Aufrufe
vor 1 Monat

51. Ausgabe 2017 (21. Dezember 2017)

  • Text
  • Glarus
  • Dezember
  • Telefon
  • Glarner
  • Januar
  • Gemeinde
  • Nord
  • Offen
  • Niederurnen
  • Ganzer

Donnerstag,

Donnerstag, 21. Dezember 2017 | Seite 4 Aus den Verhandlungen des Regierungsrates Rücktritt von Verwaltungsrichter Gabriel Weber, Haslen Vom Altersrücktritt von Gabriel Weber, Haslen, als Verwaltungsrichter per 30. Juni 2018 wird Kenntnis genommen. Gabriel Weber wurde 2009 ins Verwaltungsgericht gewählt. Er nahm Einsitz in dessen zweite Kammer, welche sich vor allem mit Sozialversicherungs-, Kindes- und Erwachsenenschutz- und Sozialhilferecht zu befassen hat. Verwaltungsgericht und Regierungsrat danken dem Zurücktretenden für seine Tätigkeit im Dienste der Verwaltungsrechtspflege. Inkraftsetzung Gesundheitsgesetz im Bereich Gesundheitsberufe Die an der Landsgemeinde 2014 beschlossenen Änderungen der Artikel 25, 27, 29 und die Aufhebung von Artikel 30 des Gesetzes über das Gesundheitswesen werden per 1. Januar 2018 in Kraft gesetzt. Gleichzeitig wird die Verordnung über die Berufe und Einrichtungen der Gesundheitsversorgung genehmigt und ebenfalls auf den gleichen Zeitpunkt in Kraft gesetzt. Verschiedene Änderungen des Medizinal- und des Psychologieberufe - gesetzes des Bundes wurden ins revidierte kantonale Gesundheitsgesetz übernommen. Diese betreffen die ge - änderte Bewilligungspflicht für die privatrechtliche Ausübung ihrer Berufstätigkeit in eigener fachlicher Verantwortung sowie die obligatorische Registrierungspflicht für bestimmte Medizinalpersonen. Gleichzeitig wurde die Verordnung über die Berufe und Einrichtungen der Gesundheitsversorgung teilrevidiert. Sie wird einerseits den veränderten Vorgaben auf Bundes- und Kantonsebene an - gepasst, andererseits wurde die Ge - legenheit genutzt, die Bestimmungen der Verordnung zu verwesentlichen, Lücken zu füllen und sprachlich anzupassen. Nicht angepasst wurde hingegen die Liste der bewilligungspflichtigen Gesundheitsberufe. Verordnung über den Vollzug des Lebensmittelund Chemikaliengesetzes Die Verordnung über den Vollzug des eidgenössischen Lebensmittel - Kanton Glarus Departement Bildung und Kultur gesetzes und des eidgenössischen Chemikaliengesetzes (Lebensmittelund Chemikalienvollzugsverordnung) wird genehmigt. Die be - stehende Verordnung zum Vollzug der Bundesgesetze über Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände sowie über den Verkehr mit Giften, die Verordnung über die öffentlichen Bäder und die Verordnung über die Reinhaltung der Wasserversorgungen und Wohnstätten werden aufgehoben. Diese Änderungen treten per 1. Januar 2018 in Kraft. Der Lebensmittel- und Chemikalienbereich (inkl. Dusch- und Bade - wasser) wird materiell abschliessend durch das Bundesrecht geregelt. Der Bund beschränkt sich jedoch nicht auf materielle Vorgaben, sondern legt auch die Vollzugsorganisation in engem Masse fest. So haben die Kantone für den Vollzug des Lebensmittelgesetzes einen Kantonschemiker, einen Kantonstierarzt und die notwendige Anzahl an Lebensmittel - inspektoren, Lebensmittelkontrolleuren, amtlichen Tierärzten und amt - lichen Fachassistenten einzusetzen, deren Aufgaben und Anforderungen im Bundesrecht definiert sind. Im Rahmen dieser engen Vorgaben musste der Kanton den Vollzug neu organisieren. Da sich dies mit dem bisherigen Interkantonalen Labor der Kantone Schaffhausen, Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausser - rhoden und Glarus nicht mehr realisieren liess, wurde mit dem Amt für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit Graubünden (ALT) ein neuer Partner gefunden. Diese betreibt weiterhin eine Zweigstelle in Glarus. Per 1. Januar 2018 wird das ALT den Vollzug im Lebensmittelund Chemikalienbereich im Kanton Glarus übernehmen. Die Landsgemeinde 2014 übertrug in Zusammenhang mit dem Projekt «Verwesentlichung