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49. Ausgabe 2018 (6. Dezember 2018)

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Donnerstag, 6. Dezember 2018 | Seite 14 Jubilar bei Service 7000 AG 10 Dienstjahre Am 1. Dezember 2018 blickte Pascal Nyffeler auf 10 Dienstjahre bei der Service 7000 AG zurück. Seine damalige Lebenspartnerin war bereits als Disponentin in unserem Unternehmen tätig und machte ihn auf eine Vakanz im rollenden Service aufmerksam. Als junger, gelernter Automechaniker nahm er kurz darauf seine Tätigkeit als Servicetechniker in unserer Niederlassung in Wangen a. A./BE auf. Sehr schnell und mit grossem Interesse arbeitete er sich in die neue Aufgabe ein. Am 1. Januar 2010 wurde er zum Fachspezialisten und per 1. Januar 2013 zum Cheftechniker befördert. Am 1. Januar 2016 übernahm er die Gruppenleitung eines Teams von rund sieben Mitarbeitenden und per 1. Januar 2018 wurde er zum Stellvertreter des Bereichsleiters rollender Service ernannt. Berufsbegleitend absolvierte Pascal Nyffeler die Weiterbildung zum Techn. Kaufmann mit eidg. Fachausweis. Pascal Nyffeler verfügt über sehr gute didaktische Fähigkeiten, bereitet jeweils die Schulungsunterlagen für die neuen Techniker vor und bildet diese Fachleute aus. Um den Anschluss an die Aufgaben im Felde nicht zu verlieren, ist er an mindestens zwei Tagen pro Woche selbst direkt produktiv tätig. Pascal Nyffeler kennen wir als sehr ausgeglichene, geradlinige Persönlichkeit. Wir schätzen die stets angenehme Zusammenarbeit und seine verlässliche Art sehr. Übrigens, seine damalige Lebenspartnerin ist heute seine Frau und das Glück des Paares machte die Geburt ihrer Tochter Lisa perfekt. Wir danken Pascal Nyffeler für die wertvolle Mitarbeit und wünschen ihm für seinen weiteren beruflichen Lebensweg viel Erfolg. Ihm und seiner Familie wünschen wir weiterhin beste Gesundheit. Fridolin Landolt, Hüsliberg 125. Blutspende Am 27. November hat Fridolin Landolt, Hüsliberg im Schwändital, seine 125. Blutspende geleistet. Fridolin Landolt, Hüsliberg im Schwändital (Foto: zvg) Dies in eine Zeitspanne von rund 30 Jahren, bei einem Zeitaufwand von etwa 250 Stunden und rund 3000 km Autofahrt ins Spital Linth in Uznach. Pro Blutspende werden etwa vier Deziliter Liter Blut gewonnen; Fridolin Landolt hat also in all den Jahren insgesamt rund 50 Liter Blut gespendet. Rotary am Weihnachtsmarkt Glarus für Jonas Müller Child Aid Papua Seine Blutgruppe O+ (pos.) ist sehr gefragt. Im Dankesschreiben schreibt die Leiterin des Blutspendedienstes und Labors Petra Noordmans: «Mit Ihren Spenden haben Sie einen wertvollen Beitrag zur Genesung von zahlreichen kranken und verunfallten Patientinnen und Patienten geleistet. Dieser selbstlose Einsatz verdient grosse Anerkennung und Wertschätzung. – Es ist unsere Aufgabe, die Blutversorgung im Spital Linth sicherzustellen. Erfüllen können wir diese Aufgabe nur, wenn Menschen wie Sie uns mit ihrer Blutspende dabei helfen. Im Namen vieler Patientinnen und Patienten, die von Ihrem Einsatz profitiert haben, möchten wir Ihnen deshalb danken.» Nach seinen Beweggründen gefragt, meinte Fridli: «Ich hatte ständig lästiges und schmerzhaftes Kopfweh. Da meinte eine Krankenschwester zu mir, ich soll es mit Blutspenden probieren. Und siehe da – das Kopfweh verschwand. Seither hat sich Blutspenden bewährt und dient ausserdem noch einem guten Zweck. Dem Blutspendejubilar sei herzlich gratuliert, und potenzielle Blutspender seien ermuntert, seinem Beispiel zu folgen. ● F. O. Der Rotary Club Glarus verkauft am Weihnachtsmarkt Glarus am Samstag und Sonntag, 