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46. Ausgabe 2020 (12. November 2020)

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Donnerstag, 12. November 2020 | Seite 18 Glarus Süd stellt Schutzmassnahmen und Notfallkonzept vor Gefährliche Erlenrunse Am Donnerstag, 5. November, orientierte die Gemeinde die Liegenschaftsbesitzer im Perimeter der Erlenrunse sowie die Medien über die Gefahrensituation. Gleichzeitig präsentierte sie die erarbeiteten Schutzmassnahmen und stellte sich den offenen Fragen dazu. Fritz Tresch, Präsident Runsenkorporation Rüti, wohnt selber im bedrohten Quartier Huob. Für sein Statement zur Entwicklung Fridolin+ App downloaden und Foto scannen. (Foto/Video: FJ) Schon bald wird ein automatisch geschaltetes Rotlicht die Kantonsstrasse, die Dorfstrasse und die SBB- Gleise sperren, wenn das Geschiebematerial in der Erlenrunse Rüti in Bewegung gerät, wenn Starkregen, Hagel oder Felsstürze fallen und ein Murgang droht. Die Betroffenen – vor allem die Bewohner des Quartiers Huob – werden dann mit SMS alarmiert, Drehlichter warnen vor dem Betreten der Furt und des Quartiers. Aktiviert werden diese Massnahmen durch zwei Geophone einer Murgang - warnanlage. Denn die Situation in der Erlenrunse kann, so Thomas Rageth, Gesamtprojektleiter, mit jener einer Lawine verglichen werden. Stark veränderte Gefahrensituation Zwei Felsstürze – einer 2014, der zweite am 7. Juli dieses Jahres – haben die Wahrscheinlichkeit für grosse Murgänge schlagartig erhöht. Aus dem Quartier Huob, wo seit den Achtzigerjahren Einfamilienhäuser gebaut werden konnten und das in der früheren Naturgefahrenkarte allenfalls gelb markiert war, ist eine rote Zone geworden, was – so Thomas Rageth – bedeutet: Diese Gebäude können zerstört werden und für die Menschen darin besteht Lebens - gefahr. 50 000 bis 60 000 Kubikmeter loses Material schätzen die Experten in der steilen Schale dieser Runse. Bei Schneeschmelze oder Niederschlägen kann es durch Wasser und Hagel mobilisiert werden und innert 1 bis 10 Minuten das Gebiet überschwemmen und unter Tonnen von Geröll begraben. Teilweise liegen sieben Meter hohe Felsbrocken in der Runse – nicht auszudenken, was passiert, wenn so ein Koloss in Bewegung gerät. Wegtransportieren geht nicht, das Gebiet ist zu steil dafür, für Maschinen nicht zugänglich und es wäre schlicht zu gefährlich, dort zu arbeiten. Kurz gesagt: Die Erlenrunse ist mit diesen zwei Felsstürzen zum gefährlichen Wildbach geworden. Nun wurde ein Notfallplan erarbeitet. Das Gebiet wird durch lokale Naturgefahren-Fachleute beobachtet und beurteilt; sie beantragen, wenn es nötig wird, der Gemeindeführungs - organisation die Evakuierung. Kurzfristig soll die Bevölkerung mit einer Warnanlage geschützt, mittelfristig sollen die Häuser und Verkehrsträger mit Schutzbauten – ähnlich wie jenen bei der Guppenrunse – gesichert werden. Kenntnisstand Gefahrensituation Schon 1915 wurde die Erlenrunse gemäss Akten mit über 30 Sperren verbaut. Doch heute sind die meisten Im steilen, mit Geschiebe verfüllten Bachbett der Erlenrunse kommt das Material bei Wassereintrag sofort ins Rutschen. (Foto: Marty Ingenieure