsvideo wurde die Schutzkleidung angezogen und es ging auf das Spielfeld. In zwei Teams eingeteilt wurden mehrere Runden gespielt. Das Ziel war einfach: Die Spieler der anderen Mannschaft treffen, ohne dabei selber getroffen zu werden. Nach etwa zwei Stunden waren die Anzüge mit einer Farbschicht bedeckt, die Munition wurde knapp und alle freuten sich auf die Dusche. Später kamen die beiden Gruppen wieder zusammen, die Hotelzimmer wurden bezogen und für eine kurze Pause genutzt. Diese dauerte jedoch nicht lange – schliesslich waren alle hungrig und machten sich deshalb auf den Weg in das Restaurant, in dem ein mexikanisches Abendessen reserviert war. Nachos, Quesadillas, Fajitas und weitere Köstlichkeiten übertrafen die Erwartungen und auch die Cocktailkarte liess keine Wünsche offen. Der Verdauungsspaziergang wurde mit der Suche nach einer Bar verknüpft und so nahm die Nacht ihren Lauf. Am Sonntag bildeten sich nach einem gemütlichen Frühstück wieder zwei Gruppen: die einen hatten noch nicht genug und machten sich auf ins Gletscher museum. Die anderen wollten den Tag geniessen und unternahmen einen Spaziergang an den See. Nachdem man sich am Nachmittag wieder vereint hatte, ging es mit dem Schiff retour zum Bahnhofquai und damit zum Zug, der zurück ins Glarnerland fuhr. Ein riesiges Dankeschön gebührt Lara Bäbler, der Organisatorin dieses Ausflugs. ● Luzia Rhyner

| Donnerstag, 28. September 2017 | Seite 31 Rotaract Club Glarus: Benefiz-Fussballturnier Nach drei Jahren Pause luden die Rotaracter Glarus die Freunde anderer Clubs zum vierten Benefiz-Fussballturnier nach Schwändi ein. Die Teilnahmegebühr, das Torgeld sowie dank der Sponsoren auch der Erlös aus der Festwirtschaft, gingen an das Projekt «Shelter-Box». Pokalübergabe durch Marco E. Eberle an die Sieger Rotary Club Uri. (Foto: zvg) Bereits zum vierten Mal organisierten die Rotaracter aus Glarus das Benefiz- Fussballturnier in Schwändi. Ziel ist einerseits, die Freundschaften unter den Rotaract-Mitgliedern und Rotariern aus der ganzen Schweiz zu pflegen und, andererseits, den Kontakt zum Rotary Club Glarus aufrechtzuerhalten. In erster Linie geht es beim Turnier aber darum, Geld für «Shelter-Box» zu sammeln. Die Gesamtspende, die «Shelter- Box» zugute kommt, setzt sich aus dem Startgeld der Teilnehmenden, einem von den Mannschaften im Voraus fixierten Betrag für jedes Tor sowie dem Erlös aus der Festwirtschaft zusammen. «Im Namen von Rotaract Club Glarus danke ich unseren Sponsoren Adler-Getränkemarkt, Ferrari Messer und Haushalt, Stein Knobel sowie Rotariern für die Würste, Brot und selbstgebackenen Kuchen», so Rotaracter Marco E. Eberle, Organisator des Turniers. Fairness für eine gute Sache In den Mannschaften spielten Frauen und Männer Seite an Seite. Zudem verstärkten zwei Spielerinnen des Damenteams des FC Schwanden das Team des Rotary Club Glarus. Bei den bunt gemischten Teilnehmenden standen Fair - ness und Freundschaft im Vordergrund. Das Team Rotary Club Uri gewann das Penaltyschiessen und das Turnier gegen das Rotaract Mix-Team Zürich/St. Gallen. Nach der regulären Spielzeit betrug das Resultat 3:3. «Mit der Organisation des Fussballturniers ist der Rotaract Club Glarus ein leuchtendes Beispiel