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50. Ausgabe 2017 (14. Dezember 2017)

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TREFFPUNKT Donnerstag,

TREFFPUNKT Donnerstag, 14. November 2017 | Seite 14 KINO NÄFELS Tel.055 6121732 Die Multiplex-Phantasien des Wiggisparks Offenbar plant man im Wiggispark, Netstal, ein Monster-Kinokomplex mit drei Sälen, obwohl folgende Fakten klar dagegensprechen: 1. Ein Multiplexkino benötigt mindestens 12 Säle, um die Kosten drosseln zu können. 2. Ein solcher Kinokomplex erfordert ein Einzugsgebiet von 300 000 bis 400 000 Einwohner. 3. Der ehemalige Bauunternehmer, This Jenny: «Ein solches Kino im Glarnerland könnte niemals rentieren. 4. Der Abo-Filmanbieter Netflix ist weltweit auf dem Vormarsch. 5. Umfrage in «20 Minuten» vom 12. Januar 2017: Kommt mit dem Multiplex-Kino der Erfolg? Ja, das lockt neue Leute an 13% Nein, das Multiplexkino ist von gestern 78% Weiss nicht 9% Schon seit langer Zeit sucht der Wiggispark forsch einen Mieter und Grossinvestor. Diese Dauersuche im Internet schadet dem Ruf anderer Kinos durch Irritation bei Besuchern. Lassen Sie sich nicht beirren durch solche Hauruckauftritte. Kino Näfels – Sie finden diese Zeilen auch stets auf kinonaefels.ch. Samstag, Sonntag und Mittwoch, 16., 17. und 20. Dezember, je 14.00 Uhr COCO Lebendiger als das Leben Deutsch gesprochen! VORPREMIEREN: Sonntag und Mittwoch, 17. und 20. Dezember, je 16.00 Uhr JUMANJI Willkommen im Dschungel Deutsch gesprochen! Samstag und Sonntag, 16. und 17. Dezember, je 20.00 Uhr Harrison Ford BLADE RUNNER 2049 Deutsch gesprochen! Kulturverein Glarus Süd Gemeindestube Schwanden www.kulturvereinglarussüd.ch Sonntag, 17. Dezember 2017, Gemeindezentrum Schwanden, 12.00 Uhr Weihnachtsfeier 2017 der Pensionierten von Glarus Süd zum traditionellen Suppenzmittag. Der Vorstand des Kulturvereins Glarus Süd freut sich, Sie liebe Pensionierte zur traditionellen Weihnachtsfeier einzuladen. Wir haben wiederum für einen gemütlichen Nachmittag vor - gesorgt. Wir freuen uns, wenn Sie unser Angebot annehmen und wir Ihnen einen schönen Sonntagnachmittag bieten dürfen. Eine telefonische Anmeldung bis am Samstag, 16. Dezember, ist nur erforderlich, sofern Sie abgeholt werden möchten. Mit weihnachtlichen Grüssen: der Vorstand des Kulturvereins Glarus Süd Kontakt: Ruth Tüscher, Telefon 055 643 28 61 Patronate: Evangelische Kirchgemeinde, Schwanden Katholische Kirchgemeinde, Grosstal Kulturbühne Lihn, Filzbach: Orientalisches Märchen für Erwachsene Am Samstag, 16. Dezember, entführt die Kulturbühne Lihn in Filzbach ihre Gäste in die Welt von 1001 Nacht. Ein orientalisches Märchen unter dem Titel «Die Äpfel der Fruchtbarkeit» ist der Rahmen für einen Abend voller Poesie, Musik und Tanz. Szene aus dem orientalischen Märchen «Die Äpfel der Fruchtbarkeit». (Foto: zvg) Die Erzählung von Marianne Werner verbindet sich mit Gesang und Tanz von Kathrin Bucher. Begleitet werden die beiden von Lisa Anna Gross (Oboe und Schauspiel) und von Yaël Anaïs Dengler (Klavier und Bauchtanz). Der stimmungsvolle Abend eignet sich für Erwachsene und Kinder ab 7 Jahren. Vor der Erzählung zaubert die Küchencrew des Restaurants Panorama ein orientalisches Themenbuffet herbei. Wie immer sind Einzelgäste eingeladen, sich für den «Tisch Drei» anzumelden, wenn sie die ungezwungene Gesellschaft von Gleichgesinnten schätzen. Das Buffet ist eröffnet ab 18.00 Uhr, das Märchen beginnt um 20.30 Uhr. ● Irene Spälti Information und Anmeldung: Seminarhotel Lihn, Panoramastrasse 28, 8757 Filzbach, Telefon 