AG) dieser Sperren zerstört oder durch Felssturzablagerungen eingeschottert. Immer wieder kam die Runse, seit 1945 sind 10 Ereignisse dokumentiert. Grosse Schäden entstanden 1945 und 1982, als das Nordportal der Bahn linie getroffen wurde. Das Ereignis vom 1945 verfüllte den Einschnitt beim Nordportal auf einer Länge von rund 150 m. Der Bahn - verkehr nach Linthal war für 14 Tage unterbrochen. Durch den jüngsten Felssturz vom 9. Juli 2020 kam um ein Mehrfaches mehr Geschiebe in die Erlenrunse. Gemäss Drohnenvermessung liegen dort jetzt rund 30 000 bis 35 000 Kubikmeter festes und 55 000 Kubikmeter loses Material – es kann durch Wasser jederzeit mobilisiert werden, deshalb wurde die Gefährdung durch das Ingenieurbüro beffa tognacca gmbh neu beurteilt. Die durchgeführten Murgangmodellierungen zeigten, dass der ganze Schuttkegel durch grosse Murgänge betroffen sein kann. Dabei sind sowohl die Verkehrsträger wie auch grosse Teile des Siedlungsgebietes Huob gefährdet. Deshalb muss die Gefahrenkarte überarbeitet werden – das geschieht durch Fachspezialisten zusammen mit der Naturgefahrenkommission der Gemeinde Glarus Süd und der Fachstelle Naturgefahren des Kantons. Notfallplanung Das Schutzkonzept beinhaltet als Massnahmen die Notfallplanung, eine Warnanlage und schliesslich Schutzbauten. Gemeinde, Kanton und Runsenkorporation Rüti arbeiten sehr eng zusammen. Zuerst gilt es, die Personen in bewohnten Gebäuden und Reisende auf der Strasse und der Schiene zu sichern, wenn ein Gross - murgang kommt. Auslöser sind z. B. Starkniederschläge – also Ereignisse der Warnstufe 4 und 5 gemäss Meteo Schweiz betrachtet. Das «Beobachterteam Erlenrunse» beurteilt bei kritischen Wettersituationen das Gefahrenpotenzial und empfiehlt der Naturgefahrenkommission Massnahmen. Diese entscheidet und beantragt sie dann bei der Gemeindeführungsorganisation (GFO). Mittels SMS-Dienst wird die Bevölkerung im Gefahrengebiet informiert, es werden – je nach Warnstufe – rund 10 Wohn- und 2 Ferienhäuser evakuiert. Die Gemeinde sperrt Strassen und Wege, der Kanton die Kantonsund die Dorfstrasse und die SBB die Bahnlinie Betschwanden – Rüti. Einrichten einer Murgang-Warnanlage Damit alles rechtzeitig geschieht, wird eine Murgangwarnanlage erstellt. Geophone in der Runse entdecken den Murgang. Die damit verbundene Detektionsanlage funkt den Alarm zur Empfangsanlage im Tal, die – über Signalleiterkabel – die Lichtsignalanlagen bei der Kantonsstrasse, anderen gefährdeten Strassenabschnitten und eventuell auch bei der SBB sofort auf Rot schaltet. Schon vorher signalisieren Drehlichter, welche schon durch Niederschlagswarnungen ausgelöst werden, dass die Güterstrassen und die Furt gesperrt sind, und sie warnen die Bevölkerung im gefährdeten Siedlungsgebiet. Löst sich der Murgang, wird Sirenenalarm ausgelöst. Erstellung von Schutzbauten Bereits nach dem Felssturz 2014 bzw. dem Murgang von 2017 hat die Runsenkorporation Rüti mit der Planung von zusätzlichen Schutzbauten begonnen. Fritz Tresch war dazu im engen Gespräch mit Markus Gächter von Marty Ingenieure AG. Auf Stufe eines Vorprojektes wurden verschiedene Schutzvarianten untersucht. Bereits