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40. Ausgabe 2017 (5. Oktober 2017)

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| Donnerstag, 5. Oktober 2017 | Seite 36 Tennisclub Niederurnen: Spannendes Mini-Tennis-Turnier Radsport: Weitere Topklassierung für Colin Stüssi Colin Stüssi erreichte in Kasachstan den 4. Gesamtrang der Tour of Almaty. Bei der zweiten Etappe gelang ihm der 3. Rang. 16 Junioren im Alter zwischen fünf und elf Jahren spielten am Mittwoch, 27. September, das jährliche Mini-Tennis-Turnier. Gespielt wurde in vier Gruppen, dem Alter und Können angepasst, in kleineren Feldern und mit weicheren Bällen. Es gab spannende Ballwechsel zu bestaunen, bei denen die Junioren viel Einsatz zeigten. Am Schluss bekam jedes Kind einen Zvieri und einen schönen Preis. (Foto: Doris Violetti) OL Nationalmannschaft: Erfolgreiche Testläufe in Ennenda Die Testläufe des OL-Nationalkaders vom vergangenen Mittwoch in Ennenda zeigten offensichtlich positive Wirkung, waren doch die Schweizer am Weltcupfinal vom Wochenende in Grindelwald höchst erfolgreich. Weltcupsieger Matthias Kyburz wird vom Schweizer Fernsehen in Ennenda interviewt. (Foto: Ruedi Etter) Die Ennendaner mögen nicht schlecht gestaunt haben, als Sportler im roten Nationalmannschaftsdress durch Strassen, Gassen und Hinterhöfe rannten und nach Posten suchten. Die neue 1:4000er- Karte von Ennenda hat Ähnlichkeiten mit den Gegebenheiten von Grindelwald. Nach dem morgendlichen Test fuhren die Sportler mit ihren Trainern anschliessend hinauf nach Braunwald auf den Grotzenbühl zum zweiten Testwettkampf im Gebirgsgelände, ähnlich wie es in Grindelwald war. Die Männer hatten zwei Testläufe zu absolvieren, den ersten mit 10 und den zweiten mit 13 Posten. Matthias Kyburz, Doppelsieger in Grindelwald, gewann den ersten Umgang in 5:20 Min., Fabian Hertner den zweiten, etwas längeren in 6:52. Erstaunlich gering waren die Zeitabstände, ein Indiz dafür, dass das Leistungsniveau der Schweizer OL-Spezialisten, die zur Weltspitze gehören, sehr hoch ist. Bei den Frauen waren Julia Gross und Lisa Holer dominant. Nur so nebenbei: Alle Teilnehmer kamen mit dem Zug, umgezogen wurde auf dem Parkplatz beim Bahnhof Ennenda. Man verhielt sich kameradschaftlich, Stars gibt es keine, eben so, wie man es bei den OL- Spezialisten gewohnt ist. ● Ruedi Etter Trotz Schaltproblemen landete Colin Stüssi (rechts) auf dem Podest. (Foto: zvg) Das Etappenrennen in Kasachstan wurde in zwei Etappen ausgefahren. Die erste Etappe endete nach 170 km auf einem flachen Parcour in der Stadt Almaty. Der Sieger Alexey Lutsenko gewann Solo, dahinter eine Verfolgergruppe und das Feld mit 1:15 Min. Rückstand, hier sprintete Colin als Fünfter über die Ziellinie und lag nach dem ersten Tag auf dem 14. Platz. Die zweite Etappe endete mit einer Bergankunft. Bis zum Schlussaufstieg fuhren alle Favoriten im Feld. Zu Beginn der Steigung setzte sich eine Gruppe mit Colin Stüssi, seinem Teamkollegen Baillifard und dem Gesamtersten ab. Nach dem Angriff von Fugelsang, aus dem Astana Team wie der Leader, versuchte Stüssi zu diesem aufzuschliessen, was im bis auf ein paar Meter gelang. Stüssi hatte bereits den ganzen Tag Schaltprobleme und konnte nur noch zwei Gänge gebrauchen. So wurde Stüssi von den Verfolgern wieder eingeholt. Auf dem letzten Kilometer in der Steigung konnte sich Stüssi mit dem Leader absetzen, aber da ihm auf den letzten Meter die Gänge fehlten, konnte er den Sprint um den zweiten Platz nicht gewinnen. «Heute hätte ich mit Fugelsang um den Sieg sprinten können, leider waren da die Schaltprobleme zu gross», so Stüssi im Ziel. Nun folgen noch der Herbstklassiker Paris-Bourges in Frankreich, und in Belgien das Ardennen Rennen. ● eing. Sportschützen Glarnerland: