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50. Ausgabe 2020 (10. Dezember 2020)

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Donnerstag, 10. Dezember 2020 | Seite 8 Kanton Glarus rega-Basis Mollis Notarzteinsatzfahrzeug bewährt sich Das Pilotprojekt «rega-Notarzteinsatz im bodengebundenen Rettungsdienst» hat sich in der Testphase bewährt. Der auf der Basis Mollis stationierte rega- Notarzt kommt im Kantonsgebiet weiterhin per Helikopter oder im Notarzt - einsatzfahrzeug zum Einsatz. Seit September 2019 ist auf der rega- Basis Mollis im Rahmen eines Pilotprojekts ein Notarzteinsatzfahrzeug stationiert. Damit kann der dienst - habende rega-Notarzt auch dann ausrücken, wenn ein Einsatz mit dem Rettungshelikopter beispielsweise aufgrund schlechten Wetters nicht möglich oder sinnvoll ist. Nach einer einjährigen Testphase haben die Glarner Behörden, das Kantonsspital Glarus und die rega nun eine positive Bilanz gezogen und beschlossen, das Projekt unbefristet weiterzuführen. Im Zentrum des Pilotprojekts standen die Bemühungen, bereits vorhandene, personelle Ressourcen zugunsten der Patientinnen und Patienten noch besser zu nutzen. Das Pilotprojekt hat sich bewährt. Insgesamt rückte der rega-Notarzt seit Anfang Jahr 32-mal mit dem Fahrzeug aus. Die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst des Kantonsspitals Glarus funktionierte ausgezeichnet. Kleinere Optimierungen im Ablauf wurden gemeinsam identifiziert und werden noch um - gesetzt. Aufgrund der positiven Erfahrungen wird das Pilotprojekt nun in einen Rund um die Basis Mollis kann der rega-Notarzt auch im Einsatzwagen zu Rettungseinsätzen fahren. (Foto: © rega) regulären und unbefristeten Betrieb überführt. In einem Nachtrag zur Leistungs vereinbarung zwischen dem Kanton Glarus und der rega soll der Betrieb des Notarzteinsatzfahrzeuges fest gehalten werden. Die Kosten für die Anschaffung und den Betrieb des Fahrzeugs werden grösstenteils durch die rega getragen. Der Kanton Glarus beteiligt sich ab dem Jahr 2021 mit jährlich 20 000 Franken an den anfallenden Kosten. Der Regierungsrat des Kantons Glarus hat einen entsprechenden Nachtragskredit zum Budget 2021 genehmigt. ● 36. glarnerstadtlauf Aussergewöhnlich, innovativ Ab Montag, 26. Oktober, konnte man vier Wochen lang starten; trotz der Coronavirus-Pandemie registrierten sich über 170 Personen für den Lauf. Zudem liefen auch einige, die sich nicht registriert hatten. Auch eine Reihe von Schulklassen machte mit. Jetzt ist der Lauf offiziell zu Ende, die Preise sind verteilt, das OK ist zufrieden – aber laufen kann man die Strecke immer noch, denn nach dem Wettbewerb ist vor dem nächsten Stadtlauf. Kindergartenklasse von Sandra Galluccio aus dem Erlenschulhaus in Glarus. (Foto: zvg) Für etwas mehr als vier Wochen fand der erste Glarner Stadtlauf über die Kurzstrecke von 2,5 km und die längere Strecke von 5,5 km statt, bei dem man sich über den QR- Code (auf der Infotafel) mit dem Handy auf der Seite glarner-stadtlauf.ch registrieren und so teilnehmen und sich vergleichen konnte. Jede Läuferin und jeder Läufer konnte zusätzlich ein Bild des eigenen Laufs mitsenden. Laut OK-Präsident Stefan Schiesser kam die Ersatzstrecke infolge COVID-19 rund um Glarus bei der Bevölkerung gut an, auch wenn man sich etwas mehr Teilnehmende gewünscht hätte. «176 Personen haben sich mittels QR-Code registriert, davon 63 Damen, 60 Herren, 36 Mädchen und 17 Knaben. Die längere Strecke war bei den Läufern beliebter, 65-mal wurden die 2,5 km absolviert, 111-mal die 5,5 km.» Offenbar wollten sich mehr Damen als Herren beim Laufen messen, viele Läuferinnen und Läufer regis - trierten sich zwar nicht, absolvierten den Lauf aber doch. Die 22 Preise wurden nun ausgelost, eine Rangliste ist unter www.glarner-stadtlauf.ch aufgeschaltet und die Gewinnerinnen und Gewinner wurden informiert. Zwar kann man sich jetzt nicht mehr registrieren, aber weiterlaufen soll trotzdem auch in den Wintermonaten möglich sein. Deshalb versucht das OK, bei der Gemeinde Glarus eine Verlängerung der Bewilligung einzuholen, damit die Laufstrecken über den ganzen Winter ausgeschildert bleiben können. Eventuell können sich Läuferinnen und Läufer im Frühling nochmals für eine kurze Zeitdauer registrieren, darüber wird in den Medien informiert. ● pd.

