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49. Ausgabe 2020 (3. Dezember 2020)

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Donnerstag, 3. Dezember 2020 | Seite 16 Gemeindeversammlung Glarus Deutliches Ja für die «Chalchi» Die Gemeindeversammlung in Glarus folgte am Freitag, 27. November, in allen Punkten den Anträgen des Gemeinde - rates. Darunter die Bewilligungen für die Kalkfabrik Netstal AG, der Verkauf des Koaxialkabelnetzes und die Steuer - senkung. Aus dem Gemeinderat Glarus Süd News aus Glarus Süd Der Gemeinderat Glarus Süd wählte den Nachfolger für den in Pension gehenden Personalchef. Er erteilte zwei Gastgewerbebewilligungen für die kommende Wintersaison. Ausserdem vergab er die Alppacht Alpeli-Türchlen-Chüetel und er nahm die Absage des Neujahrsgottesdienstes 2021 zur Kenntnis. Eine gut besuchte Gemeindeversammlung gab dem Gemeinderat Glarus grünes Licht für alle seine Vorhaben. Manchmal geht es mehr um die Diskussion als um das Resultat. Dies schien auch an der Gemeindeversammlung in Glarus zu gelten. Noch vor einem Monat entschied die letzte Versammlung, dass über die Gemeindegeschäfte nicht an der Urne entschieden werden soll; auch wenn die zweite Versammlung nicht mehr in diesem Jahr durchgeführt werden könnte. Mit einigen COVID-19- Sicherheitsmassnahmen konnten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger trotzdem über wichtige Geschäfte in der Mitte des Kantons entscheiden. Anträge und Diskussion Trotz Gegenanträgen und Diskussionen folgte das Plenum schliesslich den Anträgen des Gemeinderates. Bei den neuen Abbaugebieten der Kalkfabrik AG Netstal forderten die Grünen eine Nachhaltigkeitsbeurteilung, vor allem in Hinblick auf den CO 2 -Ausstoss. Hier sei aber das (Foto: jhuber) Unternehmen – auch mit Blick auf die Geschichte – immer sehr auf Rücksicht auf die Natur bedacht. Auch bei der Abgabe der Parzelle Nr. 1765 für die Baugenossenschaft Glarus war weniger das Projekt an und für sich das Thema als das Vorgehen der Gemeinde. Hier wurde aber aufgezeigt, warum das Geschäft erst jetzt vor die Versammlung kam, damit das Stimmvolk darüber entscheiden konnte. Ähnlich verlief die Diskussion beim Verkauf des Koaxialkabelnetzes der Technischen Betriebe Glarus an die UPC Schweiz. Hier konnten im Gespräch die Belange der Personen, die das Referendum eingereicht hatten, geklärt werden. Die Coronavirus- Situation sowie der knappe Zeitplan hätten hier zu einem «Chäschtli- Beschluss» geführt. Ausserdem räumte Gemeindrat Markus Schnyder Informationsversäumnisse vonseiten Gemeinde ein. Ganz knapp wurde es beim Budget der Gemeinde. Hier beantragte Jakob Hösli die Streichung der Mittel für die Fachstelle Korporationen. Mit nur 2 Stimmen Unterschied folgte die Versammlung dem Gemeinderat, dass mit der Neuschaffung der Abteilungsleitung Wald auch die genannte Fachstelle aufgebaut wird. Gegen eine Steuersenkung um 2 Prozent sprachen sich am Schluss der Versammlung Kaspar Elmer sowie Christian Büttiker aus. Elmer vor allem wegen der absehbaren Aus - gaben für den Hochwasserschutz, Büttiker mehr wegen notwendiger Infrastrukturinvestitionen. Ohne Wortmeldung genehmigt wurden die Ergänzung der Schulordnung zum Thema Frühförderung, der Kredit für den Neubau des Kindergartens Ennetbach, die Sanierung der Truppenunterkunft Glarus sowie der Kredit für die Lückenschliessung des Bergwanderwegs im Klöntal. ● Jürg Huber Ab 1. Juni 2021 übernimmt Markus Gräzer die Personal- und Ausbildungsleitung in Glarus Süd. (Foto: zvg) Wechsel Leiter Personal und Ausbildung Andrea Götz, bisheriger Leiter Personal und Ausbildung, entschied sich bereits im letzten