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52. Ausgabe 2017 (28. Dezember 2017)

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Donnerstag, 28. Dezember 2017 | Seite 20 Aus dem Linthgebiet Amden | Benken | Kaltbrunn | Rieden | Schänis | Weesen Texteinsendungen und Inserate an: Fridolin, Hauptstrasse 2, 8762 Schwanden, Email: fridolin@fridolin.ch Garage Martin Müller AG, Niederurnen: Samichlaus bringt Glück Bei der Weihnachtsfeier der Garage Martin Müller AG in Niederurnen wurden die glücklichen Gewinnerinnen des Jubiläums-Wettbewerbes gezogen. Kerenzerbergrennen 2018: Grünes Licht Über das Wochenende vom 1. bis 3. Juni 2018 dröhnen wieder die Motoren am Kerenzerberg. Vom 1. bis 3. Juni 2018 dröhnen am Kerenzerberg die Motoren. (Foto: zvg) Der Samichlaus mit Karin Streiff. Kulturbühne Lihn, Filzbach: Ballet de Camagüey begeistert Auf der Kulturbühne Lihn in Filzbach startet das Kulturjahr am Sonntag, 7. Januar 2018, mit einem ganz speziellen Anlass. Das Ballet de Camagüey aus Kuba macht im Rahmen seiner Europatourné Halt im Lihn. Das Ballet de Camagüey lebt vom kubanischen Rhythmus und der karibischen Lebens freude. Das klassische Ballett-Ensemble lässt die Zuschauer alles vergessen, was sie über Ballett wussten, denn das Ballet de Camagüey lebt vom kubanischen Rhythmus und der karibischen Lebens freude. Unterstützt wird das Ballett im Osten der Karibikinsel von der Schweizer Organisation Camaquito. Diese Organisation wurde 2001 vom Winterthurer Mark Kuster gegründet und hat seither erfolgreich eine Kinder - hilfsorganisation aufgebaut. Camaquito fördert bedürfnis- und wirkungsorientiert Kinder und Jugend - liche in Kuba in den Bereichen Bildung, Sport, Kultur und Gesundheit. Camaquito verteilt im Empfängerland kein Geld, sondern arbeitet direkt und projektbezogen. Wie zum Beispiel auch durch die Unter stützung des Ballet de Camagüey, wo Kinder und Jugendliche eine professionelle Ballettausbildung erhalten. In den letzten Jahren wurden dank den Spenderinnen und Spendern 1,5 Millionen (Foto: zvg) Martin Müller durfte anlässlich der Weihnachtsfeier auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Nebst der Er öffnung der neuen, grosszügig ge stalteten Räumlichkeiten auf zwei Etagen im Herbst dieses Jahres, durfte er auch auf das 30-jährige Bestehen des Betriebes zurückblicken. Die Martin Müller AG, offizielle Hyundai-Vertretung und VOLVO-Generalvertretung für das Gebiet Glarnerland und Walensee, zählt heute 13 Mitarbeiter, die bestrebt sind, ihre Kundschaft zu umsorgen und zur vollsten Zufriedenheit zu bedienen. Für die Marke FIAT fungiert sie weiterhin als Lokalhändler, für die Sportmarke Abarth als Servicestelle. Die Gewinnerinnen 1. Preis (VOLVO-Fahrtraining in Ander matt): Margrith Hophan, Näfels. 2. Preis (Wochenende VOLVO V60 Polestar fahren): Petra Sattler, Ennenda. 3. Preis (Besuch im Alpamare für 2 Personen): Manuela Heiz, Mollis. ● pd. (Foto: zvg) Schweizer Franken nachhaltig in Kuba investiert. Also – nicht verpassen! Eintritt frei – Kollekte zugunsten von Camaquito. Aufführung, Sonntag, 7. Januar 2018, 14.30 Uhr. Vorgängig können ab12.00 Uhr am Themenbuffet im Restaurant Panorama Lihn kubanische Spezialitäten entdeckt werden. ● pd. Info und Anmeldung: Seminarhotel Lihn, Panoramastrasse 28, 8757 Filzbach,Telefon 055 614 64 64, E-Mail: kulturbuehne@lihn. ch oder www.lihn.ch. Das Kerenzerbergrennen war in den Jahren 1967 bis 1970 eines der schöns - ten Rennevents. National und international bekannte Rennfahrer liessen es sich nicht nehmen, am Bergrennen von Mollis nach Filzbach auf den Kerenzerberg zu starten. In seiner letzten Sitzung