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50. Ausgabe 2017 (14. Dezember 2017)

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Donnerstag, 14. Dezember 2017 | Seite 10 GLKV-Hallenturniere 2017: Erfolgreiche Turnierwochenenden Der Samichlaus zu Besuch bei den kleinsten Spielern. (Foto: zvg) Der FC Schwanden kann auf zwei erfolgreiche Turnier - wochenenden der GLKV- Hallenturniere 2017 zurückblicken. Während vier Spieltagen kämpften gut 63 Mannschaften in 7 Kategorien um die Tagessiege und um den Preis der Torschützenkönige. Die jungen Fussballerinnen und Fuss baller spielten mit viel Freude und grosser Motivation, wodurch hart umkämpfte, aber sehr faire und attraktive Spiele zustande kamen. Bei unseren kleinsten «Kämpfern» schaute dann sogar noch ein ganz spezieller Besucher zu – der Samichlaus. Dieser lobte die Kids für ihren tollen Einsatz und verteilte ihnen die Preise. Natürlich durfte er auch auf dem Schlussfoto nicht fehlen. Der FC Schwanden möchte sich an dieser Stelle bei allen Helferinnen und Helfern wie auch bei allen Sponsoren recht herzlich bedanken – ohne euch wäre ein solches Turnier nicht möglich gewesen! ● Mirjam Studler tb.glarus informieren: Personelle Veränderung Bei den tb.glarus gibt es in der Hauptabteilung Finanzen und Administration eine personelle Veränderung. Die aktuelle Stelleninhaberin, Hauptabteilungsleiterin Jessica Vordermann, hat sich auf eigenen Wunsch entschieden, sich beruflich neu zu orientieren und deshalb die Technischen Betriebe Glarus per 30. Juni 2018 zu ver - lassen. Die tb.glarus haben den Entscheid von Jessica Vordermann zur Kenntnis genommen und bedanken sich bei ihr für den geleisteten Einsatz. Die Stelle Hauptabteilungsleiter/-in Finanzen und Administration wird umgehend neu ausgeschrieben. ● pd. Erdgas-Erschliessung des Mühleareals, Schwanden: Die sichere Alternative Gemeinsames Bauen braucht koordinierte Planung. Am Anfang der Erdgas-Erschliessung von Schwanden durch die tb.glarus stehen Persönlichkeiten wie Dr. Heinz Kindlimann von Kindlimann & Co., Schwanden, die sich für das Projekt bei der Gemeinde Glarus Süd einsetzten. Seit Anfang Oktober kann die Kindlimann & Co. ihre Gebäude auf dem Mühleareal in Schwanden mit Erdgas beheizen – zur grossen Freude von Dr. Heinz Kindlimann. Er hatte sich persönlich bei der Gemeinde Schwanden für den alternativen Energieträger Erdgas eingesetzt. «Als wir von der Absicht erfuhren, dass die Technischen Betriebe Glarus Erdgas nach Schwanden bringen möchten, haben wir uns sofort dafür interessiert», sagt er dazu. Dabei standen wirtschaftliche Überlegungen im Vordergrund: «Nachdem wir Varianten von Heizanlagen mit Wärme - trägern wie Öl, Erdwärme und Grundwasser geprüft und Kostenvergleiche an gestellt hatten, erwies sich eine Heizung mit Erdgas als günstigste Investition.» Zusammenarbeit und Vorteile Doch wie gestaltete sich die Zu sammenarbeit mit den tb.glarus? «Sehr erfreulich! Von Anfang an wurden wir gut beraten», sagt Dr. Kindlimann. Zusammen mit dem be - ratenden Ingenieur Martin Hösli und den Fachleuten der tb.glarus habe man eine gute Lösung für die Leitungsführung im Areal gefunden. Neben den finanziellen Vorteilen streicht Dr. Kindlimann hervor: «Mit der Einführung von Erdgas konnten wir die allgemeine