damals stand die Erkenntnis im Vordergrund, dass die Gebrauchstauglichkeit der alten Sperrentreppe nicht mehr gewährleistet ist und die Verbauung in der Runse aufgegeben werden muss. Zum Schutz der Bewohner in der Huob und der Verkehrs - träger waren ein Geschieberückhalteraum oberhalb der Steingüetlistrasse sowie Schutzdämme unterhalb dieser Güterstrasse vorgesehen. Die Erkenntnisse aufgrund des Felssturzes 2020 sowie die folgenden Abklärungen zeigten, dass die Stossrichtung des geplanten Verbauungsprojektes korrekt ist. Doch weil sich die Gefahrensituation durch die Steinschläge verschärft hat, müssen die Rück - halteräume grösser und massiver dimensioniert werden und braucht es zusätzliche Schutzdämme und Ausbruchssicherungen für das Quartier Huob und die Verkehrswege. Blick in die Zukunft Das Schutzbautenkonzept wird im Frühling 2021 vorliegen. Auf Stufe Vorprojekt werden die massgebenden Schutzmassnahmen vordimensioniert und konzeptionell aufeinander ab - gestimmt. Ziel ist, dass anschliessend einzelne Schutzbauten oder Schutzbautengruppen aus dem Vorprojekt ausgelöst und bis zur Projektreife vorangetrieben werden. Diese werden dann im ordentlichen Baubewilligungsverfahren öffentlich aufgelegt und können nach Vorliegen der Baubewilligung einzeln realisiert und subventioniert werden. Die Bauherrschaft für die Schutzbauten übernimmt die Runsenkorporation Rüti. Es wird mit Bundes- und Kantonssubventionen in der Höhe von rund 65 Prozent gerechnet. ● Gemeinde Glarus Süd/FJ Lieber Sonne im Herzen als Sonnenbrand auf der Haut! EDUARD-AEBERHARDT-STIFTUNG Zur Gemeindeversammlung Glarus Süd SVP Glarus Süd fordert Rückweisung Werkhof Engi Die SVP Glarus Süd wird an der Gemeindeversammlung die Rückweisung des Verpflichtungskredits über 2 390 000 Franken für den Neubau des Werkhofs in Engi beantragen. Alle anderen Geschäfte werden im Sinne des Gemeinderates unterstützt. Trotz der Coronavirus-Pandemie traf sich die SVP Glarus Süd im Grosstal zur etwas verspäteten Hauptversammlung und zur Behandlung der Geschäfte der bevorstehenden Gemeindeversammlung. Gemeinderat Hansheiri Wichser vertrat die Geschäfte des Gemeinderates und konnte Fragen souverän beantworten. Einmal mehr wurden Jahresrechnung und Budget kontrovers diskutiert. Es zeigte sich Unzufriedenheit über das stark defizitäre Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit! 2019 lag der Fiskal - ertrag 1,3 Mio. Franken über Budget, man bekam mit 1,5 Mio. Franken den höchsten Jahresanteil aus dem Härteausgleich und erwirtschaftete einen ausserordentlichen Ertrag von 750 000 Franken – und doch konnte kein nachhaltigerer Abschluss aus - gewiesen werden. Beschlüsse des Gemeinderates Glarus Nord News aus Glarus Nord Ressortverteilung Gemeinderat Die beiden neu gewählten Gemeinde - räte Fridolin Staub und Daniel Landolt übernehmen die Ressorts Gesundheit, Jugend und Kultur (Fridolin Staub) bzw. Sicherheit (Daniel Landolt). Sämtliche bisherigen Gemeinderatsmitglieder behalten ihr jeweiliges Ressort. Baulandverkauf Filzbach Die Gemeinde Glarus Nord verkauft zirka 460 m 2 Bauland ab der Parzelle Nr. 661, Grundbuch Filzbach, an Dennis