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40. Ausgabe 2017 (5. Oktober 2017)

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| Donnerstag, 5. Oktober 2017 | Seite 10 Leserbrief: Schulstandorte Glarus Süd Seit vier Jahren schlägt uns der Gemeinderat von Glarus Süd zig Standortvarianten vor. Die Widersprüche lassen mich aufhorchen. Anfänglich ging es ums Sparen, dann um Planungssicherheit, dann wieder ums Sparen, dann um Schulqualität und zu allerletzt dann doch wieder ums Sparen. Manchmal haben alle OS-Schüler in Schwanden Platz, dann wieder nicht und plötzlich doch wieder. Nun wurde von den Studienbeauftragten unter anderem eine Oberstufenschule mit Sitz in Schwanden vorgeschlagen. Ist von dieser Seite auch abgeklärt, wie so ein Alltag für ein betreffendes Kind aussieht? Ein Sekundarschüler muss 34 Lektionen in der Woche bewältigen, dazu kommt die vorgeschriebene Hausaufgabenzeit von einer Stunde pro Tag plus die Lernzeit für Prüfungen. Gerne hätte ich auch mal einen Stundenplan präsentiert bekommen. Können die Kinder am Mittag nach Hause? Wenn nicht, so müssten zirka 80 Kinder in Schwanden verpflegt werden und dies dürfen die Eltern mitfinanzieren. Nach Lieber (böser) FRIDOLIN meinen Erkenntnissen werden die Kinder entweder am Morgen um 06.00 Uhr das Haus verlassen oder am Abend um 18.00 Uhr zurück sein. Wo bleibt da die Zeit für den Musikunterricht, die Jugi oder die sonstigen Hobbys. Kann es sein, dass ein 12-jähriges Kind keine Zeit mehr hat, den sozial wichtigen Vereinstätigkeiten nachzugehen? Strafen wir nicht so auch die gut funktionierenden Vereine, wie zum Beispiel die Turnvereine Linthal, Engi, Matt und Elm, die sich wöchentlich mit viel Engagement um ihre Jugi-Kinder kümmern? Sie bieten ihnen eine Plattform, um aus meiner Sicht wichtige soziale Kompetenzen wie Anpassungsfähigkeit, Einfühlungsvermögen, Mitgefühl oder auch Durchsetzungsvermögen zu lernen und zu fördern. Ihnen zu vermitteln, dass sie ein wichtiges Mitglied der Gemeinschaft sind, was wiederum ihr Selbstvertrauen fördert. Fragt mal die euch nahestehenden Kinder, was sie von ihrem zukünftigen Schulalltag und dessen Auswirkung auf ihr Leben halten. Auf Behördenseite heisst es: «Wenn wir bei den Schulen nicht sparen, so müssen wir eine Steuererhöhung vornehmen!» Es wird unumgänglich sein, die Steuern in absehbarer Zeit zu erhöhen. Was übrigens pro 5000 Franken Steuerschuld bei drei Prozent Erhöhung 150 Franken beträgt. Nur mal, um sich das in Zahlen vorzustellen. Denn wer möchte in ein Dorf ziehen, das keine Aussicht auf eine nah gelegene Schule und in Bälde auch auf ein Altersheim hat? Das ewige Sparen auf dem Buckel derjenigen, die sich am wenigsten wehren können, der Jungen und der Alten. Sind sie zu einer Rand-gesellschaft geworden? Kann Glarus Süd sich keine Kinder mehr leisten, geschweige denn ältere Menschen? Wir leben in einer ungesunden Entwicklung, in der es nur noch um Produktivität und Leistung geht. Dem menschlichen Aspekt, wie der Unbeschwertheit der Kinder oder der Weisheit der Alten, wird keine Beachtung mehr geschenkt, eben dem so genannten Leben. Es stimmt mich nachdenklich, und ich finde es sehr, sehr bedauerlich, dass den Kindern und den älteren Menschen