In Näfels sind die letzten Schüsse gefallen Die Sportschützen Glarnerland liessen die Saison mit dem traditionellen Endschiessen ausklingen. Gina Landolt siegte vor Rolf Lehmann und Mischa Armati. Alters- und Pflegheim Salem: Kulinarische Genüsse zum Jubiläum Die Salem-Küche weiss, wie man Bewohnende und Angehörige zum Schwärmen bringt: Das sei ein fantastisches Jubiläumsjahr gewesen, lässt sich eine rüstige Bewohnerin des Altersheimes vernehmen und schwärmt zugleich vom herrlichen Wildbret-Teller, der vor ihr steht und gut belegt ist mit Herrlichkeiten des Wildbuffets. Buntes Flohmarkt-Treiben im Salem. Das Rehschnitzeli rühmt sie über alle Massen und auch das Wildgeschnetzeltes mit Pilzen, das sie jetzt halt «ringer» auf die Gabel bringe. Tatsächlich war (Foto: zvg) das Wildbuffet, das den Bewohnerinnen und Bewohnern des Alters- und Pflegheimes Salem in Ennenda und den Angehörigen sowie Freunden gereicht wurde, mit Variationen vom Hirsch und Reh und vielen saisonalen Zutaten eine Augenweide. Ergänzt wurde der Hauptgang mit einem leckeren kalten Buffet und einer Palette von Desserts, von denen hier die Mostmousse und die Traubencrème besonders hervorgehoben werden sollen. Zwischendurch blieb Zeit, auf das vergangene Jubiläumsjahr aus Anlass des 100-jährigen Bestehens des Hauses zurückzublicken. Natürlich standen die kulinarischen Genüsse beim Racletteplausch, beim Brunch zum Muttertag, beim festlichen Buffet anlässlich des offiziellen Festes und des Nationalfeiertages im Vordergrund der Rückblende. Und Vorfreude kam auf beim Hinweis auf den Marroniplausch Ende Oktober und die Metzgete im November. Aber auch die Vernissage und Bilderausstellung zur Salem-Geschichte sowie die fröhliche, historische Modeschau bleiben in bester Erinnerung. Am Tisch macht sich derweil Dankbarkeit und Anerkennung breit: Man ist sich bewusst, dass all die Aktivitäten sorgfältig vorbereitet und durchgeführt werden mussten und von der Zentrumsleitung und dem Personal grosses Engagement abverlangten. Der fröhliche Samstagnachmittag lud aber auch zum Besuch eines beeindruckenden Flohmarktes ein, dessen Erlös ebenso wie die Schätzeinsätze für das Gewicht eines ausgestellten Riesenkürbisses dem Bewohnerfonds zugutekommt. Für die musikalische Unterhaltung sprangen Instrumentalisten ein, die das Fernbleiben eines angesagten Chores wettmachten. ● eing. Die Siegerin Gina Landolt, umrahmt von Rolf Lehmann (links) und Mischa Armati (rechts). (Foto: zvg) Die Schweizer Meisterschaften sind längst vorüber und die Indoorsaison steht bereits an. Einige wenige Wettkämpfe sind noch auf die 50 Meter Distanz zu bestreiten, ehe auch die Letzten ihr Sportgerät in den Winterschlaf schicken. Mit dem alljährlichen Endschiessen und einem Barbecue liessen die Sportschützen Glarnerland die Saison ausklingen. Die Zukunft setzte sich durch Für einmal waren es nicht die älteren Semester, die den Ton angaben. Sie mussten sich der Jugend und der jungen Elite beugen. Einzig Rolf Lehmann hielt dagegen, doch auch er schaffte es nicht über den zweiten Rang hinaus. Wie jedes Jahr wurden sehr gute Vorrundenresultate geschossen. Lars Kamm erzielte das Maximum von 100 Punkten. Der Mühlehorner konnte jedoch am Final nicht teilnehmen. Mit 97 Punkten belegte Rolf Lehmann nur gerade Rang acht. Doch mit einer starken Finalleistung arbeitete er sich stetig nach vorne. Der Schwander biss sich jedoch an der späteren Siegerin die Zähne aus. Gegen Gina Landolt hatte er keine Chance. Die Näfelserin überzeugte von Beginn weg. Mischa Armati rettete sich gerade noch auf das Podest und verdrängte so Tim Landolt auf Rang vier. Rang fünf ging an die Juniorin Melanie Ricci, die sensationell startete und dann im Cupsystem nach zehn Schuss den Platz räumen musste. ● a.e.

