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45. Ausgabe 2020 (5. November 2020)

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Donnerstag, 5. November 2020 | Seite 16 Aus den Verhandlungen des Landrates Landratssitzung vom 4. November 2020 Stilübungen grüner Opposition Der Landrat verabschiedete an seiner Sitzung vom Mittwoch, 4. November, die zurückgewiesenen Kapitel des Richtplans und trat der Interkantonalen Vereinbarung über die Beiträge an die Ausbildungskosten von universitären Hochschulen bei. Trotzdem dauerte die Debatte dazu fast drei Stunden und das ging so. Wer Maske trägt, spricht mit den Händen. Für die schönsten Gesten Fridolin+ App downloaden und Foto scannen. Aufgrund der hohen Coronavirus-Fallzahlen: Distanz und Maskenpflicht im Landrat. Für die Galerie Fridolin+ App downloaden und Foto scannen. (Fotos: ehuber/FJ) Wer kennt sie nicht, die Ermahnung von Bligg: «Mach’s mit Style oder las es si». Sie führt auf Zürichdeutsch weiter, was der Franzose mit C’est le ton qui fait la musique meint. Die eineinhalb Stunden vor der Pause dieses Landrats waren gefüllt mit dem, was die einen fürs Protokoll zuhanden des Bundes aufgenommen haben wollten, was andere aber als Filibusterei – also in die Länge ziehen der Debatte – bezeichnen würden. Und das am Election Day, könnte man sagen. Dieser fand auf den Bildschirmen statt, während gleichzeitig Fundamental - opposition gemacht wurde. Verständlich, ob der grossen Spannung der Wahlergebnisse in den USA, und doch auch ein bisschen bedenklich. Laut und leise Die Opposition zum Richtplan war – wenigstens wenn es um die Anzahl der Voten geht – klar grün orchestriert. Doch spielten die Instrumente eine ganz verschiedene Rolle, sie tuteten in verschiedenen Tonlagen und Ton - arten. Da gab es die sehr effiziente von Regula Keller, welche ja auch zum Landratsbüro gehört. Sie stellte gleich drei Rückweisungsanträge in einem Votum, da gab es die hartnäckige von Priska Müller Wahl. Sie kam immer wieder wie eine Steh-auf-Frau und pochte auf Rückweisung und da gab es die halbblinde von Andreas Schlittler. Wegen der erschreckend hohen Coronavirus-Fallzahlen herrschte Maskenpflicht, nur wer sprach, durfte die Maske abziehen. Doch schön der Reihe nach. Der Beitritt zur Interkantonalen Vereinbarung über die Beiträge an die Ausbildungskosten von universitären Hochschulen war unbestritten. Fraktionspräsidentin Priska Müller Wahl und Landesstatthalter Benjamin Mühlemann beantragten Eintreten und Zustimmung. Es gab dazu keine weiteren Wortmeldungen, bevor die Vorlage in die 2. Lesung ging. Für einen Kanton ohne Hochschule ist diese Vereinbarung, die nach 20 Jahren von der Konferenz der Schweizer Erziehungsdirektoren revidiert wurde, sehr wichtig. Neu werden die Tarife auf der Basis der effektiven Kosten berechnet, Rabatte für Wanderungsverluste wurden abgeschafft. Für den Kanton Glarus – so der Landesstatthalter – finanziell ein Nullsummenspiel. Wichtig sei, dass die Wahlfreiheit beibehalten werde: «Freizügigkeit ist die Grundidee des heutigen Systems – der Herkunftskanton finanziert.» «Hüt mösstemer Iitritt heusche» Dann ging es in die ausufernde Debatte über den Richtplan 2018, den der Landrat bereits am 24. April 2019 in einer ganztägigen Sitzung behandelt hatte. Zu Verkehr und Tourismus waren einzelne Abschnitte zurück - gewiesen worden, was der Regierung – so Kaspar Becker – die Möglichkeit gab, hier den Plan