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49. Ausgabe 2017 (7. Dezember 2017)

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Donnerstag, 7. Dezember 2017 | Seite 42 Verein Freunde des Klosters Mariaburg Näfels: Neues Vorstandsmitglied gewählt Der Verein Freunde des Klosters Mariaburg Näfels hat an seiner kürzlich abgehaltenen Mitgliederversammlung als neue Aktuarin Frau Dr. Romana Kronenberg gewählt. Die Wahl war nötig, da die Amtsinhaberin Anita Britschgi auf diese Jahresversammlung hin von ihrem Amt zurücktrat. Der neue Vorstand des Vereins Freunde des Klosters Mariaburg Näfels. Zur 20. Jubiläums-Versammlung durfte Präsident Martin Bendel eine schöne Anzahl Mitglieder begrüssen. In seinem Jahresrückblick liess er die wenigen, aber gut besuchten Anlässe Revue passieren; da war der traditionelle Kreuzweg zum Brandbödeli am Karfreitag mit Rekordbeteiligung, die Klostersuppe zum Antoniusfest oder der spannende Vortrag über die Visionen von Bruder Klaus, gehalten von Bruder OFM Paul Zahner in der Klosterkirche. Adrian Weitnauer, Präsident des Stiftungsrates, erwähnte in seinem Bericht die neu erlassenen Richtlinien zur Vermögensverwaltung. Die Kasse, tadellos geführt von Carlo Eberle, konnte mit einem positiven Ergebnis schliessen, und der Mit - gliederbestand, so Urs Schweikert, ist stabil geblieben. Dem Hausbericht von Bruder Gottfried Egger OFM war zu entnehmen, dass das Kustodiekapitel unter dem Vorsitz des Provinzialministers und Generalvisitators Oliver Ruggen - thaler Ende Juni in Näfels stattfand. Nebst verschiedenen Berichten und Wahlen blieb auch genügend Zeit für brüderliche Begegnungen. So hatten die teilnehmenden Brüder Gelegenheit, an einem Nachmittag die Adler Bräu zu besichtigen. Zu guter Letzt erzählte der Guardian von einem amüsanten Erlebnis mit zwei Haus gästen. So gerieten Rob, Provinzial der niederländischen (Foto: zvg) Franziskaner, und Fred, sein Zwillingsbruder, auf einer Bergtour in Bergnot. Glück licherweise konnten sie von der Rettungsflugwacht aus dem schweren Gelände geholt werden. Fred fragte nach diesem Ereignis, ob die Brüder des Klosters schon mal so etwas erlebt hätten. Nein, meinte der Guardian, aber das sei ja auch nicht unbedingt nötig. Als nächster Anlass steht das Weihnachtskonzert im Kloster Mariaburg in Näfels vom Samstag, 9. Dezember, auf dem Programm. Die Gruppe 5 &1 wird das Publikum mit weihnacht - lichen Melodien aus verschiedensten musikalischen Stilrichtungen verzaubern. ● nee. Pendlerverein Glarus: HV im Zeichen der Buslinien Bereits zum 16. Mal trafen sich die Mitglieder des Pendlervereins zur Haupt - versammlung im Hotel Glarnerhof in Glarus. Der Präsident Res Schlittler führte wie immer souverän und zügig durch die Traktanden. Für die zurückgetretene Medienverantwortliche, Marlène Sieber, Nieder urnen, wurde Fredy Bühler jun. aus Glarus mit grossem Mehr in den Vorstand gewählt. Der Pendlerverein bedauert, dass der Linthsteg in Glarus durch die Gemeindeversammlung zurückgewiesen worden ist, und hofft, dass nun ein abgespeckter Vorschlag ausgearbeitet wird und bald zur Abstimmung kommt. Die Mitglieder haben unter anderem auch über den Entscheid des Regierungsrates, die Buslinien nach Sool und Altersheimen Glarus zu streichen, intensiv diskutiert. Dabei gab das Vorgehen der Regierung viel zu reden. Die Versammlung fand es stossend, dass die Regierung die Betroffenen nicht anhören wollte. Der Pendlerverein, als Mitglied der kantonalen ÖV-Kommission, wurde im November zur Vernehmlassung eingeladen. Er hat in seiner Stellung - nahme klar und deutlich kommuniziert, dass