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50. Ausgabe 2017 (14. Dezember 2017)

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Donnerstag, 14. Dezember 2017 | Seite 12 Ruedi Schwitter, Kandidat Gemeindepräsidium Glarus Nord: Für eine offene, moderne Gemeinde Am 4. März 2018 wählt die Bevölkerung von Glarus Nord den Gemeinderat und einen neuen Gemeindepräsidenten. Der FRIDOLIN stellt die Kandidaten fürs Gemeindepräsidium im Interview vor. Das Gespräch mit Ruedi Schwitter, GLP, Näfels. Jahrgängerverein 1936 –1940 Glarus-Riedern: Traditioneller Chlaushock Traditionellerweise trafen sich am Donnerstag, 7. Dezember, 31 Mitglieder unseres Vereins im «Glarnerhof» in Glarus zum Chlaushock. Ruedi Schwitter, GLP, Näfels. (Foto: FJ) Herr Schwitter, warum sind Sie der richtige zukünftige Gemeindepräsident von Glarus Nord? In den 12 Jahren im Gemeinderat in verschiedenen Ressorts konnte ich mir einen Rucksack füllen, um diesen als zukünftiger Präsident einzusetzen. Ich setzte Projekte in verschiedenen Bereichen der Gemeinden Näfels und Glarus Nord um, z. B. so als Projektleiter «Geleitete Schule Näfels» (2007). Im Bereich Feuerwehr gelang es mir, die vier Kompanien von Glarus Nord zu einer Einheit zusammenzuführen, dass sie gut arbeiten können. Mein Motto dazu: Gemeinsame Strukturen – autonom im Einsatz! Auch die Sanierungen und Bauprojekte der Feuerwehrgebäude geschahen unter meiner Ressortleitung und meinem Baukommissionspräsidium, ebenfalls die Altlastensanierung der Schiessanlagen der Gemeinde, wo wir mit externen Dienstleistern zusammenarbeiteten. Im Zuge der Fusion war es meine Aufgabe, aus den verschiedenen Heimen unserer Gemeinde die Institution der Alters- und Pflegeheime Glarus Nord (APGN) zu schaffen – ein KMU mit 220 Mit - arbeitern und 15 Mio. Franken Umsatz. Aktuelles Grossprojekt der APGN ist der Ersatzneubau «Haus Rauti» in Näfels für 30 Mio. Franken, ich bin dort Präsident der Planungsund Baukommission. So konnte ich mir Erfahrungen für die Führung einer Grossgemeinde aneignen. Ich gestalte und bringe Projekte erfolgreich ins Ziel und dies mit Leuten aus verschiedenen Bereichen – denn die Kultur der Feuerwehr ist nicht dieselbe wie die in den Altersheimen oder jene der Schulen. Ich kann gut zusammen mit einem Team etwas erreichen – ich sehe mich als Leader, der nachhaltige Projekte anschiebt, sie mitträgt und mit einem Team zu - sammen ins Ziel führt. Ich will diese Arbeit für die Gemeinde im Amt des Gemeindepräsidenten fortsetzen, als Gemeinderat trete ich nach 12 Jahren Arbeit als Gemeinderat nicht mehr an. Wo steht die Gemeinde heute und wohin sollte sie sich – nach Ihrer Vision – bewegen? Der Fusionsprozess ist auch nach zwei Legislaturperioden, also im siebten Jahr, noch nicht abgeschlossen, sondern immer noch am Laufen. In Verwaltung und Betrieb ist Glarus Nord gut aufgestellt. Hier arbeiten fähige und motivierte Mitarbeitende, die sich mit der Gemeinde identifizieren. Diese Motivation und dieses Know - how will ich erhalten und fördern und die Gemeinde weiterentwickeln, indem wir an den richtigen Schrauben drehen. Meine Vision? Glarus Nord soll eine offene, moderne Gemeinde sein, gesellschaftspolitisch, soll aber auch mit moderner Infrastruktur arbeiten und neue Ideen applizieren und nachhaltige Projekte fördern, die auf Glarus Nord zugeschnitten werden. Wo orten Sie derzeit die grössten Herausforderungen in der bevöl - kerungsreichsten Gemeinde des Kantons? Dass die Gemeinde das momentane Wachstum verkraften kann. Dazu müssen Anlagen erhalten und teilweise auch neu gebaut werden. Denn mehr Einwohner bedeutet z. B. mehr Kinder, damit mehr Schüler und damit mehr Schulraum, den es zu einem qualitative guten Unterricht braucht. Gleichzeitig steht z. B. die Sanierung der 40-jährigen Abwasserinfrastrukturen an – die Werterhaltung aller Infrastrukturen ist eine Herausforderung. Für den vernünftigen Umgang mit unseren begrenzten finanziellen und ökologischen, aber auch mit den personellen Ressourcen braucht