Jenke, Filzbach. Baulandverkauf Mollis Dem Verkauf von rund 600 m 2 Bauland ab der Parzelle Nr.13, Grundbuch Für die SVP Glarus Süd ist es daher in der jetzigen Situation unbegreiflich, dass für den Neubau des Werkhofs in Engi ein völlig über - dimensioniertes Projekt an einem fragwürdigen Platz unterbreitet wird. Sie erkennt den Bedarf zeitgemässer Arbeitsplätze für die Werkmitarbeiter im Sernftal wie auch die gesetzlichen Vorgaben. Leider verpassten die beteiligten Departemente bei der Planung des neuen Werkhofs in Elm, ein für Forst und Werke nutzbares Projekt auszuarbeiten. Mit dem vorliegenden Projekt soll nun das rare Bauland für einheimisches Gewerbe mit einem gemeindeeigenen Objekt bebaut werden. Ebenfalls zeigt sich die SVP von der Grösse des Projekts überrascht. Mit den vorgesehenen Kosten und der geplanten Struktur und Ausstattung fehlt der Bezug zur Praxis, Fragen zur künftigen Nutzung des Baus bleiben offen. Das vorliegende Projekt scheint in seiner Grössenordnung bei der derzeitigen Finanzlage der Gemeinde klar überdimensioniert. Die SVP Glarus Süd wird daher an der kommenden Gemeindeversammlung einen Antrag auf Rückweisung stellen, mit dem Auftrag, Planung, Stand - ort und Kosten auf eine praxistaug - liche Lösung anzupassen. ● pd. Mollis, an die Walhalla Kaffeeautomaten AG, Niederurnen, wird zu - gestimmt. Arbeitsvergaben Sanierung und Erweiterung lintharena sgu Näfels Der Gemeinderat vergibt verschiedene Arbeiten für die Sanierung und Erweiterung der lintharena sgu: • BKP 214.3: Holztafelbau, Fr. 131580.25, Künzli Holzbau AG, Davos • BKP 215.3: Fassadenbau, Fr. 839 029.65, Fassadentechnik AG, Flums • BKP 271.1: Spez. Gipserarbeiten, Fr. 480 392.57, Djemaili AG, Hombrechtikon ● ZUR FÖRDERUNG DER GESUNDHEIT

STELLENANGEBOTE Donnerstag, 12. November 2020 | Seite 19 Freude an Autos? Diese Begeisterung und Faszination sind seit 1951 unser Antrieb und unsere Motivation. Nr. 1: Unser Kunde! Unser Ziel ist es, unseren Kunden den bestmöglichen Service zu bieten und das Angebot rund ums Auto stetig zu erweitern. Wir möchten unser Team ausbauen und suchen Sie: • Automobil-Fachmann • Automobil-Mechatroniker • Automobil-Diagnostiker Ihre Aufgaben: Ausführen von Diagnose-, Reparatur- und Servicearbeiten an Personenwagen und leichten Nutzfahrzeugen aller Marken. Ihr Profil: – abgeschlossene Berufslehre mit Fähigkeitsausweis – exaktes, selbstständiges und kundenorientiertes Arbeiten – Teamfähigkeit und Einsatzbereitschaft – Initiative und Flexibilität Wir bieten: – modernen Arbeitsplatz in innovativem Umfeld – abwechslungsreiche Arbeit in einem motivierten Team – markenspezifische Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten – Selbstständigkeit und Eigenverantwortung Stellenantritt per 1.2.2021 oder nach Vereinbarung Haben wir Ihr Interesse geweckt? Gerne zeigen wir Ihnen unseren Betrieb und freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung mit Foto an: Frau Silvia Jörg, Ziegelbrückstrasse 22, 8872 Weesen, Telefon 055 616 55 55, silvia.joerg@garage-joerg.ch ALOJOB sucht stunden- und tageweise Arbeit für Erwerbslose und Ausgesteuerte. Telefon 055 64418 84 Zur Ergänzung unseres Teams suchen