die durch den Regierungsrat vorgeschlagenen Streichungen der Buslinien nicht haltbar sind. Sool sollte über eine Mindestanbindung Hauptversammlung des Familiäträffs Oberurnen: Vorstand erweitert im Sinne einer Grundversorgung an den ÖV verfügen. Die Verbindungen innerhalb Glarus sollen durch Linien - anpassungen optimiert werden und könnten so bestehen bleiben. Das Gespräch sei mit den betroffenen Stellen zu suchen. Unverständlich für die Pendler ist, dass der Regierungsrat in seinem Bulletin vom 27. November 2017 auf seinem bisherigen Standpunkt beharrt. Der Verein ist immer noch der festen Überzeugung, dass durch Gespräche bessere Lösungen gesucht und gefunden werden können, sei es durch alternative Konzepte, wie Rufbus, Taxigutscheine oder Teil - übernahme der Linien durch die Gemeinden o. ä., oder allenfalls durch Beibehaltung des Status quo. Auch beim anschliessenden Nacht - essen waren die Buslinien das dominierende Gesprächsthema. Die Mehrheit der anwesenden Mitglieder ist der Überzeugung, dass genau wegen solcher Vorkommnisse der Pendlerverein Glarus weiterhin eine klare Daseinsberechtigung hat, und fordert betroffene und interessierte Kreise auf, Mitglied zu werden. ● Fredy Bühler, Glarus Infos unter www.pendlerverein.ch. Am Samstag, 25. November, fand die 4. Hauptversammlung des Familiäträffs Oberurnen statt. Die Präsidentin Iris Maggiacomo führte durch die verschiedenen Traktanden. 65. Hauptversammlung des Frauenturnvereins Mollis: Jeannette Rhyner neue Präsidentin Punkt 20.15 Uhr hat die Präsidentin nach einem feinen Znacht im «Löwen» in Mollis die 25 anwesenden Turnerinnen und Gäste willkommen geheissen. Die scheidende Präsidentin Rosanna Salandi (rechts) und die neue Präsidentin Jeannette Rhyner. (Foto: zvg) Zum letzten Mal in ihrem Amt hat Rosanna Salandi die Hauptversammlung sehr souverän und speditiv geführt. Das Jahresprogramm u. a. mit Teilnahme beim Jugi-Turnfest, Kerenzerbergrennen und British-Car-Meeting wurde einstimmig genehmigt. Der Verein durfte zwei neue Mitglieder aufnehmen. Da unsere Präsidentin Rosanna Salandi ihr Amt in jüngere Hände geben wollte, musste für eine Nachfolgerin um - gesehen werden. Jeannette Rhyner hat sich für dieses Amt zur Verfügung gestellt und wurde einstimmig gewählt. Der scheidenden Präsidentin wurde mit kräftigem Applaus ein Dankespräsent überreicht und der Nachfolgerin alles Gute in ihrem neuen Amt gewünscht. Fünf Mitglieder, die maximal drei Mal gefehlt haben, durften ein Präsent ein Empfang nehmen. Für 30 Jahre Mitgliedschaft wurden Madlene Aebli, Marina Hauser, Rös Sauter, Regina Weber und Annemarie Zogg sowie für 25 Jahre Ursi Micheroli und Margrit Zimmerling mit einer Amaryllis geehrt. Die Präsidentin bedankte sich ihrerseits bei allen, die sie in irgendwelcher Weise tatkräftig unterstützt haben. Mit dem Turnerlied wurde die Hauptversammlung ab - geschlossen, und anschliessend wurden noch zwei Runden Lotto gespielt. Wer ab 40 Jahre Lust und Zeit hat, am Mittwochabend in der Sekundarschul-Turnhalle eine Schnupperstunde zu besuchen, ist herzlich eingeladen. ● Clara Haller Hinten (von links): Sara Hegner, Monika Feuz, Sybille Oester; vorne (von links): Vanessa Müller, Rita Stucki, Iris Maggiacomo. (Foto: zvg) Unter anderem lauschten die erfreulich vielen anwesenden Mitglieder dem unterhaltsamen Jahresbericht, gespickt mit diversen Fotos des letzten Vereinsjahres. Auch wurde der Vorstand auf neu sechs Frauen er - weitert – Vanessa Müller wurde einstimmig in den Vorstand gewählt. Nach der Versammlung wurde es bei drei Lotto runden spannend, und die Gewinner durften süsse Preise entgegennehmen. Anschliessend offerierte der Verein ein Zvieri mit feinem Zopf- Meter-Brot. Demnächst steht für unsere Mitglieder das Lebkuchen - verzieren auf dem Programm, und auch im neuen Vereinsjahr geht es mit vielseitigen Anlässen weiter. Neue Mitglieder-Familien sind bei uns jederzeit herzlich willkommen. ● eing. Infos unter www.famtreff-oberurnen.ch. Machen Sie Ihr Angebot zum Dorfgespräch! FRIDOLIN Anzeigenverkauf · Hauptstrasse 2 · 8762 Schwanden 055 647 47 47 · fridolin@fridolin.ch · www.fridolin.ch