noch genauer auszuarbeiten. Allerdings waren einige aus der grünen Fraktion auf Krawall gebürstet, was Kommissionspräsident Fridolin Staub und Regierungsrat Kaspar Becker die Möglichkeit zu schönen Repliken wie jener im Titel dieses Abschnitts gab. Zum Schluss zeigte sich allerdings, dass die Be - ratungen der Kommission eine feste Basis hatten. Die drei Opponentinnen und Opponenten standen fast allein da. Hätten sie sich doch an das ge - halten, was Andrea Bernhard namens der GLP/BDP-Fraktion sagte: «Der Richtplan ist ein Planungsinstrument, es ist an der Zeit, dieses an den Bund zur Genehmigung zu überweisen. Das gibt uns Planungssicherheit. Die Regierung hat dort, wo Änderungen gewünscht waren, angepasst.» Dann mahnte Priska Müller Wahl an: «Es geht nicht um Ideologie – ich war die erste, die hier Tempo machte. Doch wir wollen einen guten Richtplan.» Im Richtplan gehe es um die Abstimmung der Nutzungen – also um den Verkehr und darum, ob Tourismus einfach ein Wunschkonzert werde oder ein Konzept habe. Der Landrat habe nicht nur eine Durchwinkerolle. Die Grünen, so Müller Wahl, seien mit den meisten ausgearbeiteten Änderungen des Regierungsrates nicht einverstanden, denn nach der Überarbeitung sei er «inhaltlich viel schlechter als das Bisherige». Und da es keine Eintretensdebatte mehr gab, meldeten sich Müller Wahl, Schlittler und Keller bei allen Teilpunkten zu Wort. Es sei ein wichtiges Papier, sagte Regierungsrat Becker, «da gehe ich mit Priska Müller einig. Das war es dann aber schon. Dieses Papier habt ihr – der Landrat – uns vorgelegt. Bleiben wir konsequent und machen wir den Deckel zu.» Und Fridolin Staub sagte später anlässlich der noch einmal geforderten Zweckmässigkeits - überprüfung zur Wirksamkeit der Umfahrung: «Das wurde diskutiert in der Kommission – zum Richtplan soll eine breite Debatte erfolgen, doch es bringt uns nicht weiter, immer dieselben Fragen zu stellen. Mit dem Richtplan legen wir eine Basis, doch soviele Chancen, den Verkehr anders zu lösen, gibt es nicht mehr – hier ist eine Fundamentaldiskussion nicht mehr am Platz. Jeder bekam die Unterlagen – die Informationen sind da.» Informationsquellen Obwohl Staub immer wieder klarstellte: «Wir machen hier keine Projekte», begann Andreas Schlittler von der Umfahrung zu erzählen. Vom Burgerlastwagen, der durch die Stadt fahren muss, bis er beim McDonald’s ist, von der Anbindung Riedern und Klöntal, von der Abfahrt vor Netstal. Es schien, als wolle er schon bei der Richtplanung über ein fertiges Projekt beraten. Sein nassforsches Votum gipfelte in der Behauptung: «Meine einzige Quelle ist ein Artikel in der ‹Südostschweiz› von 2019», und später sprach er dann noch davon, dass dies die einzige Zeitung im Glarnerland sei. Was Wunder, dass er sich mit einer so einäugigen Optik eine blutige Nase holte. Schön brachte es Fridolin Staub auf den Punkt: «Offensichtlich hat Res Schlittler nicht gehört, was Kaspar Becker gesagt hat. Wir müssen heute die Flughöhe behalten und nicht zu konkreten Projekten diskutieren.» Drei weitere Rückweisungen beantragte Schlittler, nachdem er schon die Ausgangslage erfolglos hatte rückweisen wollen. Zur richtungsweisenden Festlegung der Umfahrung Näfels, Netstal und Glarus, zur Handlungsanweisung der Orts - umfahrung Glarus und schliesslich zum Objekt der Umfahrung Glarus selbst. Einmal ganz abgesehen davon, dass ihm der Landratspräsident noch übers Maul fahren