| Donnerstag, 5. Oktober 2017 | Seite 37 Glarner Eislaufclub: Der Nachwuchs im intensiven Trockentraining Die jungen Eiskunstläuferinnen des Glarner Eislaufclubs trainieren noch ohne Eis, in Turnschuhen auf dem Taraflexboden der Turnhallen im Buchholz. Sie bereiten sich dabei intensiv auf die kommende Wettkampfsaison vor. Pirouetten und tänzerische Elemente. Eingeübt wird dazu eine Vorführung für die Eröffnung der Überdachung der Kunsteisbahn, die am Sonntag, 5. November stattfinden wird. Es bleibt dabei wenig Zeit für die Umstellung aufs Eis, also muss vorher alles klappen. Die älteren Mädchen, bereits an Wettkämpfen erfolgreich, laufen sich intensiv ein und üben verschiedene Varianten zum Thema Kraftausdauer. An der Sprossenwand wird die Beweglichkeit geschult, dabei ist eine gute Körperhaltung Voraussetzung. Wie bei der Gruppe der Jüngeren sind Nachahmungsübungen, aber mit höherem Schwierigkeitsgrad, Hauptthema des zweiten Teils des Trainings. Am 9. Dezember werden die GEC-Eiskunstläuferinnen bei «Glarus on Ice» und am 4. Februar 2018 beim Glärnischcup ihr Können zeigen. ● Ruedi Etter SRV Linth: 3×Gold, 6×Silber, 4×Bronze und drei Clubrekorde Am Einladungswettkampf des Schwimmclubs Frauenfeld testeten die Glarner Schwimmer ihren Formstand auf den längeren Distanzen, was ihnen eindrücklich gelang. Siegerehrung Herren 200 m Lagen: (v.l.) Ekrem Serter (2.), Ramon Sievi (1.), Fabio Nauer (3.). (Foto: zvg) Beweglichkeit, eine der Voraussetzungen für die Eiskunstläuferinnen. Die neue, diplomierte Trainerin, Katrin Bosch aus Füssen D, die auch in Chur tätig ist, ist für eine gezielte Vorbereitung besorgt, indem sie die wichtigsten Komponenten für den Eiskunstlauf, nämlich Kondition, Koordination und (Foto: Ruedi Etter) Beweglichkeit, schult. Dabei kommen die Mädchen tüchtig ins Schwitzen; auch für sie gilt: «Ohne Schweiss kein Preis.» Die Gruppe der Jüngeren übt leichte Sprünge mit Drehung und sicherer Landung, sauber ausgeführte Der erfolgreichste Schwimmer an diesem Wettkampf war Ramon Sievi. Er gewann drei Goldmedaillen, über 100 und 200 m Brust sowie 200 m Lagen. Im 100-m-Brust-Rennen senkte er zudem seinen eine Woche zuvor aufgestellten Clubrekord um eine halbe Sekunde. Über die doppelte Distanz senkte er den Clubrekord aus dem Jahr 1991 von Urs Krieg um 1,5 Sekunden. Auch im 400-m- Freistil-Rennen schwamm er neue Bestzeit. Ekrem Serter schwamm in allen Rennen neue Bestzeit. Über 800 m Freistil wurde er Vierter. Über 200 m Brust gewann er Bronze sowie Silber über 200 m Lagen. Auch Ramon Rhyner wartete mit Bestzeiten über 200 und 400 m Freistil auf und gewann Silber im 200-m-Freistil-Rennen. Patrik Müller gewann die Bronzemedaille über 100 m Brust und schwamm auch über 200 m Freistil Bestzeit. Fabio Tannò erreichte in allen vier Rennen – 200 und 400 m Freistil, 200 m Brust und 200 m Lagen – neue Bestzeiten und von allen Schwimmern die grösste Steigerung. Dorian Ramadani gelang eine neue Bestzeit im 