055 614 64 64 oder unter www.lihn.ch. Chunsch au i ds Volleyball? für Knaben und Mädchen bereits ab 6 Jahren! Die Fridolin Volleyballschule, ausgezeichnet von Swiss Olympic, bietet an jedem Tag in der Woche und an verschiedenen Orten eine Einstiegsmöglichkeit. Anfängertrainings Die Volleyballschule kann jederzeit durch ein Gratis-Schnuppertraining an folgenden Tagen und Orten besucht werden: Montag, 16.00– 17.30 Uhr Schnegg, Näfels Knaben und Mädchen Dienstag, 17.45 – 19.00 Uhr Bühl, Niederurnen Knaben und Mädchen Mittwoch, 15.30 – 16.45 Uhr MZH, Weesen Knaben und Mädchen Donnerstag, 17.00 – 18.15 Uhr TH, Bilten Knaben und Mädchen Freitag, 16.00 – 17.15 Uhr TH am Bach, Mollis Knaben und Mädchen Talentgruppen Ein Besuch dieser Trainings ist nur nach Rücksprache mit dem Verantwortlichen der Volleyballschule oder der Trainerin/dem Trainer möglich: Samstag, 09.15 – 10.45 Uhr Dorf TH, Näfels Talente VBS Dienstag, Donnerstag, Samstag Knaben U13 Mittwoch, Donnerstag, Freitag Mädchen U13 Koordination: Stefan M. Bolli, Mülihaldenstrasse 1, 8885 Mols stefan.bolli@bluewin.ch Leitung: Spieler und Trainer von biogas volley Näfels

Donnerstag, 14. Dezember 2017 | Seite 15 Gemeinderatssitzungen vom 8. und 22. November sowie 6. Dezember 2017: Beschlüsse Arbeitsvergabe Arbeitsvergabe der Baumeister- und Sanitärarbeiten, Verbindungsleitung Bahnhof- und Flechsenstrasse, Linthsteg, Oberurnen: Der Gemeinderat vergibt bei der Erstellung der Verbindungsleitung Bahnhof- und Flechsenstrasse, Linthsteg, Oberurnen, die Baumeister - arbeiten an die Firma E. Kamm AG, Mühlehorn, sowie die Rohrlegearbeiten an die Firma casa-technica.ch ® , Näfels. Derzeit kann im Gebiet Tschachen-, Rauti- und Bahnhofstrasse infolge eines Leitungsbruchs die Trinkund Löschwasserversorgung nur beschränkt aufrechterhalten werden. Ebenso ist die Wasserversorgung derzeit nicht ausreichend sichergestellt. Die Reparatur der in der Rauti gel e - genen Wasserleitung wäre mit sehr hohen Kosten verbunden gewesen. Ein Leitungszusammenschluss im Bereich der Eternit (Schweiz) AG, Bahnhofstrasse, Niederurnen, stellt eine effizientere Lösung dar. Mitfinanzierung des zweiten kantonalen Integrationsprogramms von 2018 – 2021 Der Mitfinanzierung des zweiten kantonalen Integrationsprogramms 2018 – 2021 stimmt der Gemeinderat zu. Der Gemeindebeitrag für die Periode 2018 – 2021 beträgt insgesamt CHF 121 276.– (2018: CHF 17 235.–, 2019: CHF 25 988.–, 2020: CHF 34 650.–, 2021: CHF 43 313.–). Zusammen mit den Gemeinden Glarus Niederurner Täli und Bergwald Niederurnen: Strassensperrung/Holzschlag Die Gemeinde Glarus Nord führt im Niederurner Täli von Anfang Januar bis Mitte Februar 2018 Holzereiarbeiten durch. Während dieses Zeitraums ist die Tälistrasse werktags ab Eggrüti bis Morgenholz für den Verkehr von 07.45 bis 09.30 Uhr resp. von 09.50 bis 12.00 Uhr sowie von 12.30 bis 16.30 Uhr blockweise gesperrt. Damit die Holzereiarbeiten so wenig wie möglich mit der Revision der Luftseilbahn zusammenfallen, finden vom Montag, 11., bis Freitag, 22. Dezember 2017, durch die beauftragte und Glarus Süd beträgt der Beitrag an das kantonale Integrationsprogramm rund 25 Prozent der Gesamtkosten. Im Jahr 2010 kamen der Bund und die Kantone überein, die spezifische Integrationsförderung von Ausländerinnen und Ausländern in der Schweiz weiter zu entwickeln und nach einer gemeinsamen Strategie auszurichten. Gestützt darauf finanziert der Bund im Rahmen von kantonalen Integrationsprogrammen die Integrationsförderung massgeblich mit. Die Periode des ersten kantonalen