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44. Ausgabe 2020 (29. Oktober 2020)

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FAHRZEUGMARKT

FAHRZEUGMARKT Donnerstag, 29. Oktober 2020 | Seite 22 Glarner Spezialitäten-Markt «Glaris schneugget» In den Strassen von Glarus herrschte am Freitag, 23., und Samstag, 24. Oktober, reger Betrieb. In grosszügigen Abständen und unter freien Himmel wurden an liebevoll dekorierten Ständen Glarner Spezialitäten angeboten. Zum Motto «Glaris schneugget» gelang es den Organisatoren, einen «Coronavirus-konformen» Markt zu realisieren. Glarner Senioren in der Backstube «Backe, backe Kuchen!» Für einmal versuchten sich die Mitglieder der Glarner Senioren in der Kunst des Pastetenbackens, nämlich in der Glarner Feingebäck AG in Engi. Je nach Vorliebe wird die Pastete gefüllt. (Foto: Wy) Maya Rhyner von Agrotourismus Glarnerland kann die Preise vom Käsepass verteilen. Für die Bildergalerie vom Markt Fridolin+ App downloaden und Foto scannen. Glarner Alpkäse AOP Hauptinitiant Albrecht Rhyner, Geschäftsführer Glarona Käsegenossenschaft, zeigt sich zufrieden mit dem Besucheraufkommen – es war stet, aber nicht in Massen. «Da wir kein Rahmenprogramm bieten wie Streichelzoo, Alpabfahrt usw., haben wir vor allem die Leute hier, die auch etwas kaufen möchten», so die Vorteile des erstmals durchgeführten Marktes. Als zum Ende des Alp - sommers absehbar wurde, dass man den Käsemarkt Elm aufgrund der Lage der Coronavirus-Pandemie nicht würde durchführen können, suchte Rhyner nach einer Alternative. «Wir hatten einen sehr guten Alpsommer und 16 Prozent mehr Alpkäse in unseren Kellern als in den Vorjahren.» Die meisten der Alpen, die sonst am Elmer Alpkäsemarkt ihren Glarner Alpkäse anbieten, waren jetzt in Glarus vertreten und dankbar für die Möglichkeit, den Kundenkontakt und die Präsenz zu festigen. Zusammenarbeit Neben dem beliebten Alpkäse AOP konnten an den Ständen Glarner Produkte wie Gebäck, Fleisch, Weine und Schnaps, Gemüse, Zigerprodukte und Geschenke erworben werden. Mit Glarus Service, gl-events und VISIT Glarnerland gelang es, ein Organisationskomitee zu bilden, welches sämtliche Gebiete von der Logistik bis zur Werbetechnik abdeckte. Ein Wett - (Fotos: FJ) bewerb animierte die Besucher, sämtliche Seitenstrassen zu besuchen, wo die Stände verteilt waren, um eine Übernachtung im Ortstockhaus oder Glarner Alpkäse AOP zu gewinnen. «Man kann in so einer Situation nicht einfach abwarten, sondern muss nach anderen Möglichkeiten suchen, und auf diese Weise konnten wir Leben in die Stadt und die Produkte direkt an den Konsumenten bringen», zeigt sich Rhyner zufrieden mit dem Markt, wozu vorgängig ein Schutzkonzept eingereicht und sämtliche Vorschriften eingehalten wurden. Zudem sieht er in «Glaris schneugget» den Beweis, dass man unter all den Bedingungen und Massnahmen noch leben kann ... ● Barbara Bäuerle-Rhyner, Elm Nach dem freundlichen Empfang durch Inhaber Ueli Fäs und dem Fassen von Haarnetz und Plastikschürze scharten sich die Seniorinnen und Senioren voller Tatendrang um den ersten Tisch in der Backstube in Engi. Strengste Hygienevorschriften muss - ten beachtet werden. Uwe Walter, Leiter Produktion, zeigte anhand eines ausgewallten Teiges, wie der Boden, der Rand und schliesslich der Deckel einer Pastete ausgestochen wird. Das Wichtigste ist bekanntlich die Füllung, und alle konnten ihre