hat das OK des Kerenzerbergrennens nun sein definitives Okay zur erneuten Aus - tragung gegeben. Somit wird der Klassiker nach der Auflebung im 2015 wieder stattfinden. Das Rennen wird als Demonstrations - veranstaltung ohne Zeitmessung für Rennfahrzeuge aus der Vorkriegszeit und historische Rennfahrzeuge bis Jahrgang 1988 durchgeführt. Der Start ist originalgetreu beim Res - taurant Waid in Mollis. RICHTLINIEN FÜR TEXTBEITRÄGE Berichte über Aktivitäten von Dorfvereinen, Organisationen und Institutionen druckt der FRIDOLIN gerne ab. Dabei sind ein paar Regeln einzuhalten: ✎ Texte sollen eine Länge von maximal 1500 Zeichen (inklusive Leerschläge)– ganz nach dem Motto «In der Kürze liegt die Würze» – nicht überschreiten. Die Redaktion behält sich vor, längere Texte zu kürzen oder zur Überarbeitung zurück zusenden. ✎ Beiträge sollen so schnell als möglich zugeschickt werden. Bei zu spät ein - gereichten – Annahmeschluss ist jeweils am Dienstag,12.00 Uhr – oder zu vielen Zusendungen kann sich die Publikation von eingesandten Texten verzögern. ✎ Texte müssen gewissen Standards entsprechen. Dazu gehören zum Beispiel: Beantwortung aller relevanten Fragen (wer, was, wo, wann?); keine lch- und Wir- Formulierungen; Personen immer mit Vor- und Nachnamen benennen; Text inhaltlich gewichten und nur schreiben, was von allgemeinem Interesse ist. 6 Bilder müssen scharf sein und über eine für den Zeitungsdruck ge - nügende Auflösung verfügen: min - destens 200 Pixel pro Inch bei einer Bildbreite von 20 Zentimetern. Als Faustregel gilt: Ein Bild muss mindestens 1MB gross sein. Es ist darauf zu achten, dass die Bilder beim E-Mail- Versand nicht automatisch komprimiert werden, sondern als separater Anhang mitgesendet werden. Für den Zeitungsdruck ungenügende Bilder werden nicht publiziert. ☞ Es besteht kein Anspruch darauf, dass Texte oder Bilder publiziert werden. Die Redaktion behält sich vor, auf zugesandte Texte oder Bilder zu verzichten. Auf einer Streckenlänge von 3,17 km mit vier Spitz kehren sowie schnellen Passagen mit geschwungenen Kurven geht die Rennstrecke bis zum Weiler Fohrenwald. Die Rennfahrzeuge fahren an schliessend weiter zum Bremboden in Filzbach. Mit dabei als Fahrer wird an den beiden Renntagen auch Peter Sauber sein, welcher das Rennen während seiner Aktivzeit ebenfalls bestritten hat. Das OK unter Präsident Peter Rufibach und die drei Hauptsponsoren Auto Nart AG (Ennenda), Glarner Kantonalbank und der elipsLife sind bestrebt, den Zuschauern tollen Rennsport und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm zu bieten. ● pd. Infos unter www.kerenzerbergrennen.ch. Sorgentelefon für Kinder 0800 55 4210 weiss Rat und hilft. Helfen Sie mit. Sorgentelefon GmbH, 3426 Aefligen Postkonto 34-4900-5 Notfalldienste Arzt Den Notfallarzt an Wochenenden und Feiertagen erreichen Sie unter den nachfolgenden Notfalldienstnummern (an Werktagen können Sie jederzeit Ihren Hausarzt über die Praxis telefonnummer erreichen; bei Ab wesenheit gibt Ihnen der Telefon beantworter seinen Vertreter bekannt): Rapperswil-Jona, Bollingen, Wagen: Telefon 0848 144 111 Kaltbrunn, Benken, Uznach, Schmerikon, Eschenbach, Goldingen, St. Gallenkappel, Ernetschwil, Gommiswald, Rieden: Telefon 0848 144 222 Schänis, Weesen, Amden: Telefon 0848 144 222 Sollte die Notfallnummer ausnahmsweise einmal nicht funk - tionieren oder bestehen Unklar - heiten, so kann die Zentrale des kantonalen Spitals Uznach (Telefon 055 285 4111) Auskunft über den dienst habenden Notfallarzt geben. Notfalldienst Tierarzt Linthgebiet: Alle Tierarztpraxen haben einen Notfalldienst organisiert. Auskunft erteilt Ihr Tierarzt!

