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47. Ausgabe 2020 (19. November 2020)

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Donnerstag, 19. November 2020 | Seite 32 Ganz unterschiedliche Ansätze – und unsere Jungen? Das Coronavirus hat uns wieder fest im Griff. Nach dem «Lockdown» in der ersten Jahreshälfte folgten nun beim «Slowdown» erneut einschneidende Mass - nahmen, welche auch unsere Freizeitaktivitäten betreffen. Bars sind beschränkt offen, Clubs sind ganz geschlossen. Sportvereine mussten ihre Trainings - möglichkeiten eingrenzen oder unterbrechen. In einer Welt mit schier unendlichen Möglichkeiten eine ungewohnte Situation. Wie gehen unsere Jungen damit um, wenn ihre Freizeitmöglichkeiten drastisch eingeschränkt wurden? Wir möchten sie zu Wort kommen lassen und ihre verschiedenen Perspektiven und Ansichten wiedergeben. Lukas Landolt,19 Lukas spielt Eishockey beim GEC. Die Meisterschaft wurde vor wenigen Wochen vorläufig unterbrochen. Aber auch sonst ist Sport eine Leidenschaft von ihm. In dieser Zeit der Coronavirus-Pandemie wusste er sich zu helfen. «Ich habe mir die Biografie von Mark Streit (Hockeyspieler) gekauft, die ich nun lese.» Auch sonst wusste er bislang seine Freizeit auszufüllen. Er vertreibt sich die Zeit mit Sport im TV und geht oft mit seinem Hund laufen. «Es ist schade, dass ich nicht mehr ins Stadion und mir die Spiele live anschauen kann. Auch im Fernsehen machen die Sportarten ohne Zuschauer nur halb so viel Spass», resümiert Lukas. Er kann der aktuellen Situation aber auch etwas Positives abgewinnen: «Ich habe mehr Zeit für meine Schulaufgaben und meine Leistungen sind deutlich besser geworden.» Dylan Longo, 20 Dylan hat soeben mit seinem Studium in Sportmanagement begonnen. Der ge bürtige Italiener mag Fussball und Autos. Grosse Änderung konnte er bislang keine aus - machen. «Meiner Meinung nach sind wir gar nicht so sehr eingeschränkt. Ich gehe immer noch auf ein Bier in eine Bar oder in ein Restaurant essen. Man ist einfach früher wieder zu Hause, weil alles früher schliesst.» Dass er nach dem Ausgang auf seinen Mitternachtssnack verzichten müsse, wurmt ihn schon eher. «Nach dem Ausgang waren wir immer noch im ‹Tschirky›. Das ist aktuell nicht mehr möglich.» Ebenfalls findet Dylan zurzeit die Situation in den Gyms speziell. «Mit Maske trainieren ist echt mühsam. So macht das Ganze keinen Spass.» Er ist sich sicher, dass das Corona - virus noch länger die Drehscheibe in der Schweiz darstellt. «Ich hoffe aber, dass die Zahlen in 3 bis 4 Wochen wieder sinken», schliesst Dylan seine Ausführungen ab. Rubens Manganelli,19 Auch Rubens studiert Sportmanagement in Chur. Wie viele Jungs in seinem Alter geht er gerne mit Freunden in den Ausgang. Er ist im Umgang mit dem Virus allerdings zurückhaltender. «Im Moment verbringe ich nur mit einem bis zwei guten Freunden und mit meiner Familie Zeit.» Ausgang kommt für den begeisterten Tennisspieler momentan nicht in Frage. Dafür nutzt er die Zeit mit seinem Lieblingssport. «Tennis kann ich zum Glück noch ausüben. Sonst bin ich entweder zu Hause oder an der frischen Luft.» Auch an seiner Fachhochschule wurden drastische Massnahmen ergriffen. «Seit kurzem haben wir nur noch Online-Unterricht. Das ist schon eine schwierige Situation.» Rubens findet es wichtig, dass sich alle an die Richtlinien vom Bund halten: «Wir müssen jetzt alle eine Zeit auf vieles verzichten. Wenn wir das nicht tun, wird es nie besser.» Mirco Zweifel,18 Auch Mirco ist ein Eishockeyaner. Der Zimmermannslehrling steht im 4. Lehrjahr. «In der Berufsschule haben wir durchgehend Maskenpflicht. Das nervt schon ein wenig und die Konzentration lässt schneller nach.» Beim Arbeiten könne er zum Glück aber weitestgehend darauf verzichten. Mehr Gedanken macht sich Mirco zu seinen Ausgangsaktivitäten. «Ausgangsmässig ist gerade tote Hose. Zu zehnt zu Hause feiern ist nicht das Wahre. Weniger Ausgang soll aber auch gesund sein.» Der Oberurner ist deswegen vermehrt draussen aktiv. «Aktuell gehe ich oft auf das Bike oder in die Berge wandern. Allzu viele andere Möglichkeiten haben wir ja sonst nicht.» Auch deswegen wünscht sich Mirco, dass sich die Situation lieber gestern als morgen wieder normalisieren würde. «Ich habe es langsam, aber sicher satt, immer und über - all vorsichtig zu sein.»

