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41. Ausgabe 2017 (12. Oktober 2017)

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Padma AG: Das Geheimnis

Padma AG: Das Geheimnis tibetischer Rezepturen Die Padma AG hat sich zum Ziel gesetzt, jahrhundertealte Rezepturen aus der Tibetischen Medizin wissenschaftlich zu erforschen und herzustellen. Mit Erfolg. Die bekannteste Rezeptur «Padma 28» ist seit 40 Jahren auf dem Markt und heute ein bewährter Klassiker der Phytotherapie. Padma 28 besteht aus 20 pulverisierten Kräutern, einem Mineral und Kampfer. Am Anfang stand eine uralte Formel aus der überlieferten Rezepturensammlung einer tibetischen Ärztefamilie: Die Kampfer-Rezeptur «Gabur». 1977 gelang der Schweizer Padma AG (Foto: zvg) eine Sensation. Sie schaffte es, die komplexe 28. Rezeptur dieser Sammlung weiterzuentwickeln und als Arzneimittel gegen Durchblutungsstörungen zu registrieren. «Die originale Formel Glarner Architekturforum: Über die Chancen der Kleinstadt Dorf, Kleinstadt, Agglomeration – geplant sind vom Forum drei Architekturtagungen. Nach jener zur Architektur in Randregionen, welche im Oktober 2013 in Elm stattfand, folgte am vergangenen Freitag «Glarus – Architektur für die Kleinstadt», durchgeführt im Glarner Schützenhaus. Begleitet wurde sie diesmal von Kabaret tistin Patti Basler. Ziehen im Schützenhaus architektonische Bilanz (v. l.): Beat Waeber, Thomas Hasler, Moderatorin Rahel Marti, Melchior Fischli und Judith Gessler. (Bild: FJ) Nein, es ist auch in der «kleinsten Hauptstadt» nicht so, wie es die Kabarettistin in ihrem gereimten Protokoll der Tagung auf die Spitze treibt: «Si würded jedes Ortsbild kille, zum uffem Dach echli z chille und z grille.» Aber wenn man Referentin Judith Gessler glauben darf, ist es auch sündhaft schade, wenn in den schönen alten Stadthäusern von Glarus «mit Weiss - putz und Bodenplatten ‹neuer Wohnraum› geschaffen» wird, wenn das Haus also aussen zwar erhalten, innen aber seiner Identität beraubt wird. Solches aber – und vieles mehr – sei durch Baureglemente schwer zu steuern, verlautete in der abschliessenden Gesprächsrunde. Ja, gerade der Kunst- und Architekturhistoriker Melchior Fischli aus Zürich stellte die ketzerische Frage, inwieweit Regelwerke das Bauen fördern. heisst ‹Gabur› und löst gemäss den alten Quellen ‹versteckte Hitze›. Heute wissen wir, dass damit Formen chronischer Entzündungen gemeint waren», erklärt Dr. Herbert Schwabl, Geschäftsführer der Padma AG. Chronische Entzündungen, von Rheuma bis Arteriosklerose, sind heute Volkskrankheiten. «Äussern sich erste Gesundheitsprobleme, so ist es wichtig, auf sanfte Weise gegenzusteuern, um auf lange Sicht eine gute Lebensqualität zu bewahren», so Schwabl. Padma 28 wirkt bei Anzeichen von Durch - blutungsstörungen: Einschlafen von Händen und Füssen, Ameisenlaufen, Schweregefühl in den Gliedmassen. Ganzheitlicher Ansatz Die Rezepturen aus der Tibetischen Medizin bestehen aus einer Vielzahl verschiedener Inhaltsstoffe, die sich gegenseitig in der Wirkung unterstützen und mögliche unerwünschte Effekte ausgleichen. Dadurch wirken diese Vielstoffgemische gleichzeitig auf mehreren Ebenen im Körper und sind nebenwirkungsarm. «Stoffe wie Polyphenole, Tannine oder Flavonoide entfalten auch in unserem Körper eine Wirkung. Jedoch haben wir sie fast vollständig aus unserer modernen, industriell produzierten Ernährung verbannt – und jetzt fehlt uns ihre Schutzfunktion. Pflanzliche Präparate wie Padma 28 können diese Lücke füllen.» Padma 28 besteht aus 20 pulverisierten Kräutern, einem Mineral und Kampfer. Die Mischung wird nach höchsten Qualitätsstandards in der Schweiz hergestellt. ● pd. Potenziale nutzen Dabei sei