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41. Ausgabe 2017 (12. Oktober 2017)

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| Donnerstag, 12. Oktober 2017 | Seite 28 Aus dem Linthgebiet Amden | Benken | Kaltbrunn | Rieden | Schänis | Weesen Texteinsendungen und Inserate an: Fridolin, Hauptstrasse 2, 8762 Schwanden, Email: fridolin@fridolin.ch Naturschönheit Der «Speer» im weissen Kleid Kaum hat das Vieh die Alpen verlassen, hat sich die Landschaft mit vielen herbstlichen Farben geschmückt. Der «Speer» konnte es aber nicht lassen, am Wochenende kurz zu schauen, ob denn das weisse Kleid noch passen würde. Ja, es passt noch immer! Aber das angekündigte Hoch in den nächsten Tagen dürfte ihn bestimmt dazu zwingen, dieses Kleid nochmals für einige Zeit zurück in den Schrank zu legen. ● Armin Jud Motorsport GP3 – Kevin Jörg: Nach vorne schauen Am Wochenende vom 7. / 8. Oktober fand das 7. Rennwochenende der GP3- Meisterschaft in Jerez, Spanien, statt. Es war über das ganze Wochenende schönes Wetter bei sommerlichen Temperaturen. Trotz guter fahrerischer Leistungen kam Kevin Jörg in Jerez nicht über den 19. Rang hinaus. (Foto: zvg) Da die Rennveranstaltung nicht im Rahmenprogramm der Formel 1 stattfand, war das freie Training bereits am Freitagmorgen um 10.00 Uhr. Es begann sehr gut, nach seinem ersten «Run» war Jörg der Schnellste. Die meisten Fahrer benutzten am Ende des Trainings nochmals einen Satz neue Reifen, Jörg entschied sich, diese für das Qualifying zu sparen und beendete das Training auf dem 13. Platz. Qualifying Beim Qualifying am Freitagnachmittag um 14.00 Uhr lagen die Temperaturen viel höher – die Luft war zirka 32 Grad heiss, der Asphalt mehr als 50 Grad. Obwohl das Auto im Training sehr gut lag, änderte das Team das Setup, um den Wagen an die veränderten Strecken - bedingungen anzupassen. Trotzdem begannen die Reifen schon nach einer halben schnellen Runde zu überhitzen, Jörg konnte sich, nur auf dem 12. Platz, qualifizieren. Rennen 1 und 2 Am Samstagmorgen um 11.00 Uhr wurde das erste Rennen gestartet. Es war wieder schönes Wetter bei 28 Grad. Kevin Jörg erwischte einen guten Start und konnte in der ersten und in der dritten Kurve jeweils einen Platz gutmachen, doch berührte der Frontflügel eines anderen Fahrers Jörgs vorderen linken Reifen. Nach dem Reifenschaden in Kurve 5 vermochte er sich in langsamer Fahrt in die Boxengasse zu retten und konnte nach einem Reifenwechsel weiterfahren. Trotz konstant guter Zeiten beendete er das Rennen jedoch mit einer Runde Rückstand auf dem 20. Platz. Am Sonntag beim zweiten Rennen erwischte Jörg vom 20. Platz aus einen guten Start, konnte jedoch keine Position gutmachen. Jörg kam dreimal nahe genug an den Vordermann, um einen Angriff zu starten, dieser war jedoch auch immer im DRS-Bereich des Vordermannes und konnte sich mit Hilfe des DRS verteidigen. Nur ein Fahrer beendete das Rennen nicht, Jörg kam auf Platz 19 ins Ziel. Jetzt schaut Kevin auf das letzte