wir: Forstwart/Maschinist 100% Tätigkeiten: • Holzernte im Seilkrangelände • Einsätze als Maschinist auf Baggerprozessor und Gebirgsharvester • Spezialholzerei • Aufforstungs- und Pflegearbeiten • Hang- und Bachverbauungen aus Holz Unser Angebot: • Zeitgemässe Entlöhnung • Abwechslungsreiche und interessante Tätigkeiten • Moderne Betriebsmittel • Arbeitsorte rund um die Linthebene (SG, GL, ZH, SZ) Ihr Profil: • Abgeschlossene Lehre als Forstwart • Selbstständiges Arbeiten • Teamfähigkeit • Seilkranerfahrung von Vorteil Interessiert? Weitere Informationen unter 055 212 33 39 (N. Schönenberger verlangen) Wir freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung mit den üblichen Unterlagen an: nüesch & ammann Forstunternehmung AG, Gublenstrasse 2, 8733 Eschenbach oder per Mail an info@nueesch-ammann.ch Pieroth Romanet SA ist ein internationales Weinunternehmen und sucht für den Standort Altstätten, SG motivierte TELEFONVERKÄUFER Wir beraten unsere Kunden telefonisch, auf Messen und auf Kundenbesuchen. • keine Erfahrung nötig • Interne Schulung • gute Provision plus 13. Monatslohn und Urlaubsgeld Bitte senden Sie Ihre Bewerbung an Pieroth Romanet SA, Herr Daniel Mannhart Telefon 071 757 95 14 daniel.mannhart@pieroth-romanet.ch www.pieroth.com Gemeindeversammlungsgeschäfte Gemeinde Glarus informierte Im Vorfeld der Gemeindeversammlung bot die Gemeinde Glarus eine Infoveranstaltung an. Im Fokus: der Überbauungsplan der Kalkfabrik sowie der Koaxialnetzverkauf der Technischen Betriebe. Gemeinde Glarus Eislauf und Dorflädeli Eislaufen in der GLKB Arena Glarus ist seit Mittwoch, 11. November, wieder zu bestimmten Zeiten, unter Einhaltung von Coronavirus-Schutzmassnahmen, möglich. Das Dorflädeli Riedern braucht die Unterstützung der Bevölkerung. Aktion im Dorflädeli Riedern. (Foto: zvg) Die GLKB Arena steht ab sofort wieder für den öffentlichen Eislauf zur Verfügung, jeweils am Mittwoch von 13.00 bis 16.00 Uhr, am Samstag von 11.30 bis 16.00 Uhr und am Sonntag von 11.00 bis 16.00 Uhr. Das «Buchholzstübli» ist während des öffentlichen Eislaufes und während der Trainings geöffnet. Einschränkungen: Auf der gesamten Anlage der GLKB Arena (inklusive Restaurant Buchholzstübli) dürfen sich gleichzeitig höchstens 50 Personen aufhalten. Für alle Personen ab 16 Jahre ist das Tragen einer Gesichtsmaske obligatorisch. Dieselbe Regelung, jedoch mit der Ausnahme, dass auf der Eisfläche keine Gesichtsmaske getragen werden muss, gilt für alle Personen unter 16 Jahren, die das 12. Altersjahr überschritten haben. Weiter gilt: Nicht mit Krankheitssymptomen in die GLKB Arena gehen, Coronavirus- Empfehlungen des BAG einhalten, auf und neben dem Eis Abstand halten. Hockeyspielen («Prüglä») ist nicht erlaubt. Die Saisonkarten 2020/ 2021 für die GLKB Arena bleiben gültig. Die Gemeinde wird am Ende der Saison über allfällige Entschädigung entscheiden. Weitere Anpassungen zum Betrieb sind möglich. Informationen unter eisfeld.glarus.ch. Dorflädeli Riedern unterstützen Dorfläden sind schweizweit seit Jahren unter Druck, sind jedoch unverzichtbar, insbesondere für Personen, die nicht (mehr) mobil sind. Auch in sozialer Hinsicht