Pastete nach ihrer Vorliebe füllen. Laut Uwe Walter werden auch die Füllungen komplett in Engi hergestellt. Die «Süsse» besteht zu 50 Prozent aus Mandeln aus Kalifornien und die «Saure» aus gedörrten Zwetschgen, denen Äpfel beigegeben werden. Bevor die Pasteten in den Backofen kommen, müssen sie dekoriert werden. Hier zeigten vor allem die Seniorinnen ihre Kreativität: Aus dünn gewalltem Teig wurden Herzchen, Rondellen und Blümchen gestochen und auf den Teigdeckel geklebt. Am Schluss war jede Pastete ein Unikat! Beim gemütlichen Zusammensitzen mit Kaffee und feinen Pralinen stellte Uwe Walter den Betrieb mit 16 An - gestellten vor und wies auf das Sortiment hin, wo immer auf Qualität geschaut wird. Ueli Fäs erläuterte das koschere Backen. Beeindruckt und neugierig auf die gebackene eigene Pastete, nahmen die Glarner Seniorinnen und Senioren in der Backstube ihr inzwischen fertiges Werk in Empfang. Ein gemütlicher Nachmittag ging zu Ende, und es wird in manchem Haushalt einen feinen Zvieri geben. ● Wy Schweizer Autoverwertung sucht laufend Unfall- und Gebrauchtfahrzeuge aller Art! schnell - unkompliziert - fair Tel. 055 464 30 45 Polizeimeldungen NIEDERURNEN: VERKEHRS- UNFALL. Am Freitag, 23. Oktober, 08.35 Uhr, ereignete sich auf der Ziegelbrückstrasse in Niederurnen ein Verkehrsunfall. Die Lenkerin eines Personenwagens beabsichtigte, von der Löwenstrasse herkommend nach links in die Ziegelbrückstrasse einzubiegen. Dabei übersah die 27- Jährige links ein vortrittsberechtigtes Auto und es kam zu einer Kollision. Die Verursacherin zog sich beim Unfall Prellungen zu. Sie wurde mit der Ambulanz zur Kontrolle ins Kantonsspital Glarus gebracht. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden. NETSTAL: VERKEHRSUNFALL. Am Freitag, 23. Oktober, 10.45 Uhr, ereignete sich auf dem Areal des Einkaufszentrums Wiggispark an der Molliserstrasse in Netstal ein Verkehrsunfall. Die Lenkerin eines Personenwagens war auf der Strasse hinter dem Einkaufszentrum unterwegs um das Areal zu verlassen. Dabei übersah die 55-Jährige einen Passanten, der von rechts einen Fuss gängerstreifen zu überqueren beabsichtigte. Bei der Kollision stürzte der 86-Jährige und verletzte sich an der Schulter. Er wurde mit der Ambulanz zur weiteren Abklärung ins Kantonsspital Glarus gebracht. Am Fahrzeug entstand Sachschaden. NÄFELS: VERKEHRSUNFALL. Am Samstag, 24. Oktober, 18.40 Uhr, ereignete sich auf der Oberurnerstrasse in Näfels ein Verkehrsunfall. Der Lenker eines Personenwagens war von Oberurnen herkommend in Fahrtrichtung Näfels unterwegs. Auf der Höhe der Bushaltestelle linth - arena sgu überquerte eine 17-Jährige von links herkommend mit dem Skate board den dortigen Fussgängerstreifen. Aus zurzeit ungeklärten Gründen kam es zu einer heftigen Kollision, wodurch sich die Fuss - gängerin schwere Verletzungen zuzog. Sie wurde mit der rega ins Universitätsspital Zürich überführt. Der Fahrzeuglenker blieb unverletzt. Am Fahrzeug entstand Sachschaden. Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. GLARUS: SACHBESCHÄDI- GUNG. In der Nacht auf Sonntag, 25. Oktober, besprayte eine un - bekannte Täterschaft in der Waisenhausstrasse, in der Gerichtshausstrasse sowie in der Postgasse in Glarus mehrere Hausfassaden. Die Höhe des Sachschadens kann derzeit noch nicht beziffert werden. Hinweise sind an die Kantonspolizei Glarus, Telefon 055 645 66 66, zu richten. ● FEUERWEHR TELEFON 118