200-m-Freistil-Rennen. Schnelle Damen Bei den Damen waren Christine Wahl und Joëlle Bienvenue mit je zwei Medaillen die Erfolgreichsten. Christine Wahl gewann je Silber über 100 m Freistil und 100 m Rücken. Joëlle Bienvenue senkte im 200-m-Rücken-Rennen ihren eigenen Clubrekord und wurde mit der Bronzemedaille belohnt. Im 200-m-Lagen-Rennen gewann sie Silber, verpasste ihre eigene Bestmarke jedoch deutlich. Über 400 m Freistil schwamm sie neue Bestzeit. Céline Gallati gewann in neuer Bestzeit Silber über 200 m Delfin und senkte ihre Bestmarke auch über 200 m Brust. Neev Schlegel gewann Silber im 100-m- Brust-Rennen in neuer Bestzeit. Céline Aepli vermochte ihre Bestzeiten über 200 m Freistil sowie 100 und 200 m Brust zu senken. Als Vierte über 100 m Brust verpasste sie das Podest nur knapp. Auch Anja Huber vermochte ihre Bestzeiten über 200 m Rücken und 100 m Brust zu senken und wurde mit den Rängen 5 und 4 belohnt. Nicole Müller erzielte eine neue Bestzeit über 200 m Freistil. Livia Wespe schwamm als einzige der Damen die 800 m Freistil. Sie wurde Fünfte und erzielte eine neue Bestzeit. Auch über die 100 und 400 m Freistil schwamm sie Bestzeiten. Sie bestreitet neben den Schwimmwettkämpfen auch Triathlons. Am Sonntag startete sie am Uster Triathlon, wo sie ihre Jugendkategorie souverän gewann. Bereits qualifiziert für die Kurzbahn-Schweizer-Meisterschaften von Ende November haben sich Joëlle Bienvenue über 100 und 200 m Rücken sowie Ramon Sievi über 100 m Brust. An den Regionalmeisterschaften in Chur Ende Oktober bietet sich den älteren Schwimmern die Gelegenheit, sich für weitere Rennen zu qualifizieren. ● Brigitte Bienvenue Gemeinnütziger Frauenverein Netstal: Zeigt her eure Füsse, zeigt her eure Schuh … … fleissige Waschfrauen haben die 21 Frauen des Gemeinnützigen Frauenvereins Netstal allerdings keine angetroffen. Doch bei besten Wanderwetterbedingungen konnten sie zur Barfusswanderung durchs Appenzellerland aufbrechen. Die gut gelaunten Mitglieder des Gemeinnützigen Frauenvereins Netstal im Appenzellerland. (Foto: zvg) Rund die Hälfte der Frauen wagte es dann effektiv auch barfuss, trotz doch recht nasskaltem Boden. Es hatte ja, kurz bevor sie in Jakobsbad eintrafen, noch geregnet. Aber wie heisst es doch so schön: «Wenn Engel reisen … » Ob mit oder ohne Schuhe, alle genossen den herrlichen Herbsttag. Mit frisch gewaschenen Füssen ging es von Gontenbad mit der Bahn weiter nach Appenzell. Hier genossen die Frauen ein herrliches Mittagessen bei munterer Stimmung und machten sich danach auf zum «Lädele», bevor es wieder auf den Heimweg ging. Eine Schrecksekunde erlebten sie aber noch in Uznach, wo die Umsteigezeit kurz und die Frauen etwas zu wenig rassig unterwegs waren. Doch ein flotter Lokführer, obwohl schon in Fahrt, bemerkte die Gruppe und hielt wahrhaftig noch mal kurz an. So sind alle gemeinsam wieder gut zuhause gelandet. ● Diana Deffner

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