musste, hatte er nicht den Hauch einer Chance. Seilbahn Vorab und Golfplatz Orenplatte Weitgehend identisch, wenn auch moderater, verliefen die Diskussionen zum Kapitel Tourismus. Müller Wahl bezog sich wieder auf einen Artikel der «Südostschweiz», welcher die von Reto Gurtner aus Laax vorgebrachte Idee aufgenommen hatte, und mahnte den Mehrverkehr an, den das bringe. Sie beantrage die Rückweisung der Ausgangslage. Kommissionspräsident Staub mahnte noch einmal: «Beachten Sie die Flughöhe, wir nehmen das auf im Sinne einer Vororientierung. Für mich ist dieser Antrag wie ein Denkverbot – wenn man nicht über sowas diskutieren darf, habe ich Mühe.» Der Rückweisungsantrag Müller Wahl unterlag ebenso wie die drei Anträge von Regula Keller, welche u. a. das Projekt Orenplatte Golf zurückgestuft haben wollte, vom Zwischenergebnis auf Stufe Vor - orientierung. Hansjörg Marti verlangte Ablehnung des Antrags: «Es stimmt, dass es keine definitiven Pläne gibt, doch es gibt Studien zum Projekt Orenplatte. Es gibt Bahn - projekte und Projekte zur Verbindung zum Dorf Braunwald. Der erste Teil der Hausaufgaben ist also schon gemacht, lassen Sie auch den zweiten Teil machen.» Nachdem alle Anträge unterlegen waren, wurde noch der Begriff «Interessenz» geklärt, von Kaspar Becker persönlich – es sind die Interessenten. Nach der Pause Postulate Die Motion Pascal Vuichard, Mollis, und Unterzeichnende «Impfen in der Apotheke vereinfachen» wurde vom Rat als Postulat an den Regierungsrat überweisen. Andrea Bernhard nahm namens des inzwischen nicht mehr im Landrat aktiven Motionärs Stellung: «Wir sind gespannt auf die Resultate der 2020 beschlossenen Massnahmen.» Bedeutend grösser war der Widerstand von Postulant Fridolin Luchsinger gegen die Abschreibung seines Postulates «Ergänzung der kantonalen Integrationskommission». Die von ihm geforderte Kommission solle die Zusammenarbeit von Gemeinde, Kanton, Berufsschulen und Arbeitgebern bei der Integration sicherstellen. In den ersten zwei Jahren, nachdem ein Asylbewerber hier sei, geschehe zu wenig, so Luchsinger am Beispiel eines Maurerlehrlings. Dieser müsse dann gleichzeitig in die Lehre und Deutsch lernen. Hans Jenny ersuchte den Rat namens der FDP, die Abschreibung als erledigt zu betrachten. Er habe selber einen Lernenden in einer Integrationsvorlehre in der Backstube. «Die INVOL- Lehre hat schweizweit Vorzeige - charakter. Im Kanton Glarus gibt es die kurzen Wege. Eine aufgeblähte Kommission hat hier keine Wirkung. Es gibt schon breit aufgestellte Kommissionen, die sich dem Thema Integration aufnehmen. Wichtig ist die Kommunikation nach innen und aussen – eine weitere Kommission macht die Wege länger und schafft Doppelspurigkeiten.» Sabine Steinmann unterstützte Fridolin Luch - singer, gab aber zu: «Es sind Vorschläge auf hohem Niveau, die wir dem Regierungsrat mitgeben wollen – denn wir sind schweizweit Vorreiter.» Chance im Gastland Landesstatthalter Benjamin Mühlemann beantragte ebenfalls Abschreibung. «Der Auftrag des Postulates ist erfüllt, wir berichten ausführlich. Der Kanton reagierte 2015 schnell auf die Flüchlingswelle mit dem Berufseinführungsprogramm BEP. Das geriet, weil die Verantwortlichen pragmatisch zusammensassen. Die Berufsschule Ziegelbrücke konnte praktisch aus dem Stand ein Integrations - programm auf die Beine stellen. Und es gelang dank dem guten Netz mit Arbeitgebern. Die meisten Kantone liegen meilenweit von