keine Sorge mehr getragen wird. ● Karin Schuler, Matt INSERATEN-ANNAHME ) 055 6474747 * fridolin@fridolin.ch FC Linth 04: Zweite Mannschaft trifft wieder und siegt Gegen den SC Rhäzüns hat die zweite Mannschaft des FC Linth 04 wieder Tore erzielt. Die Glarner besiegten die Bündner verdient mit 3:0. Der FC Linth 04 war von Beginn an bereit und die aktivere Mannschaft. Dabei zeigte sie schöne Kombinationen über die Aussenbahnen und brachte so die Abwehrreihen der Gastgeber immer wieder in Bedrängnis. Nach einem solchen Spielzug traf dann Bertucci auch zur frühen Führung für die Glarner. Die Bündner konnten auch nach dem Rückstand kaum für Gefahr sorgen. Die Abwehr des FC Linth 04 stand gewohnt sicher und liess nicht viel zu. Ganz anders die Abwehr der Bündner, welche immer wieder unsicher agierte und so auch Chancen zuliess. Den zweiten Treffer für den FC Linth 04 erzielte Jovic dann nach knapp einer halben Stunde nach mustergültiger Vorarbeit von Feldmann. Dominant bis zum Schluss Der beruhigende Zwei-Tore-Vorsprung war dann auch das beste Argument für den weiteren Spielverlauf. Die Linth- Akteure standen defensiv gut und agierten weiterhin sehr kompakt. So kamen die Gastgeber, ausser zu einigen Schüssen aus der Distanz, dem Torerfolg nie wirklich nahe. Und als Landolt nach einem schönen Konter sogar den dritten Linth-Treffer erzielte, war das Spiel definitiv entschieden. Der FC Linth 04 konnte nach zwei torlosen Spielen endlich wieder reüssieren und mit einem Sieg die Spitzenposition weiter verteidigen. Dabei ist aber weiterhin die starke Defensive der Glarner entscheidend: In nun sechs Spielen kassierten die Glarner erst ein einziges Gegentor, was sicher bereits jetzt rekordverdächtig ist. «Wir sind zufrieden mit der Leistung, und wir konnten offensiv wieder für mehr Gefahr sorgen, was uns speziell freut», so das abschliessende Fazit von Trainer Janjic. ● Marc Fischli Sonderbeilage in «Reformiert GL»: Die Botschaften der Reformation Zum Jubiläum «500 Jahre Reformation» wird der Oktober- Ausgabe der meisten reformierten Kirchenzeitungen ein Sonderdruck zum Reformationsjahr 2017 beigelegt. Auch dem glarnerischen Kirchenboten «Reformiert GL». Es ist das erste Mal, dass fast alle Deutschschweizer Kirchenzeitungen in dieser Form zusammengearbeitet und eine gemeinsame Beilage produziert haben. Das Dossier erscheint in 17 Kantonen und erreicht eine Auflage von über einer Million. Es soll zum Nachdenken über die Ereignisse, Wirkungen und Botschaften der Reformation anregen. Bundesrat Didier Burkhalter betont in seiner Einleitung die Bedeutung der reformatorischen Grundwerte: «Freiheit und Verantwortung sind auch heute fundamental, ebenso die Bildung für alle, für die sich die Reformation stark gemacht hat.» Bekannte Persönlichkeiten erklären, was für sie «reformiert sein» heisst. Gottfried Locher, Präsident des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK), sagt im Interview: «Freiheit ist das Schlüsselwort der Reformation. Die Reformatoren verstanden den Glauben als Befreiung. Deshalb haben sie sich auch für Bildung und soziale Gerechtigkeit eingesetzt.» Aufgezeigt werden weiter reformierte Brennpunkte der Schweiz. In einem (nicht ganz ernst zu nehmenden) Selbsttest