Jahr, auf Ende Juni 2021 vorzeitig in Pension zu gehen. Die Rekrutierung konnte so frühzeitig durch die Personalabteilung erfolgen. Erfreulicherweise standen mehrere kompetente Bewerber zur Auswahl. An der Sitzung vom 19. November wählte der Gemeinderat Markus Gräzer aus Altendorf als Leiter Personal und Ausbildung. Damit verbunden wird ihm auch die Funktion als Arbeitgebervertreter der Gemeinde Glarus Süd im Stiftungsrat der Pensionskasse Glarus übertragen. Markus Gräzer ist ausgebildeter Personalfachmann, Sozialversicherungsfachmann mit eidgenössischem Fachausweis, diplomierter Personalleiter NDS HS und Experte im Arbeitsrecht. Beruflich war Markus Gräzer bisher in verschiedenen Spitälern der Agglo Obersee als Leiter HR tätig. Die Anstellung bei der Gemeinde Glarus Süd erfolgt auf den 1. Juni 2021. Erteilung Gastgewerbebewilligungen Der Gemeinderat Glarus Süd erteilt zwei saisonale Gastgewerbebewilligungen (Winterbetrieb). Einerseits an Beat Elmer, Linthal, für die Après- Ski-Bar Fuchsgadä in Braunwald, andererseits an Sandra Marti, Matt, für die Führung des Skihauses Schabell auf Ämpächli in Elm. Pachtvergabe Alp Auf die Pachtausschreibung für die Alp Alpeli-Türchlen-Chüetel (Dies - tal) vom 15. September gingen etliche Bewerbungen ein. Das Departement Wald und Landwirtschaft entschied sich, die Pacht ab 1. Januar 2021 an Walter Elmer, Sool, zu vergeben. Neujahrsgottesdienst 2021 abgesagt Die Kirchenräte in Glarus Süd teilten dem Gemeinderat mit, dass der tra - ditionelle ökumenische Neujahrs - gottesdienst im Jahr 2021 aufgrund der unsicheren COVID-19-Lage nicht stattfinden kann. Der nächste Neujahrsgottesdienst findet am 1. Januar 2022 um16.00Uhr in der katholischen Kirche in Linthal statt. ● Gemeindeversammlung zur Zukunft der KFN Positives Signal An der Gemeindeversammlung am Freitag, 27. November, stimmten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Glarus den Überbauungsplänen Elggis Süd und Gründen mit grossem Mehr zu. Damit ist ein Meilenstein gelegt, um die Zukunft der Kalkfabrik Netstal AG (KFN) für die nächsten Jahrzehnte zu sichern. Das fakultative Referendum gegen die Überbauungspläne ist vom Tisch. Damit wurden die rechtlichen Be - dingungen geschaffen, um das Kalk - steinvorkommen in den Gebieten Gründen und Elggis Süd abzubauen Schweizer Patenschaft für Berggemeinden 80 Jahre solidarisch und die Betriebstätigkeit der KFN sowie die rund 50 Arbeitsplätze zu erhalten. «Wir sind sehr erleichtert über diesen Entscheid», freut sich Heinz Marti, Präsident und Delegierter der KFN. Der Solidaritätsgedanke zwischen Berg und Tal führte 1940 zur Gründung der Schweizer Patenschaft für Berggemeinden. In den 80 Jahren seit ihrem Bestehen konnte sie gut 600 Mio. Franken an Spendengeldern vermitteln. Am Anfang stand das Zürcher Arzt- Ehepaar Olga und Paul Cattani, welches wie ein Götti, die Tessiner Gemeinde Corticiasca finanziell unterstützte. Seither vermittelt die Schweizer Patenschaft für Berggemeinden finanzschwachen Gemeinden, Korporationen und Genossenschaften im Berggebiet und im Jura Gönner sowie finanzstarke Gemeinden und Kantone aus dem Unterland. Unterstützt werden Wasser- und Abwasseranlagen, Stromversorgungen, Alpgebäude, Meliorationen, Auf - forstungen, Verbauungen, Waldpflege sowie Aufräum- und Wiederaufbau - arbeiten nach Naturkatastrophen. Jedes Jahr werden rund 350 Gesuche bearbeitet – darunter immer wieder auch solche aus dem Glarnerland und «Allen unseren Unterstützerinnen und Unterstützern danken wir herzlich für ihren grossen Support im Vorfeld und an der Gemeindeversammlung. Die grosse Verbundenheit der Bevölkerung mit unserem Unternehmen