den Bundeszielen weg, Glarus hat die Nase vorn mit 60 Prozent Erwerbsquote. Ja der Bund übernahm die INVOL ein Stück weit vom Kanton Glarus. Jedem und jeder wird damit praktisch ein massgeschneidertes Arbeitsintegrationsprogramm angeboten. Leider gelingt das nicht immer – doch wenn man solche Chancen im Gastland angeboten bekommt, soll man sie auch ergreifen.» Dann wurde das Postulat mit 31 zu 22 Stimmen als erfüllt abgeschrieben. Dann ging es glatt Das Postulat Fridolin Staub «Prüfung von im Grundbuch eingetragenen Dienstbarkeiten bei Baugesuchen» wurde darauf überwiesen. Bruno Gallati mahnte an, dass der Regierungsrat auch kommunale Bauämter und Behörden einbeziehen solle. Auch das Postulat BDP/GLP-Fraktion «Mehr Solarstrom im Winter», welches, so Mathias Vögeli, im Rahmen der Energiestrategie 2050 die Produktion von Winterstrom vorantreiben will und zwar im Gebirge dort, wo bereits Infrastrukturen wie etwa Bergbahnen vorhanden sind, wurde überwiesen. Es folgten kurze Erklärungen zu den Interpellationen von Priska Müller Wahl «Welche Massnahmen folgen auf die Frauenstreik-Petition?», zur Interpellation BDP/GLP-Fraktion «Was ist aus dem Energy Valley Glarnerland geworden?» und zur Inter pellation Vreni Reithebuch, Linthal «Harmonisierung Steuerfuss Budget /Jahresabschluss». Priska Müller Wahl stellte fest: «Die Petition der 800 Unterzeichnerinnen für mehr Gleichstellung hat etwas bewegt und sie soll etwas bewegen.» Sie habe gehört, dass es in der Gleichstellungskommission jetzt zügig vorangehe. «Wir sind gespannt auf die Resultate.» Kritischer fiel das Votum von Franz Landolt zum Stand des Energy Valley Glarnerland aus, und dies obwohl Regierungsrat Kaspar Becker im Vorfeld hatte ankündigen können, dass die Gemeinde Glarus hier sehr aktiv unterwegs sei und es bereits auf 2020 klappen könnte. Landolt dagegen stellte fest: «Der von der Landsgemeinde geforderte Energierichtplan ist noch von keiner Gemeinde hier. Ja mehr noch: Heute haben wir keine einzige Energiegemeinde mehr – das ist ein Rückschritt.» Vreni Reithebuch machte es noch knapper: «Wir er - lauben uns, unser Anliegen zur Harmonisierung als Postulat oder als Motion einzureichen.» Die Sitzung konnte um 10.55 Uhr geschlossen werden. Die nächste Landratssitzung findet am Mittwoch, 18. November statt. ● FJ

AMTSBLATT DES KANTONS GLARUS Glarus, 5. November 2020 Nr. 45, 174. Jahrgang Herausgegeben von der Staatskanzlei des Kantons Glarus 8750 Glarus Telefon 055 646 6012 Fax 055 646 6019 E-Mail: Amtsblatt@gl.ch Verlag: FRIDOLIN-Verlag 8762 Schwanden Eidgenössische Volksabstimmung vom 29. November 2020 Der Bundesrat hat die Volksabstimmung über 1. Volksinitiative vom 10. Oktober 2016 «Für verantwortungsvolle Unternehmen – zum Schutz von Mensch und Umwelt» 2. Volksinitiative vom 21. Juni 2018 «Für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten» auf Sonntag, 29. November 2020, und Vortage angesetzt. Den Gemeindekanzleien sind die Abstimmungsunterlagen und Stimmzettel zugestellt worden. Die Staatskanzlei hat sie aufgefordert, das Stimmmaterial an die Stimmberechtigten frühestens vier, spätestens aber drei Wochen vor dem Abstimmungstag zu verteilen. Die Stimmzettel werden den Stimmberechtigten zusammen mit dem Stimmrechtsausweis, dem Stimmzettelumschlag und einem vorfrankierten Rückantwortumschlag nach Hause zugestellt. Das Stimmrecht wird am Wohnsitz ausgeübt. Fahrende stimmen in ihrer Heimatgemeinde