Energieeffizienz steigern, liegt doch sein Wirkungsgrad als Primärenergie bei über 90 Prozent, ein Wert, der nur noch von Strom - erzeugung durch Wasserkraft erreicht wird. Wir benötigen auch keinen Öltank mehr, was entsprechend freien Platz gebracht hat. Der Ersatz der früheren Ölheizung durch das un giftige Erdgas unterstützt zudem geforderte Mass - nahmen zum Umweltschutz.» Auch die weiteren Vorteile von Erdgas können jetzt in Schwanden von Industrieund Gewerbe betrieben, aber auch privaten Liegenschaftsbesitzern genutzt werden. Es sind: rasch regulierbare Prozess wärme, Zulieferung ohne Strassentransport, niedrige CO 2 -Emissionen, Abgase praktisch ohne Russ, ohne Feinstaub, ohne Schwermetalle und mit nur geringem Schwefelanteil. Das neu eingeführte Erdgas und der bewährte elektrische Strom sind ergänzende Möglichkeiten, die Glarus Süd seine Standortvorteile verschaffen. ● pd. INSERATEN-ANNAHME ) 055 6474747 * fridolin@fridolin.ch Leserfoto: Trägt der Tödi einen Hut, wird das Wetter gut (Foto: Fini Füchslin, Linthal)

Donnerstag, 14. Dezember 2017 | Seite 11 SCHATZchäschtli Für unsere Leserinnen und Leser steht das Schatzchäschtli kostenlos zur Ver fügung (auch mit Foto). Gratulieren Sie zu Geburtstag, Hochzeit usw. in der meistgelesenen Zeitung des Kantons Glarus. Für Lehr-, Schul- und Diplom - abschlüsse gilt ein besonderer Tarif. Bitte informieren Sie sich unter Telefon 055 647 47 47. 20 Jahre Pflegedienst Lotti Bühler war am Mittwoch, 8. November 2017, 20 Jahre in unserem Pflegedienst tätig. Per Ende Jahr geht sie nun, etwas verspätet, in den wohlverdienten Ruhestand. Mit Lotti Bühler geht Ende Jahr eine stets quirlige und sehr gewissenhafte Mitarbeiterin nach knapp über 20-jähriger Tätigkeit in den wohlverdienten Ruhestand. Doch bei ihr von Ruhestand zu sprechen, ist wohl verfehlt. Der grosse Garten, ihr Hund und falls Langeweile aufkommen sollte, Besuche auf den Ennetbergen, werden sie vollumfänglich auf Trab halten. Auch ist das Reisen in den vergangenen Jahren etwas zu kurz gekommen. Vielleicht bleibt dafür ebenfalls noch etwas Zeit übrig. Mit diesen erfüllenden Perspektiven können wir Lotti eigentlich guten Gewissens ziehen lassen. Trotzdem wird sie uns natürlich sehr fehlen. Mit ihrer Hilfsbereitschaft, der freundlich-fröhlichen Art sowie der Ungezwungenheit hat sie den nicht immer leichten Heimalltag sehr positiv beeinflusst. Auf sie war auch bei personellen Engpässen Verlass und Veränderungen ist sie mit Eigenengagement angegangen. Dank ihrer wertschätzenden und respektvollen Haltung war sie auch bei unseren Bewohnenden beliebt und sehr geschätzt. Wir alle vom Alterszentrum Schwanden gratulieren Lotti Bühler zum Arbeitsjubiläum, verbunden mit dem herzlichsten Dank für all das Geleistete. Im neuen Lebensabschnitt begleiten sie unsere besten Wünsche. Mögen ihr Gesundheit, Glück und Wohlergehen beschieden sein. Heimleitung Alterszentrum Schwanden Bekanntschaften Je kürzer die Tage je grösser ist das Sehnen nach einem feinen Mann fürs Leben, daran glaubt eine einsame Frau! Telefon und SMS 078 91072 98 Herzlichen Glückwunsch zum 85. Geburtstag von Peter Jehli, unserem ehemaligen Primarlehrer in Hätzingen. Weiterhin gute Gesundheit für die nächsten Jahre und noch viele glückliche Stunden wünschen die Schüler