bestärkt uns in unserer Tätigkeit, die wir auch künftig so umweltverträglich wie nur möglich gestalten werden.» Den Dialog mit Umwelt- und Klimaorganisationen wird die KFN fort - setzen, um über ihre umfassenden Ausgleichs- und Rekultivierungsmassnahmen und ihr Engagement zur CO 2 -Reduktion zu informieren. Dass beide Überbauungspläne un - verändert angenommen wurden, ist wichtig für den Fortbestand der KFN, denn die parallele Erschliessung ist aus umwelttechnischen und betriebswirtschaftlichen Überlegungen sinnvoll. ● pd. Weitere Infos: ja-zur-chalchi.ch oder kfn. ch. insbesondere aus Glarus Süd. Die ins Auge gefassten Projekte werden von Fachleuten des Vorstandes und von freien Experten an Ort und Stelle geprüft. 2019 vergab die Patenschaft 18,5 Mio. Franken, die Vorstands - mitglieder und Experten leisteten insgesamt 10 000 ehrenamtliche Stunden im Dienst der Berggemeinden. 2020 hat der Vorstand im November 30 Projekte behandelt und Beiträge von 1,8 Mio. Franken beschlossen. Für die Sanierung der Alp Fittern oberhalb von Engi etwa konnten bis jetzt 445 750 Franken als Spenden vermittelt werden, das sind fast drei Viertel der Restkosten nach Abzug der Beiträge von Bund und Kanton. ● pd. Weitere Infos unter www.berggemeinden.ch. Gemeinde Glarus News aus Glarus Der Gemeinderat Glarus hat den Gemeindeversammlungsantrag zur Verankerung des Klimaschutzes in der Gemeindeordnung als rechtlich zulässig erklärt. Er genehmigte das Bauprojekt Standplatz für einen Gastronomiebetrieb im Volks garten und verankert Biebrich in Strassennamen. Am 29. Oktober 2020 reichten Eva Schielly und Andrea Bernhard, Glarus, namens der GLP Glarus ihren Antrag an die Gemeindeversammlung ein, den Klimaschutz in der Gemeindeordnung zu verankern, um die Pariser Klimaziele als Auftrag zur Umsetzung aufzunehmen. Der Antrag ist rechtlich zulässig und kommt an eine der nächsten Gemeindeversammlungen. Standplatz Gastronomiebetrieb Volksgarten Der Gemeinderat erteilte im Frühling 2019 den Auftrag dazu, eine definitive Lösung anzugehen. Er genehmigte jetzt das Bauprojekt für einen Standplatz Gastronomiebetrieb im Volksgarten, erliess dazu ein Betriebsreglement und legte die in diesem Bereich zulässige konkrete Nutzung der dortigen Grünzone fest (zulässige Bauten, Anlagen, Einrichtungen und Bepflanzung). Nach Genehmigung dieser Budgetposition wird das Baugesuch eingereicht und der Gastronomie - standort – mit Referenz um Reglement – öffentlich ausgeschrieben. Eine Jury wird die Bewerbungen bewerten, damit der Gemeinderat den Standplatz vergeben kann. Biebrichstrasse und Biebrichgasse Der Gemeinderat benennt die be - stehende Werkhofstrasse, Glarus, in Biebrichstrasse und die bestehende Werkhofgasse, Glarus, in Biebrichgasse um, um die Städtepartnerschaft mit Wiesbaden-Biebrich zu würdigen, wo es schon eine Glarusstrasse gibt. Beide Strassen liegen zwischen Coop und Migros. Von dieser Um - benennung sind keine Privat- und Geschäftsadressen betroffen. Zur offiziellen Eröffnung der Biebrichstrasse und der Biebrichgasse nach Abschluss der Bauarbeiten im Jahr 2021 ist für das Jahr 2022 ein eigener Anlass vorgesehen. ●