Glarus – so jedenfalls Architekt Beat Waeber von der ZHAW Winterthur – ein Ort mit hoher Lebensqualität, wo junge Familien hinziehen, eine Stadt in Verbindung mit der Natur. Handlungsbedarf sieht er nicht im Stadtgebiet, sondern an den Rändern der Gemeinde Glarus. Aber auch eine innere Verdichtung – davon zeigte sich Referent Thomas Hasler überzeugt – ist ohne Planung nicht zu haben. Anhand von Frauenfeld und Arbon demonstrierte er, dass es nicht um die Planung von Zonen geht, sondern darum, eine städtische Szene zu planen. Im letzten Referat des Tages ging die einheimische Architektin Judith Gessler in einer Revue quer durch die Kleinstädte der Schweiz, von Langenthal bis Bremgarten und von Solothurn bis nach Ilanz. Ob beim Stadtbach in Aarau oder zwischen Coop und Migros in Glarus, die Rolle der Architektin in der Kleinstadt sieht sie darin, das Zusammenspiel der Klangfarben und von Markt, Politik und Architektur zu orchestrieren. Schon der Glarner Architekt Hans Leuzinger forderte einst: «Die neuen Bauten sollen nicht schlechte Kopien der alten sein …» und so dürfen sich die Stadtglarner auf die neue Überbauung beim ehemaligen Kino Glarus freuen, für die sie an der Herbstgemeinde 2015 bereits das Strassen- und Werkleitungsprojekt genehmigt haben. Denn das Siegerprojekt von Futurafrosch aus Zürich überzeugt nicht nur in Sachen Nutzung und Wirtschaftlichkeit, sondern auch städtebaulich und durch gute Architektur. ● FJ | Donnerstag, 12. Oktober 2017 | Seite 4 Fortsetzung von Seite 1: Reger Wechsel im Landrat Erfreulich ist, dass wir mit Barbara Rhyner und Yvonne Carrara den Frauenanteil im Rat positiv prägen konnten und dass mit Martin Dürst ein junger Unternehmer die Chance erhält, sich aktiv in die Politik einzubringen.» Für die CVP steht, so Bruno Gallati, «die Familie und die Familienpolitik im Mittelpunkt», was den Austritt von Fredo Landolt verständlich und nachvollziehbar mache. Beat Noser könne diese Lücke aber schliessen. Für Hans-Jörg Marti, FDP, erkennt man an den Amtsjahren der beiden zurückgetretenen Landräte die Stabilität der Partei, zudem seien dies die ersten Wechsel bei der FDP in dieser Legislaturperiode. Work-Life-Balance Thomas Kistler sieht auch terminliche Probleme «… gerade weil das Glarner Landratsamt als ‹Feierabend-Job› gilt, trotz der meines Erachtens wichtigen Funktion im Dienste der Allgemeinheit. Sehr oft ergeben sich dadurch Konflikte mit der bezahlten Arbeit und mit der privaten Work-Life-Balance.» Zudem wünscht er sich für Landräte mehr soziale und finanzielle Anerkennung: «Die knappe öffentliche Anerkennung als Landrat zeigt sich auch in der relativ bescheidenen Entschädigung. Zudem wird private grosse Vorbereitungszeit und Mitarbeit in der Fraktion als selbstverständlich vorausgesetzt – aber bei der Entschädigung überhaupt nicht berücksichtigt.» Ob die Partei Alte ersetzen muss, weil diese nicht mehr wollen, oder Neuen eine Chance gibt – ist aus Sicht der Wähler/-innen nicht relevant. Es zählt einzig das Gesetz über die politischen Rechte. Danach rückt von den Ersatzleuten die Person mit der höchsten Stimmenzahl nach. Artikel 56 des Gesetzes sagt dazu: «Kann oder will diese Person das Amt nicht antreten, rückt die Person mit der nächsthöheren Stimmenzahl an ihre Stelle.» Allerdings wird bei den Gesamterneuerungswahlen 2018 wohl kaum «nachgerückt» auf der Wahlliste stehen. ● FJ KIBAG AG: Lehrlingseinsatz auf den Weissenbergen Mit viel Engagement und Motivation waren 47 Lernende der KIBAG und ihre Teamleiter in den Weissenbergen während der Lehrlingswoche vom 17. bis 22. September auf verschiedenen Baustellen am Werk. Verbreiterung des Weges beim Haus Geeren. Umgeben von beschneiten Bergspitzen wagten