sind sie wertvolle Treffpunkte. Die Situation vom Dorflädeli in Riedern ist ernst. Das Dorflädeli Riedern ist auf die Unterstützung der Bevölkerung an - gewiesen. Es braucht genügend Umsatz, damit es zumindest selbsttragend geführt werden kann. Mit Unter - stützung des Vereins «Pro Dorfläbä Riederä» führte das Dorflädeli Riedern am Samstag, 31. Oktober, eine Aktion durch, um die Riederner auf die Situation aufmerksam zu machen. Es wurden Wienerli mit Brot an - geboten, der Verein «Pro Dorfläbä Riederä» sponserte Glühwein, weitere Getränke wurden vom Dorfladen offeriert und es gab Rabatt auf die vielen regionalen Eigenprodukte. Die Gemeinde Glarus und der Verein «Pro Dorfläbä Riederä» unterstützen das Dorflädeli Riedern und möchten die Einwohnerinnen und Einwohner dazu sensibilisieren, bei der Wahl des Einkaufsortes an ihr Dorflädeli zu denken. ● INSERATEANNAHME ) 055 6474747 * fridolin@fridolin.ch Information zu einigen wichtigen Gemeindegeschäften. (Foto: jhuber) Trotz COVID-19 steht in Glarus am Freitag, 27. November, die nächste Gemeindeversammlung an. An einer Informationsveranstaltung am Donnerstag, 5. November, im «Gesellschaftshaus» in Ennenda beantwortete der Gemeinderat Fragen zu den traktandierten Geschäften. Mit dem Überbauungsplan Kalkfabrik, dem Koaxialnetzverkauf der tb.glarus, dem Kindergarten in Netstal und dem Bauprojekt Baugenossenschaft Glarus stehen wichtige Projekte auf der Traktandenliste. Die Kalkfabrik Netstal will ab 2026 neue Abbaugebiete nutzen, wichtig für den künftigen Betrieb des Unternehmens. Gemeinderat Hans Peter Spälti betonte, das Projekt sei schon sehr lange in Planung, man habe alle Interessengruppen und Verbände mit ihren Anliegen einbezogen. Zudem seien das Unternehmen und die Besitzerfamilie ein wichtiger Arbeit - geber und Steuerzahler – und mit ihrem sozialen Engagement ein wichtiger Partner für die Gemeinde. Die zustande gekommene Unterschriftensammlung gegn den «Kästli»- Beschluss des Gemeinderats zum Verkauf des Koaxialnetzes der tb.glarus verlangt, dass das Geschäft vor die Gemeindeversammlung kommt. Gemeinderat Markus Schnyder erklärte, zum Beschlussfassungs-Zeitpunkt sei die Durchführung der Versammlung noch nicht absehbar gewesen, das Angebot der UPC habe nur bis 31. Dezember 2020 Bestand. Weitere Interessenten dürften kaum auf tauchen und die tb.glarus hätten in Zukunft kaum mehr Interesse am Koaxialnetz, da sie im Aufbau eines Glasfaser - netzes seien. Der Neubau des Kindergartens in Netstal sei aufgrund der dürftigen und alten Bausubstanz sowie aus Sicherheitsüberlegungen notwendig, betonte Gemeinderat Hansjörg Schneider. Da sich Sanierungen von anderen Schulräumen verzögerten, habe man jetzt ein offenes Zeit - fenster für diese notwendige Investition. Danach präsentierte Gemeindepräsident Christian Marti ein Projekt der Baugenossenschaft Glarus, die im «Feld» an der Schützenhausstrasse günstige Wohnungen errichten will. Hier möchte die Gemeinde die Parzelle im Baurecht abgeben. Die politische Diskussion zu diesen Geschäften müsse, so Marti, an der Gemeindeversammlung geführt werden, wo auch über weitere Geschäfte entschieden wird. ● Jürg Huber