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51. Ausgabe 2020 (17. Dezember 2020)

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Donnerstag, 17. Dezember 2020 | Seite 36 Filialaktion GLKB realisiert Stoffmasken mit Glarner Kunst Die Glarner Kantonalbank (GLKB) lanciert Hygienemasken aus Stoff, die von drei Glarner Künstlern gestaltet wurden. Sie sind ab sofort kostenlos in einer limitierten Auflage in den GLKB-Filialen erhältlich. Mit dieser Aktion möchte die Bank einen Beitrag an die Umwelt leisten und unterstützt dabei das Glarner Gewerbe sowie die lokale Kunstszene. GLKB-Mitarbeitende präsentieren die Hygienemasken-Kollektion 2020. Durch die vom Bund angeordnete Maskenpflicht ist der Mund- und Nasenschutz beim Tragen zum all - täglichen Accessoire geworden. Die GLKB nahm dies zum Anlass, drei Glarner Kunstschaffende mit der visuellen Gestaltung einer Gesichtsmaske zu beauftragen. Produziert wurden die Hygiene - masken aus Stoff von einer Glarner Firma. Die Kunstwerke und ihre Bedeutung Die drei Glarner Künstler Lotte Müggler, Marco Russo und Sofia Spiller haben ihrer Kreativität freien Lauf gelassen und für die GLKB je ein Masken-Design entworfen. Das Fotogramm von Lotte Müggler ist ein Werk aus ihrer Serie «Gesammelte Zeit». Damit möchte sie veranschaulichen, dass die Zeit immer ein «Davor» und ein «Danach» aufweist. Hier Beim Kreisel Oberdorf in Näfels Neuer GLKB-Bancomat (Foto: zvg) Ab sofort ist der neue Bancomat der Glarner Kantonalbank (GLKB) beim Kreisel Oberdorf in Näfels in Betrieb. vergeht die Zeit nicht unwiderruflich, sondern sie beinhaltet das Sammeln von Erinnerungen. Die Vorlage von Marco Russo wurde mit Öl auf eine Leinwand gemalt. Es ist ein Ausschnitt aus einem Gemälde der malerischen Serie mit dem Titel «Plasma». Die Transformation des Bildes zuerst in eine Fotografie, um mittels moderner technologischer Druckverfahren auf eine Stoffmaske übertragen zu werden, unterstreicht das Experimentieren in seiner malerischen Praxis und reflektiert die Tradition der Malerei. Sofia Spiller liess sich für ihr Design von der Schweizer 20-Franken-Note inspirieren. Einerseits lässt das die orange-rote Farbe erkennen und andererseits den Schmetterling, der auf jeder 20-Franken-Note zu finden ist. Mit diesem Sujet beabsichtigte die Künstlerin, ein Design zu schaffen, das nicht unmittelbar an die aktuelle Pandemiesituation erinnert und dennoch zum Kalenderjahr 2020 passt. Produktion im Glarnerland Aus den kunstvollen Vorlagen wurden wasch- und mehrfach verwendbare Stoffmasken gefertigt, die den geltenden Empfehlungen des BAG ent - sprechen. Produziert wurden die Masken von der Glarner Firma Swissmountain Handbags in Engi. Der Stoff wurde aus Glarner Baumwolle hergestellt und enthält einen Polyesterfilter, um vor der Tröpfchen - übertragung zu schützen. Somit bieten die kunstvollen Hygienemasken nicht nur einen effektiven Schutz, sondern entsprechen auch den Nachhaltigkeitsgedanken der Bank. Die Masken sind in einer limitierten Auflage ab sofort in allen GLKB-Filialen erhältlich, solange der Vorrat reicht. ● pd. Zuschauen kann tödlich sein! Lerne Rettungsschwimmen! Gartencenter Grünenfelder: «Die Grünen Profis» Pflanzen zum Wohlfühlen – Plants? Easy! Warum Pflanzen so wichtig sind? Pflanzen stellen einen grossen Teil des Sauer - stoffs her, den wir Menschen und die Tiere benötigen. Schon allein diese Tatsache reicht eigentlich aus, um zu erkennen, was Pflanzen für uns sind: absolut unentbehrlich! Doch sie gehen noch viele Schritte weiter. So sind Pflanzen auch die Grundlage aller Nahrung (auch von Fleisch!). Grosse «Aktion» von Zimmerpflanzen: Spielend leicht zum Pflanzenversteher. Für das