FAHRZEUGMARKT Donnerstag, 3. Dezember 2020 | Seite 17 Kaufe alle Autos und Busse für Export. Tel. 079 216 79 81 • Tel. 076 329 82 86 Auch Toyota-Busse mit Kasten, Fenster oder Brücke. Kilometer und Zustand egal, auch Unfall. Mo – So, 07.00 – 22.00 Uhr, immer erreichbar. Bei den SUBARU-«Golden Weeks» mit dem Forester doppelt profitieren Robuster Allradler mit versteckten Werten SUBARU offeriert bis Ende Jahr mit den «Golden Weeks» satte Prämien ab 3000 bis 6000 Franken. Davon profitiert das Budget. Aber auch die Liebhaber eines grossen Allradlers mit robuster Technik – und erst bei genauem Hinsehen erkennbarem «Technik-Zückerli» – gewinnen dank versteckter Features Sicherheit im Fahralltag. Während der «Golden Weeks» können SUBARU-Käuferinnen und -Käufer bis Ende Jahr von satten Prämien profitieren; diese gelten auch beim Testfahrzeug SUBARU Forester. (Foto: wie) «Bitte geradeaus sehen» Diese Meldung überrascht mich bei der Testfahrt. Der Forester weist mich mit seinem «Driver Monitoring» darauf hin, die Cockpit-Erkundungstour meiner Augen zu beenden und nach vorn zu schauen. Dieses technische Feature ist typisch für dieses Auto. Der Auftritt des SUV ist dezent. Er überzeugt durch innere Grösse und technische Raffinesse. Da sind Dis tanz- und Spurhalter, Rückfahr kamera, Seitensichtkamera, der EyeSight-Assistent mit Fussgängeroder Motorrad-Erkennung oder ein aktives Kurvenlicht wie selbstverständlich verbaut. SUBARU kann Allradeln Ein bewährter, symmetrischer Vierradantrieb mit verschiedenen Betriebsarten für leicht oder schwer befahrbaren Untergrund ist die Basis des robusten SUBARU-Vierrad- Antriebs. Dazu gehört ein sogenannter «Hill Descent»-Modus, der den Forester sicher durch steile Passagen abwärts lotst. Die hohe Bodenfreiheit erleichtert nicht nur Ein- und Ausstieg, sie verhindert auch unerwünschte Bodenberührungen auf dem Weg ins Maiensäss. Gesamt-Bewertung Kriterium – 0 + Bemerkungen Sicherheit Driver Monitoring, EyeSight- Assistent, aktives Kurvenlicht Assistenzsysteme Abstandhalter, Spurhalter, EyeSight-Assistent Allrad-Technik symmetrische Leistungsverteilung, Hill Descent Fahreigenschaften Bodenfreiheit, weit öffnende Türen, kleiner Wendekreis Übersicht Rückfahr- und Seitensicht- Kameras Komfort überall grosszügige Raumverhältnisse Smartphone- Apple CarPlay/Android Auto, Anbindung Sprachsteuerung Geräuschdämmung ausgezeichnete Innenraumisolation, dicht Verbrauch weniger als 7 l/100 km Antrieb eBoxer mit «light hybrid»- Technik Grosszügige Raumverhältnisse Wer Platz braucht, wird sich im Forester wohl fühlen. Alles ist gross - zügig dimensioniert. Die Sitzverhältnisse vorn und hinten ebenso wie der Kofferraum oder die Kabinenhöhe. Da dürfen Lenkerinnen und Lenker auf ihrer übersichtlichen Kommando- Position am Steuer auch mal einen grossen Hut tragen. Auch die Türen öffnen sehr weit, und der beeindruckende Lenkeinschlag hilft beim engen Manövrieren. Die Kehrseite der Aussenmasse ist, dass der Forester nicht durch jede enge Gasse passt. Ruhig, aber technisch überholtes Antriebssystem Mir fällt bei der Testfahrt zusätzlich auf, dass das Fahrzeug sehr gut isoliert ist. Die Türen sind nur mit passendem Schwung auf Anhieb zu schliessen, dafür ist der Forester innen sehr ruhig, Fahrgeräusche sind kaum hörbar. Vor allem, wenn der eBoxer- Antrieb seine Pflicht erfüllt, dann ist auch vom Motor nichts mehr zu hören. Leider macht er das zu selten. Das «light hybrid system» von SUBARU wird praktisch nur beim Beschleunigen aus dem Stand oder bei Schleichfahrten eingesetzt. In diesem Bereich hat sich in jüngster Zeit technisch viel bewegt, da muss SUBARU in naher Zukunft sicher nachbessern. Wer sich daran – aber auch am damit unter 7 l/100 km gesenkten Benzindurst nicht stört, erhält mit dem Forester ein grosszügiges, robustes Allradfahrzeug-Paket mit vielfältigen «inneren Werten». Das Fahrzeug können Sie bei der Franz AG in Glarus jetzt zur Probe fahren; die Firma hat uns auch den SUBARU Forester für die Testfahrt bereitgestellt.● wie Schweizer Autoverwertung sucht laufend Unfall- und Gebrauchtfahrzeuge aller Art! schnell - unkompliziert - fair Tel. 055 464 30 45