ab. Vom Stimmrecht ausgeschlossen ist, wer wegen geistiger Behinderung oder psychischer Störung unter umfassender Beistandschaft steht. Die briefliche Stimmabgabe ist ab Erhalt des Stimmmaterials zulässig. Wer schreibunfähig oder schreibunkundig ist, kann für die briefliche Stimmabgabe die Hilfe einer anderen stimmberechtigten Person in Anspruch nehmen. Diese hat die Hilfe auf dem Stimmrechtsausweis zu vermerken und unterschriftlich zu bestätigen. Bei der Stimmabgabe an der Urne ist die Stellvertretung durch stimmberechtigte Familienangehörige oder im gleichen Haushalt wohnende stimmberechtigte Personen im Sinne eines Botenganges zulässig. Die Vertretenen müssen eigenhändig ihren Stimmzettel ausgefüllt und ihren Stimmrechtsausweis unterschrieben haben. Der Botengang ist auf zwei stimmberechtigte Personen begrenzt. Die stellvertretende Person muss ihren eigenen Stimmrechtsausweis abgeben. Die vorzeitige Stimmabgabe bei den von der Gemeinde hierzu bezeichneten Amtsstellen der kommunalen Verwaltung ist für alle Stimmberechtigten bis zum Freitag vor dem Abstimmungstag während der ordentlichen Öffnungszeiten möglich. Der Stimmzettel ist in einem verschlossenen gesonderten Umschlag zusammen mit dem unterzeichneten Stimmrechtsausweis abzugeben. Den in einer Glarner Gemeinde registrierten stimmberechtigten Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern steht der elektronische Stimmkanal bis auf Weiteres nicht zur Verfügung. 8750 Glarus, 5. November 2020 Namens des Regierungsrates: Marianne Lienhard, Landammann Hansjörg Dürst, Ratsschreiber Sammlung der behördlichen Erlasse publiziert im Internet: http://gesetze.gl.ch Gemäss Artikel 7 Absatz 1 der Publikationsverordnung vom 12. August 2014 wird folgendes Titelverzeichnis publiziert: Titelverzeichnis publiziert: – Änderung der Verordnung zum Einführungsgesetz zum Geoinformationsgesetz GS VII A/2/3 (RR 20. 10. 2020); SBE 2020 30 (publ. 30. 10. 2020) – Änderung der Verordnung zum kantonalen Umweltschutzgesetz GS VIII B/1/4 (LR 21. 10. 2020); SBE 2020 31 (publ. 30. 10. 2020) – Änderung der Verordnung zum Einführungsgesetz zum Gewässerschutzgesetz GS VIII B/21/4 (LR 21. 10. 2020); SBE 2020 32 (publ. 30. 10. 2020) Die Staatskanzlei Stellenausschreibung Gemeinde Glarus Als Klassenlehrperson auf der Mittelstufe begleiten Sie Ihre Schülerinnen und Schüler in einer wichtigen Phase ihrer persönlichen Entwicklung. Sie kommen zu Ihnen als Kind und verlassen Sie als Teenager. Ihr Handeln und Vorbild werden für ihre Zukunft prägend sein. Wir suchen Sie als Primarlehrperson (100%) Ihr pädagogisches Talent ist sowohl im Aufbau tragfähiger, lernfördernder Beziehungen als auch in Ihrer Fähigkeit, ein breites Fächerspektrum zu unterrichten, gefragt. Ihre Schülerinnen und Schüler erleben Sie als Menschen mit einem grossen Schatz an verschiedenen Methoden. Nicht nur unsere Schulinfrastruktur ist modern und grosszügig. Wir unterstützen Sie aktiv bei Ihren weiteren beruflichen Qualifikationen mit grosszügigen Beiträgen für Weiterbildungen. Sie finden bei uns attraktive Arbeitsbedingungen und eine langfristige berufliche Perspektive. Der Stellenantritt erfolgt nach Übereinkunft. Wir bewerben uns bei einer begeisterungsfähigen und innovativen Lehrperson. Ein aufgeschlossenes, kollegiales Team freut sich auf Sie. Wenn Sie bereit sind, sich auf den Unterricht mit aufgestellten, wissensdurstigen Kindern einzulassen, dann sind Sie bei uns am