Donnerstag, 28. Dezember 2017 | Seite 21 Silvesterbräuche: Bleigiessen Schon die alten Römer kannten dieses Orakel-Brauchtum, das man noch heute gerne an Silvester pflegt. Christa Keller jedoch giesst hier in Filzbach flüssiges Aluminium ins Eis – das Resultat sind aber ebenso bizarre Orakelfiguren. Gleich wird das heisse Metall aus dem Löffel ins Eis gegossen und zu bizarren Formen erstarren. (Foto: FJ) Belüften kann die Metallgiesserin ihre fahrbare Esse mit einem Fusspedal, doch Aluminium ist als Ersatz für das «normale» Bleigiessen ge - eignet. Da es erst bei 660° Celsius schmilzt, muss man vorsichtig sein und – wie Christa Keller von der Filzbacher Eventagentur Rafters – eine Schutzmaske und Handschuhe tragen, wenn man es ins Wasser oder ins Eis giesst. Bleigiessen kann man hingegen auch zu Hause. Dazu werden im Handel Bleigiess-Sets verkauft, mit Kerzenständer, Löffel und Bleistücken – meist in Form von Glücksbringern. Das Blei wird im Löffel über der Kerze oder an einem kleinen Feuer erhitzt, bis es schmilzt. Dann giesst man es in eine bereitstehende Schüssel mit kaltem Wasser, wo es zu bizarren Formen erstarrt. Ähnlich wie beim Kaffeesatzlesen kann man darauf mit etwas Fantasie Gestalten im Blei erkennen und daraus Vorher - sagen für die Zukunft ableiten. Herzen deuten darauf, dass man sich verliebt, kleeblattähnliche Formen bedeuten Glück usw. Allerdings braucht auch Blei 327,5° Celsius, bis es schmilzt. An den Spritzern kann man sich also verbrennen. Zudem sind Bleidämpfe giftig und Blei ist als Schwermetall für den Körper sehr schädlich. Deshalb Dämpfe nicht einatmen, Hände waschen und Löffel und Gefässe nach Gebrauch als Sondermüll entsorgen. Wer es ganz un gefährlich will, kann stattdessen Teig oder Wachs giessen. Das ist genauso lustig und birgt auch kaum Gefahren. ● FJ Eisskulpturen: Die Schnecke von Filzbach Es ist Mitte Dezember – bei der Talstation der Sesselbahn entsteht aus Feuer und Eis jenes Tier, das wie kein anderes die Langsamkeit für sich gepachtet hat. Ruedi Pfiffner (rechts) und Meinrad Tuor verpassen der Eisschnecke die Fühler. (Foto: FJ) Filzbach, Talstation Kerenzerberg, Mitte Dezember: Die Passanten, die auf die Bahn wollen, staunen nicht schlecht, und auch der Mitarbeiter des Sesselliftes schaut immer einmal wieder vorbei. Auf einem Tisch liegen eine Bohrmaschine, Stechbeutel, Meissel, Schaber, Hämmer, Sägen, Gasbrenner und Eiszapfen, auf dem anderen steht ein Block aus reinem Eis. Im Gegensatz zum Schnee für den Schneemann ist dieses Eis klar und durchsichtig. Das ist so, weil die Eisblöcke für das Eisschnitzen oder Eisbildhauen eigens aus destilliertem Wasser gewonnen werden. Es sind also kaum Luftbläschen im Eis, wie man sie etwa auf gefrorenen Teichen oder Seen beobachten kann. Mit Stechbeuteln und Meisseln wurden zuerst die Formen der Häuschenschnecke heraus - gearbeitet. Damit brauchten sich die Bildhauer nicht zu beeilen, schliesslich liegen die Tem - peraturen unter dem Gefrierpunkt. Mit einem Brenner glättet Michi Schöpf die Flächen, während Ruedi Pfiffner und Meinrad Tuor das Tüpfchen auf dem i vorbereiten. Sie haben zwei schöne Eiszapfen bereitgelegt, aus denen die Fühler der Eisschnecke werden sollen. Mit der Bohrmaschine machen sie zwei Löcher in den Kopf der Eisfigur. Jeder der Fühler wird dann in eines der Löcher gefügt und mit dem zerstampften Eis aus dem Bohrloch fixiert. Schnell mit dem Brenner darüber und fertig ist der Fühler. Das Team um Ruedi Pfiffner ist dabei, sein neues Programm «Feuer & Eis» vorzubereiten, das als eines von vielen originellen Events – made in Kerenzerberg – für die gesamte Schweiz angeboten wird. Aber eigentlich ist die Schnecke auch ein bisschen ein Symbol für eine ruhige, naturnahe und nachhaltige Entwicklung, wie sie derzeit auf dem Kerenzerberg stattfindet und Früchte trägt. ● FJ

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