FAHRZEUGMARKT Donnerstag, 29. Oktober 2020 | Seite 23 100% NEU 100% ELEK TRISCH 100% SIE PROBEFAHRTSWOCHE BY MAZDA 9. BIS 14. NOVEMBER MACHEN SIE MIT DEM BRANDNEUEN MX-30 EINE PROBEFAHRT IN DAS REST AURANT BERGLI IN GLARUS. GENIESSEN SIE ZU ZWEIT EINEN FEINEN COUPE AUF UNSERE KOSTEN. (solange Vorrat) Im Mercedes-Benz A250e Der Autopilot übernimmt Die Testfahrten im Mercedes-Benz A250e kommen der Vorstellung autonomen Fahrens vor allem im Autobahnbetrieb nahe. Das Fahrzeug hat eine Reihe «Schutzengel» eingebaut und flutet dank ausgefeilter Software den Fahrer über den breiten Cockpit-Bildschirm mit Informationen. Im Kurzstreckenbetrieb schwebt das Fahrzeug im Hybrid-Mode elektrisch-lautlos durch den Kanton. Kommt der Vorstellung vom autonomen Fahren nahe: Der von der Garage Milt AG in Glarus für die Testfahrt bereitgestellte Mercedes-Benz A250e mit PLUG-IN-HYBRID-Antrieb. (Foto: wie) «Hey Mercedes!» Mercedes unterstützt mit mehreren Funktionen konsequentes Zweihand- Lenken. Eines heisst «Sprachsteuerung». Damit dirigiert Frau/Mann u. a. die Navigation. Mehrheitlich gelingt die Erfassung des Zielortes. «Hey Mercedes: Walenstadt, Seestrasse» will er aber auch nach mehreren Versuchen in Hochdeutsch nicht finden, andere Destinationen übernimmt Mercedes elegant in den Routenplan. Fährt von selbst Über Komfort muss ich bei diesem PLUG-IN-HYBRID-Fahrzeug keine Worte verlieren. Er ist perfekt. Das Fahrzeug ist ausgezeichnet lärmgeschützt, die Innenausstattung ledrigluxuriös-bequem, das Cockpit überzeugt mit hilfreichen Informationen. Gesamt-Bewertung Kriterium – 0 + Bemerkungen Sicherheit ausgefeiltes Zweihand-Lenk - system, Funktionen auf Lenkrad zentriert, Sprachsteuerung Komfort Lederausstattung, Sitzverstellung, Klima, Sprachsteuerung Elektronischer Abstandhalter, Spurhalter, «Schutzengel» Fussgänger- und Verkehrs - signalerkennung, Fahrbereichs- Beleuchtung Smartphone- drahtlose Mobilephone- Anbindung Aufladung, Near-Field- Communication verbindet einfach mit Fahrzeug Übersicht 360°-Kamera, Head-up-Display Antrieb Elektrisch/Verbrenner, 1332 cm 3 , 160 PS Fahr-Modi 4 Fahr-Modi (Sport, Eco, Comfort, Individual) Verbrauch unter 4 Liter pro 100 km Geräuschdämmung ausgezeichnet, im Elektro - betrieb geräuschlos Lenkradschaltung passt besser zu «57er-Chevi» als in dieses Hightech-Fahrzeug Designelement wirkt im aufgeräumten, «Lüftung» schlichten Cockpit «grob» Eindrücklich ist der Versuch, das Auto selbst fahren zu lassen. Von Walenstadt nach Schwanden berühre ich weder Gaspedal noch Bremse – nur der «Bewegungslos-Melder» holt mich nach zirka 60 Sekunden akus - tisch ab. Er verlangt, das Lenkrad nicht nur mit Fingerspitzen anzu - fassen. Unterlasse ich es, bremst das Fahrzeug. Stoppt von selbst Der Spurhalteassistent hält mich mit Ausnahme linienloser Strassenabschnitte, wenn auch etwas robust, auf der Strasse. Der Abstandhalter bremst hinter LKWs bis zum Stillstand ab – trotz auf 120 km/h aktiviertem Tempomaten. Geschwindigkeits-Begrenzungen erkennt die Bordkamera, der Tempomat übernimmt die Werte. Seitwärts auf Fuss - gängerstreifen antrabende «Handy- Zombies» erkennt die Kamera und bremst das Auto auch mal im Notstopp ab. Anfangs ist das Fahrgefühl gespenstisch; der Eindruck, die Räder führen Kurven viel leichter als üblich, ist ein angenehmer Nebeneffekt. Kein Wunder – der Wagen fährt Kurven bis zirka 20° Richtungswechsel