Integrationsprogramms dauerte von 2014 – 2017. Beim zweiten kantonalen Integrationsprogramm werden viele bewährte Massnahmen weitergeführt, ebenso werden einzelne neue Mass - nahmen aufgebaut. Ersatzwahl Mitglied Kulturkommission Der Gemeinderat wählt Bernadette Epprecht, Näfels, für die verbleibende Amtsdauer als Mitglied in die Kulturkommission Glarus Nord. Bernadette Epprecht war zuletzt als Geschäftsführerin der modeco, der schweizerischen Fachschule für Mode und Gestaltung, tätig und ist bereits Mitglied der Museumskommission des Freuler palasts. Der Gemeinderat ist der Ansicht, dass Bernadette Epprecht durch ihre Fachkompetenz und Erfahrung im kulturellen Bereich die bestehenden Reihen zu bereichern vermag. Bernadette Epprecht folgt auf die zurückgetretene Katharina Lang (Kunsthistorikerin, Kuratorin) aus Ziegelbrücke. ● Firma bereits erste Fällarbeiten statt. Die Seilkrananlage wird indes ab dem Montag, 8. Januar 2018, eingerichtet. Die Sperrzeiten der Tälistrasse während der Revision der Luftseilbahn (ab Montag, 19. Februar 2018) werden Anfang Februar festgelegt. Die Dauer der Einschränkungen ist witterungsabhängig, wobei die Gemeinde bestrebt ist, diese möglichst kurz zu halten. ● Für Anlässe/Grossanlässe: Bewilligungsverfahren Grossanlässe sind Veranstaltungen, welche über einen längeren Zeitraum öffentlichen Raum (z. B. Strassen) beanspruchen, sodass die öffentliche Nutzung daher eingeschränkt ist. Ebenso, wenn ein markant erhöhtes Verkehrsaufkommen oder ein ge - wisses Gefahrenrisiko erwartet wird. Als Grossanlass eingestufte Veranstaltungen müssen sechs Monate im Voraus mit einem Grundsatzentscheid bewilligt werden. Drei Monate vor der Durchführung einer Veranstaltung sind die Ver - anstalter gebeten, sämtliche Unter - lagen ans Ressort Gesundheit, Jugend und Kultur zur Kontrolle einzureichen. Bei Veranstaltungen, welche nicht als Grossanlass eingestuft worden sind, beurteilt das Ressort im konkreten Fall, ob ein zusätzliches Konzept (z. B. ein Verkehrs-, Umweltoder Sicherheitskonzept) notwendig ist. Für Festwirtschaftsbewilligungen ändert sich nichts. Diese können weiterhin bei der Kanzlei beantragt werden. ● In memoriam: Monica Hauser-Ksoll 1941-2017 Monica Hauser-Ksoll. (Foto: zvg) Ihr selbstverfasster Lebenslauf, den sie unlängst vor dem Ende ihrer Tage niederschrieb, ist getragen von grosser Dankbarkeit und Zufriedenheit. Geboren am 7. Juni 1941 als zweites Kind von Rechtsanwalt Eberhard Ksoll und Maria, geborener Pohl, in Breslau, musste sie als Kleinkind im Zweiten Weltkrieg vor den Russen flüchten und Haus und Habe zurücklassen. Ihr tüchtiger Vater baute in Bayern eine neue, erfolgreiche Existenz auf. In Nymphenburg absolvierte sie die Mittlere Reife. Danach arbeitete sie als Praktikantin in einem bekannten Münchner Modehaus und lernte dort schneidern, was ihr zur lebenslangen Leidenschaft wurde. Nach erfolgreichem Abschluss der Hotelfachschule in Bad Reichenhall entfaltete sie ihre Talente als Hotelsekretärin und fühlte sich in der Begegnung und im Umgang mit immer neuen Menschen im Element. Dabei begegnete sie in Maienfeld 1963 Dr. Kurt Hauser, dem späteren Fabrikanten der Seidendruckerei Mitlödi. «Seine warmherzige, liebevolle und gütige Art eroberte mein Herz im Sturm» schreibt sie zurückblickend. Zwei Jahre später fand ihre glanzvolle Hochzeit in Näfels statt. Hier verbrachte sie im Haus Mirjam im Bachdörfli Nr. 2 glückliche Jahre und fand wegen ihrer sonnigen, unkomplizierten und natürlichen Art sehr schnell viel Sympathie und Zuneigung im Rauti - dorf. Sie