und Flexibilisierung der kantonalen Gesetzgebung» die entsprechende Regelungskompetenz vom Landrat an den Regierungsrat. Der Wechsel in der Vollzugs - zuständigkeit vom Interkantonalen Labor zum ALT wurde genutzt, um auf diesen Zeitpunkt hin die Rechtsgrundlagen an die Entwicklungen des Bundesrechts anzupassen. Um einen Glarner Zeichnerin: Mit Comic-Projekt nach Berlin Susan Honegger gewinnt mit ihrem Kunstprojekt über Mädchenheime der Glarner Textilfabriken ein Atelierstipendium in Berlin. Susan Honegger aus Netstal. (Foto: zvg) Susan Honegger (*1950) hat sich als Kunstschaffende in Netstal malend dem Glarnerland angenähert mit Themen wie: «Ein Tal verliert sein Gesicht» oder «web-side-stories». Ihr aktuelles Projekt ist eine Graphic Novel («Comics für Erwachsene») und erzählt von einem Mädchenheim im Glarner Grosstal, eine fiktive Geschichte über drei Generationen. Überall wo eine Textilfabrik quer zur Talsohle stand, gab es auch in un - mittelbarer Nähe ein Mädchenheim. Sehr junge, meist italienische Mäd - chen haben unter der strengen Aufsicht der Klosterfrauen dort gelebt und in der nahen Fabrik gearbeitet. In vielen Glarner Familien gibt es eine Grossmutter, eine Tante oder eine nahe Verwandte, die im Mädchenheim gearbeitet hatte oder jemanden kennt, der dort mal gearbeitet hat. «Um nicht in einer lokalen Nostalgiegeschichte zu landen, brauche ich für dieses Projekt Kontakte zur Szene», sagt die Künstlerin. «Ich suche Feedback und Anregungen in diesem Netzwerk.» Der Kanton Zug unterhält seit Oktober 1997 ein Wohnatelier in Berlin und vergibt dieses für einen mehrmona - tigen Aufenthalt (4 –6 Monate). Alle drei bis vier Jahre darf der Kanton Glarus einen Atelierplatz im Zuger Atelier in Berlin vergeben. Die Hans- Streiff-Stiftung ist im Kanton Glarus für die Vergabe zuständig. Für die Belegung 2019 sind insgesamt möglichst effizienten Vollzug durch das ALT zu ermöglichen, wird zudem die Gebührenregelung mit derjenigen des Kantons Graubünden – mit Ausnahme der Gebühren der Schlachttierund Fleischuntersuchung – harmonisiert. Amtliche Vermessung – Erneuerung der geografischen Namen Die Erneuerung der geografischen Namen in der amtlichen Vermessung wird genehmigt. Der Kostenanteil des Bundes beträgt 47 900 Franken, derjenige des Kantons 114 260 Franken. Personelles Valentina Basciani, Zürich, wird durch das Departement Bildung und Kultur als Schulpsychologin mit einem Pensum von 70 Prozent und Stellenantritt per 8. Januar 2018 an - gestellt. Der Regierungsrat gratuliert zu folgenden Dienstjubiläen: • Jakob Reithebuch, Rapperswil- Jona, Kantonsschullehrer, 25 Jahre; • Barbara Fedier, Walenstadt, Kantonsschullehrerin, 20 Jahre; • Werner Gerhard Scherf, Glarus, Berufsfachschullehrer, 15 Jahre; • Christoph Zimmermann, Schwändi, Departementssekretär Bildung und Kultur, 15 Jahre; • Heidi Gallati, Näfels, Soziale Dienste, 10 Jahre; • Helen Müller, Niederurnen, Stützpunktleiterin, Soziale Dienste, 10 Jahre; • Priska Nold, Ennenda, KESB, 10 Jahre; • Marina Schmid, Ennenda, Soziale Dienste, 10 Jahre; • Renate Zwicker, Schänis, Soziale Dienste, 10 Jahre; • Ruth Zwicky, Ennenda, KESB, 10 Jahre; • Ruth Kälin, Mollis, Kriminalpolizei, 10 Jahre; • Martha Reumer, Glarus, Kriminalpolizei, 10 Jahre. ● Der Regierungsrat wünscht allen frohe Festtage und ein glückliches 2018. vier Bewerbungen eingegangen. Die Hans-Streiff-Stiftung hat die Dossiers geprüft und sich für die Künstlerin Susan Honegger entschieden. Die Atelierstipendien basieren auf der Idee, dass sich Künstlerinnen und Künstler in einem lebendigen, ur - banen Umfeld und in einer künst - lerisch stimulierenden Atmosphäre ohne finanziellen Druck intensiv einem bestimmten Projekt oder dem freien künstlerischen Schaffen widmen können. Auch bietet sich den Stipendiatinnen und Stipendiaten die Möglichkeit, während mehreren Monaten aus dem vertrauten Umfeld