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41. Ausgabe 2017 (12. Oktober 2017)

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| Donnerstag, 12. Oktober 2017 | Seite 10 General Bachmann-Gesellschaft, Näfels Alter Bunker in neuem Glanz Die General Bachmann-Gesellschaft hat 1993, auf Initiative von Brigadier Robert Küng, vom damaligen Eidg. Militärdepartement (EMD), das Infanteriewerk Hang im Niederberg sowie die beiden Infanterie-Bunker im Stampf und bei der Garage Felber übernommen. Am Samstag vor Bettag konnte der Abschluss der Erneue - rungsarbeiten gefeiert werden. Verantwortlich für Unterhalt und Dachsanierung 2017 im IW Hang: obere Reihe von links: Ralph Rechsteiner, Schreiber GBG; Rolf Egli, Projektleitung. Untere Reihe von links: Sandro Braunwalder, Roger Braunwalder, Rudolf Braunwalder (Co-Projektleitung, Bauausführung und Unterhalt). (Foto: zvg) Als Teil der Sperrstelle Näfels mit dem Tankgraben sind diese Objekte am Anfang des Zweiten Weltkriegs in kurzer Zeit erbaut worden. Die bald achtzig - jährigen Bauwerke mit ihren Tarnaufbauten sind in die Jahre gekommen und müssen deshalb laufend unterhalten und instand gesetzt werden, damit der Zerfall dieser militärischen Zeitzeugen verhindert werden kann. Die Gesamtsanierung des Infanteriewerks Hang konnte unter fachmännischer Leitung von Rolf Egli und Adj Uof Rudolf Braunwalder i.R. im Frühjahr dieses Jahres erfolgreich abgeschlossen werden. Dabei wurde mit rund 9000 Biberschwanzziegeln die Dacheindeckung komplett erneuert, sodass der Tarnbau wieder geschützt ist. Die Erneuerung des Weges zum Bunker geschah durch die Zivilschutzkompanie Glarus Nord unter Kdt Hptm Roger Felder. Die Arbeiten wurden Ende August im Rahmen des WK 2017 durch die motivierten Kader und Zivilschutzangehörigen der Gruppe von Marc Manser des Zugs Fronalp bei schönstem Wetter professionell und speditiv ausgeführt. Zum Dank für die geleistete Arbeit durften die Zivilschutzangehörigen und Kader am 8. September die Bunker besichtigen. Anlässlich des Abschlusses dieser Arbeiten gab es für die Gesellschafter der General Bachmann-Gesellschaft ein «Bunkerfest» mit Besichtigung des Infanteriewerkes Hang im Niederberg. Dabei wurde aufgezeigt, welche Bedeutung dieses Festungswerk im Verbund mit den weiteren Bunkern der Sperre Näfels als Teil der Reduitgrenze für die Landesverteidigung hatte. ● Markus Hauser Glarner Madrigalchor und Glarner Kammerchor: Proben für das Abschiedskonzert Johannes Brahms und Frank Martin – das Abschiedskonzert des Glarner Madrigalchors gemeinsam mit dem Glarner Kammerchor wird in intensiver Probenarbeit sorgfältig vorbereitet. Berufsschule Ziegelbrücke: Nicht alles schmilzt Dr. Patrick Hofstetter hielt in Ziegelbrücke auf Einladung der Energieallianz Linth am vergangenen Donnerstag einen Vortrag über den Zwischenstand der Klima - erwärmung. Nicht alles schmilzt: Doktor Patrick Hofstetter setzt im Vortrag Fokus auf die Fortschritte in der Klimadiskussion. Die Schweiz belastet die Umwelt sehr stark und muss deshalb globale Verantwortung übernehmen und als Vorbild agieren. «Herkulesaufgabe», nennt der Klimaexperte vom WWF den Kampf gegen die Klimaerwärmung – übersetzt: Die Schweiz soll für Treibhausgasemissionen von importierten Produkten, sprich «graue» Emissionen, bezahlen. Hofstetter zeigte in seinem Vortrag in der Berufsschule Ziegelbrücke auf, dass nicht alles nur «grau» ist: Die weltweiten CO 2 -Emissionen haben sich in den letzten zwei Jahren stabilisiert, vor allem dank China, das weg von (Foto: zvg) Kohle- auf Solar- und Windenergie umsteigt. Diese Entwicklung zeigt sich auf der ganzen Welt. Die weniger «grüne» Nachricht: Die CO 2 -Konzentration in der Atmosphäre ist