der Jahrgänge 1947 – 1952. Das war ein super Powerlifting Cup. War genial organisiert und hat mega Spass gemacht. Vielen Dank an Jan, Corinna, Familie Feldmann und allen Helfern und Helferinnen, die diesen Anlass ermöglicht haben. Wir freuen uns auf den 2. Cup im 2018. Deine Sportskanonen aus der Box. Mir wünsched üserer grosszügigä Kundschaft vum Rufner CF Wiehnachtsmärt frohi Fäschttäg, und was cha besser si, als ä gsunds 2018. Garaschä-Team Weihnachten naht ✵✵✵✵✵✵✵✵✵✵✵ Geburtstag von Jesus Sohn des lebendigen Gottes Hurricanes Glarnerland U14: Checkübergabe Mobiliar #teamfotochallenge Am Sonntag, 10. Dezember, fand in der Sporthalle Schwanden die Unihockey-Meisterschaftsrunde der D-Junioren statt. Nebst den zwei Siegen der Hurricanes wurde auch die Preisübergabe der #teamfotochallenge vollzogen. Rückblick: Zwischen September und Oktober führte die Mobiliar, Hauptpartner von Swiss Unihockey, die #teamfotochallenge in den vier Hallensportarten Basketball, Handball, Volleyball und Unihockey durch. Auch die U14-Mannschaft der Hurricanes Glarnerland stellte sich dieser Challenge und reichte ein Foto mit dem Slogan «Wir halten zusammen» ein. Eine Jury, bestehend aus der Mobiliar sowie aus dem jeweiligen Verband, hatte sich der schwierigen Aufgabe angenommen, die insgesamt Elm: Toller Samichlausmärt Am ersten Dienstag im Dezember, dieses Jahr also am 5. Dezember, ging der Samichlausmärt der Elmer Landfrauen über die Bühne. Die weihnachtlich geschmückten Hüttli waren randvoll mit selbsterzeugtem Gestricktem, Gebackenem, Alpkäse und Gerauchtem in vielen Variationen. Die weihnachtlich geschmückten Hüttli am Samichlausmärt in Elm sind jedes Jahr eine Augenweide. Leider war der Aufmarsch an Käufern etwas geringer als in den Vorjahren, tat aber dem vorweihnachtlichen Treiben keinen Abbruch. Die Bläsergruppe stimmte mit schönen Melodien auf die eben begonnene Advents - zeit ein. Die Musikanten hatten zwar unter eiskalten Fingern zu leiden, was aber dem beliebten Konzert nicht anzumerken war. Dann pünktlich um 18.15 Uhr erschien der Samichlaus im roten Mantel, mit weissen Haaren und einem prall gefüllten Sack. Knecht Ruprecht, sprich Schmutzli, und ein graubraunes Eseli begleiteten ihn. Das U14-Team der Hurricanes Glarnerland bei der Checkübergabe der Mobiliar #teamfotochallenge. 112 eingereichten Bilder nach der Originalität zu bewerten. Schliesslich wurde das Foto der Hurricanes Glarnerland auf den zweiten Rang gewählt und mit 2000 Franken prämiert. Die symbolische Checkübergabe an das U14-Team erfolgte nun durch die Mobiliar, vertreten durch Fredy Rohr und Hans Luchsinger. An dieser Stelle möchten wir uns bei der Mobiliar recht herzlich bedanken. Mit dem Preisgeld wird versucht, ein Teamevent zu gestalten. Einen wei - teren Dank gilt auch der Initiantin (Foto: zvg) Dass es in unserem Dorf wieder mehr Jugend gibt, zeigte die grosse Schar Kinder. Jedes erhielt ein Säcklein, gefüllt mit Mandarinen, Nüssen und Süssigkeiten. Im Gemeindehaus konnte jedermann den schönen Abend geniessen bei Tanzmusik mit «Zwii und Eini», einer feinen Gerstensuppe, Fleischkäse mit Kartoffelsalat, Zigerbrüütli und feinen Torten und Kuchen. Ein schöner Anlass, den man in Elm nicht mehr missen möchte, trifft man hier doch irgendjemanden, den man