kann man zudem erfahren, wie reformiert man im Grunde ist. Wer sich für die Beilage interessiert und sie nicht bekommen hat, kann sie beim Sekretariat der Evangelisch-Reformierten Landeskirche anfordern. ● mb. Bahn-Ausbauschritt 2035: Halbstundentakt bis Linthal Der bundesrätliche Vorschlag zum Bahn-Ausbauschritt 2035 sieht auch ein von Schwanden bis Linthal verlängerter Halbstundentakt vor. Investitionen in der Höhe von insgesamt 11,5 Milliarden Franken schlägt der Bundesrat für den Bahn-Ausbauschritt bis 2035 vor, wie Verkehrsminis terin Doris Leuthard letzthin in Bern vor den Medien erklärte. Das Glarnerland soll davon eine Scheibe von 30 Millionen Franken für den Halbstundentakt von Schwanden bis Linthal erhalten. Möglich werden soll dies mit einer neuen Kreuzungsstelle in Leuggelbach. Die Vernehmlassung zum Bahn-Ausbauschritt 2035 dauert bis zum 15. Januar 2018. Bis Ende 2018 will der Bundesrat dem Parlament die Botschaft vorlegen. Dessen Beschlüsse unterstehen dem fakultativen Referendum. ● red. Bank Linth: Filiale in Niederurnen wird geschlossen Am Standort in Niederurnen wird die Bank Linth das Schaltergeschäft per Ende Januar 2018 schliessen. Grund ist laut Mitteilung eine tiefe und rückläufige Kundenfrequenz, während bei der Infrastruktur erhebliche Investitionen erforderlich wären. Die Glarner Kundinnen und Kunden werden künftig vom Hauptsitz in Uznach aus betreut, wie dies mehrheitlich schon heute der Fall ist. Ein Kontaktpunkt mit Bancomat wird in Niederurnen weiterhin bestehen bleiben. Für die vier betroffenen Mitarbeitenden werden individuelle Lösungen gesucht. ● pd

| Donnerstag, 5. Oktober 2017 | Seite 11 SCHATZchäschtli Für unsere Leserinnen und Leser steht das Schatzchäschtli kostenlos zur Ver fügung (auch mit Foto). Gratulieren Sie zu Geburtstag, Hochzeit usw. in der meistgelesenen Zeitung des Kantons Glarus. Für Lehr-, Schul- und Diplom - abschlüsse gilt ein besonderer Tarif. Bitte informieren Sie sich unter Telefon 055 647 47 47. Liebe Mara weil du etwas ganz Besonderes bist, hast du auch einen ganz besonderen Platz in unseren Herzen. Alles Gute zu deinem 50. Geburtstag!!! Deine S'RCES ❤ Cara Viviana domani è il tuo grande Giorno i tuoi 18 anni, ti auguriamo con tutto il cuore, che tu possa affrontare le prove della Vita con serenità e felicità. Tantissimi auguri maggiorenne! Da Papà, Mamma, Donato e Famiglia. 10 Jahre bei der wyss bühnenbau ag Wir gratulieren Marcel Gmür herzlich zum 10-Jahre-Arbeitsjubiläum. Der Jubilar trat am 1. Oktober 2007 als Elektromechaniker in unsere Unternehmung ein. Aus seinem Arbeitsbereich, der Elektroabteilung, ist er nicht mehr wegzudenken. Er ist eine wahre Bereicherung für das Team der wyss bühnenbau ag. Seine Aufgaben erledigt er mit geschäftigem Interesse, Fleiss und beruflicher Kompetenz. Herausforderungen meistert er mit einem freundlichen spitzbübischen Lachen. Dieses positive und hilfsbereite Auftreten wird allseits sehr geschätzt. Talentierte, tatkräftige und zuvorkommende Mitarbeiter wie Marcel Gmür sind rar gesät und äusserst begehrt. Wir sind äusserst dankbar und enorm stolz, ihn seit 10 Jahren in unserem Team zu haben. Die ganze Belegschaft wünscht Marcel Gmür Zufriedenheit, gute Gesundheit