Donnerstag, 19. November 2020 | Seite 33 Aus dem Linthgebiet Amden | Benken | Kaltbrunn | Rieden | Schänis | Weesen Texteinsendungen und Inserate an: Fridolin, Hauptstrasse 2, 8762 Schwanden, Email: fridolin@fridolin.ch Kapellenzentrum St. Katharina Bilten Sanierung abgeschlossen Nach knapp sieben Monaten Bauzeit wurde die Gesamtsanierung des Kapellen - zentrums St. Katharina in Bilten per Ende Oktober erfolgreich abgeschlossen. Hochfest Christkönig König des Alls «Christus, mein König, dir allein schwör ich die Liebe stark und rein, bis in den Tod die Treue.» So lautet der Refrain eines bekannten Lobliedes. Am Sonntag, 15. November, feiern wir das Hochfest unseres Herrn Jesus Christus, das Christkönigsfest. Jesus ist der König des Weltalls. Das Hochfest fällt auf den letzten Sonntag im Jahresfestkreis. Das Kapellenzentrum St. Katharina Bilten erstrahlt in neuem Glanz. (Foto: zvg) An Ostern 1996 feierlich eingeweiht und seither das Dorfbild von Bilten prägend, umfasst das Kapellen - zentrum sowohl den Sakralbau in Form der markanten, runden Kapelle wie auch den Profanbau mit den integrierten Schulzimmern im Erd - geschoss sowie den beiden Wohnungen im Obergeschoss. Nötig wurde die umfangreiche Sanierung der erst 24-jährigen Anlage, da sich der Zustand von zahlreichen relevanten Bauteilen wie Fenstern, Türen und Dächern von Jahr zu Jahr verschlechterte und es dadurch immer wieder und vermehrt zu technischen und bauphysikalischen Problemen kam. Der von der Kirchgemeindeversammlung im Herbst 2019 gesprochene Kredit ermöglichte den Ersatz sämt - licher Fenster und Türen, eine bessere Hinterlüftung des Zweischalenmauer - werkes, die Sanierung der Flachdächer, die Umrüstung und Erneuerung sämtlicher Leuchtkörper auf LED und den Einbau einer kontrollierten Lüftung. Daneben wurden zahlreiche Verbesserungen in Bezug auf die Nutzung und sicherheits - relevante Aspekte realisiert. Das Erscheinungsbild der Kapelle mit der einmaligen Architektur wurde trotz des grossen Eingriffes nicht verändert. Der Kirchenrat und die Baukommission danken sämtlichen an der Sanierung beteiligten Personen ganz herzlich. Zu Ehren der heiligen Katharina von Alexandrien, Patronin der Kapelle, wird mit einem feierlichen Gottesdienst am Sonntag, 22.November, das Kapellenzentrum wieder in Betrieb genommen. Die Teilnehmerzahl ist leider auf 50 Personen beschränkt. ● th. Seminarhotel Lihn, Filzbach Spezielles Klavierkonzert Am Sonntag, 22. November, um 16.00 Uhr erklingt im Rahmen des Jubiläums «50 Jahre Glarner Musikschule» unter dem Titel «Bits from the past» ein ganz spezielles Klavierkonzert nach einem Konzept von Simone Menozzi. Simone Menozzi am Flügel. Das Beethovenjahr 2020 ist für den Pianisten Menozzi Anlass, eine Brücke zwischen Bach, Beethoven, Chopin und elektronischer Musik zu schlagen. Mit eigens von ihm entwickeltem Lichtkonzept wurde das 5. Klavierkonzert von Beethoven, das «Emperor», modern arrangiert und der Orchesterpart im Studio mit Synthesizer und weiteren, nicht historischen Instrumenten neu auf - genommen. Simone Menozzi spielt den Solistenpart live auf dem Flügel, (Foto: © www.thomasschlund.ch) während der Orchesterpart durch Lautsprecher ertönt. Es wird ein Anlass voller musikalischer Über - raschungen und ein Hörgenuss für alle! Gemäss den COVID-19-Vorgaben finden maximal 50 Personen Einlass. Sollten die Anmeldungen diese Zahl überschreiten, wird das Konzert um 18.00 Uhr nochmals aufgeführt. ● pd. Info und Anmeldung: Seminarhotel Lihn, Panoramastrasse 28, 8757 Filzbach, Telefon 055 614 64 64, E-Mail: kulturbühne@lihn.ch. Alpha und Omega, Yin und Yang – Ende des Jahreskreises. Christus, der König, ist das Alpha und Omega, Anfang und Ende. Christus ist und bleibt König in alle Ewigkeit. Er steht uns mit seinen Heerscharen zur Seite und achtet gut auf uns. Wer Christus als König annimmt, den wird er als Erben seiner Königsherrschaft einsetzen. Wer an ihn glaubt und nach seinen Worten lebt, wird das Himmelreich mit all seinen Reich - tümern betreten können. Herbstfest-Einnahmen von Möbel Ferrari AG, Hinwil An Zürcher Lighthouse Ende Oktober dieses