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51. Ausgabe 2017 (21. Dezember 2017)

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Donnerstag, 21. Dezember 2017 | Seite 28 Thomas Kistler, Kandidat Gemeindepräsidium Glarus Nord: Die Verantwortung selbst übernehmen Am 4. März 2018 wählt die Bevölkerung von Glarus Nord den Gemeinderat und einen neuen Gemeindepräsidenten. Der FRIDOLIN stellt die Kandidaten für das Gemeindepräsidium im Interview vor. Das Gespräch mit Thomas Kistler, SP, Niederurnen. Thomas Kistler, SP, Niederurnen. (Foto: FJ) Herr Kistler, warum sind Sie der richtige zukünftige Gemeindepräsident von Glarus Nord? Ich bin überzeugt, dass ich mit meiner Ausbildung in Betriebswirtschaft und meinem beruflichen Know-how von 25 Jahren als Leiter Finanzen und Administration in grossen KMUs dieses Amt ausüben kann. Ich habe in der Privatwirtschaft bewiesen, dass ich mit Finanzen umgehen kann, dass ich Leute führen kann und dass ich Projekte leiten kann. Mit all dem und mit meiner 12-jährigen politischen Erfahrung als Landrat und der Erfahrung als GPK-Mitglied der Gemeinde bringe ich das Rüstzeug mit, um die Gemeinde Glarus Nord zu führen und weiter vorwärtszubringen. Wo steht die Gemeinde heute und wohin sollte sie sich – nach Ihrer Vision – bewegen? Acht Jahre nach der Fusion sind bereits grosse Arbeiten erledigt worden – ein Lob dem Gemeinderat. Es kommen aber noch Herausforderungen auf uns zu. Die grösste ist wohl die Nutzungsplanung, welche diesen Herbst gescheitert ist. Die Gemeinde braucht rasch eine funktionierende Nutzungsplanung. Die zweite grosse Aufgabe ist es, bei den Finanzen realistischer zu werden. Zudem gilt es jetzt auch, die Organisation der Gemeinde zu überprüfen. Bis jetzt richtete sich alles zu stark auf eine Person aus – die des Gemeindepräsidenten. Die Gemeinderäte traten nur wenig in Erscheinung und die Be - völkerung wurde kaum einbezogen. Vielleicht hat sie auch darum an den Versammlungen dann ihr Veto ein - gelegt. Vertrauen schaffen ist anspruchsvoll, aber es muss auch das Ziel sein. Ich will mithelfen, dass Glarus Nord eine Gemeinde ist, in der sich sowohl die Bevölkerung – jung und alt – wohl fühlt und wo sich jeder engagieren kann. Bei uns soll die Wirtschaft gedeihen, aber auch die Natur noch ihren Platz haben. Meine Vision ist klar, dass Glarus Nord auch in Zukunft noch ein attraktiver und lebenswerter Ort ist. Wo orten Sie derzeit die grössten Herausforderungen in der bevöl - kerungsreichsten Gemeinde des Kantons? AlsErstesbeieinerNutzungsplanung, die dem von der Schweizer Bevölkerung beschlossenen Raumplanungsgesetz entspricht. Das Problem der zu grossen Bauzonen muss gelöst werden. Wir brauchen zudem ein griffiges Baureglement, damit jemand, der bauen will, auch bauen kann und weiss, wo er was bauen kann. Im Weiteren müssen wir für unsere Finanzen selbst die Verantwortung übernehmen. Früher ging man davon aus, dass mit dem Bevölkerungswachstum auch die Steuereinnahmen wachsen. Die Realität ist aber, dass die Steuereinnahmen nicht so stark wachsen wie erhofft und dass für die neuen Einwohner Infrastrukturen geschaffen werden müssen. Jetzt hofft man auf das Geld des Kantons. Wir können nicht nur auf die anderen warten, sondern es ist an uns, dafür zu sorgen, dass sich die Gemeinde das leistet, was sie sich leisten kann oder auch leisten will. Dafür müssen auch Kosten und Prozesse hinterfragt werden und Massnahmen ergriffen werden. Für mich ist zudem eine weitere Herausforderung: dass die Bevölkerung wieder mehr Vertrauen in die von ihr selbst gewählten Behörden findet. Derzeit scheint mir die Distanz sehr gross zu sein. Gemeinsam sollten wir für die Zukunft sicherstellen, dass die Behördenvertreter auf die Bevölkerung