sich die Lernenden wie die Leiter an herausfordernde Baustellen. Manche von ihnen waren schwer zu erreichen. Drei befanden sich ausserhalb der Weissenberge, eine in Elm, eine andere in Engi und eine nur schwer zu erreichende Baustelle lag weit oben am Berg. Die Auszubildenden erstellten Sickerund Kanalleitungen, besserten Wege aus und verbreiterten zahlreiche Wege und Strassen und sorgten so unter anderem dafür, dass Bauern wieder einfacher auf ihre steile Wiesen gelangen. Weiter rissen sie eine alte Brücke ab, erstellten ein Fundament aus Beton und (Foto: zvg) Stahlträgern und verlegten die neue Brücke mit Holzbalken. In Engi mussten die Lernenden die Fahrspur einer Strasse mit Hilfe von Rasengitter - steinen befestigen, und in Elm legten sie vierzehn Durchwässerungsrinnen, damit Wasser wieder korrekt absickern und der Bauer das Land richtig bewirtschaften kann. Die Lehrlingswoche war ein voller Erfolg, auch wenn das Wetter nicht immer mitspielte. Alle Teilnehmer hoffen, dass sie sich in Glarus Süd einen Namen gemacht haben und dass sie eines Tages nochmals mit der Gemeinde kooperieren dürfen.» ● Sarina Johner und Alessio Zoern

| Donnerstag, 12. Oktober 2017 | Seite 5 Gemeindepräsidium Glarus Nord: Kaspar Krieg will Lauppers Nachfolger werden Gemeinderat und Landrat Kaspar Krieg will die Nachfolge von Gemeinde - präsident Glarus Nord Martin Laupper antreten. Krieg ist Präsident der SVP des Kantons Glarus, Schreiner/Projektleiter bei der Firma Seliner, verheiratet und Vater von drei erwachsenen Kin - dern. ● pd. (Foto: Glarus 24) Verleihung Glarner Kulturpreis: Weltgereist und erfindungsreich Am vergangenen Freitag verlieh der Regierungsrat dem Schriftsteller Perikles Monioudis den mit 20 000 Franken dotierten Glarner Kulturpreis für seine Verdienste um das kulturelle Leben des Kantons. Ruth Schweikert hielt die Laudatio. Haben zu lachen: Die Familie des Glarner Kulturpreisträgers Perikles Monioudis. Wer Perikles Monioudis kennt, und in seiner Generation kennen ihn die meis - ten Glarner, sieht den bescheidenen, aber selbstbewussten Autor, den Schreiber, der seine ersten Cowboy - geschichten mit zehn Jahren in Hefte schrieb, der während der Kantizeit schon erste Texte veröffentlichte und der inzwischen eine süsse Familie um sich schart. Er und seine Ehefrau Dana Grigorcea, ebenfalls Schriftstellerin, haben eine Tochter und einen Sohn. 19 Werke hat er inzwischen veröffentlicht, 26 Preise und Werkbeiträge wurden ihm im Laufe seiner bisherigen Schriftstellerkarriere zugesprochen – darunter der Conrad-Ferdinand-Meyer-Preis. Und doch – wenn man der Dankesrede von Perry glauben darf, und das darf man – freut ihn wohl kaum etwas mehr als diese offizielle Anerkennung aus seinem Heimatkanton, «die mir so lieb und wertvoll ist». Laudatio und Dank Schon immer hat Monioudis sich Dinge (Fotos: FJ) ausgedacht und sie zu Papier gebracht. Sein beruflicher Werdegang begann damit, «so zu tun, als ob ich schon ein Schriftsteller wäre. Ich wusste nicht, worauf ich mich einlasse. Heute weiss ich es.» Zwei seiner Weggefährten, Ruth Schweikert (Erdnüsse. Totschlagen) und Peter Weber (Der Wettermacher), waren am Freitag mit dabei – Schweikert zeigte sich in ihrer Laudatio als eine profunde Kennerin von Monioudis Werk. Sie beschrieb ihn als Kosmopoliten, als Weltgereisten und verwies gar mit einem Augenzwinkern auf den wohl berühmtesten griechischen Helden, auf Odysseus, wenn sie Perikles als «erfindungsreich» betitelt. Kunst aus Distanz Dass im Wort Erfindung auch das Finden steckt, beweist Monioudis mit seinen Werken, die er immer wieder in seinen Heimaten ansiedelt, im Fussball, im Mediterranen, aber vor allem im Glarnerland. Ob im Roman «Eis», in «Die