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50. Ausgabe 2020 (10. Dezember 2020)

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Donnerstag, 10. Dezember 2020 | Seite 20 Katholisches Pfarramt St. Josef, Niederurnen Schüler-Rorategottesdienst Reformierte Kirchgemeinde Mitlödi Schöne Dekorationen für Advent und Weihnachten Wie jedes Jahr zum 1. Advent wurde von der Reformierten Kirchgemeinde Mitlödi ein Adventskranz-Verkauf organisiert. Adventskränze, Gestecke und Türkränze ... (Foto: zvg) Kerzenlicht – entzündet von Hansjörg Glaus – erfüllte in der Rorate-Feier den Kirchenraum der katholischen Kirche in Niederurnen. Raoul Sommer unterstrich diesen Gottesdienst mit besinnlicher, warmherziger Orgelmusik. Vielen Dank! Da in diesem Jahr auf den «Zmorge» verzichtet werden musste, bekamen alle Besucherinnen und Besucher einen Grittibänz mit auf den Nachhauseweg. (Text: Vreni Ziltener, pastorale Mitarbeiterin/Foto: Rita Beeler-Reichmuth) Katholisches Pfarramt St. Josef, Niederurnen Vorstellungsgottesdienst der Erstkommunikanten In zwei Feiern stellten sich die Erstkommunikanten am 1.-Advent-Sonntag (29. November) der Niederurner Pfarrgemeinde vor. Pfarrer Gebhard Jörger segnete die Adventskränze. Die Kinder zündeten an ihrem Adventskranz die erste Kerze an und erklärten, für wen oder was auf dieser Welt diese leuchtet. Viele schöne und tiefsinnige Wünsche kamen da zusammen. Herzlichen Dank! (Text: Vreni Ziltener, pastorale Mitarbeiterin/Foto: Rita Beeler-Reichmuth) Sicherheit zu Hause Rotkreuz-Notrufsystem Das Rotkreuz-Notrufsystem ermöglicht älteren, kranken und behinderten Menschen, selbstständig und unabhängig in ihrer vertrauten Umgebung zu leben. 031 387 71 11• notruf@redcross.ch Lieber (böser) FRIDOLIN Leserbrief Frohe Weihnachten Eigentlich wissen wir es alle: Wenn wir am gleichen Strick ziehen, wenn wir uns vertrauen, wenn unsere Zeit zu wichtig ist als sie an «helden - haften» Kontroversen zu verschwenden, kurz wenn wir Eintracht statt Zwietracht pflegen, dann widersteht uns kein Feind. Dass unser Feind heute ein Virus ist, ist für jeden der über den eigenen Tellerrand hinausschaut offensichtlich. Ich habe es selber erlebt. Zweimal während meiner Isolation, in der ich eine totale Erschöpfung erlitt, sah ich den Tod, ein goldenes Tor. Zweimal habe ich gesagt: «Nein, ich öffne es nicht». Ich glaube das ist der Grund warum ich heute diese Worte schreiben kann. Aber es gibt noch viel dramatischere Situationen als meine, nebst all denen die dem Coronavirus erlegen sind und trauernde Ehepartner, Freunde und Familien hinterlassen haben. Ich kenne jemanden, der plötzlich Bauchschmerzen hatte, gefolgt von Fieber über 40Grad. Mittelohrenentzündung hat der Arzt festgestellt. Das war leider nur eine der Entzündungen die sich dahinter unbemerkt verbreiteten. Als Notfall im Kantonsspital Glarus, mit Rettungswagen nach Chur, mit Helikopter nach Zürich. Intensiv - station, Schläuche überall ... Das Immunsystem, Magen, Leber, Nieren, Ohren und vor allem das Herz an - gegriffen ... vom Coronavirus! Der Herzmuskel wurde schwach, die Herzklappe schloss nicht mehr ganz, der Blutdruck schwankte ... Ich kenne die erkrankte Person persönlich. Es ist mein Sohn, keine Vorerkrankungen, 8 Jahre alt! Gruss an alle Coronavirus-Leugner, Maskenhasser und Besserwisser! Meine Adresse ist Dorfstrasse 14, 8766 Matt. Meinen ganz herzlichen Dank, an alle die Gefahren ernst nehmen, Solidarität hoch schreiben und ihren Heldenmut für andere Sachen sparen als gegen Don Quijotes Windmühlen/ Masken zu kämpfen. Herzlichen Dank an euch alle. Möge Gott uns bewahren, auch die Leugner, und uns allen eine, wenn auch zurückgezogene umso besinnlichere und lichtvollere Weihnacht