herauszutreten, sich dem internationalen Vergleich zu stellen und wertvolle Kontakte zu knüpfen. ● Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. RE/MAX Glarnerland Hauptstrasse 28, 8750 Glarus, Tel. 055 640 01 35 remax-glarnerland.ch Immobilien Kanton Glarus Departement Volkswirtschaft und Inneres Hauptabteilung Soziales: Tiefe Sozialhilfequote 2016 bezogen 1,8 Prozent der Glarnerinnen und Glarner Leistungen aus der Sozialhilfe. Damit erreicht die kantonale Sozialhilfequote den tiefsten Stand seit zehn Jahren und liegt auch 2016 deutlich unter dem schweizerischen Durchschnitt. Am bedeutendsten ist der Rückgang gegenüber dem Vorjahr bei Personen im Alter von 18 bis 25 Jahren. Aufgrund eines Rückgangs der Anzahl von Sozialhilfefällen von 768 auf 722 sinkt die Sozialhilfequote im Kanton Glarus gegenüber dem Vorjahr um 0,1Prozent und liegt 2016 bei 1,8 Prozent. Damit erreicht sie den tiefsten Stand seit 2008 und liegt deutlich unter dem Landesmittel von 3,2 Prozent. Es waren 722 Personen, verteilt auf 476 Fälle, auf Sozialhilfe angewiesen. Dies zeigen die neuesten Zahlen der Schweizerischen Sozialhilfestatistik, die jährlich vom Bundesamt für Statistik publiziert werden. Zwischen 2015 und 2016 sank die Sozialhilfequote bei jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 25 Jahren. 2016 machen sie noch 9,4 Prozent der Sozialhilfebeziehenden aus, deutlich weniger als im Vorjahr, denn der Kanton investierte gezielt in Angebote für junge Erwachsene. Risikogruppen unverändert Am häufigsten Sozialhilfe beziehen Lieber (böser) FRIDOLIN Leserbrief: Weihnachtsmarkt Glarus Der Weihnachtsmarkt Glarus ist nun auch schon wieder Geschichte. Am 2.-Advents-Wochenende konnte man sich in Glarus schon mal auf Weihnachten einstimmen. Handgemachte Sachen, Pflegeprodukte, gute Weine, Dekogegenstände sowie Essen und Getränke wurden mit viel Liebe und Herzblut präsentiert. Auch der Wettergott war noch gnädig gestimmt. Nur einen Haken hatte die ganze Sache aber dennoch. Vor allem am Samstag waren die Strassen nach Schnee und Regen sehr rutschig. Da ich selber auch an einem Stand ausgeholfen habe, konnte ich selber sehen, wie die meisten Leute (ältere Personen, Eltern mit Kinderwagen, nach wie vor Geschiedene (3,8%) und Ausländerinnen und Ausländer (rund 3,4%). Gefährdet sind auch Allein - erziehende und besonders Haushalte, die aus einer einzelnen erwachsenen Person und einem Kind bestehen. Ähnlich wie im Vorjahr liegt der Anteil der Fälle mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr mit 37,6 Prozent leicht höher als im Rest der Schweiz (31,2%). Fälle mit einer Laufzeit von mehr als fünf Jahren sind im Kanton Glarus mit 15 Prozent hingegen deutlich seltener als im Schweizer Mittel (22,2%). Bei der Alimentenbevorschussung übernimmt der Kanton Glarus Alimentenzahlungen, die von Ex- Partnern nicht bezahlt werden. 2014 und 2015 lag die entsprechende Quote im Kanton Glarus über dem schweizerischen Durchschnitt. 2016 hat sich die Glarner Quote mit 0,55 Prozent dem Landesmittel angenähert. ● Geh behinderte) grösste Mühe hatten, nicht auszurutschen. Auch nach mehrmaligem Intervenieren beim zuständigen Strassenunterhalt fanden die Standbetreiber kein Gehör. Es wäre ja nur darum gegangen etwas Split zu streuen. Am Sonntag hat sich dann die Lage noch zugespitzt. In den Seitenstrassen blieben die Besucher zum Teil aus. Erst am selben Nachmittag (Markt - ende17.00Uhr) wurde dann doch noch gesplittet. Glarus möchte kundenfreundlich, attraktiv , regional und vielseitig sein. Also ... dann fangt doch einmal im Wesentlichen an und zeigt mehr Interesse an Anlässen und Darbietungen, wo es nicht in erster Linie um Ertrag geht! Und nächstes Jahr, wenn es wieder heisst: Weihnachtsmarkt in Glarus ... bitte Split bereithalten. Nicht nur schöne Worte vor der Weihnachtszeit, sondern Taten! ● Isabella Hefti-Illien, Schwanden