hören und dass die Bevölkerung sich wieder mehr einbringen kann. Grüne Glarus Nord: Vorstoss «Gemeindeordnung» Die Grünen Glarus Nord wollen bei der Nutzungsplanung mehr und bessere Diskussionen mit Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen und eine seriöse Be - urteilung der Abänderungsanträge durch den Gemeinderat. Deshalb haben sie einen Vorstoss zur Anpassung der Fristen in der Gemeindeordnung eingereicht. Bei der Rückweisung der Nutzungsplanung an der Gemeindeversammlung am 29.September 2017 haben die Grünen u. a. gefordert, dass die Kommunikation und der Einbezug der Bürgerinnen und Bürger verbessert werden sollte. Die Bürgerinnen und Bürger sollten die Auswirkung des Baureglements kennen und verstehen. Das bedeutet, dass in den Dörfern z. B. diskutiert werden sollte, welche Änderungen vorgeschlagen sind und wie dies die Wohn- und Lebensqualität konkret verändern könnte. Beim ersten Anlauf im September 2017 zur Genehmigung der Nutzungsplanung fanden vor der schriftlichen Ein - reichung von Abänderungsanträgen keine öffentlichen Diskussionen statt. Dies obwohl das Baureglement sehr viele Fragen aufgeworfen hat, nicht nur diejenige zu den thematisierten Auszonungen und Gewässerräumen. Zudem hatte auch der Gemeinderat viel zu wenig Zeit, um die ein - gereichten Abänderungsanträge ausreichend zu prüfen und im Rat zu diskutieren. Die Grünen mussten im Welches sind – aus Ihrer Sicht – die grössten Chancen von Glarus Nord? Eine sehr gute und interessante Frage. Wir haben eine hervorragende Verkehrsanbindung mit gutem ÖV und Strassen in alle Richtungen. Damit sind wir sowohl für Arbeitsplätze gut positioniert, aber auch für Pendler und ihre Familien als Wohnort attraktiv. Zudem haben wir eine tolle Um gebung, um uns zu erholen: Wir haben hohe Berge, idyllische Berg seen wie den Obersee und den Tal alpsee, zum Baden das Gäsi am Walensee, und wir sind doch auch nah an den Zentren – wer hat das sonst? Als grösste Gemeinde des Kantons glaube ich auch, sind wir gross und stark genug, um unsere Probleme selbst zu lösen. Was verbindet Sie mit Glarus Nord? Ganz vieles: Ich bin in Niederurnen aufgewachsen, hier zur Schule ge - gangen und ich wohne seit über 20 Jahren mit meiner Familie wieder in meinem Heimatdorf. Mir gefällt Glarus Nord als Wohnort, und es war immer ideal für mich zum Pendeln nach Zürich und Chur, dank der guten ÖV-Anbindung. Ich bin zudem ein Fan der direkten Demokratie der Landsgemeinde und des Vereinslebens – für mich sind vor allem der Skiclub und die Männerriege Niederurnen wichtig – aber es hat für jeden etwas, und man kann sich da auch engagieren. Ich geniesse aber auch die Freizeitmöglichkeiten in der Natur, sei es mit einer Wanderung aufs Hirzli, einer Biketour hinauf nach Mullern oder einem Spaziergang am Walensee. Ich reise gerne und war schon an vielen Orten, komme aber immer gerne wieder zurück. Vielleicht sind es auch die Freunde, die ich hier habe. Ich schätze das Vereinsleben und wie viel man hier selbst mit beeinflussen kann. Gerne setze ich mich als Gemeindepräsident mit meinem Engagement, meiner Ausbildung und Erfahrung für die Gemeinde Glarus Nord ein, damit unsere Dörfer auch für unsere Kinder und Enkel immer noch so attraktiv und lebenswert sind. ● FJ Bulletin feststellen, dass einer ihrer 12 Abänderungsanträge falsch abgedruckt war und somit das Gegenteil beantragt wurde. Zudem wurden die Anträge unisono abgelehnt und dies mit unlogischen und teilweise schlicht falschen Begründungen. Wären zwei Wochen mehr Zeit gewesen, hätte die Verwaltung bei Unklarheiten zumindest Rücksprache mit den Antragstellern nehmen können. Nun haben die Grünen bei der Gemeinde einen Vorstoss zur Verbesserung der Rahmenbedingungen eingereicht. Ziel ist