Donnerstag, 7. Dezember 2017 | Seite 43 Chlausumzug Glarus: Ein Fest für Augen und Ohren Verein talföhn und Dorfverein Luchsingen: Stimmiger Weihnachtsmarkt Die gemütliche Stimmung, hervorgezaubert durch den Drehorgelmann und den Alphornbläser, und die rund um eine Feuerschale gruppierten Strohballen als Sitzgelegenheit gehören zum Charakter des Weihnachtsmarkts in Luchsingen. In der Feuerschale konnten die Kinder Schlangenbrot backen. (Foto: zvg) Er stammt aus einer Zeit, als es noch keine Leuchtreklamen und hell erleuchteten Bürohäuser gab – der Glarner Chlausumzug. Punkt 18.15 Uhr ging die Weihnachtsbeleuchtung aus und die Schulklassen aus Glarus zogen hinter der Trychlergruppe Wiggis Glarnerland mit Hörnern, Fackeln, Wagen und Laternen vom Zaunplatz aus durch die kleinste Hauptstadt. So erlebten schon die ganz Kleinen, aber auch Jugendliche und Eltern mitten im Dezember-Schneetreiben die Urgewalten Finsternis und Licht. (Bildbericht: FJ) Still und verlassen steht am Montagmorgen das Schulhaus in Luchsingen da, und nichts deutet mehr darauf hin, dass am Sonntag in und um das alte Gemäuer reges Treiben herrschte. Am kleinen, aber besonderen Weihnachtsmarkt mit seinem Schwerpunkt «Holz» wurden die zahlreichen Besucher wieder von liebevoll gestalteten, originellen Gegenständen überrascht. Man kann nur immer wieder staunen, wie viele kreative Leute in unserer Gegend leben, die jedes Jahr mit neuen Ideen Schönes und Praktisches erschaffen. Kreativ waren auch die Bäckerinnen der leckeren Kuchen, welche im Bistro verkauft wurden. ● Mathilde Wyss Chlausmarkt und Chlausumzug in Netstal: Leuchtende Kinderaugen Mit einem Chlausmarkt bei vielseitigem Angebot auf dem Sekundarschulhausplatz und dem bis über die Kantons grenzen hinaus bekannten Chlausumzug wurde die Adventszeit in Netstal eingeläutet. Lautstark und freudig wurde der vorweihnachtliche Bote samt Fackeln tragender Entourage beim Fussballplatz empfangen. Eine nicht enden wollende Lichterschlange bewegte sich im Anschluss durch die nachtdunklen Strassen und Gassen, bestaunt von einer grossen Menschen - menge. Chlausmarkt Oberurnen: Hexenpunsch und Deko-Engel Das Angebot liess keine Wünsche offen am Chlausmarkt in Oberurnen. Da gab es Brotsuppe vom Beck, fein gebratene Würste vom Metzger, süsse Cupcakes, wunderschöne Deko-Engel oder auch einen heissen Hexenpunsch zum Auf - wärmen. Kinder mit ihren selbstgebastelten und -geschnitzten Laternen und Räben. (Foto: zvg) Der «Buchwald»-Samichlaus mit seinem Gefolge. «Samichlaus, Samichlaus, Sami - chlaus ...», begrüssten am späten Samstagnachmittag, 2. Dezember, beim Fussballplatz Netstals Schul - kinder lautstark den «Buchwald»- Samichlaus. Ein Lichtermeer mit liebevoll gebastelten Lampions der Kindergärtler bis kunstvoll her - gerichteten Iffeln der Primarschüler zeigte dem Vorboten der Weihnachtszeit den Weg vom Buchwald zum Fuss ballplatz. Dort angelangt, richtete der Samichlaus einen kurzen, herz lichen Gruss an die Kleinsten. Im Anschluss formierte der Chlaus - umzug, angeführt von den Wiggis- Trychlern, dem