8. und 9. Dezember, selbst hergestellte Glarner Honig-Leckerli, Birnbrote, Nusstorten und Bruchschoggi sowie Glarner Alp-Raclette-Käse, Punsch und Kaffee. Der Gewinn ist für die Umweltschule Raja Ampat von Jonas Müller, bekannt aus der Fernsehserie «Wasserwelten», bestimmt. Birnbrotteig kneten für einen guten Zweck. (Foto: zvg) Seit 2015 engagiert sich Jonas Müller auf den indonesischen Inseln im Gebiet Raja Ampat. Nebst der Schulbildung geht es auch um die Vorberei- Gemeinde Glarus Gemeinderatsbeschlüsse Aus den Beschlüssen des Gemeinderates vom 4. und 25. Oktober sowie vom 8. und 22. November. Die Gemeinde erneuerte die Leis - tungsvereinbarungen mit den vier Dachvereinen Verkehrsverein Netstal, Pro Dorfläbä Riäderä, Glarus Service und Verkehrsverein Ennenda für die Jahre 2019 bis 2022. Die Leis - tungsvereinbarung zwischen Glarus Service und Gemeinde wird mit Blick auf das Projekt «Zukunft Innenstadt» für die Jahre 2019 bis 2020 abgeschlossen. Zur Vereinfachung der Abläufe sowie zur Schaffung von Klarheit gegen - über Bevölkerung, externen Partnern und der Gemeindeführungsorganisation soll nur noch ein Gremium für Naturgefahren zuständig sein. Eine Arbeitsgruppe hat Regelwerke und Organisationsstrukturen erarbeitet. Ab 2019 werden die personellen Ressourcen bei der Hauptabteilung Werkhof/Forst um 20 Prozent er - gänzt. Der Gemeinderat hat einen Zusatzkredit von 9500 Franken für die Ersatzbeschaffung von zwei Lieferwagen für die Abteilung Werkhof genehmigt. Der Auftrag für die zwei Lieferwagen wird an die Garage Sauter AG, Netstal, zum Totalpreis von 109 490 Franken vergeben. In seiner Vernehmlassungsantwort zum Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAF) zuhanden des kantonalen Departements Finanzen und Gesundheit betont der Gemeinderat die Wichtigkeit der Umsetzung im Kanton Glarus und besonders die Gemeindeklausel, wonach die Kantone den Gemeinden die Folgen der Steuerreform angemessen abgelten müssen. Die 1913 verstorbene Maria Jenny- Becker hat ihr Heimwesen in Ennenda dem Tagwen Enneda zu einem öffentlich wohltätigen Zweck testiert. Mitte August 2018 stellten die Alters- und Pflegeheime Glarus ein Gesuch, das Legat für den Neubau der Demenzabteilung im Alterszentrum Bühli zu verwenden. Der Gemeinderat gewährt in der Folge die Auszahlung des Legats Maria Jenny-Becker im Gesamtwert von Franken 202 204.85 zu Gunsten des Alters- und Pflegeheimes Glarus für den Neubau dieser Demenzabteilung. Mit der Unterzeichnung der Charta «Lohngleichheit im öffentlichen Sektor» am 8. November bekräftigt der Gemeinderat sein Bekenntnis zur Lohngleichheit zwischen Frau und Mann. ● mitg. tung der Jugendlichen auf das Leben im Spannungsfeld von Fortschritt, Tourismus, Umweltbelastung und Umweltschutz. Pro Woche werden in neun Dörfern mehr als 600 Kinder und Jugendliche unterrichtet. Künftig sollen es gegen 2000 auf 23 Inseln sein. Ein zweckmässiger Bau soll die Schulinfrastruktur optimieren. Dazu sind 80 000 US-Dollar notwendig, welche die Initianten mit Sammel - aktionen aller Art beschaffen. Betriebsökonom Jonas Müller tauschte vor vier Jahren den Job als Manager gegen das Engagement bei den ursprünglich lebenden, christlichen Inselbewohnern ein. Ohne Lohn setzt er sich für Bildung und Umweltbewusstsein von Kindern und Jugendlichen im bedrohten Tropenparadies ein. Der nicht gewinnorientierte Verein und die Unterstützung von Jonas’ Eltern sowie seines Jugendfreundes Hannes Elmer aus dem Glarnerland sichern das Engagement im 12 500 Kilometer entfernten Insel atoll. Rotary-Präsident Hermann Mathis ist vom Erfolg des Weihnachtsmarktes