Rennwochenende der Saison in Abu Dhabi und hofft, dort noch ein Highlight setzen zu können. ● eing. Rieden: Miss Rieden aus dem Steiner-Stall Die neue «Miss Rieden» kommt erneut aus einem Steiner-Stall, jedoch unerwartet aus einem anderen als früher. Die vierjährige Kuh «Janina» aus dem Stall des Landwirts Martin Steiner-Bühler im Büsserberg ist am vergangenen Samstag an der Riedner Viehschau zur «Miss Rieden» erkoren worden. Es ist das erste Mal, dass dem jungen Viehzüchter dieser Erfolg zuteilwurde. Entsprechend gross war die Freude der ganzen Familie. Steiner führte im Gespräch mit dem FRIDOLIN den Erfolg darauf zurück, dass er seine Tiere, 17 Stück Grossvieh und das zugehörige Jungvieh, Sommer und Winter, an Sonn- und Werktagen an die frische Luft führt, sie sich frei bewegen können und ihnen dank regelmässiger zielgerichteter Betreuung wohl ist. Die pflegeleichte und nun siegreich gewordene Kuh «Janina» brillierte an der Präsentation nicht etwa mit dem schönsten Euter, sondern dank ihrem auffallend breiten Becken sowie ihrem Rahmen und dem ganzen Fundament, wie Experte David Forrer aus dem Werdenberg feststellte. Die Riedner Viehschau, beim Dorfeingang wenig unterhalb des Riedner Villendrittels auf dem Grundstück der Judoclub Yawara Glarnerland: Glarner Judokas gewinnen zehn Medaillen Die Judokas vom Judoclub Yawara Glarnerland erkämpften sich am Sakura- Nachwuchsturnier in Schaan die beachtliche Zahl von zehn Medaillen. Ortsgemeinde, gepachtet von der Familie Pius Steiner, dem Vater von Martin Steiner, war bei herrlichem Herbstwetter der grosse Anziehungspunkt für viele Interessenten aus dem Dorf und der Region. Es ist erfreulich, dass trotz erfolgter Gemeindefusion die drei Dorfteile Ernetschwil, Gommiswald und Rieden je eine eigene Viehschau durchführen können und ihnen der neue Gemeindepräsident Peter Hüppi mit Gattin persönlich seine Aufmerksamkeit schenkt, um seine Verbundenheit mit der Landwirtschaft zum Ausdruck zu bringen. Am Samstag folgt nun in Riedens «Sonne» die traditionelle Bauernchilbi mit Preisverteilung, musikalischer Unterhaltung und frohem Feiern, wozu die ganze Dorfbevölkerung eingeladen ist. ● st. Glarner Nachwuchsschützen: Erster Glarner Jugendfinal war ein Erfolg Erstmals fand in Näfels in der Kleinkaliber-Schiessanlage der Jugendfinal der Glarner Nachwuchsschützen statt. Severin Schmucki, Franziska Stüssi und Tim Landolt entschieden ihre Kategorie für sich. Markus Landolt (links) mit seinen erfolgreichen Nachwuchsschützen. Erstmals seit dem Austritt der Sportschützen Glarnerland aus dem Linthverband nahmen jene Jugendlichen, welche während der Sommermonate (Foto: zvg) den Nachwuchskurs unter Leitung von Markus Landolt besucht hatten, nicht mehr am Final des Linthverbandes teil. Deshalb wurde in der Regionalschiess - anlage Näfels ein Glarner Jugendfinal organisiert. Moderne Technik im Einsatz Nicht nur dreizehn Jugendliche hatten ihren Gefallen am Nachwuchskurs sowie am Final sondern auch Eltern