schenken. ● Pfarrer B.E. Wüthrich Viele fleissige Frauen aus Mitlödi und Schwanden haben während der letzten Novemberwoche aus frisch geschnittenem Grünzeug wunderschöne Adventskränze gebunden und diese geschmackvoll dekoriert. Auch Gestecke und Türkränze waren in grosser Auswahl zu finden. Einige Kränze wurden auf Bestellung nach Wunsch gefertigt, alle anderen fanden während zweier Verkaufstage ihre Abnehmer. Damit alle Vorschriften des BAG eingehalten werden konnten, fand die Produktion im ganzen Pfarrhaus verteilt und der Verkauf dann in der Kirche statt. Vorstellung der Erstkommunionkinder in Netstal «Freund» im Advent Wer Lust hatte, konnte im Adventsstübli im Pfarrhaus auch noch eine feine Suppe und leckere Torten geniessen. Auch dies natürlich unter Berücksichtigung aller Vorschriften. Ein herzliches Dankeschön den «Kranzner-Frauen» und der treuen Kundschaft, die alle Jahre wieder unsere Arbeit unterstützt und auch dieses Jahr in der Coronavirus-Zeit gekauft und für kranke Kinder im und um das Glarnerland gespendet hat. Die Reformierte Kirchgemeinde Mitlödi wünscht Ihnen allen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit und ein gutes neues Jahr! ● Claudine Wickihalder Am 1.-Advent-Sonntag (29. November) wurden im Gottesdienst in der katho - lischen Kirche in Netstal die sechs Kinder vorgestellt, die im nächsten Frühjahr die Erstkommunion empfangen werden. Jedes Kind trug einen Buchstaben; sie bildeten damit das Wort «Freund». (Foto: Martin Bruderer) Im Advent sind Lichter und Kerzen ein Zeichen; diese sowie «Jesus unser Freund» standen im Zentrum des Gottesdienstes. Nach der Begrüssung baten wir Gott, dass diese Kinder die Herzen für seine Botschaft öffnen und dass sie seine Liebe, sein Licht und seine Freundschaft spüren mögen. Über Jesus können wir viel in der Bibel lesen, er war ein ganz besonderer Mensch. Jesus hat alles getan, damit es seinen Mitmenschen gut geht, sie fröhlich und gesund sein können. Was so besonders an Jesus war, berichteten uns die Erstkommunion - kinder. Jesus half den Schwachen, liebte Kinder, stand mit Worten und Taten für andere ein und vieles mehr. Diese Taten waren auf Textstreifen geschrieben, welche die Kinder um einen Kreis klebten. So entstand eine strahlende Sonne. Die Herzen der Menschen gingen auf und strahlten wie die Sonne, wenn Jesus ihnen begegnete. Anschliessend wurden die Kinder namentlich auf gerufen, und jedes erklärte, was ein Freund alles für Eigenschaften haben sollte. Die Kinder versammelten sich vor dem Altar, sodass die Gemeinde sie sehen konnte, und bildeten das Wort «Freund». Lieder, welche die Gemeinde sang, und andere, die abgespielt wurden, umrahmten den Got - tesdienst festlich. ● Andrea Schwitter

Donnerstag, 10. Dezember 2020 | Seite 21 Dorfschulhaus Mollis Adventsfenster leuchten Raiffeisenbank Glarnerland, Glarus Samichlaus zu Besuch Überall leuchten wieder die zauberhaft schönen Adventsfenster und lassen die Nacht zum Tage werden. Seit Dienstag, 1. Dezember, scheint auch wunderbar ein Fenster – gestaltet von Martina Gross mit ihren Schülerinnen und Schülern – vom Dorfschulhaus in Mollis und verkürzt die sinn - liche und festliche Zeit vor Weihnachten. (Text: Karin Weber/Foto: Sasi Subramaniam) Bibliothek Mollis Adventsgeschichte einmal anders Seit Jahren ist es in der Bibliothek Mollis Tradition, dass die Bibliothekarinnen den Kindern in der Adventszeit jeden Donnerstag eine Bildergeschichte erzählen. Leider ist dies im Jahr 2020 nicht möglich. Aus diesem Grund haben sich die Mitarbeiterinnen der Bibliothek etwas Besonderes überlegt. Oberurnen Jeden Tag ein neues Fenster Es gibt Sachen, die finden trotz der Coronavirus-Pandemie statt. Seit einigen Jahren organisiert der Ge - meinnützige Frauenverein Oberurnen den Brauch der Adventsfenster. Wie beim Adventskalender öffnet sich bis Weihnachten jeden Tag ein neues Fenster. Der Samichlaus fand auch dieses Jahr den Weg nach Glarus und legte am «Bettelnachmittag» einen Zwischenstopp bei der Filiale der Raiffeisenbank Glarnerland ein. Zwar ohne Schmutzli, dafür reichlich bepackt mit Mandarinen, Nüssli und Schoggi, erfreute sich der Samichlaus an den vorgetragenen Liedern und Sprüchli der Kinder und des einen oder anderen Erwachsenen. Als es dunkelte, zog der Samichlaus weiter und versprach, auch nächstes Jahr wieder einen Halt bei der Raiffeisenbank Glarnerland zu machen. (Bildbericht: pd.) Samichlaus in Mollis Stimmungsvolle Begegnung Alles läuft anders, ja alles. Aber ist denn anders nicht einfach auch spannender und vielleicht sogar stimmungsvoller? Bildergeschichte zum Selbstlesen. Während der ganzen Adventszeit hängt beim Pumptrack und Spielplatz Wydeli in Mollis eine Bilder - geschichte zum Selbstlesen. Diese ist rund um die Uhr zugänglich. Erst klettern auf dem Spielplatz oder ein paar Runden auf dem Pumptrack drehen und anschliessend gemeinsam in die Geschichte eintauchen – wir wünschen viel Spass. (Foto: zvg) Am Schluss der Geschichte ergibt sich ein Lösungswort, mit welchem man in der Bibliothek Mollis eine kleine Überraschung abholen darf. Bereits sind die ersten Kinder samt Lösungswort in der Bibliothek eingetroffen und mit der kleinen Belohnung nach Hause marschiert. Das Bibliotheks - team freut sich auf viele Geschichten- Besucher. ● Angelika Mutter-Würms Das Adventsfenster vom Freitag, 4. Dezember, in Oberurnen. (Foto: zvg) Dieses Jahr fällt das gemütliche Zusammentreffen bei Glühwein, Punsch und leckeren Naschsachen wegen der Coronavirus-Pandemie leider aus. Nichtsdestotrotz verleitet die Aussicht auf die kunstvoll geschmückten Fenster viele Einwohnerinnen und Einwohner zu einem Abendspaziergang. Leuchtende Kinderaugen, staunende Eltern und glückliche Künstlerinnen und Künstler sind die Ausbeute eines solchen Bummels durch das Dorf. Und auch wenn dem einen oder anderen der gemütliche Schwatz fehlt, der Zauber dieser magischen Zeit ist spürbar und lässt die Vorfreude auf das Weihnachtsfest wachsen. ● nee. Der Samichlaus und der Schmutzli vom Baschliberg in Mollis begrüssten die Kinder im Wald. (Foto: zvg) Erklären Sie einmal einem siebenjährigen, sechsjährigen und drei - jährigen Kind, dass der Samichlaus leider aufgrund der pandemischen Lage nicht zu Besuch kommen kann. Genau, eine verzwickte Sache, denn da folgen Fragen auf Fragen. Doch der Samichlaus vom Baschliberg hat sich nicht davon abhalten lassen und die Kinder mit den Eltern kurzerhand in den Wald eingeladen. So wurden die Kinder und Eltern beim Pumptrack in Mollis von einem Schmutzli in Empfang genommen. Ein mit Fackeln beleuchteter Weg führte ein Stück in den Wald hinein, wo der sehnlichst erwartete Sami - chlaus mit seinem Schmutzli wartete. Ein kleines Feuer loderte in der Feuer - schale, und beeindruckt von der einzigartigen Stimmung, näherten sich die Kinder der roten und schwarzen Gestalt. Ja, es schien, als läge da noch viel mehr Zauber in der Luft, als dann der Samichlaus sein grosses Buch öffnete und die Kinder näher zu sich nach vorne bat – die lobenden Worte, die Erinnerungen an alle verpflichtenden Regeln der Eltern, das Sami - chlaus-Liedli und zu guter Letzt das lecker gefüllte Samichlaus-Säckli. Die Stille des Waldes, die Dunkelheit, das Flackern des Feuers, der Duft ... Danke, lieber Samichlaus, es war ein besonderes Erlebnis, und vielleicht wollen wir dich zukünftig lieber im Wald treffen als in unserer warmen Stube – der pandemischen Lage sei Dank. ● Olivia Galliker Danz, Mollis