und der Solidarität in der Glarner Bevölkerung überzeugt. Mit Einsatz und Freude haben die Rotarier, ihre Angehörigen sowie Jonas Müller und Hannes Elmer bei der Glarner Feingebäck AG in Engi Birnbrote, Nusstorten und Glarner Honig- Leckerli sowie Schokolade herge - stellt und die Produkte anschliessend verpackt, etikettiert und liebevoll mit Weihnachtssujets dekoriert. Jonas Müller sowie Vorstands- und Vereinsmitglieder stehen am Rotary-Stand beim Rathaus abwechselnd für Fra - gen und Erläuterungen zur Verfügung. ● Rotary Club Glarus

Donnerstag, 6. Dezember 2018 | Seite 15 Glarner Landwirtschaft aktuell Glarner Schafzuchtverein: Programm 2019 Schlachtschafmärkte Niederurnen, 08.00 Uhr, bei Eternit AG Marktdatum Anmeldeschluss Dienstag, 22. Januar 2019 Sonntag, 13. Januar 2019 Dienstag, 26. Februar 2019 Sonntag, 17. Februar 2019 Dienstag, 2. April 2019 Sonntag, 24. März 2019 Dienstag, 30. April 2019 Sonntag, 21. April 2019 Dienstag, 4. Juni 2019 Sonntag, 26. Mai 2019 Dienstag, 1. Oktober 2019 Sonntag, 22. September 2019 Dienstag, 5. November 2019 Sonntag, 27. Oktober 2019 Dienstag, 10. Dezember 2019 Sonntag, 1. Dezember 2019 Die Proviande verlangt genaue Auffuhrzahlen; daher bitten wir Sie, den Anmeldeschluss zu berücksichtigen. Später eingehende Anmeldungen müssen auf den nächsten Markt verschoben werden. Anmeldungen: Marktleiter Jakob Schumacher, Bahnhofstrasse 2, 8777 Betschwanden. Weitere Fragen: Natel 079 690 62 07 oder Telefon 055 643 3716. ● 91. HV «Fischer und Freunde des Klöntals» Neues Ehrenmitglied Wie immer am letzten Sonntag im November durfte Präsident Kurt Eggli auch dieses Jahr wieder an die hundert Personen (Gäste und Mitglieder) zur Hauptversammlung begrüssen. Präsident Kurt Eggli (links) und der scheidende Vizepräsident und neues Ehrenmitglied Jürg Blumer. (Foto: zvg) Der Präsident führte zügig durch die Traktanden. Schwerpunkt bildete sein Jahresbericht, worin er Rechenschaft über das abgelaufene Vereinsjahr erstattete. Der schöne Sommer, die Trockenheit und die ungewöhnlich vielen Besucher bescherten den Fischern Probleme. Zu den diesjährigen Gesamterneuerungswahlen trat Jürg Blumer nicht mehr an. Er war während 20 Jahren als Vizepräsident im Vorstand tätig und steuerte das Vereinsschiff in schwierigen Zeiten so erfolgreich, wie er auch das OK des unvergessenen Jubiläums geleitet hatte. Für seine grossen Verdienste wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Als neue Vorstandsmitglieder konnten Martin Meier und Köbi Heer jun. gewählt werden. Regierungsrat Kaspar Becker überbrachte Dank und Grüsse der Regierung. Dass die Klöntaler immer wieder versuchten, im Spannungsfeld zwischen Natur/Umwelt (inkl. Fischerei) und Ökonomie/ Elektrizitätswirtschaft/Behörden beidseitiges Verständnis zu schaffen, sei verdankenswert. Markus Schnyder vertrat die Gemeinde Glarus und die Wildheuer- Gemeinde, die, wie er sagte, «grösste Gemeinde im Kanton»; mit launigen Worten sinnierte er über das Klöntal und seine Schönheit. Jagd- und Fischereiverwalter Christoph Jäggi erläuterte die nächstes Jahr in Kraft tretenden Neuerungen, nicht ohne die Trockenheit und deren fatale Folgen zu kommentieren. Über die geplanten und ergriffenen Massnahmen referierte Dominic Hartmann, Präsident des Kant. Fischereiverbands. Wie immer fand im Anschluss das traditionelle Fischessen statt; die erneut sehr kreativen Kompositionen aus der «Trigonella-Küche» des «GH» Ennenda wie auch der tadel - lose Service begeisterten die Teil - nehmer und wurden entsprechend verdankt. ● Jost Trümpy

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