und Zuschauer. Die Atmosphäre glich dem Finalwettkampf einer Schweizer Meisterschaft. Jeder Treffer wurde auf Grossleinwand projiziert, und so konnte manch einer mit seinem Favoriten direkt mitfiebern. Dank dem Einsatz von Gianni Albert war stets klar, wer gerade in Führung lag und wie genau auf welcher Scheibe gezielt wurde. Klare Favoriten in jeder Kategorie Bei den Jüngsten – sie schossen noch liegend aufgelegt – ging der Sieg mit genauso deutlichem Vorsprung an Severin Schmucki wie bei den Ältesten an Tim Landolt. Franziska Stüssi liess bei der Kategorie U15 nichts anbrennen und gewann deutlich. Schmucki verwies Lukas Rechsteiner und Alexander Dohrenbusch auf die Ränge. Gian- Ramon Banzer, Gianluca Müller, Andrea-Christian Gisler und Maik Züger reihten sich hinter Franziska Stüssi ein. Bei der Kategorie U21 trat Julian Bellwald nicht an, und so war der Weg für Tim Landolt frei. Die beiden trennten vor dem Final nämlich nur gerade 1,4 Punkte. Melanie Ricci, Cyrill Wickihalder und Joshua Samarawickrama wird es gefreut haben. ● a.e INSERATEN-ANNAHME ) 055 6474747 * fridolin@fridolin.ch Stolz zeigt Joris Leuzinger seine Silbermedaille. (Foto: zvg) Zügig in den Final kämpften sich am Sakura-Schülerturnier Joris Leuzinger, Noah Giger, Anika van Enschot, Sabato Sagaria und Sepp Thoma. Sie gingen alle als Silbermedaillengewinner von den Matten und trugen somit massgeblich zur beachtlichen Medaillenausbeute des Glarner Judoclubs bei. Bronze holten sich die Geschwister und Turnierneulinge Keyra und Laila Kozan, Maksim und Tomislav Duric so - wie Severin Thoma. Andri Reumer hatte in seiner Kategorie einen etwas schweren Stand, waren seine Gegner doch um einiges grösser und älter als er. Aber Reumer meisterte seine Aufgabe gut und platzierte sich auf dem 5. Rang. Mit diesem hervorragenden Resultat begeben sich die Schützlinge von Trainer Mimmo Nicoletti in die wohlverdienten Herbstferien. Es ist zu hoffen, dass sie am Werdenberger Herbstturnier vom 29. Oktober in Buchs erholt und voller Tatendrang auf den Matten stehen werden. Infos: www.yawara.ch. ● Claudia Nicoletti Notfalldienste Arzt Den Notfallarzt an Wochenenden und Feiertagen erreichen Sie unter den nachfolgenden Notfalldienstnummern (an Werktagen können Sie jederzeit Ihren Hausarzt über die Praxis telefonnummer erreichen; bei Ab wesenheit gibt Ihnen der Telefon - beantworter seinen Vertreter bekannt): Rapperswil-Jona, Bollingen, Wagen: Telefon 0848 144 111 Kaltbrunn, Benken, Uznach, Schmerikon, Eschenbach, Goldingen, St. Gallenkappel, Ernetschwil, Gommiswald, Rieden: Telefon 0848 144 222 Schänis, Weesen, Amden: Telefon 0848 144 222 Sollte die Notfallnummer ausnahmsweise einmal nicht funktionieren oder bestehen Unklarheiten, so kann die Zentrale des kantonalen Spitals Uznach (Telefon 055 285 4111) Auskunft über den dienst habenden Notfallarzt geben. Notfalldienst Tierarzt Linthgebiet: Alle Tierarztpraxen haben einen Notfalldienst organisiert. Auskunft erteilt Ihr Tierarzt!