Video Fridolin+ App downloaden, über dieses Foto halten und Button «Scannen» drücken. (Foto/Video: © plants-easy.ch) Dabei wachsen sie, ohne sich jemals zu beklagen. Selbst unter widrigsten Umständen geben Pflanzen alles, um noch Früchte hervorzubringen, welche uns als Nahrung dienen. Wir sollten also zu Recht dankbar sein für das, was Pflanzen täglich für uns leisten – insbesondere vor (oder vielleicht noch mehr nach) dem Essen. Lebendige Wesen Die Pflanze ist ein lebendiges Wesen. Sie hat einen unglaublichen Über - lebenswillen; jede noch so kleine Gelegenheit nimmt sie wahr, um zu wachsen. Sie kann deshalb wieder fit werden, auch wenn es mal nicht ganz optimal gelaufen ist. Eine Pflanze ist auch unglaublich anpassungsfähig und kann Ihnen deshalb viele Fehler verzeihen. Eigentlich ist sie wie Ihr treuster Begleiter, nur kann sie nicht wegrennen und macht keinen Lärm. Wir finden: man muss sie einfach lieb haben! Damit es Ihrer Pflanze gut geht, sollten Sie auf ihre Bedürfnisse achten. Das sind die drei wichtigsten Faktoren: Licht, Wasser und Erde mit den Nährstoffen. Je näher die drei Faktoren den Bedürfnissen Ihrer Pflanze kommen, desto besser geht es ihr. Spielend leicht zum Pflanzenversteher Unter https://plants-easy.ch/ finden Sie die Infos, welche Ihnen den Einstieg ins geniale Hobby Pflanzen superleicht machen! Sie sind direkt vom Profi, aber so einfach aufbe - reitet, dass Sie im Nu zum Pflanzenversteher werden. Dazu werden die zehn einfachsten Zimmerpflanzen im Porträt vorgestellt. So machen Pflanzen einfach Spass! Probieren Sie es gleich aus! Pflege schnell im Griff Am besten schauen Sie gleich die kurzen Pflegevideos an, dann können Sie sofort mit der artgerechten Haltung Ihrer Pflanze loslegen! Riesige Auswahl Eine riesige Auswahl an Pflanzen und allem, was dazugehört, finden Sie bei uns im Gartencenter Grünenfelder in Ziegelbrücke. Und natürlich auch Antworten auf alle Ihre Fragen. Wir freuen uns auf Sie. ● pd. Gartencenter Grünenfelder, Ziegelbrücke. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 08.30 bis 18.30 Uhr und Samstag von 08.30 bis 16.00 Uhr. Weitere Informationen unter www.garten-gruenenfelder.ch. Der neue Bancomat-Standort der GLKB befindet sich beim Kreisel Oberdorf in Näfels. (Foto: zvg) Die GLKB eröffnet einen neuen Bancomaten-Standort. Der Cash Corner steht am Kreisel im Oberdorf direkt gegenüber der freihof garage ag koller und unweit vom Fachmarktcenter Krumm in Näfels. Mit vor - handenen Parkmöglichkeiten und dank dem idealen Standort direkt an der Hauptstrasse beim Kreisel ist der Geldautomat aus allen Richtungen gut erreichbar. Die Bargeldversorgung kann schnell und unkompliziert er - folgen. Der Geldautomat ermöglicht Aus - zahlungen in Schweizer Franken und Euro-Bezüge. Kundinnen und Kunden der Glarner Kantonalbank be - ziehen ihr Bargeld kostenlos. Sie können den Kontostand abfragen und Kontoauszüge erstellen. Der Bancomat der neuesten Generation besticht mit seinem modernen Design und intuitiver Bedienbarkeit. Wie beim eigenen Smartphone oder Tablet kann mit der Touchscreen-Funktion beispielsweise die Schriftgrösse nach eigenen Wünschen angepasst werden. Zudem ist das Gerät vollumfänglich behindertengerecht und mit einer Sprachfunktion für sehbehinderte Menschen ausgestattet. Mit dem neuen Bancomaten-Standort und den damit insgesamt 19 GLKB- Geldautomaten unterstreicht die Bank ihre Bestrebungen, im Kanton Glarus weiterhin eine lückenlose Bargeldversorgung zu gewährleisten. ● pd. Parkplatz bei den Sportbahnen Elm E-Tankstelle in Elm Seit diesem Herbst kann auf dem Parkplatz der Elmer Sportbahnen aufgetankt werden. Was Tesla einst als Pionier begann, ist mittlerweile