richtigen Ort. Jobsharing-Bewerbungen sind willkommen. Die aktive Förderung von Familie und Beruf ist uns wichtig. Nähere Auskünfte erteilt Ihnen gern Herr Lorenzo Conte, Schulleiter Glarus, Telefon 079 744 68 59, E-Mail: lorenzo.conte@glarus.ch. Möchten Sie diese Herausforderung annehmen? Dann freuen wir uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen gerne per E-Mail an die Gemeinde Glarus, Jürg Bernold, Leiter Personal und Ausbildung, E-Mail: juerg.bernold@glarus.ch, oder Postfach 1585, Glarus. Stellenausschreibung Gemeinde Glarus Glarus ist einzigartig vielseitig. Wir sind eine dynamische, weltoffene und kulturell interessante Gemeinde, in der es sich gut leben, arbeiten und geniessen lässt. Eine Vielzahl von Vereinen, privaten Anbietern sowie öffentlichen Sport- und Freizeitanlagen prägen das reiche kulturelle Leben und das Freizeitangebot unserer Gemeinde. Als Ergänzung unseres Kollegiums sind an unserer Primarschule in Glarus per 1. Februar 2021 folgende Stellen zur Neubesetzung mit Arbeitsort Glarus Erlenschulhaus/Sportanlage Gründli ausgeschrieben: Sportlehrperson 3 bis 5 Wochenlektionen Schwimmlehrperson 8 Wochenlektionen (Das Pensum kann auch kumuliert werden zu 11 bis 13 Wochenlektionen) Die Arbeitstage sind Montag, Dienstag sowie Mittwochvormittag. Von unseren künftigen Kolleginnen oder Kollegen erwarten wir nebst einer qualifizierten Ausbildung ein gesamtschulisches Denken, ein hohes Mass an Teamfähigkeit sowie eine ausgewiesene Begeisterungsfähigkeit und Freude am Umgang mit Jugendlichen. An unserer Schule bieten wir Ihnen optimale Arbeitsbedingungen in einem aufgeschlossenen und hilfsbereiten Kollegium. Zudem erwartet Sie eine selbstständige und spannende Aufgabe in einem geleiteten Schulbetrieb mit guter Infrastruktur und familiärer Atmosphäre. Nähere Auskünfte erteilt Ihnen gern Herr Lorenzo Conte, Schulleiter Glarus, Telefon 079 744 68 59, E-Mail: lorenzo.conte@glarus.ch. Möchten Sie diese Herausforderung annehmen? Dann freuen wir uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen gerne per E-Mail an die Gemeinde Glarus, Jürg Bernold, Leiter Personal und Ausbildung, E-Mail: juerg.bernold@glarus.ch, oder Postfach 1585, Glarus. Kantonsgericht des Kantons Glarus Urteilspublikation Die I. Zivilkammer des Kantonsgerichts des Kantons Glarus hat am 22. Oktober 2020 in Sachen Melanie Nerger (klagende Partei) gegen Matthias Nerger (beklagte Partei) betreffend Ehescheidung entschieden: 1. Die von den Eheleuten Nerger am 25. Mai 2005 in Vaduz (Fürstentum Liechtenstein) eingegangene Ehe wird in Anwendung von Artikel 114 ZGB geschieden. 2.-8. […] Das vollständige Urteil kann von der beklagten Partei beim Kantonsgericht des Kantons Glarus eingesehen werden. Rechtsmittelbelehrung Jede Partei kann innert zehn Tagen seit der Mitteilung dieses Entscheids schriftlich eine Begründung verlangen. Wird keine Begründung verlangt, so gilt dies als Verzicht auf die Anfechtung des Entscheides. Eine Berufung kann innert 30 Tagen seit der Mitteilung des begründeten Entscheides schriftlich beim Obergericht des Kantons Glarus eingereicht werden. Die Berufungsschrift ist in Papierform im Doppel einzureichen und zu unterzeichnen. Der angefochtene Entscheid ist beizulegen (Art. 130 ff. ZPO). In der Berufungsschrift sind klare Anträge zu stellen, wie der angefochtene Entscheid geändert werden soll. Zu begründen ist, inwiefern das Recht unrichtig angewendet und der Sachverhalt unrichtig festgestellt worden ist. Neue Tatsachen und neue Beweismittel sind nur unter den Voraussetzungen von Artikel 317 Absatz 1 ZPO zulässig. 