und weiterhin Freude an seiner Arbeit. Team wyss bühnenbau ag Z’Linthal hindä wohnt ä Maa der dot fiirä am Samstig, 7. Okt. 80 zig Jahr Darum dömer ihm ganz herzlich gratulierä und wünsched ihm alles Guäti. Blieb gsund und fit, dänn chämer nuch lang vieli schöni und luschtigi Stundä mitänand ha. Diä liebä Grüäss chänd vum Janine, Christian Sämi und Vreni Möge dieser Geburtstag der Anfang eines Jahres voller schöner Erinnerungen, wundervoller Momente und leuchtender Träume sein. Alles Gute Noar wünschen dir Mama & Papa Wir lieben dich kleiner Prinz Dienstjubiläum bei den Technischen Betrieben Glarus Nord Gratulation zum 10-Jahre- Dienstjubiläum Sonja Jud aus Niederurnen, hat am 1. Oktober 2007 beim damaligen EW Niederurnen als kaufmännische Mitarbeiterin ihre Arbeit aufgenommen. Heute ist Sonja Jud in den Technischen Betrieben Glarus Nord tätig. Sie ist in der Netzabteilung für die vielfältigen Aufgaben in der Administration und im Rechnungswesen zuständig. Geschäftsleitung und Mitarbeiter/innen gratulieren der Jubilarin recht herzlich und danken ihr für die langjährige Treue. Wir wünschen Sonja für die Zukunft beste Gesundheit und Wohlergehen und viel Freude bei der Arbeit. Roman Blum Wir gratulieren dir ganz herzlich zu deinem guten Bachelor-Abschluss, Informatik, an der HSR in Rapperswil! Für deine weiteren Vorhaben wünschen wir dir viel Freude, Glück und Erfolg zudem alles Gute auf deinem weiteren Lebensweg! Deine Eltern, Monika, Thomas, Margrith Geburtstag: 100-jährige Glarnerin in Zürich-Höngg Leni Feller-Byland durfte am 27. September in Zürich-Höngg ihren 100. Geburtstag feiern. Sie lebt seit rund acht Jahren im Riedhof – Leben und Wohnen im Alter. Leni Feller-Byland zusammen mit Tony Morganti, dem Präsidenten des Glarnervereins Zürich. (Foto: zvg) Das Fest konnte sie bei sehr guter Gesundheit im Kreise einer grossen Schar von Familie und Freunden feiern. Als geselliger Mensch mit einer bewundernswerten positiven Lebenseinstellung genoss sie diesen speziellen Tag. Sie liess es sich auch nicht nehmen, mit dem Heimleiter ein kurzes Tänzchen zu lüpfiger Örgelimusik zu wagen. Die Jubilarin ist in Ennenda geboren und aufgewachsen und bis heute stolz auf ihre Glarner Wurzeln. Seit 1955 ist Feller- Byland Mitglied im Glarner-Verein Zürich, früher auch im Chörli, in der Theatergruppe sowie im Vorstand – und nun seit vielen Jahren als Ehrenmitglied. Regelmässige Klassentreffen und Besuche der Landsgemeinde führten sie immer wieder zurück in ihre Heimat und an ihre Geburtsstätte. Heute besteht ihr Kontakt zum Glarnerland hauptsächlich in der Lektüre des FRIDOLIN, auf den sie immer ungeduldig wartet. ● eing. glarnerSach: Die Glücksfee der glarnerSach hat ausgelost Über 700 Besucher haben am sound of glarus am Stand der glarnerSach am Wettbewerb teilgenommen. Die Glücksfee Sanna Gubler hat die glücklichen Gewinner ausgelost. Die glarnerSach gratuliert ganz herzlich. Das sind die Gewinner: (von links) Sanna Gubler, Praktikantin und Glücksfee; Marco Hefti, Ennenda (2. Preis: Busreise in Europa-Park), Rahel Studer, Schwändi (1. Preis: Action Kamera), Bela Stucki, Glarus (3. Preis: mobiler Lautsprecher) und Gioia Jäggi, Auszubildende. Nicht auf dem Foto sind die Gewinner