es, dass beim zweiten Anlauf zur Genehmigung des Ortsplanes und der Bauordnung mehr Zeit da ist für seriöse, inhaltliche Debatten mit den Bürgerinnen und Bürgern. Somit soll die Qualität der Nutzungsplanung verbessert werden, was auch zu weniger rechtlichen Einsprachen führen kann. Diese verzögern den Prozess ja enorm. Zudem soll mit der Änderung auch im Gemeinderat mehr Zeit zur Verfügung stehen, zur Be - urteilung der eingereichten Abänderungsanträge. Damit werden die Rahmenbedingungen geschaffen, dass ein wichtiger Auftrag – die Bürgerinnen und Bürger aktiv, verständlich und zeitgerecht zu informieren (GO Art. 7) – nicht aus Zeitmangel ungenügend gemacht wird. Die Grünen danken dem Gemeinderat im Voraus, dass er diesen Vorstoss an einer der nächsten Gemeinde - versammlungen zur Abstimmung bringt, damit er für die überarbeitete Nutzungsplangenehmigung wirksam wird. ● pd. Rotary Club Glarus: Weihnachtsvergabung Der Rotary Club Glarus unterstützt jedes Jahr zu Weihnachten Privatpersonen oder gemeinnützige Institutionen mit einer Vergabung. Anlässlich des Weihnachts-Kafis vom Donnerstag, 14. Dezember, übergab die Rotary-Präsidentin 4000 Franken an die Genossenschaft KISS des Kantons Glarus. Von links: KISS-Präsidentin Andrea Trummer, Rotary-Präsidentin Marianne Dürst Benedetti und KISS-Co-Geschäftsleiterin Monika Waldvogel-Zweifel. (Foto: zvg) Genossenschaft KISS erfolgreich unterwegs Vor einem Jahr wurde KISS gegründet und die Geschäftsstelle nahm den Betrieb auf. Die Genossenschaft hat heute bereits 191 Mitglieder im Kanton Glarus, und im ersten Jahr leisteten Freiwillige über 1000 Stunden. Diese Zeit stellten die Freiwilligen für alle Arten von Hilfe im Haushalt, Garten oder Büro, durch Fahrdienste, Ausflüge oder Gesprächen. Die Zeit erfasst die KISS-Geschäftsstelle und schreibt sie auf einem persönlichen Konto gut. Bei Bedarf kann die Person, die heute die Leistung erbringt, zu einem späteren Zeitpunkt selbst Hilfe in Anspruch nehmen. Dadurch bleibt die Zeit über viele Jahre hinweg wertvoll. Innerhalb der Genossenschaft bilden sich Zwecktandems, die nicht selten in wertvollen Freundschaften münden. So steht KISS für solidarische, freiwillige und auch generationenübergreifende Nachbarschaftshilfe. Im monatlichen KISS- Kafi treffen sich die Beteiligten, geniessen gemeinsame Stunden und tauschen sich aus. Rotary Glarus und KISS verbindet das gemeinsame Ziel, die Gemeinschaft durch die Wahrnehmung sozialer Verantwortung zu stärken. Professionelle Geschäftsstelle Die Koordination zwischen Gebenden und Empfangenden sowie die Buchführung der Zeitgutschriften obliegen der Geschäftsstelle. Zwei ausgewiesene Fachfrauen teilen sich die Aufgaben und das Büro an der Hinteren Villastrasse 4 in Ennenda. Sie sind die einzigen Personen, die für ihre Arbeit Geld erhalten. Alle anderen erhalten für ihren Einsatz Zeitgutschriften. Der Name KISS steht für den Grundsatz der Erledigung der Aufgaben: «keep it small and simple» (halte es klein und einfach). www.kiss-zeit.ch/ glarus. Rotarische Hilfsprojekte, lokal, national und international Der Rotary Club Glarus unterstützt die Geschäftsstelle der neuen Glarner Genossenschaft auch darum, weil die Nachbarschafts-Solidarität und -Hilfe ein wichtiges Anliegen sind. Bei den 4000 Franken handelt es sich um Beiträge der Clubmitglieder. Daneben sammeln Rotarier Geld für Mine-Ex, dem nationalen Hilfsprogramm für Minenopfer. Am vergangenen Sonntag verkauften die Rotarier am Weihnachtsmarkt in Glarus Selbstproduziertes und Alp- Raclette-Käse für PolioPlus, das weltweite Projekt zur Ausrottung von Kinderlähmung. Der Ertrag beläuft sich auf 2500 Franken. Zusammen mit dem Beitrag der Gates-Stiftung werden damit 12 500 Polio-Impfungen ermöglicht. ● pd.