es Entscheide: Was ist der Gemeinde wichtig? Wo sollen Prioritäten gesetzt werden? Welches sind – aus Ihrer Sicht – die grössten Chancen von Glarus Nord? Eine der grössten Chancen ist unsere geografische Lage – eingebettet ins Linthgebiet. Wir haben Natur pur und die Anbindung an die Zentren Zürich, St. Gallen und Chur – und dies mit dem ÖV und mit der Strasse, wir sind schnell in der ganzen Schweiz unterwegs. Dann ist zu nennen die gute Lebensqualität hier, das breite Freizeit- und Kulturangebot. Wir haben sehr gute Arbeitsplätze in Industrie und Dienstleistung sowie gesunde KMUs – seien es Schreiner, Plättli - leger oder Elektriker –, die gute Arbeitsplätze anbieten. Wenn es uns gelingt, die Rahmenbedingungen für die Vereine und das Dorfleben gut zu gestalten, geben wir Neuzuzügern die Chance, sich bei uns heimisch fühlen, und es kann sich der Prozess der Identität entwickeln. Dazu sind die Landsgemeinde und die Gemeindeversammlung wichtige Gefässe. Sie sind Kristallisationspunkte und ermöglichen es den Leuten, sich mit dem Kanton und mit ihrer Gemeinde zu identifizieren. Was verbindet Sie mit Glarus Nord? Ich bin hier aufgewachsen, ging hier zur Schule. Ich war auch einmal weg – zuerst im Technikum Rapperswil (wohnte in Jona), später in Baden bei ABB – kam dann 1999 zurück, kaufte in Näfels ein Haus, gründete hier eine Familie. Ich war oder bin in verschiedenen Vereinen aktiv – war bei der Jugendorganisation der Pfad - finder als Leiter tätig, im Vorstand des Turnvereins. Dort konnte ich als OK- Mitglied das Gla-Bü 2001 mitgestalten. Dann mache ich gerne Skitouren und ich bike gerne, bin im Skiclub aktiv und gehöre zu den Gründungsmitgliedern des Skateparks, wo ich 10 Jahre als Kassier amtete und jetzt noch als Kassenrevisor tätig bin. Meine Wurzeln sind in Näfels, in Glarus Nord und im Kanton Glarus. ● FJ Gute Stimmung am Chlaushock des Jahrgängervereins 1936 –1940 Glarus-Riedern. Mit Nüssliknacken und Mandarinli - schälen überbrückten wir die Zeit bis zum durch die Vereinskasse offerierten Imbiss. Vereinspräsident Hans Feldmann hat uns in seinen tages - aktuellen Begrüssungsworten davon überzeugt, dass weder in den Nüssli noch in den Mandarinli und auch nicht im Kartoffelsalat irgendwelche Dopingmittel enthalten sind. Dem - zufolge konnten wir auf die Abgabe eines Dopingkontrollfläschchens verzichten. Weniger tagesaktuell, sondern hoch - gradig nostalgisch waren wie üblich die zahlreichen und angeregten Tischgespräche über unsere Jugend- und Schulzeit. Lehrer, Pfarrer, Polizisten und andere Respektspersonen des öffentlichen Lebens kamen dabei voll auf ihre Rechnung. Lustige und gelungene Streiche, aber auch grenzwertige Dummheiten (alle bereits verjährt!) kamen wieder ans Tageslicht. Ein urgemütlicher Nachmittag im Kreise ehemaliger Schulkameraden und unser letztes Treffen im ablaufenden Jahr. Am Donnerstag, 4. Januar 2018, geht es aber schon wieder los. Schiessen und Kegeln in Filzbach. ● Walter Hug Jahrgängerverein Bilten: Chlaushock im «Freihof» (Foto: zvg) Am Dienstag, 5. Dezember, fand im «Freihof» in Bilten der Chlaushock des Jahrgängervereins Bilten statt. Tümpelgumper Linthal: Chlaushock mit Schnitzeljagd Nach einem sehr gelungenen Probetag durften die «Tümpis» sich in drei Gruppen aufteilen. Es wurde vom OK eine Schnitzel jagd durch Linthal organisiert. Der Samichlaus beim Vorlesen kleiner Sünden und guter Taten. (Foto: zvg) Wir sind schon wieder ein Jahr älter geworden. Der Samichlaus aber, der war schon damals ein alter Mann, als wir noch lange nicht Senioren waren. Vielleicht bleibt er halt nur alt und wird gar nicht älter. Es muss natürlich schon so sein, dass halt der junge Nachfolge-Chlaus jeweils warten muss, bis auch er alt genug ist, um mit einem schönen weissen Bart das Amt anzutreten. Man sieht schliesslich nie einen jungen Samichlaus mit schwarzem Bart. Übrigens wird das genauso im englischen Königshaus auch gemacht (natürlich ohne Bart). Wie es auch sei, die Mitglieder sind mit dem alten Chlaus