| Donnerstag, 12. Oktober 2017 | Seite 29 Gleitschirmklub Glarnerland: Grosse Ziele erreicht Im Schweizer Streckenflugcup steht der Gleitschirmklub Glarnerland von 94 teilnehmenden Klubs auf Rang zwei und bestätigt so die hervorragenden Resultate der letzten Jahre. Vom März bis Ende September dauert in der Schweiz die Thermiksaison. Dann herrschen die besten Bedingungen, um lange Streckenflüge zu realisieren. Beim Streckenflugcup entscheiden die Piloten selbst, wann und wo sie starten und welche Route sie fliegen. Den Grundstein zum Erfolg des Gleitschirmklubs Glarnerland legte Fluglehrer und Tandempilot Michi Müller, Ennenda, mit seinem Rekordflug von Scuol. Nach dem Start flog er nach St. Moritz, um via Arosa über den Pizol und die Churfirsten Amden zu erreichen und von dort via Vaduz den Arlbergpass und Feichten mit den letzten Sonnenstrahlen nach 11 Stunden und 1 Minute in Ramosch seinen FAI-Rekordflug zu beenden. Verdient belegt Müller in der Kategorie Sport den 1. Platz. Bei den Frauen gewinnt Gabi Jacober, Kaltbrunn, zum dritten Mal in Serie. Ihr grosses Ziel, in der Schweizer Wertung als erste Frau überhaupt die 800-Punkte-Marke zu übertreffen, hat sie mit 892 Punkten eindrücklich erreicht. In der weltweiten Wertung belegt Jacober von 634 teilnehmenden Frauen den hervorragenden 2. Platz. Die gute Glarner Bilanz vervollständigen Werner Jacober, Kaltbrunn, mit Mit Thermik zum Sieg: Die Streckenflieger des Gleitschirmklubs Glarnerland. (Foto: zvg) seinem 5. Rang in der Sportklasse, Jörg Bonderer, Pfäffikon, und Michi Meier, Hinwil, mit ihrem 2. und 3. Rang in der Standardklasse. Die Mitglieder des Gleitschirmklubs Glarnerland sind die aktivsten Streckenflieger der Schweiz und werden ihren Erfolg in ein paar Tagen am 30-Jahr-Klubjubiläum feiern. ● eing. Supermoto: Saisonbestleistung von Müller zum Abschluss Ramsen war auch dieses Jahr Austragungsort der Swiss Supermoto Championship 2017. Dani Müller aus Mollis zeigte eine gute Leistung und klassierte sich in den Top 15. Matchschützen am Zentralschweizer Ständematch: Ruedi Feldmann überlegener Einzelsieger Seit 1951 wird der Zentralschweizer Ständematch unter den Pistolen- und Gewehr- Matchschützen der Kantone Uri, Schwyz, Nidwalden, Obwalden, Luzern, Glarus, Tessin und Zug ausgetragen. Ruedi Feldmann wurde überlegener Einzelsieger. OK-Chef Sepp Risi mit den Einzelsiegern Roland Brechbühl, Ruth Planzer, Ruedi Feldmann, Timo Studer, Guido Muff und Michi Burch (von links). (Foto: zvg) Am Samstag, 30. September, waren die Nidwaldner an der Reihe. Sie organisierten alle Gewehr- und Pistolen-Disziplinen auf der Hüslenmoos-Schiessanlage in Emmen. Turnusgemäss übernimmt Uri die Austragung am 29. September 2018. Gewehr 300 m 3 × 20 Sechs Elite-Mannschaften, darunter Glarus mit Pia Freitag, Roly Weyermann und Jürg Fischli, starteten beim Dreistellungsmatch mit der freien Waffe, und dabei zeigte sich gleich zu Beginn, dass die Glarner zu einer soliden Leistung fähig sind, aber kaum mit der Spitze mithalten können. Jürg Fischli mit 178 Kniend-, 196 Liegendund 170 Stehendpunkten landete auf dem 12. Rang und Roly Weyermann mit 181 Kniend-, 186 Liegend- und 169 Stehendpunkten klassierte sich auf dem 14. Rang. Pia Freitag beendete den