Donnerstag, 21. Dezember 2017 | Seite 29 Jahresschlussabend der Krankenbegleitgruppe Glarner Hinterland: Nahrung für Seele und Leib An ihrem Jahresschlussabend im Kirchgemeindesaal Linthal konnten die Begleiterinnen herzhaft auftanken mit Nahrung für Seele und Leib. 3. Advent in Linthal: «Ciao, Sepp!» Am Sonntagabend, 17. Dezember, fand in der reformierten Kirche Linthal ein besonderer Adventsgottesdienst statt. Gestaltet wurde er vom Frauenchor Linthal unter Leitung von Vreni Zweifel. Der Frauenchor Linthal bereicherte den Gottesdienst zum 3. Advent in Linthal. (Foto: zvg) Die Begleiterinnen verzierten persönliche, wunderschöne Engel. Gestalterin Elisabeth Zweifel hatte mit viel liebevollem Einsatz alles vorbereitet, damit die Geladenen ihre persönlichen, wunderschönen Engel zusammenstellen und verzieren konnten. Vor und während dieses freudigen Arbeitens bereiteten die kochenden Männer Avellino Viecelli und Heiri Zweifel für uns ein wahrhaft fantas - tisches Essen zu. Der genuss reiche Abend bot zudem auch Raum für Gespräche und die Planung der neuen Einsätze. Präsidentin Ruth Kistler hiess die neueintretende Margrit Briker in unserem Kreis herzlich willkommen. An - schliessend würdigte sie die nach langjährigem Einsatz zurücktretenden Begleiterinnen Lisä Schweizer, Klara Gisler und Maja Hunziker mit ehrenden Worten und schönen Geschenken. Unsere Gruppe besteht zurzeit aus 16 Frauen und 1 Mann, welche (Foto: zvg) Menschen mit wenig Sozialkontakt oder kranke Menschen besuchen sowie Sterbende begleiten. Interessierte gesucht Gerne würden wir neue Begleiter und Begleiterinnen bei uns willkommen heissen und sie in diese bereichernde Aufgabe einführen. Interessiert? Dann melden Sie sich bitte bei der Vermittlerin Ruth Schärer unter Telefon 079 48415 01. ● Heidi Horat Vereinsvorstände der Samaritervereine im Dialog mit dem Samariterverband Glarnerland (SVGL): Organisation und bürokratische Hindernisse Unlängst lud der Samariterverband Glarnerland die Vorstandsmitglieder und interessierte Samariter zu einem Erfahrungs - austausch ein. Die etwa15 anwesenden Vereinskader erhielten einen Einblick in die Organisation des Kantonal verbandes. Die verschiedenen Ressorts mit den verantwortlichen Vorstandsmitgliedern des SVGL wurden ihnen vorgestellt. Deutlich wurde dabei, dass es nicht die Masse macht, sondern das Können. Die 13 Sängerinnen haben das eindrücklich bewiesen. Der 3.Advent ist nun schon mehr als 40 Jahre ein fester Termin im Kalender des Chores. Die Predigt dominierte eine Rand - figur der Weihnachtsgeschichte: Mit Hilfe von Georges Moustaki beleuchtete Pfarrer Christoph Schneider den Joseph von Nazareth. Ein Apéro schloss sich dem Gottesdienst an. ● eing. Seniorenweihnacht in Oberurnen: «Usnahmswys» begeisterte «Usnahmswys» gastierte das Trio aus dem Toggenburg mit eben diesem Namen im Glarnerland. Die drei musikalischen jungen Frauen überzeugten an der Seniorenweihnacht in Oberurnen mit ihrem Programm. «Usnahmswys» erheiterte das Publikum. (Foto: zvg) Interessierte Samariter beim Erfahrungs austausch. (Foto: zvg) Weiter wurden in einem World-Café