sehr zufrieden und hoffen, dass er ihnen noch viele Jahre ihre kleinen Sünden und guten Taten vorliest. Die zahlreich erschienenen Senioren durften wieder einen geselligen und lustigen Nachmittag im «Freihof» verbringen. Gegen Abend konnten alle zufrieden mit einem Chlaussäckli unter dem Arm den Heimweg an treten. ● «Büchelchäpp» Die Tümpelgumper Linthal bei der kleinen Stärkung. (Foto: zvg) Es starteten alle zur gleichen Zeit in verschiedene Richtungen. Durch Rätsel und verschiedene Aufgaben fanden die Mitglieder den nächsten Hinweis. Das Ziel war, dass die «Tümpis» den Ort herausfanden, wo es etwas zu essen gibt. Der Ehrgeiz wurde bei den einten «Tümpis» geweckt. Als nach einer Stunde alle am Ziel angekommen waren, gab es eine kleine Stärkung und danach gab es ein feines Znacht im Restaurant Pizza Pasta Pierino in Linthal. Der Abend war sehr gelungen und wir danken dem OK für die Organisation; das OK für nächstes Jahr wurde dann auch schon gekürt. ● Jasmin Gaus Falls du auch Lust hast, nächstes Jahr bei dem Chlaushock dabei zu sein, melde dich bei uns auf der Homepage: www.tuempelgumper.ch. Glarus glarus@winterhilfe.ch | PC 87-1103-7

Donnerstag, 14. Dezember 2017 | Seite 13 Glarner Landwirtschaft aktuell Lokaler Marktbericht Resultate Schlachtviehmarkt vom 12. Dezember in Glarus Total wurden 24 Tiere aufgeführt Kategorien Anzahl Handel C H T A X MT Muni, ungesch. – MA Muni, übrige – OB Ochsen – RG Rinder, 4 Schaufeln 2 4.60 5.50 RV Rinder, Jungkühe 2 4.60 3.70 VK 20 3.60– 3.15– Kühe 4.50 3.90 JB Jungvieh – (erzielte Preise in Franken/kg Lebendgewicht) Nächster Schlachtviehmarkt: Dienstag, 16. Januar 2018, in Glarus. Schöne Einstimmung: Familien-Weihnachtsfeiern Im Advent laden die Kirchgemeinden wiederum zu speziellen Weihnachtsfeiern für die ganze Familie ein. Die Feiern werden fast überall von Kindern und Jugendlichen mitgestaltet und sind an vielen Orten mit einem Krippenspiel verbunden. In den reformierten Kirchgemeinden konzentrieren sich fast alle auf den späteren Sonntagnachmittag, 17. Dezember. Dabei kann man sich auf eine sehr schöne Art auf Heiligabend einstimmen. ● mb. Eine Übersicht findet man im glarnerischen Kirchenboten «Reformiert GL» sowie auf der Homepage der Reformierten Landeskirche – www.ref.ch/gl. Cäcilienchor Näfels: Projektsänger/-innen gesucht Für die Aufführung der «Kleinen Mariazeller Messe» von Joseph Haydn für Soli, Chor und Orchester an Ostern (1. April 2018) und an der Näfelser Fahrt (Donnerstag, 5. April 2018) werden Projektsängerinnen und Projektsänger gesucht. Leitung: Cornelius Bader. Der Cäcilienchor Näfels freut sich auf viele Projektsängerinnen und Projektsänger. (Foto: zvg) Auch im kommenden Jahr wird die Aufführung einer festlichen Messe zum grossen Erlebnis für alle Zuhörenden und ganz besonders für diejenigen, die aktiv mitsingen. Die «Mariazeller Messe» gilt als grosser Wurf Haydns Kompositionen (1782). Berühmt und beliebt wurde sie vor allem durch ihre volkstümlichen Züge, die aber höchsten Ansprüchen von Kunstmusik zu genügen vermögen. Mach den Schritt – sing mit – und freu dich mit uns, es tut so gut! Du kannst dich dabei selber entdecken und dir alles von der Seele singen ... Proben Teilnahme am Probewochenende in Ilanz am Samstag/Sonntag, 27./28. Januar 2018 (Näheres dazu bei der Anmeldung). Letzter Einstieg möglich ab Dienstag, 30. Januar 2018, danach alle Dienstage ausser 20.Februar 2018, jeweils19.45 Uhr im Josefsheim in Näfels. Vorprobe/Aufführung an Ostern: 08.00/09.15 Uhr in der Hilarius- Kirche in Näfels. Vorprobe/Aufführung an der Näfelser Fahrt: 10.30/11.55 Uhr, Hilarius- Kirche in Näfels. Die Noten werden ausgeteilt! ● Heidi Stucki Bitte Anmeldung unter Angabe der Stimmlage bis spätestens Samstag, 20. Januar 2018, beim Präsidenten Walter Schifferle, Telefon 055 622 22 80/ 079 654 1017, E-Mail: schifferlew@bluewin.ch, oder beim Dirigenten Cornelius Bader, Telefon 071 966 13 35, E-Mail: corneliusbader@bluewin.ch.

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