Wettkampf auf dem 16. Rang mit 183 Kniend-, 186 Liegend- und 160 Stehendpunkten. Die Glarner Mannschaft kam mit 1609 Punkten auf den 5. Rang. Luzern gewann mit ausgezeichneten 1695 Punkten vor Nidwalden mit 1658 und Zug mit 1636 Punkten. Standardgewehr 300 m 2 × 30 Acht Mannschaften von je vier Schützen gaben mit dem Standardgewehr 30 Schuss liegend und 30 Schuss stehend ab. Zu den Favoriten gehörten die Glarner Niklaus Müller, Fredi Ronner, Roger Bissig und Silvio Freitag. Im liegenden Anschlag wurden sie der Favoritenrolle gerecht, mit 1179 zu 1171 Punkten führten sie die Rangliste vor Luzern an. Aber im Kniendteil scheint dieses Jahr wirklich der Wurm drin zu sein, denn mit 1110 zu 1125 fehlte den Glarnern am Schluss die entscheidenden Punkte. Es gewannen die Luzerner mit 2296 vor den Glarnern mit 2289 und den überraschenden Schwyzern mit 2264 Punkten. Niklaus Müller beendete seine grossartige Saison mit 581 Punkten auf dem 3.Rang hinter Timo Studer mit 585 und Christoph Carigiet aus Obwalden mit 583 Punkten. Roger Bissig mit 572 Punkten landete auf dem 5. Rang, und gleich dahinter auf dem 6.Rang mit ebenfalls 572 Punkten liegt Fredi Ronner. Silvio Freitag kam mit 564 Punkten auf den 18. Rang. Armeegewehr 300 m 2 × 30 Ruedi Feldmann gelang mit dem Sturmgewehr ein nationales Spitzen - resultat. Mit Passen von 92, 99, 99 liegend und 91, 92, 90 kniend distanzierte er mit total 563 Punkten den neuen Vize-Schweizer-Meister Hans- Peter Bucher (Nidwalden) um 9 Punkte und wurde überragender Einzel - sieger in dieser Disziplin. Leider konnten seine Teamkameraden nicht mit - ziehen, so wurde das Teampodest verpasst. Nidwalden gewann knapp mit 2156 vor Luzern mit 2151 Punkten und Schwyz mit 2142 Punkten. Glarus reichten die 2085 Punkte zum 7. Schlussrang. Die weiteren Glarner: Stefan Zimmermann mit 528, Jürg Frei mit 502 und Ruedi Kummer mit 492 Punkten. Freipistole 50 m Erfreulich ist auch der Bronzeplatz der Glarner Freipistolen-Mannschaft mit Hans Wiederkehr, Robert Eberle und Jürg Frei hinter Sieger Obwalden und Schwyz. Die Ränge 6 (Hans Wiederkehr, 512 Punkte), 7 (Robert Eberle, 506 Punkte) und 15 (Jürg Frei, 480 Punkte) im Einzelklassement trugen zum erfreulichen Ergebnis der Glarner bei. Sportpistole 25 m C-Programm Beim 25-m-Sportpistolenprogramm mit 30 Schuss Präzision und dem Schnellfeuerteil, wo die Scheibe pro abzugebenden Schuss nur drei Sekunden sichtbar ist, siegten erneut die Luzerner mit 1703 Punkten vor Obwalden mit 1676 Punkten und dem Tessin mit 1666 Punkten. Glarus fehlte zum Podest nur gerade 1 Punkt, sie landeten auf dem 4. Rang mit 1665 Punkten. Stefan Büsser zeigte eine sehr gute Leistung mit 567 Punkten im 5. Rang. Teamleader Röbi Eberle im 7. Rang büsste im Präzisionsteil zu viele Punkte ein, denn im Schnellfeuerteil glänzte er mit 290 Punkten mit dem zweitbesten Resultat. Willy Elmer trug mit 534 Punkten seinen Teil zur Mannschaftsleistung bei. ● Franz Hunold Rangliste auf www.glarner-schuetzen.ch/ matchschuetzen Der Molliser Daniel Müller erreicht im Rennen in Ramsen sein bestes Ergebnis der Saison. (Foto: René Streuli) Viel erhoffte sich der einzige Glarner im gut 250-köpfigen Starterfeld nicht, der anspruchsvolle und sehr grosse Offroadteil kommen