des 4. bis 7. Preises (Liebes-Frühstück für zwei Personen): Vanessa Fischli, Näfels; Julia Anna Leuzinger, Mitlödi; Victoria Frank, Niederurnen; Manuel Aebli, Näfels. ● (Foto: zvg) STEH -SATZ von Fridolin Jakober Von Kühen, Kälbern und Töffs Das ganze Glarnerland war auf den Beinen – sowohl die Zwei- wie auch die Vierbeiner. Unter dem Motto Alpabzug Glarnerland kamen von etwa 10.00 bis 15.00 Uhr eine ganze Reihe von Sennten vom Obersee- und vom Schwändital nach Näfels. Die von Oberlängenegg hatten den langen Weg durchs Klöntal nach Netstal und dann nach Glarus Nord hinter sich, als sie – etwa um halb eins – beim Kreisel im Krumm ankamen. Ein paar ungeduldige Autofahrer schafften es gerade noch, vorher Richtung Näfels abzuzweigen und dem Tross zu entkommen, aber die meisten taten es den Fussgängern gleich, die begeistert am Strassenrand standen und Sennen und Kühe im Tal unten willkommen hiessen – sie parkten ihre Autos und genossen das Spektakel. Zwei deutsche Motorradfahrer hatten ihren «Hobel» mitten im Kreisel aufgebockt – gleich neben dem Welterbe- Monument – und zückten die Kameras. Während ich am Steuer sitzen bleiben musste, stürzte sich die weltbeste aller Ehefrauen mit gezogenem Smartphone in die Massen und schlängelte sich in Filmposition. Dann erklangen die Trycheln und schon kamen sie: Gemessen, ja majestätisch schritten die Königinnen geschmückt voraus, sie waren sich ihrer leitenden Rolle bewusst. Hinterher rannten fröhlich die jüngeren Tiere, die Rinder und Kälber, die von den Hirten in Schach gehalten wurden. Mit Elan und Schwung stürmten sie heimwärts und waren dabei Teil von etwas, was man mit Fug und Recht als Glarner Anlass des Jahres bezeichnen kann. Man hatte ein Rahmenprogramm geschaffen, in dem das Spektakel stattfinden konnte. Mit Festplatz im Dorf und einer Ausstellung im Freulerpalast. Leute aus nah und fern liessen sich begeistern und selbst die Kolonne, welche dem Alpabzug folgte und die bis nach Netstal reichte, benahm sich gesittet – ja, fast schien es so, als würde sie von der Energie des talwärts strebenden Viehs mitgezogen und nicht aufgestaut. Der samstagabendliche Regen sorgte dann dafür, dass die Strassen wieder sauber wurden und der natürliche Dünger auf die Wiesen kam. Während die beste Ehefrau ihren Film noch am selben Tag über die sozialen Medien verbreitete und für ihre Bilder von den stolzen Königinnen der Alp eine Reihe von Likes und Kommentaren erntete, fragte ich mich, wie in Näfels ein so toller Event stattfinden konnte, wo man doch am Abend zuvor noch die Nutzungsplanung bachab geschickt hatte. Klar, der Vergleich hinkt und ist ungerecht. Hatte man doch im Tal nächtelang Paragrafen wälzen und Abänderungsanträge formulieren müssen, während die Älpler und ihre Tiere einen Sommer lang Sonne tankten oder bei harter Arbeit Wind und Regen trotzten – was sie stark machte. In einer idealen Welt wünschte man sich manchmal etwas von dieser ungestüm vorwärts strebenden Energie des Alpabzuges für die politischen Prozesse und im Anschluss einen reinigenden Abendregen, der die Emotionen besänftigt. So bleiben der Film vom Alpabzug und die Vorfreude auf den nächsten Frühling. ●

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