Donnerstag, 21. Dezember 2017 | Seite 5 Tierfehd, 8783 Linthal, Telefon 055 653 5070 Liebe Gäste, wir bedanken uns ganz herzlich für Eure Treue im vergangenen Jahr. Wir wünschen allen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr. Das «Tödi»-Team freut sich, Euch auch im nächsten Jahr wieder bei uns begrüssen zu dürfen. Burgi mit em «Tödi»-Team Bitte beachten Sie unsere neuen Öffnungszeiten: Januar bis Ende April: Sonntag und Montag Ruhetag Mai bis Ende Oktober: sieben Tage geöffnet Betriebsferien vom 23. Dezember 2017 bis und mit 15. Januar 2018 Anmeldung unter: Telefon 055 653 5070 E-Mail: info@hoteltoedi.ch Bekanntgabe: 75 Jahre Radio/TV Stein – Schliessung des Ladens Ich möchte meine verehrte Kundschaft darüber informieren, dass der Verkaufsladen für Radio/TV am 23. Dezember 2017 geschlossen wird, um dann im Frühjahr etwas Neuem – einem Bikeshop mit Werkstatt – Platz zu machen. Der gelernte Zweiradmechaniker Marcel Leupi verpasst damit der Bahnhofstrasse in Näfels frischen Wind. Ich werde Ihnen, verehrte Kundinnen und Kunden, aber weiterhin für Beschallungs- und neue Satellitenanlagen sowie für Serviceleistungen zur Verfügung stehen. Meinen Kunden von nah und fern danke ich ganz herzlich für die langjährige Treue und das uns entgegengebrachte Vertrauen. Ofen- und Cheminéebau 8762 Schwanden, Telefon 055 6441810 Beratungen, Reparatur- und Servicearbeiten Hermann Stein, Beschallungs- und Satellitenanlagen Bahnhofstrasse 25, 8752 Näfels, Telefon 055 612 22 42 Notfalldienste Schweizerisches Toxikologisches Zentrum Telefon 145, Zürich Auto Unfall- und Pannendienst Region Glarnerland Telefon 0848 801870 Freitag, 22. Dezember, 16.00 Uhr, bis Freitag, 29. Dezember, 16.00 Uhr Auto Nart AG, Ennenda Sie erhalten PROBON ›FESTLICHES‹ ZUM SONDERPREIS 1 2 Lamm-Rückenfilets frisch (Stück zirka 180g) 100 g (statt 6.40) 5.60 Kalbfleisch geschnetzelt gelagert, zart 100g (statt 5.40) 4.90 ● TOPF: Schlemmer-Töpfli bratfertig ● HIT: Weihnachts-Steaks mariniert ● GEKOCHT: Wiener Kalbs-Rahmgulasch TEIG ✯ ✯ Gourmet-Steaks ›ofenfertig‹ ✯ ✯ Schweins-Steaks, eingebettet in Farce mit Broccoli, Schinken und Pilzen umwickelt mit mageren Specktranchen 100g 3.80 ENNENDA FON 055 640 30 30

© Fridolin Druck und Medien, Walter Feldmann AG Hauptstr. 2 CH-8762 Schwanden GL | Tel. 055 647 47 47 -Fax 055 647 47 00 -E-Mail fridolin@fridolin.ch

Öffnungszeiten Verlag und Druckerei: Montag bis Freitag 07.30 – 12.00 / 13.30 bis 17.30 Uhr

Impressum | Website by webtower.ch