verschiedene Fragestellungen diskutiert. Der SVGL wollte einerseits wissen, wie er die Mitgliederwerbung in den Vereinen unterstützen kann. Weiter interessierte die Frage, wie verschiedene Projekte innerhalb der Samariter durch den SVGL priorisiert werden sollen. Neben den vorgegebenen Themen war aber auch für viele direkte Gespräche, sogenanntes Networking, Platz. Weiter konnten direkt Mass - nahmen in die Wege geleitet werden, damit eine schnelle Umsetzung möglich wird. Im Feedback, welches nach gut drei Stunden Diskussion und einer kurzen Verpflegungspause abgegeben wurde, war generell die Meinung, dass ein solcher Austausch wichtig ist. Der Vorstand des SVGL wird dies deshalb auch im Jahresprogramm 2018 einplanen. Über eine grössere Anzahl von Teilnehmern würden sich die Organisa - toren sicher freuen. So konnte dieser aufschlussreiche Tag gegen Mittag abgeschlossen werden, und die Teilnehmer genossen noch den restlichen Wintertag. ● George Scherer, Verbandspräsident Samariterverband Glarnerland Die Zwillingsschwestern Vera und Corinne, die in der Nesslauer Laad zu Hause sind, und ihre Bühnenpartnerin Pia Fischbacher unterhielten die Anwesenden mit Sketchen und witzigen Liedern. So antworteten sie, als Vagabunden angeklagt, immer in Form eines Liedes, sehr zur Erheiterung des Publikums. Die vorweihnachtlichen Streifzüge von Frau Fisch, einer mindesten auf den zweiten Blick unsympathischen Altersheimbewohnerin, waren das Thema der Geschichte, die Rose marie Hegner gekonnt erzählte. Frau Fisch, die alte, vereinsamte Frau und Katzen liebhaberin, besuchte in der Adventszeit sämtliche Chlaus- und Weihnachtsfeiern, um dort die Geschenke abzuholen. Jeweils am Samstagmorgen ging sie in die exklusiven Parfümerieshops in Zürich und bettelte um Proben, die sie mit dem Satz «auch Sie werden einmal alt, hübsches Fräulein» problemlos kriegte. Als das Personal vom Lebenswandel von Frau Fisch erzählte, ging der Heimleiter der Sache nach und fand sie schlafend im Zimmer; auf dem Boden lagen viele kleine Päckchen. Er bewahrte Stillschweigen über das Geheimnis von Frau Fisch. An Weihnachten jedoch, als bei allen Bewohnerinnen und Bewohnern des Heims ein kleines Geschenk vor der Zimmer - tür stand, lagen zu Frau Fischs Über - raschung ein wunderschöner Blumen - strauss und ein Rucksack voller Katzenfutter vor ihrer Tür. Zu Beginn begrüsste Pfarrer Theo Füglistaller die Anwesenden mit einer kurzen Geschichte zum Thema «Gott brucht ds Chlini». Musikalisch be - reichert wurde die Feier vom gemischten Chor Oberurnen unter der Direktion von Marcel Frischknecht, der mit seinen gehörfälligen Liedern den Anlass bereicherte und die Anwesenden zum Mitsingen animierte. So konnten die Seniorinnen und Senioren aus Oberurnen an diesem winterlich kalten 2.-Advents-Sonntag einen Nachmittag der Geselligkeit und Freude erleben. Ein herzliches Dankeschön dem OK vom gemeinnützigen Frauenverein für die Organisation und Durchführung dieser Feier. ● nee. Dachsanierungen F. Hösli, 8762 Schwanden Telefon 055 64410 06 www.f-hoesli-ag.ch

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