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49. Ausgabe 2018 (6. Dezember 2018)

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Donnerstag, 6. Dezember 2018 | Seite 24 Mitgliederversammlung Freunde Franziskanerkloster Näfels In globo wiedergewählt An der diesjährigen Mitgliederversammlung der Freunde des Franziskaner - klosters Näfels wurde der Vorstand in globo wiedergewählt. Die von Carlo Eberle geführte Jahresrechnung wurde einstimmig genehmigt und verdankt; der Mitgliederbeitrag wurde unverändert belassen. Dekan Pfr. Harald Eichhorn bei seinen Ausführungen. In seinem Jahresbericht erzählte Martin Bendel von den erfolgreichen Anlässen und dem interessanten Vorstandsausflug zur Insel Ufenau gemeinsam mit dem Vorstand des Klosterschulvereins. Adrian Weitnauer, Stiftungsratspräsident des Klosters, berichtete von der Umnutzung des Klosterhofes zum willkommenen Parkplatz für Gäste. Bruder «Wochen der Religionen» Vom Frieden reden (Foto: nee.) Gottfried erwähnte die Jubiläen, die in der Klostergemeinschaft gefeiert werden konnten. So durfte Bruder Benedikt dieses Jahr das sehr seltene 65. Priesterjubiläum feiern. Trotz seiner eindrucksvollen 86 Jahre feiert er regelmässig Messen in Mühlehorn, im Schwändital oder im Sommer auf Obersee-Stafel. In liebevoller Art erzählte Bruder Gottfried von den Aufgaben seiner Mitbrüder; seien es die Begleitung von Kranken im Kantonsspital, das Feiern der Gottesdienste im Dominikanerinnenkloster Weesen oder Aushilfseinsätze in den umliegenden Pfarreien. Zu Beginn und Schluss der Mitgliederversammlung verzauberten Roman Staubli, Piano; Mathis Sulzer, Saxophon, und Matthias Neeracher, Flügelhorn, die Anwesenden mit spannenden Improvisationen und noch nie gehörten Intonationen bekannter Schweizer Lieder. Nach dem statutarischen Teil referierte Dekan Pfr. Harald Eichhorn zu 500 Jahren Reformation im Glarnerland. Auf verständliche Weise wies er auf die geschichtlichen Fixpunkte der christlichen Kirche hin und kam dann zur Gegenwart. Die Bedeutung der Kirche habe in beiden Konfessionen während der letzten Jahre stark abgenommen; beide Kirchen hätten mit schwindenden Mitgliederzahlen zu kämpfen. «Hoffnungsvoll, mutig und positiv kann in die Zukunft geschaut werden», so Dekan Eichhorn, «wenn wir trotz aller Verschiedenheit pflegen, was wir miteinander schaffen können.» Der nächste Anlass ist das Adventskonzert am Sonntag, 9. Dezember, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Näfels. Das Männergesangsensemble Impuls, begleitet von Sopranistin Lucy de Butts, wird mit Niklaus Stengele, Orgel/Klavier; Christa Hausmann- Heer, Harfe, und Fridolin Hauser, Lektor, einen besinnlichen Adventsabend gestalten. ● nee. Die «Wochen der Religionen» stehen auch im Glarnerland im Zeichen von interreligiösen Begegnungen. Diesmal ging es um Friedensperspektiven aus Sicht des muslimischen, jüdischen und christlichen Glaubens. Gartencenter Grünenfelder: «Die Grünen Profis» für Zimmerpflanzen Weihnachtssterne Der Weihnachtsstern als Zimmerpflanze kann mit seinen klassischen Farben Rot und Grün, aber auch mit verschiedenen anderen Farben und Glitter auf den Hochblättern für winterliche und festliche Dekorationen kombiniert werden. Zu Besuch in der Moschee Netstal. (Foto: Christina Brüll Beck) Pfarrer Ulrich Knoepfel formulierte es so: «So unterschiedlich sie in ihren Traditionen sind, so zentral ist doch für alle Religionen das Anliegen des Friedens.» Vor allem verstehe man überall, den Frieden attraktiv zu thematisieren. Bei allen Traditionen gebe es dazu spannende und berührende Geschichten, Legenden und Gleichnisse. Sein Fazit: «Vom Frieden zu reden, ist nie langweilig.» Offene Haltung des Imams Eröffnet wurde die Reihe mit einem Besuch in der Moschee Netstal, wo die Gäste am Abendgebet teilnehmen konnten. Der Präsident der islamischalbanischen Gemeinschaft, Irfan Lika, und Imam Halil Avdulli führten durch den Abend. Der in Netstal wohnende Imam trug seine Überlegungen zum Frieden aus islamischer Sicht vor. Die offene Haltung des Imams