weltweit bei Autoherstellern zunehmend im Sortiment: Elektroautos. Fahrzeuge, die statt der bekannten Treibstoffe wie Diesel oder Benzin direkt mit Strom aufgeladen bzw. «betankt» werden. Von links: Bruno Landolt, Direktor der Elmer Sportbahnen, und Michael Luchsinger, Abteilungsleiter Netze und Betrieb tbgs, freuen sich über die neue E-Tankstelle auf dem Parkplatz der Elmer Sportbahnen. «Die meisten Fahrzeugbesitzer laden die Autos meist zu Hause über Nacht voll», so Michael Luchsinger, Abteilungsleiter Netze und Betrieb tbgs (Foto: zvg) über die längere Ladezeit, welche nicht mit dem sonst eher kurzen Stopp an der Tankstelle zu vergleichen ist. Aber Elektroautos verändern die Art, wie Autofahrer ihre Reise planen und ihre Fahrzeuge «auftanken». Da ein vollgeladenes Elektroauto für weniger Kilometer reicht, ist es nötig, dass regelmässige Lademöglichkeiten angeboten werden. Die Technischen Betriebe Glarus Süd haben dieses Potenzial erkannt und investieren in Elektrotankstellen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Förderung des Tourismus. In Zusammenarbeit mit den Elmer Sportbahnen wurde entsprechend eine der ersten Siemens-Ladestationen bei den Parkplätzen des Wintersportgebietes und Sommerausflugsziels Elm auf - gestellt. Dort können Gäste und Besucher ihre Elektrofahrzeuge auf - laden, während sie am Skifahren sind oder einen Ausflug in die Berge machen. Die Doppelladesäulen, die passende Namen und Umrisse von «Tödi» und «Tschingelhörner» aufweisen, beinhalten vier Steckdosen. «Die meisten Elektrofahrzeugfahrer haben eine Karte, mit welcher die Säule zum Laden aktiviert werden kann», erklärt Abteilungsleiter Luchsinger weiter. Die komplett digita - lisierte Station kann aber auch via Smartphone, die App und die da - rüber laufende Kreditkarte benutzt werden. Mit der Tatsache, dass auch auf den Glarner Strassen immer mehr Elektro fahrzeuge unterwegs sind, ist auch die Nutzung der Ladestationen – deren Standorte übrigens ebenfalls via App angezeigt werden können – steigend. ● pd.

Donnerstag, 17. Dezember 2020 | Seite 37 PROBON-Weihnachtsaktion Die zweite Bescherung Katholische Pfarrei St. Fridolin Glarus-Riedern-Ennenda Rorate gefeiert Am Sonntag, 13. Dezember, fand – Coronavirus-bedingt im kleineren Rahmen – bei Mode Hophan in Glarus die zweite Preisübergabe der PROBON-Weihnachtsaktion statt. Noch dauert es eine Woche bis Weihnachten, die Detaillisten verteilen aber schon wacker Geschenke. Normalerweise würden die Hauptpreise zusätzlich ausgelost, verriet Angelo Ferrari. Heuer habe man wegen der Coronavirus-Pandemie ein verkürztes Verfahren angewandt. Im Vergleich zur ersten Verlosung hatte sich die Zahl der teilnehmenden PROBON-Karten auf 2400 verdoppelt. Diese werden auch an der dritten Verlosung automatisch teilnehmen, zusätzlich können noch bis Ende Jahr volle Karten an der Aktion teilnehmen. «Die letzte Bescherung findet Anfang Januar 2021 statt.» Über einen Sonntagsbrunch im Wert von 1000 Franken kann sich Ruth Oertig freuen. Eine Kaffee maschine hat Theres Aebli erhalten. Karin Landolt kann mit einem Gutschein im Wert von 300 Franken einkaufen. Zusätzlich haben sieben Glückliche drei volle PROBON-Karten erhalten, welche so auch wieder an der Weihnachtsaktion teilnehmen können. (Bildbericht: Jürg Huber) Primarschulhaus und Kindergärten Büel, Niederurnen Samichlausbesuch einmal anders Die Adventszeit ist eine ganz besondere Zeit. Es ist die Zeit der Hoffnung. Wir hoffen darauf, dass endlich wieder Weihnachten wird, dass endlich Gott in diese Welt kommt, um uns zu helfen. Viele gute Helferinnen und Helfer hat unsere Pfarrei, und deshalb konnten wir trotz der COVID-19- Pandemie in der frühen Morgenstunde eine eindrückliche Rorate-Feier erleben. Die Sakristanin hat die noch dunkle Kirche mit vielen Kerzen geschmückt, und die Liturgiegruppe hat die Verkündigung «Szene mit den Schwarzenberger Figuren» passend zum 8.Dezember gestellt. Schüler des 6.