brachte Farbe, Sonne und Stil ins Haus, gebar drei muntere Kinder – Marcus, Mirjam und Petra –, an denen auch ihre Eltern und «Grossi» Maria Hauser-Gyr ihre Freude hatten. Hier verlebte sie an der Seite ihres erfolgreichen Mannes und ihrer Familie glückliche Jahre. «Ich hatte ein reiches und erfülltes Leben!», schreibt sie weiter. Obwohl sie sich in ihrem Heim sehr wohlfühlte, liess sie sich allmählich auch von der Faszination des Reisens durch ihren Ehemann erfassen. Unzählige kleine und grosse Reisen rund um die Welt brachten sie mit anderen Kulturen und sympathischen Menschen zusammen. Später begann sie das Reisen auch mit den Kindern zu lieben und führte dies, als ihr Mann krankheitsbedingt nicht mehr mitkommen konnte, mit ihrem Sohn Marcus fort. Zu einer zentralen Aufgabe ihres Lebens wurde der Bau ihres Ferienhauses in Salums/Laax, wo sie ihre Ideen und Wünsche verwirklichen konnte. Denn ihr Mann überliess ihr die volle Verantwortung und Freiheit für den Bau. Sie schreibt: «Das Haus wurde mit der Zeit zum Mittelpunkt unseres Lebens, wo sich die Familie regelmässig und öfters im Jahr traf.» Grossen Anteil nahm sie am beruf - lichen und politischen Erfolg ihres Mannes, der nicht nur ein Unter - nehmen zur Blüte brachte, sondern als Landrat, Richter und schliesslich Obergerichtspräsident Karriere machte. Nur ungern, aber ihrem Mann zuliebe verliess sie Näfels, das Haus Mirjam mit ihrem Mann, der den Ruhestand in Zug antreten wollte. Trotz dessen aufkommender Altersbeschwerden verlebten sie in Zug und Laax 15 glückliche Jahre und genossen die frisch gewonnene Freiheit und Musse, bis sich der Lebenskreis ihres geliebten Lebensgefährten Kurt nach fortgeschrittener Krankheit schloss. Doch auch sie ergriff bald eine unheimliche Krankheit. Sie machte das Beste daraus: «Ich hatte noch einige Jahre, die ich voll auskostete», schreibt sie und meinte damit ihre vielen Kontakte im grossen Freundeskreis und besonders mit ihren Kindern und Enkelkindern. Diese hatten mittlerweile ihre eigenen Wege angetreten und eigene Kinder, die Monica ins Herz schloss und die ihre Freude waren. Tochter Mirjam in Deutschland, heute in Mallorca; Marcus, als Professor in St. Gallen, und Petra, die die Fami - lientradition im Haus Mirjam weiterpflegt. Etliche Operationen und ihre Krankheit schränkten ihren Lebensspielraum immer mehr ein. Sie verlor Kraft und Energie; die letzten anderthalb Jahre wurden der so lebensfrohen Monica Hauser zur Mühsal und Qual. Sie starb in Laax am 15. November 2017. Ihren Lebenslauf beendet sie mit den Worten: «Für all diese schönen, glücklichen Jahre, die ich mit meinem Mann und unseren drei Kindern im schönen Glarnerland erleben durfte, bin ich unendlich dankbar! Ich wollte immer meinem Mann eine gute Ehefrau und Partnerin und meinen Kindern eine liebevolle und verständnisvolle Mutter sein! Alle, die mich stets in ihrer Mitte liebevoll aufgenommen haben, danke ich von Herzen!» Etwas von diesem Glück wider - spiegelten der einfühlsame, brillant abgefasste und sehr persönliche Abschied von Sohn Marcus in der Hilariuskirche und der Auftritt ihrer Enkel bei der Gestaltung des Gottesdienstes. Die grosse Trauergemeinde erlebte eine Stimmung der Wehmut, die übertroffen wurde durch innere stille Freude darüber, wie Monica Hauser-Ksoll nach bewegtem Leben so souverän über den Tod triumphierte. Ihre Grösse bleibt in Erinnerung. Im Rautidorf fehlen aber ihre Sonne, ihr Charme, ihre Eleganz und ihre Mitmenschlichkeit. ● Fridli Osterhazy

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