eines selbstlosen Einsatzes für eine gute Sache», lobte Marianne Dürst Benedetti, Präsidentin Rotary Club Glarus, den Einsatz während der Preisverleihung. Wie bereits in früheren Jahren kamen auch 2017 mehrere tausend Franken an Spendengeldern zusammen. «Ich hoffe, dass diese Erfolge auch für die Austragungen in den kommenden Jahren motivieren», so Dürst Benedetti. «Shelter-Box» Der englische Begriff «Shelter» steht für Zuflucht. «Shelter-Boxes» bringen Menschen, die von Katastrophen und humanitären Krisen betroffenen sind, unbürokratisch und rasch Hilfe – konkret ein Dach über dem Kopf. Eine Box kostet rund 1000 Franken und be - inhaltet für eine fünfköpfige Familie ein Zelt, Wärmedecken, Isoliermatten, Wasserbehälter, Wasserfiltersystem, Solarlampen, Kochutensilien, Grundwerkzeuge, Moskitonetze und ein Kinderanimationspaket. Die Rotaracter entschieden sich, das Projekt in erster Linie mit ihren Benefiz-Veranstaltungen zu unterstützen. Seit der Gründung kamen bei mehr als 200 Einsätzen über 200 000 «Shelter-Boxes» in 80Ländern zum Einsatz und halfen somit mehr als einer Million Menschen in Not. In diesen Tagen kommen 2000 Boxes in der Karibik für Opfer der Hurrikane zum Einsatz. Rotaract ist eine weltweite Gemeinschaft. In der Schweiz bestehen 24 Clubs mit 460 Mitgliedern. Soziales Engagement, Toleranz und Verantwortung gegenüber Mitmenschen, per - sönliche Weiterbildung und Entfaltung, sowie nationale und internationale Freundschaften bestimmen das Club - leben von Rotaract. Die drei Pfeiler lauten: Lernen – Helfen – Feiern. Rotaract gilt als Jugendorganisation von Rotary International, dem ältesten Service- Club der Welt. ● Johannes M. Trümpy Neue Mitglieder sind herzlich willkommen. Kontaktaufnahme: marco.e.eberle@bluewin. ch. Eternit (Schweiz) AG, Niederurnen: Marco Steg neuer CEO Am 1. September übernahm Marco Steg als CEO die Führung der Swisspearl Group, zu der auch die Eternit (Schweiz) AG gehört, von Harry Bosshardt. Für den neuen Chef in Niederurnen sind die Werte des Traditionsunternehmens genauso wichtig wie verstärkte Innovation. Marco Steg, neuer CEO bei der Eternit (Schweiz) AG in Niederurnen, lässt sich von einem Mitarbeiter einen Arbeitsschritt erklären. «Die Leitung der Swisspearl Group verlangt nach einem vollamtlichen Chef», begründet Harry Bosshardt die Ernennung von Marco Steg zum neuen Geschäftsführer und seine eigene Fokus sierung auf die Rolle des Verwaltungsrats der Swisspearl Group, sowie die Funktion als CEO der swiss - por-Gruppe. Somit kann er sich nun wieder seinen Kernaufgaben widmen und die operative Leitung der Swiss - pearl Group in neue Hände übergeben. «Schon rasch hat die Chemie zwischen uns gepasst, und uns beiden war relativ (Foto: zvg) schnell klar, dass wir ähnlich ticken,» meinte dazu der neue CEO Marco Steg. Ihm war die Bedeutung und die Geschichte der Marke Eternit, dem Herzstück der Unternehmensgruppe, von Anfang an bewusst. Gerade dies war für ihn einer der Hauptgründe für die Übernahme dieser hoch interessanten Aufgabe. «Ich freue mich sehr darauf, die Geschichte der Eternit erfolgreich fortzuschreiben.» ● Jürg Huber, Pressebeauftragter der Glarner Handelskammer

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