in Bischofsornat gekleideten Samichlaus samt seiner Fackeln tragenden Entourage und mit nachfolgend Netstals Schulkindern, angefangen von den Kindergärtlern bis hin zu den Primarschülern zu einer nicht enden wollenden, pittoresken Lichterschlange. Der obligaten Route folgend führte der Weg vom Fussballplatz entlang der Hauptstrasse – Altersheim – Mattstrasse – Kreuzbühlstrasse zurück zum Endziel auf den Sekundarschulhausplatz. Netstaler Chlausumzug erfreute viele Zuschauer Es hat sich offenbar herumgesprochen, dass der Chlausumzug im Dorf am Fusse des Wiggis mit all den vielen Kindern zu den schönsten weit und breit zählt. Den Beweis lieferten auch in diesem Jahr wiederum die vielen Zuschauer entlang der gesamten Route. Wieder auf dem Schulhausplatz angelangt, empfingen die Kinder mit leuchtenden Augen ein vom «Buchwald»-Samichlaus höchstpersönlich überreichtes, prallgefülltes Chlausssäckli. (Foto: Hans Speck) Chlausmarkt mit vielseitigem Angebot Wie immer findet vor, während und nach dem Chlausumzug der traditionelle, vom Industrie- und Gewerbeverein Netstal organisierte Chlausmarkt statt. Dabei dürften die Standbetreiber unter dem Strich bezüglich Einnahmen mehr oder weniger zufrieden sein. Trotz verhaltenem Start kam gegen Abend so etwas wie Marktund Adventsstimmung auf. Bei den weihnachtlich geschmückten Marktständen erfreuten sich die Markt - besucher am vielfältigen Angebot. Dieses war durchwegs auf die kommenden Weihnachtstage ausgerichtet. Adventskränze, Weihnachtsgebäck, Kaffee und Kuchen, Raclette, Marroni, Grilladen und vieles mehr sollen sich gut verkauft haben. Grund genug, den Netschteler Chlaus märt auch 2018 wieder durchzuführen. ● Hans Speck Denn kalt war es dieses Jahr an diesem bereits zur Tradition gewordenen, schönen Markt. Just zum Tag des Chlauseinzuges liess Petrus ein paar Schneeflocken ins Tal und die Temperaturen in den Keller fallen, damit die winterlich-weihnachtliche Atmosphäre so richtig zutage trat. Nichtsdestotrotz flanierten zahl reiche Besucherinnen und Besucher durch die liebevoll gestalteten Stände, verköstigten sich und nahmen die Ge - legenheit wahr, ein paar Weihnachts - geschenke zu kaufen. Als die lauten Schellen der Treichlergruppe den Chlausumzug ankündigten, schenkten die Anwesenden ihre Aufmerksamkeit den Kindern, die mit ihren selbstgebastelten und -geschnitzten Laternen und Räben zur Weid marschierten und dort den Sami chlaus in Empfang nahmen. Nach dem Weg durchs Dorf durften die aufgeregten Kinder den Sami - chlaus mit ihren Versen willkommen heissen. Aber nicht nur für den Chlaus waren die kunstvoll geschmiedeten Gedichte gedacht; nein, auch der leidige Taxidienst zu Schule wurde mit einem Augenzwinkern dem Nikolaus offenbart. «Das Elterntaxi ist eine unnötige Plage, das finden die Kinder, keine Frage», meinten Lukas, Yannis und Lya gemäss den Reimen der Elternvertretung. Dem sei nichts hinzuzu fügen, meinte der Samichlaus und ermunterte die Eltern, ihren Schützlingen zu vertrauen und sie zu Fuss zur Schule zu schicken. Nach dem gemeinsamen Lied, be - gleitet von Kurt Zwicky auf der Handorgel, verabschiedete sich der Chlaus mit seinen Schmutzlis von der Menge. Die Gäste des Chlausmarktes ge - nossen die adventliche Stimmung, lauschten den Weihnachtsmelodien der Bläsergruppe der Musikgesellschaft und wärmten sich am knisternden Feuer des Skiclubs. Ein herzliches Dankeschön geht an den Verkehrsverein Oberurnen für die tolle Organisation des Anlasses und die Detaillisten, ohne die so etwas nicht möglich wäre. ● nee.

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