8750 Glarus, 27. Oktober 2020 Der Kantonsgerichtspräsident: lic. iur. Daniel Anrig Der Gerichtsschreiber: lic. iur. Jan Dolder Kantonsgericht des Kantons Glarus Abhandengekommene Wertpapiere und andere Titel Aufruf Namen-Papier-Schuldbrief, lastend auf dem Grundstück Nr. 136, Grundbuch Haslen (Gemeinde Glarus Süd), im 2. Rang, lautend auf Frey Friedrich, 1892, sel., ehemals Pfarrer in Linthal 1. Veröffentlichung Nummer: 1924.0503. Saldo/Wert: Fr. 2000. Datum der Ausstellung: 15. Mai 1924. Rechtliche Hinweise: Die aufgeführten Wertpapiere und anderen Titel werden vermisst. Die unbekannten Inhaber oder Gläubiger werden hiermit aufgefordert, die erwähnten Titel innert der angegebenen Auskündungsfrist der Kontaktstelle vorzulegen resp. sich zu melden, ansonsten diese kraftlos erklärt werden. Publikation nach Artikel 856 ZGB. Dauer der Auskündigung: Sechs Monate ab dem ersten Veröffentlichungsdatum. Ablauf der Auskündigung: 5. Mai 2021. Kontaktstelle: Kantonsgericht Glarus, Spielhof 6, Glarus. Aufruf Inhaber-Papier-Schuldbrief, lastend auf dem Grundstück Nr. 220, Grundbuch Betschwanden (Gemeinde Glarus Süd), im 2. Rang, lautend auf den Inhaber 1. Veröffentlichung Nummer: 1986.1022. Saldo/Wert: Fr. 20 000. Datum der Ausstellung: 1. Mai 1986. Rechtliche Hinweise: Die aufgeführten Wertpapiere und anderen Titel werden vermisst. Die unbekannten Inhaber oder Gläubiger werden hiermit aufgefordert, die erwähnten Titel innert der angegebenen Auskündungsfrist der Kontaktstelle vorzulegen resp. sich zu melden, ansonsten diese kraftlos erklärt werden. Publikation nach Artikel 856 ZGB. Dauer der Auskündigung: Sechs Monate ab dem ersten Veröffentlichungsdatum. Ablauf der Auskündigung: 5. Mai 2021. Kontaktstelle: Kantonsgericht Glarus, Spielhof 6, Glarus. Aufruf Inhaber-Papier-Schuldbrief, lastend auf dem Grundstück Nr. 130, Grundbuch Haslen (Gemeinde Glarus Süd), im 2. Rang, lautend auf den Inhaber 1. Veröffentlichung Nummer: 1943.0879. Saldo/Wert: Fr. 4000. Datum der Ausstellung: 30. September 1943. Rechtliche Hinweise: Die aufgeführten Wertpapiere und anderen Titel werden vermisst. Die unbekannten Inhaber oder Gläubiger werden hiermit aufgefordert, die erwähnten Titel innert der angegebenen Auskündungsfrist der Kontaktstelle vorzulegen resp. sich zu melden, ansonsten diese kraftlos erklärt werden. Publikation nach Artikel 856 ZGB. Dauer der Auskündigung: Sechs Monate ab dem ersten Veröffentlichungsdatum. Ablauf der Auskündigung: 5. Mai 2021. Kontaktstelle: Kantonsgericht Glarus, Spielhof 6, Glarus. Aufruf Inhaber-Papier-Schuldbrief, lastend auf dem Grundstück Nr. 471, Grundbuch Matt (Gemeinde Glarus Süd), im 2. Rang, lautend auf den Inhaber 1. Veröffentlichung Nummer: 1978.1962. Saldo/Wert: Fr. 15 000. Datum der Ausstellung: 19. September 1978. Rechtliche Hinweise: Die aufgeführten Wertpapiere und anderen Titel werden vermisst. Die unbekannten Inhaber oder Gläubiger werden hiermit aufgefordert, die erwähnten Titel innert der angegebenen Auskündungsfrist der Kontaktstelle vorzulegen resp. sich zu melden, ansonsten diese kraftlos erklärt werden. Publikation nach Artikel 856 ZGB. Dauer der Auskündigung: Sechs Monate ab dem ersten Veröffentlichungsdatum. Ablauf der Auskündigung: 5. Mai 2021. Kontaktstelle: Kantonsgericht