zeigte sich durch seine Auslegung, die betont, dass «kein Zwang» im Namen der Religion ausgeübt werden soll. Vor allem bei der Frage, die im interreligiösen Dialog am anspruchsvollsten ist – wie geht der Islam mit Menschen um, die sich vom Islam weg einer anderen Religion zuwenden –, wurde diese moderne Auslegung deutlich spürbar. Keine gewalttätige Machtpolitik der Juden Beim zweiten Anlass ging es um Friedensperspektiven im Judentum. Zu Beginn beleuchtete Jonathan Schoppig vom Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund (SIG) Aspekte rund um den jüdischen Glauben und das Leben als Jude. Hier mache sich Säkularisierung bemerkbar: Nur wenige Junge beteiligen sich am synagogalen Leben. Der Referent ging auf die Konflikte ein, die sich aufgrund von Missverständnissen mit orthodoxen Feriengästen entzündet hatten. Der SIG will deswegen durch Aufklärungsarbeit präventiv tätig werden. Danach kam die Thematik des Friedens zur Sprache. Schoppig zitierte dazu chassidische Geschichten. Nicht vergessen ging, dass das Judentum nach der Zerstörung Jerusalems (70 nach Chr.) nie eine gewalttätige Machtpolitik betreiben konnte, da die in alle Welt zerstreuten Juden überall eine Minderheit waren. Franz von Assisi zu Besuch beim Sultan Der letzte Abend war den Friedensperspektiven im Christentum gewidmet. Franziskaner-Bruder Dr. Paul Zahner aus Zürich beleuchtete sie am Beispiel von Franz von Assisi. Der Ordensgründer der Franziskaner erlebte Anfang des 13. Jahrhunderts mehrere Kreuzzüge der Christen gegen die Muslime. Aus Neugier reiste er beim 5. Kreuzzug mit und traf 1219 in Ägypten den Anführer der Gegner, den Sultan al-Malik al-Kamil. Unter Lebensgefahr begab er sich ins Lager der Sarazenen (Muslime) und wurde ehrenvoll empfangen. Zwei Wochen blieb er beim Sultan, führte Gespräche mit ihm und beobachtete die Glaubenspraxis der Muslime. Tief beeindruckt von deren Frömmigkeit, der Verehrung der Allmacht Gottes und der tiefen Ehrfurcht gegenüber den Heiligen Schriften kehrte er nach Hause zurück. In den Beschreibungen seines Besuches beim Sultan fand er nur respektvolle Worte für den anderen Glauben. Er nahm wahr und urteilte nicht. Die Bereitschaft zum Zuhören, zum Wahrnehmen und zum Lernen ermöglichten einen echten Dialog und die Kenntnis des vorher völlig Fremden. Franz von Assisi machte die Voraussetzungen für Dialog und Frieden deutlich: aufeinander zugehen, kennenlernen und bereit sein, sich auf Neues einzulassen. «Impulse, die wir auch heute gut gebrauchen können», sagte Pfarrerin Chris tina Brüll Beck. ● eing. Grosse Auswahl an Weihnachtssternen. In der Wohnung oder im Haus bevorzugt der Weihnachtsstern einen geschützten, sonnigen bis halbschattigen Standort ohne Zugluft. Als filigrane Minipflanze kann er kombiniert mit Silber, Kerzen und bunten Weihnachtsornamenten den Tisch zur festlichen Tafel verwandeln. Zusammen mit Beiwerk wie Tannenzweigen oder Tannzapfen entsteht ein natürliches Ambiente. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Auch mit Hochstamm-Weihnachtssternen, zum Beispiel liebevoll neben der Krippe platziert, kann im Wohnzimmer ein High - light gesetzt werden. Am richtigen Standort benötigt er keine grosse Pflege. Regelmässig Wasser in Zimmertemperatur geben, INSERATEN-ANNAHME (Foto: zvg) ohne dass Staunässe entsteht. Er braucht nur Wasser, wenn sich die obere Erdschicht trocken anfühlt oder die Pflanze anfängt, die Blätter hängen zu lassen. Bei zu häufigem Giessen vergilben die Blätter und fallen ab. Am Mittwoch, 12. Dezember, von 14.00 bis 16.00 Uhr können Kinder ab 8 Jahren Weihnachtsgeschenke bas - teln. Kurskosten Fr. 15.00 (inkl. Material) Voranmeldung unter Telefon 055 617 26 26 oder direkt bei uns im Gartencenter. ● pd. Gartencenter Grünenfelder, Ziegelbrücke. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 08.30 bis 18.30 Uhr, durchgehend; Samstag 08.30 bis 16.00 Uhr, durchgehend. www.garten-gruenenfelder.ch info@garten-gruenenfelder.ch ) 055 6474747 * fridolin@fridolin.ch

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