Donnerstag, 10. Dezember 2020 | Seite 9 Glarner Geschenke Wir haben verschiedene Geschenke mit Glarner Spezialitäten für Sie. Gerne stellen wir auch nach Ihrem Wunsch Präsente zusammen. WIR FREUEN UNS AUF IHRE BESTELLUNG. Aktion Cordonbleu vom mageren Schweins-Nierstück gefüllt mit feinem Schinken und mildem Emmentaler 100 g/Fr. 2.50 Tel. 055 640 22 55 Hausgemachte Spezialitäten Schinkli, geräuchertes Rindfleisch, Mostbröckli, Bauernspeck, Rohschinken, feinster Salami Geschenkkörbe und Fleischbrettli nach Ihrem Wunsch Gesundes FLEISCH vom METZGER aus der REGION METZGEREI & PARTYSERVICE Oberurnen Telefon 055 61019 30 www.berwert-metzgerei.ch Chinoise Bourguignonne Tischgrill Filet im Teig Vielen Dank für Ihre Vorbestellung! Sie erhalten: PROBON QUALITÄT + AKTION ✰✰✰✰✰ Glarner Netzbraten EINMALIGER SONDERPREIS ▲ SPEZIAL HIT Kilo ›TRADITION‹ 21.– Netzbraten auch im Angebot in allen Glarner -Filialen Poulets «RUSTICO» Pretoria-Spiessli Rinds-Gulasch gefüllt ▲ Kalb, Zucchetti fertig gekocht Wienerli-››DUO‹‹ PACK 2 Paar Qualitäts-Wienerli Im VAC-Pack (statt 5.40)4.90 ENNENDA FON 055 640 30 30 u u u PRO SENECTUTE GLARUS, Sektor Bildung und Kultur Neuigkeiten Die neuen Kursräumlichkeiten der PRO SENECTUTE GLARUS sind nun schon seit einem Jahr voll mit Betrieb und Leben gefüllt. Künstler Hanspeter Stuber aus Schwanden. (Foto: zvg) Bereits bei der Eröffnung durften wir Susan von Aarburg eine Plattform zur Ausstellung ihrer Bilder bieten mit dem Ziel, immer wieder neuen Künstlern Platz für ihre Werke zu geben. Seit Anfang Dezember ist die Bilderausstellung des Künstlers Hanspeter Stuber aus Schwanden zu besichtigen. Seine Werke zeichnen sich durch eine Kombination von Aquarellmalen und Reliefarbeiten aus. Seit den Achtzigerjahren finden zudem verstärkt religiöse Themen Platz in seinen Bildern. Die beste Gelegenheit, die Ausstellung zu bestaunen, besteht jeweils bei einem Besuch unserer Kurse oder am Mittwochnachmittag im Bistro 60+, wo der Künstler jeweils vor Ort ist und seine Werke gleich selber vorstellt. Neues Kursprogramm 2021 erhältlich Ab sofort ist auch unser neues Kursprogramm 2021 erhältlich. Passend zum ersten Schneefall finden Sie attraktive Wintersportangebote. Die Schneeschuhtour mit Gabi Aschwanden im Januar verspricht Erholung und Wellness in der Natur, ebenso können Sie Ihre Fitness beim beliebten Langlaufkurs mit Max Huser stärken. Immer wieder lehrreich sind die Handy-, Computer-, Photoshopkurse, die Sie im Umgang mit den neuen Hilfsmitteln sicherer machen. Die Computerkurse bieten wir neu auch online – bequem von zu Hause – an. Nähere Informationen finden Sie im Kursbeschrieb. Da unsere Patienten- und Vorsorgework - shops scheinbar tief die Sorgen unserer Zeit treffen, haben wir mehrere Kurstermine festgelegt. Auch unsere Sprachkurse sind weiterhin top belegt, und gerade in dieser schwierigen Zeit bieten sie Abwechslung und soziale Kontakte in Kleingruppen und unter strikter Einhaltung der COVID-19- Schutzkonzepte. Ein weiteres Highlight verspricht auch der Osterlichterkurs mit der Scherenschnittkünstlerin Estrellita Fauqueux zu werden. ● Barbara Vögeli, Leiterin Bildung und Kultur Das Kursprogramm ist in der Geschäftsstelle von PRO SENECTUTE GLARUS erhältlich oder kann unter www.gl.prosenectute.ch heruntergeladen werden. Kursanmeldungen können neu online oder traditionell unter Telefon 055 645 60 20 gemacht werden. KOGE (Koordination Gesundheit) Einfach beraten Die kantonale Koordinationsstelle Gesundheit (KOGE) mit Sabine Steinmann, Franziska Tschudi