autonom, wenn der Fahrer die Nerven hat, nicht einzugreifen. Elektro-Hybrid-Betrieb für regionale Fahrten Das «e» der Typenbezeichnung steht für Elektro-Hybrid-Antrieb. Voll geladen fährt der Wagen damit einmal durch den Kanton und zurück. Nach rund 60 km übernimmt der Verbrenner mit üblichen Reichweiten und einem mittleren Verbrauch unter 4 Litern pro 100 km. Jet-Feeling Das Head-up-Display, die auf das Lenkrad zentrierten Funktionen und das Touchpad in der Mittelkonsole vermitteln den Eindruck, man sitze an einem Multi-Funktions-Steuerknüppel. Schwierige Parkmanöver werden von der Rundumkamera erleichtert. Im Dunkeln unterstützt das Beleuchtungssystem durch volles Ausleuchten offener Fahrbereiche und ohne Ent gegenkommende zu blenden. Design ist Geschmackssache Zwei Details fallen auf: In der technisch vollgeladenen, schlichten Cockpit-Umgebung ist ein Lenkrad- Schalthebel, wie er in US-Cars jahrzehntelang verbaut wurde, ein «fremdes» Designelement. Die Lüftungseinlässe wirken «aus der Zeit ge - fallen», obwohl sie im Nachtfahr - modus hübsch beleuchtet werden. Sie wirken im aufgeräumten Cockpit etwas «grob». ● wie Fahrzeugreparaturen Schnell - unkompliziert - kompetent - preiswert Autoverwertung Zimmermann GmbH 8864 Reichenburg Tel. 055 464 30 44 SH09: dritter Prototyp von kopter in Mollis Mehrere «Premieren» Die Flugerprobungstätigkeiten wurden in Mollis vollständig wieder aufgenommen, nachdem der dritte SH09-Prototyp (P3) nach seiner Rückkehr aus Pozzallo wieder zusammengebaut worden war. Der S09-Prototyp (P3) wird wieder in Mollis geflogen. Für das Video vom Flug Fridolin+ App downloaden und Foto scannen. (Foto/Video: kopter) Die Flüge in Mollis konzentrierten sich hauptsächlich auf die Erprobung des neuen Heckrotors und aerodynamischer Modifikationen für ein verbessertes Handling im Langsamflugbereich. Bei Flügen in der Höhe, im lokalen Bereich, wurden die Hand - lingeigenschaften bei höheren Geschwindigkeiten und in Autorotation evaluiert. Bei diesen Flügen konnte das Team mehrere Premieren für Curling: 14. Gabi-Spälty-Trophy Statt 12 nur 6 den SH09 erzielen. Hervorzuheben ist der Erstflug mit dem maximal zulässigen Abfluggewicht für den P3, zudem das erste Mal, dass das Flugzeug 35 Knoten im Seitenflug erreicht hat. Der nächste Schritt besteht darin, mit der Aufrüstung auf Garmin-Avionik fortzufahren und das endgültige Hauptrotor-Flugsteuerungssystem zu installieren. ● pd. Unter Berücksichtigung von vielen Corona-Massnahmen konnte am 20. Oktober in der Curling-Halle Glarus doch noch die traditionelle 14. Gabi-Spälty-Trophy, das Veteranenturnier, durchgeführt werden. Team CC Luzern mit Skip Heinz Knuchel und seinen Mitspielern Elmar Sidler, Werner Peter und Karl Brassel. (Foto: zvg) Statt 12 Teams spielten nur 6 Teams. Statt an zwei Tagen wurde das Turnier nur an einem Tag ausgetragen. Nichtsdestotrotz verbrachten die 22 Männer (ab 60 Jahren) und die zwei Frauen (ab 55 Jahren) total fünfeinviertel Stunden auf dem Eis. In vier Runden wurde in spannenden Spielen der Tagessieger ausgemacht. Nach mehreren Teilnahmen gelang es dem CC Luzern mit Skip Heinz Knuchel, dieses Jahr den Final gegen das Team Mix Wallisellen zu gewinnen. Stolz durften die Turniergewinner ihren Preis entgegennehmen. Nun hoffen wir alle, dass wir nächsten Herbst die 15. Gabi-Spälty-Trophy wieder unter normalen Umständen durchführen können. ● Ruth Oeschger