so hoch wie noch nie. Das durchschnittliche Klima in der Schweiz ist seit Messbeginn um 2°C angestiegen. Zu vielen komplexen Erklärungen stellte Dr. Patrick Hofstetter am Ende des Vortrags zehn einfache Lösungen für den Alltag vor. Mit Wärmepumpen heizen und nachhaltig investieren gehören dazu. Die wirksamste von allen: Ferien in der Heimat. ● eing. Beratungsstelle für Langzeitarbeitslose in Schwanden: Schreibwerkstatt ist gefragt Seit Ende August bietet die Beratungsstelle für Langzeitarbeitslose, ALO-Job und ALO-Treff, in Schwanden eine Schreibwerkstatt an. Sie wird gut genützt. Annette Streuli unterstützt einen erwerbslosen Mann bei der Stellensuche. (Foto: Madeleine Kuhn-Baer) Der Glarner Madrigalchor und der Glarner Kammerchor proben für das Abschiedskonzert. Das kürzlich durchgeführte Probenwochenende der beiden Glarner Chöre stand ganz im Zeichen der Vorbereitungen für das letzte grosse Konzert des Glarner Madrigalchors, der 1970 von Niklaus Meyer gegründet worden ist und sich 2018 – nach über vier Jahrzehnten fruchtbarer Bereicherung des kulturellen Lebens im Kanton Glarus und über dessen Grenzen hinaus – auflösen wird. In einem Gemeinschaftsprojekt, zu dem der Glarner Madrigalchor den Glarner Kammerchor eingeladen hat, werden die etwa 80 (Foto: Margrit Gallati) Sänger beider Chöre zusammen mit 3 Solisten und 50 Instrumentalisten das Deutsche Requiem von Johannes Brahms aufführen. In diesem eindrücklichen Chorwerk steht der Mensch mit seiner Vergänglichkeit im Mittelpunkt – die wunderbare Musik und der von Brahms selbst zusammengestellte Text sollen die zurückgebliebenen Trauernden trösten. Zum Beginn des Konzertes singt der Glarner Madrigalchor zusammen mit zwei Solisten und begleitet von einem kleinen Orchester-Ensemble die Kammerkantate «Et la vie l’emporta» von Frank Martin. Die beiden Chöre mit ihren Dirigenten Niklaus Meyer und Katharina Jud werden zusammen mit den Solisten Noëmi Sohn, Sopran; Anja Powischer, Alt; Samuel Zünd, Bariton, sowie der Süddeutschen Philharmonie Konstanz ein eindrückliches Konzerterlebnis ermöglichen. Die Konzerte finden statt am Samstag, 4. November, 17.00 Uhr, Stadtkirche Glarus, und am Sonntag, 5. November, 17.00 Uhr, Pfarrkirche Heiligkreuz Lachen SZ. ● eing. Punkt 14.00 Uhr öffnet sich an diesem Dienstag die Türe im Mühleareal 27 in Schwanden. Ein Mann betritt die Räumlichkeiten der Beratungsstelle für Langzeitarbeitslose. Er möchte die Schreibwerkstatt nützen, die Annette Streuli jeden ersten und letzten Dienstagnachmittag anbietet. Zwei Computer und Drucker stehen gratis zur Verfügung, um die amtliche Korrespondenz, Bewerbungsschreiben und Lebensläufe zu verfassen. Bei Bedarf hilft die ALO-Mitarbeiterin in fachspezifischen Fragen rund um Computer, Stilistik und Rechtschreibung. «Es gibt Leute, die meinen, es sei ein Computerkurs. Andere erledigen selbstständig ihre Post. Und wieder andere benötigen eine Rundumbetreuung.» In der Zwischenzeit ist eine Frau gekommen, die eine Spontanbewerbung schreiben will. Im Computer sind Mus - terbriefe gespeichert. Seit der ersten Schreibwerkstatt Ende August sind die beiden Computerarbeitsplätze immer ausgebucht. Man muss sich anmelden, um sicher Platz zu haben. Heute steht die Beratungsstelle als niederschwelliges Angebot allen im Kanton Glarus wohnhaften, erwerbslosen und ausgesteuerten Menschen zur Verfügung. Gesucht werden im Rahmen vom ALO-Job Aufträge in den Bereichen Reinigung, Bügeln, Gartenpflege, leichtere Bauarbeiten, Mithilfe beim Umzug oder Entlastung von Einzel - personen und Familien. Damit können erwerbslosen Menschen stundenweise Einsätze vermittelt werden. Infos: www.alo-job.ch. Telefon 055 644 18 84, E-Mail info@alo-job.ch. ● mb.