Jahrs veranstaltete die Möbel Ferrari AG ihr alljährliches Herbstfest. Unter strengen Hygieneauflagen, jedoch bei bestem Wetter, wurden in Hinwil die Türen über das Wochenende geöffnet. Das Einrichtungs-Mekka Möbel Ferrari in Hinwil. Nebst diversen Aktionen konnten sich die Kundinnen und Kunden vom grössten Einrichtungs-Center im Zürcher Oberland auch verpflegen lassen. Anders als in den vergangenen Jahren wurden die leckeren Berliner und das feine Risotto nicht gratis verteilt, sondern gegen einen kleinen Symbolpreis herausgegeben. Dies sollte nicht ohne Grund sein. «Gerade in diesem sehr schwierigen Jahr ist es um so wichtiger, zusammenzustehen und sich gegenseitig zu unterstützen», begründet René Ferrari, Inhaber der Möbel Ferrari AG. Darum spendet das Einrichtungshaus Ferrari die gesamten Einnahmen, welche aus der Verpflegung des Herbstfestes eingegangen sind, an die Stiftung «Zürcher Lighthouse». (Foto: FJ) Christus ist erstanden! Er wird wieder kommen in Macht und Herrlichkeit. Aus allen Völkern, Stämmen, Sprachen und Nationen wird er die Seinen im Reich Gottes versammeln und Jesus und seine Mutter – die Himmelskönigin und Christusbringerin – mitten unter ihnen. «Und man wird von Osten und Westen und von Norden und Süden kommen und im Reich Gottes zu Tisch sitzen. (Foto: zvg) «Und gerade, weil für uns die Unterstützung eine Herzensangelegenheit ist, verdoppeln wir die Einnahmen aus der Verpflegung des Herbstfests und runden somit die Spende ab», ergänzt René Ferrari. Das gespendete Geld wird voll umfänglich dafür eingesetzt, den Bewohnerinnen und Bewohnern des «Zürcher Lighthouse» einen möglichst würdevollen und autonomen Abschied zu ermöglichen und den respektvollen Umgang mit deren Wünschen und Bedürfnissen zu gewährleisten. ● pd. Ausstellungs-Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 09.00 bis 20.00 Uhr, Samstag von 09.00 bis 18.00 Uhr, Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr durchgehend geöffnet. Gratis-Parkplätze stehen vor Ort zur Verfügung. Weitere Informationen unter www.moebel-ferrari.ch. Dann werden manche von den Letzten die Ersten sein und manche von den Ersten die Letzten.» Unser Vater im Himmel ist unser Beschützer und Erzieher. Er schenkt uns durch alle Zeiten auch sein Wort. «Mein Königtum ist nicht von dieser Welt», sagt Jesus von sich. Das Bibelwort wird in Erfüllung gehen: «Gewalthaber stürzt er vom Thron und erhöht die Niedrigen. Hungrige erfüllt er mit Gütern und Reiche schickt er leer von dannen.» Gott regiert die Welt, nicht wir! Wir leben in einer besonderen Zeit! Die Menschheit wird noch erfahren, dass es nicht nur irdische Könige und Machthaber gibt. «Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast.» Die Worte aus Jesu Mund – gelten sie auch für die heutige Zeit? Gottes Wort gilt für alle Zeiten! ● Roland Deplazes, Reichenburg Qualität ist unser Prinzip. Walter Feldmann AG . Hauptstrasse 2 . CH-8762 Schwanden GL Weesen Thomasmarkt abgesagt Aufgrund der COVID-19-Massnahmen muss der traditionelle Thomasmarkt in Weesen, welcher am Samstag,19.Dezember 2020, stattgefunden hätte, absagt werden. Die Sicherheitsvorschriften des Bundes können in den engen Gassen des Städtchens nicht umgesetzt werden. ● pd. Notfalldienste Arzt Den Notfallarzt an Wochenenden und Feiertagen erreichen Sie unter den nachfolgenden Notfalldienstnummern (an Werktagen können Sie jederzeit Ihren Hausarzt über die Praxis telefonnummer erreichen; bei Ab wesenheit gibt Ihnen der Telefon beantworter seinen Vertreter bekannt): Rapperswil-Jona, Bollingen, Wagen: Telefon 0848 144 111 Kaltbrunn, Benken, Uznach, Schmerikon, Eschenbach, Goldingen, St. Gallenkappel, Ernetschwil, Gommiswald, Rieden: Telefon 0848 144 222 Schänis, Weesen, Amden: Telefon 0848 144 222 Sollte die Notfallnummer ausnahmsweise einmal nicht funk - tionieren oder bestehen Unklar - heiten, so kann die Zentrale des kantonalen Spitals Uznach (Telefon 055 285 4111) Auskunft über den dienst habenden Notfallarzt geben. Notfalldienst Tierarzt Linthgebiet: Alle Tierarztpraxen haben einen Notfalldienst organisiert. Auskunft erteilt Ihr Tierarzt!