Glarus, Spielhof 6, Glarus. Aufruf Inhaber-Papier-Schuldbrief, lastend auf dem Grundstück Nr. 128, Grundbuch Schwanden (Gemeinde Glarus Süd), im 1. Rang, lautend auf den Inhaber 1. Veröffentlichung Nummer: 1933.1514. Saldo/Wert: Fr. 32 500. Datum der Ausstellung: 29. Dezember 1933. Rechtliche Hinweise: Die aufgeführten Wertpapiere und anderen Titel werden vermisst. Die unbekannten Inhaber oder Gläubiger werden hiermit aufgefordert, die erwähnten Titel innert der angegebenen Auskündungsfrist der Kontaktstelle vorzulegen resp. sich zu melden, ansonsten diese kraftlos erklärt werden. Publikation nach Artikel 856 ZGB. Dauer der Auskündigung: Sechs Monate ab dem ersten Veröffentlichungsdatum. Ablauf der Auskündigung: 5. Mai 2021. Kontaktstelle: Kantonsgericht Glarus, Spielhof 6, Glarus. Aufruf Inhaber-Papier-Schuldbrief, lastend auf dem Grundstück Nr. 914, Grundbuch Ennenda (Gemeinde Glarus), im 2. Rang, lautend auf den Inhaber 1. Veröffentlichung Nummer: 1990.1130. Saldo/Wert: Fr. 50 000. Datum der Ausstellung: 1. Juni 1990. Rechtliche Hinweise: Die aufgeführten Wertpapiere und anderen Titel werden vermisst. Die unbekannten Inhaber oder Gläubiger werden hiermit aufgefordert, die erwähnten Titel innert der angegebenen Auskündungsfrist der Kontaktstelle vorzulegen resp. sich zu melden, ansonsten diese kraftlos erklärt werden. Publikation nach Artikel 856 ZGB. Dauer der Auskündigung: Sechs Monate ab dem ersten Veröffentlichungsdatum. Ablauf der Auskündigung: 5. Mai 2021. Kontaktstelle: Kantonsgericht Glarus, Spielhof 6, Glarus. Aufruf Namen-Papier-Schuldbrief, lastend auf dem Grundstück Nr. 471, Grundbuch Matt (Gemeinde Glarus Süd), im 1. Rang 1. Veröffentlichung Nummer: 1978.1961. Saldo/Wert: Fr. 50 000. Datum der Ausstellung: 19. September 1978. Rechtliche Hinweise: Die aufgeführten Wertpapiere und anderen Titel werden vermisst. Die unbekannten Inhaber oder Gläubiger werden hiermit aufgefordert, die erwähnten Titel innert der angegebenen Auskündungsfrist der Kontaktstelle vorzulegen resp. sich zu melden, ansonsten diese kraftlos erklärt werden. Publikation nach Artikel 856 ZGB. Dauer der Auskündigung: Sechs Monate ab dem ersten Veröffentlichungsdatum. Ablauf der Auskündigung: 5. Mai 2021. Kontaktstelle: Kantonsgericht Glarus, Spielhof 6, Glarus. Aufruf Inhaber-Papier-Schuldbrief, lastend auf dem Grundstück Nr. 130, Grundbuch Haslen (Gemeinde Glarus Süd), im 3. Rang, lautend auf den Inhaber 1. Veröffentlichung Nummer: 1947.2006. Saldo/Wert: Fr. 2000. Datum der Ausstellung: 14. November 1947. Rechtliche Hinweise: Die aufgeführten Wertpapiere und anderen Titel werden vermisst. Die unbekannten Inhaber oder Gläubiger werden hiermit aufgefordert, die erwähnten Titel innert der angegebenen Auskündungsfrist der Kontaktstelle vorzulegen resp. sich zu melden, ansonsten diese kraftlos erklärt werden. Publikation nach Artikel 856 ZGB. Dauer der Auskündigung: Sechs Monate ab dem ersten Veröffentlichungsdatum. Ablauf der Auskündigung: 5. Mai 2021. Kontaktstelle: Kantonsgericht Glarus, Spielhof 6, Glarus. Aufruf Inhaber-Papier-Schuldbrief, lastend auf dem Grundstück Nr. 914, Grundbuch Ennenda (Gemeinde Glarus), im 3. Rang, lautend auf den Inhaber 1. Veröffentlichung Nummer: 1992.1131. Saldo/Wert: Fr. 80 000. Datum der Ausstellung: 2. Juni 1992. Rechtliche Hinweise: Die aufgeführten Wertpapiere und anderen Titel werden vermisst. 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