schon lange nicht mehr gesehen hatte. ● LE (Foto: zvg) Fränzi Timo und der Fotografin Evi Gwerder. Ohne den Anstoss, an dieser Challenge mitzumachen, und ohne die fotografischen Fertigkeiten, ein originelles Bild zu gestalten, wäre dieser Erfolg gar nicht möglich ge - wesen. Herzliche Gratulation der U14-Mannschaft der Hurricanes Glarnerland. Irgendwann wird von den 2000 Franken nicht mehr viel vorhanden sein, der Slogan «Wir halten zusammen» wird uns dennoch für immer begleiten. ● Urs Gwerder, Head Coach STEH -SATZ von Maya Ziegler-Bodmer Humor ist ...! Wer über sich selbst lachen kann, zu seinen eigenen Schwächen steht und auf bösartige Anwürfe mit einem gelassenen Schmunzeln reagiert, hat Humor. Davon bin ich fest überzeugt. Diese Meinung teilen nicht alle mit mir, dies ist mir bewusst. In dieser von Egoismus, Perfektionismus und Neid geprägten Zeit, ist es nicht immer einfach, richtig verstanden oder interpretiert zu werden. Insbesondere bei vereinzelten, mit akademischen Weihen gesegneten Redaktoren kommen nicht ganz ernst gemeinte Kommentare schlecht an. Sie übersehen dabei die relevanten nachfolgenden Aussagen und beschränken ihre Sichtweise auf den Eingangstext. Ganz so, als sei man froh, einmal mehr ein Haar in der Suppe der «Kollegin» gefunden zu haben. Wie schade. Mangels entsprechender Ausbildung habe ich mich bei Freund Google schlaugemacht, was denn Humor eigentlich ist: «Humor ist eine Einstellung zum Leben, die die Unzulänglichkeiten und Schwächen des Daseins durchschaut, aber selbst über diesen Dingen steht. Humor hängt mit Verständnis und Sympathie zusammen und steht im Gegensatz zu Ironie, Spott, Sarkasmus und Zynismus.» Der kleine Humor beschränkt sich auf Einzelerlebnisse, die in leichter, scherzhafter Form aufgenommen werden. Der grosse Humor dagegen ist eine Lebensanschauung. Die Titelgeschichte dieser Ausgabe erfordert erneut viel Humor, insbesondere denjenigen der Kandidaten, welche für das Amt des Gemeindepräsidiums Glarus Nord ins Rennen gehen. Wir haben bewusst auf das Wort «Wahlkampf» verzichtet, weil das Wort «Kampf» nach unserer Auffassung negativ besetzt ist. Im Kampf geht es um Sieg und Niederlage, um Leben und Tod. Uns schien das Wort «Rennen» angebracht und humorvoll, was auch der Inhalt des Textes widerspiegelt. Keinesfalls jedoch wollen wir respektlos sein, im Gegenteil, wer den Mut hat eine derart anspruchsvolle Herkulesaufgabe anzustreben, verdient Zuspruch und Anerkennung. Wer auch immer das «Rennen» macht, wird schnell feststellen, dass dieses Amt nebst Kompetenz, Belastbarkeit und ausgeprägtem Durchsetzungsvermögen auch einer zünftigen Prise Humor bedarf. Nur mit Humor und Gelassenheit, sei es bei Begegnungen mit kri - tischen Zeitgenossen oder an mit schwierigen Geschäften gespickten Gemeindeversammlungen, ist die Pflichterfüllung langfristig möglich. Es wird nicht an Leid, Schmerz, Enttäuschung und Selbstüberwindung mangeln, was bestenfalls durch ein hohes Mass an Selbstwertgefühl, Überlegenheit und Humor abgefedert werden kann. Diese Überlegenheit enthält keine Verachtung, wohl aber Nachsicht, Verständnis und Sympathie. Mit Goethes Worten: «Wer sich nicht selbst zum Besten haben kann, der ist gewiss nicht vom Besten.» ●

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