| Donnerstag, 12. Oktober 2017 | Seite 11 Glarner Landwirtschaft aktuell Lokaler Marktbericht Resultate Schlachtviehmarkt vom 10. Oktober in Glarus Total wurden 34 Tiere aufgeführt Kategorien Anzahl Handel C H T A X MT Muni, ungesch. – MA Muni, übrige 1 3.90 OB Ochsen – RG 5 4.40– Rinder, 4 Schaufeln 5.60 RV Rinder, Jungkühe 1 4.75 VK 27 3.80– 3.50– 3.45– Kühe 4.90 4.00 3.55 JB Jungvieh (erzielte Preise in Franken/kg Lebendgewicht) Nächster Schlachtviehmarkt: Dienstag, 14. November, in Glarus. Landwirtschaft: Generationenwechsel auf dem Obsthof in Mollis Herbstzeit ist Erntezeit. Obstbauer Peter Heinzelmann schlendert durch seinen Obstgarten und pflückt zur Reifebestimmung einzelne Äpfel. Auch wenn die Apfelparzelle mit den leuchtend roten Äpfeln sehr attraktiv aussieht – der Anschein trügt. Im Jahr 2017 gab es im Frühjahr akute Frostnächte, in denen die sensiblen Blüten der Apfelbäume stark litten. So entwickelte sich nicht jede Blüte zu einem schmackhaften Apfel. Für den jungen Obstbauer ist dies besonders bedauernswert, denn er hat den Obstproduktionsbetrieb mit Hofladen dieses Jahr von seinen Eltern, Urs und Margrit Heinzelmann-Bäbler, übernommen. So wird er in seinem ersten Geschäftsjahr nur eine kleine Ernte einfahren können. Die Äpfel sind aber gerade deswegen sehr aromatisch, gross und ausserordentlich süss. Trotz kleiner Ernte ist Heinzelmann ganz Optimist: «Dank einer grossen Kürbisernte und einer normalen Kirschen- und Zwetschgenernte wird das Betriebsergebnis nicht negativ ausfallen.» Zudem gehöre das Wetterrisiko, welchem die Obstkulturen im naturnahen Anbau ausgesetzt seien, zum Beruf des Landwirts. Das Obst ist ab sofort im Hofladen in Mollis erhältlich. Infos unter www. obstbau-heinzelmann.ch. ● eing. LV-Maschinencenter Netstal: Raupenhacker für Gemeinde Glarus Ende September durfte die Gemeinde Glarus einen neuen Raupenhacker in Empfang nehmen, verkauft durch das regionale LV-Maschinencenter aus Netstal. Hackt, was er verspricht: Der neue Jensen der Gemeinde Glarus. (Foto: zvg) Der neue Raupenhacker der Gemeinde Glarus, ein Jensen A 540 TS, verfügt über ein hydraulisch verstellbares Raupenfahrwerk «Spider», das sich sowohl vertikal wie auch horizontal getrennt voneinander verstellen lässt, was optimale Bodenfreiheit sowie sicheren Hangausgleich garantiert. Der Jensen verfügt über ein Einsatzgewicht von zirka 1950 kg und wird von einem 37 PS starken Kubota-Motor mit Russpartikel-Filter angetrieben, er kann Stämme bis 19 Zentimeter Durchmesser verarbeiten und hackt dabei zirka 18 Kubikmeter/Std. Die Hand Baumaschinen AG ist seit 47 Jahren der Generalvertreter der Jensen Hackmaschinen für Schweiz und Liechtenstein und arbeitet mit regionalen Servicestellen wie dem LV- Maschinencenter in Netstal zusammen, um den Kunden einen nahen und raschen Kundenservice vor Ort zu garantieren. Jensen gehört zu den Marktführern in dieser Branche und hat seit 130 Jahren Erfahrung im Bereich Holz- und Grünschnittzerkleinerung. Idealer Einsatzbereich sind sowohl Kommune, Gemeindebetriebe, Forstämter wie Strassen- und Autobahnwerkhöfe. Informationen auf www.hand.ch ● pd.

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