-Klasse-Blockunterrichts haben zusammen mit Diakon Markus Niggli und Dekan Ljubo Leko die Feier mitgestaltet. Das Frühstücksteam hat alle verwöhnt. Ein herzliches Dankeschön unseren fleissigen Helferinnen und Helfern! (Bildbericht: Rita Hug) Dreikönigskirche in Netstal Warteräume 2 Dieses Jahr holten die Primarschülerinnen und Primarschüler der Schule Büel in Niederurnen den Samichlaus nicht wie gewohnt mit dem traditionellen Samichlausumzug ab – dafür besuchte er die Kinder im «Büel» und in den Kindergärten. Der Samichlaus liess es sich nicht nehmen, die Schülerinnen und Schüler des Kindergartens und der 1. bis 3. Primarklassen in Niederurnen zu besuchen. Er empfing die Schülerinnen und Schüler auf dem Pausenplatz des Schulhauses Büel. Jede Klasse durfte in seinem Waldstübli Platz nehmen. In seinem grossen Buch hatte er während des Jahres aufgeschrieben, was die Schülerinnen und Schüler gut gemacht haben und woran sie im kommenden Jahr noch weiterarbeiten müssen. Natürlich durfte eine spannende Geschichte vom Samichlaus nicht fehlen. Über die vorgetragenen Gedichte freute er sich sehr. Zum Abschluss verteilte der Schmutzli jedem Kind ein liebevoll gestaltetes Chlaussäckli. Diese wurden vom Chlausverein organisiert und von der Dorfkommission finanziert. Alle Schülerinnen und Schüler bedanken sich ganz herzlich. (Bildbericht: eing.) Der Advent hat Halbzeit. Seit Beginn der Adventszeit werden in der katholischen Kirche in Netstal durch die Liturgiegruppe verschiedene Warteräume dargestellt. Jede Woche kommt eine Szene dazu, in denen sich Gruppen oder einzelne Figuren befinden, die warten. Zum Beispiel Maria und Elisabeth, beide schwanger, sie sind Meisterinnen im Warten. Sie erleben, dass man auf die grössten, tiefsten und zartesten Dinge lange warten muss. Die Hirten warten geduldig und aufmerksam bei den Schafen. Der noch leere Stall steht bereit, um die aufzunehmen, die sonst keine Herberge finden. Andere wiederum haben sich bereits aufgemacht; sie wollten nicht mehr warten. Zum Beispiel die «Heiligen Drei Könige», sie folgen dem Stern Richtung Bethlehem und die gespürigen Tiere gehen heim in den Stall. Wer in seiner persönlichen Adventszeit einen Zwischenhalt einschalten möchte, ist herzlich eingeladen, in der Kirche ein paar Minuten zu verweilen. Die Kirche ist täglich von 08.00 bis 18.00 Uhr geöffnet, und es ist ganz einfach, die Coronavirus-Vorschriften einzuhalten. (Text: Romina Stombellini/Foto: Martin Bruderer) Kirchenschmuck in der katholischen Kirche Niederurnen Grossartige Bereicherung Leserfoto Felssturz in Bilten In Bilten ereignete sich am Sonntag, 13. Dezember, kurz nach 12.30 Uhr, ein riesengrosser Felssturz – grosses Glück, dass der 30-m 3 -Brocken 50 m vor der Strasse und den Häusern zum Stehen gekommen ist. (Bildbericht: Fabrizio Thommen, Niederurnen) Wunderschöne Figuren begleiten uns während der Advents- und Weihnachtszeit in der St.-Josefs - kirche in Niederurnen. Jede Woche werden sie zu neuen Bildern gestellt. Schon einige Jahre gestaltet Maria Rosa Hofstetter mit Hilfe von engagierten Frauen diese Werke. Herzlichen Dank für diesen Beitrag, eine grossartige Bereicherung für unsere Pfarrei. Sie, liebe Leserinnen, liebe Leser, sind herzlich eingeladen, eine kurze Auszeit, einen ruhigen Moment bei leiser, besinnlicher Musik in der Kirche zu verbringen. (Text: Vreni Ziltener-Schuler, pastorale Mitarbeiterin/Foto: Rita Beeler-Reichmuth)