Forstarbeiter. Die Lichtung», in INSERATEN-ANNAHME ) 055 6474747 * fridolin@fridolin.ch Glarner Stadtlauf: Heute ist Meldeschluss Wer am 33. Glarner Stadtlauf vom Samstag, 28. Oktober, teilnehmen will, sei das nun allein oder in einem Team, der muss die Anmeldung bis heute, 12. Oktober erledigen. Über die Homepage «Glarner Stadtlauf» kann das online gemacht werden. Nachmeldungen sind zwar ohne Weiteres möglich, aber eine rechtzeitige Anmeldung erleichtert die administrativen Vorbereitungen nachhaltig. ● R. E. Schweizer Paraplegiker- Stiftung Telefon 041 939 63 63 sps@paraplegie.ch www.paraplegie.ch Postkonto 40-8540-6 «Annas Carnifex» oder im Kriminalroman «Freulers Rückkehr», Monioudis entwickelt aus dem Glarnerland – so Schweikert – «Schauplätze von Plastizität». Es dauere nur eine Generation, «bis aus dem Flüchtling ein Flaneur wird», beiden gemeinsam ist das, was sie beim schreibenden Monioudis ausmacht: «Die Distanz zur eigenen Umgebung.» Mit ihm hat ein produk - tiver und vielseitiger Schriftsteller eine verdiente Ehrung bekommen, doch wie so mancher andere Wortkünstler seiner Generation steht er vor der Frage, die wohl jeden dezidiert kunstreich Schreibenden umtreibt: «Wo sind heute die Adressaten für das, was ich schreibe?» Vielleicht wieder mal in der Bibliothek oder der Buchhandlung statt auf Instagram, denn wie sagte schon Gotthold Ephraim Lessing: «Wir wollen weniger erhoben und häufiger gelesen sein.» ● FJ In Fussballermanier beim Feiern: «Wettermacher» Peter Weber (links) und der neue Glarner Kulturpreisträger Perikles Monioudis. Linthpark Linthal: Wiederaufbau Hotel Alpenblick Die am raschen Wiederaufbau des Hotel Alpenblick interessierten Exponenten haben am 9. August 2017 den «Lichtblick für den Alpenblick» in Braunwald angekündigt. Solaranlagen F. Hösli, 8762 Schwanden Telefon 055 64410 06 www.f-hoesli-ag.ch Taxi Edy 079 43166 66 Teppiche Bodenbeläge W. Fäh, 8750 Glarus Burgstr. 75, Tel. 055 640 5110 Teppiche, Bodenbeläge, Vorhänge, Parkett und Parkettversiegelungen In der Zwischenzeit sind wesentliche Schritte umgesetzt und Ziele erreicht. Die vom Eigentümer in Auftrag gegebene Vorstudie wurde als Grundlage für ein Vorprojekt genehmigt. Am 19. September bestätigten die kantonalen Behörden an einer Sitzung, dass das ehemalige Hotel Alpenblick in Braunwald an der jetzigen Stelle unter Einhaltung von Auflagen- und Sicherungsmassnahmen wieder aufgebaut werden kann. Der enge Zeitplan bis zur Wiedereröffnung im Herbst/Winter 2019/20 wird nach einer ebenfalls sehr positiven Beurteilung der verantwortlichen Gemeindebehörden als durchaus realistisch beurteilt. Im Moment wird das Vorprojekt weiter entwickelt. Das Baugesuch wird wie geplant noch vor Ende Jahr beim Bauamt Glarus Süd in Schwanden eingereicht. ● Hans-Peter Keller, Linthal Salon Bär Untere Pressistrasse 2, 8750 Glarus Telefon 055 640 56 36 Ferien von Montag, 16. Oktober, bis Sonntag, 22. Oktober Auto-P vor dem Laden 3×SONDERPREISE 1 Kaninchen 2 3 HIT PS-Education Englisch, Deutsch, Schweizerdeutsch Individuell und flexibel Englisch: Ferien, Business, Standard Haslen od. n. Abspr. / Online-Kurse www.ps-education.ch Telefon 079 607 0217 Auto Unfall- und Pannendienst Region Glarnerland Telefon 0848 801870 Freitag, 13. Oktober, 16.00 Uhr, bis Freitag, 20. Oktober, 16.00 Uhr O. Müller, Garage, Schwanden Betriebsferien kg ■ frische Spitzen-Qualität (statt 24.–) 19.– Glarner Kräuter- Kochspeck kg ■ mild gesalzen ■ VAC oder offen (statt 25.–) 19.– Chicken-Steaks 100 g ■ Poulet-Brüstli gewürzt ■ mit magerer Specktranche (statt 3.90) 3.40 500 g GRATIS-Hörnli beim Kauf von 500 g Hackfleisch ENNENDA FON 055 640 30 30

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