ihm grundsätzlich nicht entgegen. In den freien Trainings zeigte der KTM-Pilot jedoch, dass er im vorderen Mittelfeld gut mithalten kann. Mit Rang 14 vermochte Müller zu überzeugen. Doch seine Schwäche war in der Vergangenheit immer wieder das Zeittraining. Hier erreichte er den 18. Rang, was gleichzeitig die Startposition für die drei Rennläufe vom Sonntag bedeutete. Der Start zum ersten Rennen verlief für Müller perfekt, eine gute Linie durch das übliche Chaos der ersten Kurven liess ihn auf Position 10 vorstossen. Doch der Fahrer des KMS-Racingteams von Marcel Künzler wollte noch mehr, stürzte jedoch in der ersten Runde bei einem harten Anbremsmanöver, bei dem das Vorderrad auf dem staubigen Asphalt blockierte und Müller bis in die Streckenbegrenzung schlitterte. Aus zweitletzter Position nahm er die Fahrt wieder auf. Runde für Runde kämpfte er sich nach vorne, wobei ein Fehler an der gleichen Stelle ihn wieder etwas zurückfallen liess. Mit Rang 17. gab es trotzdem ein erfreuliches Resultat. Der Start zum zweiten Lauf gelang nicht nach Wunsch, Müller verlor einige Positionen, welche er aber wieder gutmachen konnte. Am Ende reichte die Kraft nicht mehr, um den vor ihm fahrenden Alois Iseli entscheidend anzugreifen. Mit dem 11. Rang gelang dem Molliser jedoch das Saisonbestergebnis. Auch im dritten und finalen Rennlauf war Müller am Start eingeklemmt, konnte aber schnell einige Positionen gutmachen und landete schlussendlich auf dem 15. Rang. Nach der Saison ist vor der Saison Die Herbstzeit nutzt der Molliser jeweils, um sein Material zu pflegen oder wieder instandzustellen. Aber auch die körperliche Verfassung gilt es aufrechtzuerhalten oder zu stärken. Da Motorsport auch immer mit hohen Kosten verbunden ist, muss die Winterzeit auch dazu genutzt werden, neue Sponsoren zu finden. Nächste Saison will Müller wieder an der Spitze mitfahren. Das ist nur mit zusätzlichem Trainings- und finanziellem Aufwand möglich. ● Künzler Motos Schweizer Paraplegiker- Stiftung Telefon 041 939 63 63 E-Mail: sps@paraplegie.ch Internet: www.paraplegie.ch Postkonto 40-8540-6 Chilbi Mitlödi: Kinder- und Familienplausch Die Chilbi für Kinder und Familien lädt am Wochenende nach Mitlödi ein. Auch dieses Jahr wird der Familienbetrieb Guggenbühl-Jauch verschiedene Geschäfte betreiben. Neben einer Schiessbude werden die Piraten-Schiffschaukel sowie ein Karussell und weitere kleinere Attraktionen aufgebaut. Schwung auf der Piraten-Schiffschaukel. An den Ständen der Vereine werden verschiedene Spiele angeboten, und mit etwas Glück können schöne Preise gewonnen werden. Der Schützenverein SV BG 47 führt die Bar, die Männerriege das Raclettezelt, Menzi Metzg den Grillwagen, Hannes Hefti Hüsliguet Käsespezialitäten, P. & P. Brunschwiler Confiserie und die Kirchgemeinde das Fadäwaldstübli mit (Foto: zvg) Suppenzmittag, Kaffee und Kuchen. Für die ganz kleinen Kinder gibt es einen Bobby-Car-Parcours. Am Sonntagmittag spielt die Harmoniemusik Schwanden ihr traditionelles Chilbi-Konzert und im Anschluss lädt der Chilbibetrieb zum verweilen ein. Der Schaustellerbetrieb, alle Vereine und Anbieter von kulinarischen Spezialitäten freuen sich auf Ihren Besuch. ●

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