und Anna Rosa Streiff Annen (von links) ist auch jetzt während der zweiten Coronavirus-Welle für die Glarnerinnen und Glarner kostenlos da – sowohl für von Krankheit Betroffene wie auch für betreuende und pflegende Angehörige. Das Team der KOGE kennt als Anlaufstelle alle regionalen Angebote im Gesundheitsbereich. Eine grosse Auswahl an unterstützenden Stellen steht zur Verfügung, um Menschen in schwierigen Situationen, welche durch gesundheitliche Beeinträchtigungen entstanden sind, zu helfen – ob durch Coronavirus oder sonstwie. KOGE ist eine kostenlose Anlaufstelle für Fragen rund um Angebote im Gesundheitsbereich und vermittelt nach der Beratung an jene Institutionen, die weiterhelfen, von Fach- und Beratungsstellen, Entlastungsangeboten bis zur Freiwilligenvermittlung. Telefon 055 646 60 50, E-Mail: koordination.gesundheit@gl.ch oder unter www.gl.ch/koordination.gesundheit. (Text: red./Archivbild: Samuel Trümpy) Kantonsspital Glarus (KSGL) Handchirurgie bleibt in guten Händen Jahrelang stellten Dr.med. Ralph Benedetti und Dr.med. André Rotzer die Hand - chirurgie im Kanton sicher. Ende Februar 2019 verliess Dr. med. Ralph Benedetti altershalber das KSGL. Nun zieht sich auch Dr. med. André Rotzer in den Ruhestand zurück. Die Versorgung der Glarner Hände übernimmt neu ein Team aus dem Kantonsspital Graubünden. Über 20 Jahre prägte Dr. med. André Rotzer aus dem Wallis die Chirurgie am Kantonsspital Glarus als Chefarzt. Sein Operationsspektrum war breit. Die Schweizerische Gesellschaft für Chirurgie verlieh ihm die Ehren - mitgliedschaft – eine Ehre, die nur wenigen Schweizer Chirurgen zuteilwird. 2017 übergab Dr. med. André Rotzer die Chefarztfunktion an seine Nachfolgerin PD Dr. med. Eliane Angst. Als Leitender Arzt operierte Dr. med. André Rotzer im Teilzeitpensum weiter. Seit März 2019 war er mit Dr. med. Mathias Häfeli, Chefarzt am Kantonsspital Graubünden, noch für die handchirurgische Versorgung des Kantons Glarus zuständig. Jetzt übernimmt Chur, und Dr. med. André Rotzer darf endlich in seinen wohlverdienten und gewünschten Ruhestand. Die Handchirurgie bleibt weiterhin auf der Angebotspalette des Kantonsspitals. Dazu braucht es zur gegen - seitigen Stellvertretung im Minimum zwei Ärzte. Angesichts des aus - getrockneten Arbeitsmarktes und der hohen Qualitätsansprüche entschied sich das KSGL für eine Lösung mit dem Kantonsspital Graubünden. Bis Ende Jahr werden Dr. med. Christian Wirtz und Dr. med. Tim Cordier an zwei Tagen pro Woche in Glarus Patientinnen und Patienten mit Erkrankungen und Verletzungen des Unterarms und der Hand sowie der peripheren Nerven abklären und operieren. Sowohl Dr. med. Christian Wirtz als auch Dr. med. Tim Cordier sind Fachärzte FMH für Handchirurgie sowie für Orthopädie und Traumatologie in Bezug auf den Bewegungs apparat. Ab Anfang 2021 wird Dr. med. Vera Fischer an zwei Tagen pro Woche für Glarus zuständig sein. Die gebürtige Fürstentum-Liechtensteinerin hat nach der Allgemeinchirurgie-Ausbildung ihre handchirurgische Weiterbildung am Kantonsspital Graubünden, am Inselspital Bern und in einer Privatpraxis in Biel absolviert. Dr. med. Tim Cordier wird ebenfalls weiterhin einen Tag pro Woche für die Glarner Patientinnen und Patienten in Glarus da sein, sodass dann die Hand chirurgie an insgesamt drei Tagen pro Woche fachärztlich besetzt ist. Dr. med. Mathias Häfeli und Dr. med. Christian Wirtz stehen für die Abdeckung bei Abwesenheiten von Dr. med. Vera Fischer und Dr. med. Tim Cordier auch in Zukunft zur Ver - fügung. ● pd.