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52. Ausgabe 2017 (28. Dezember 2017)

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Donnerstag, 28. Dezember 2017 | Seite 4 Vorschau auf den Neujahrs-Apéro in Netstal: Megastart ins 2018 Wie üblich starten die Netschteler am 1. Januar um 10.30 Uhr mit Vollgas ins neue Jahr. Der Verkehrsverein Netstal lädt traditionsgemäss die Bevölkerung am Fusse des Wiggis zum beliebten Neujahrs- Apéro ein. Mit «Chlepfmoscht» und Apérogebäck soll der Beginn des neuen Jahres in freudiger Erwartung gebührend gefeiert werden. Gleichzeitig möchte sich der Verkehrsverein unter der Leitung der beiden Co-Präsidenten Cordula Sauter und Martin Schnyder für die tolle Unterstützung im vergangenen Jahr herzlich bedanken. Der Neujahrs-Apéro wird im Foyer der Mehrzweckhalle stattfinden. Deshalb geht noch einmal der Aufruf an die Bevölkerung, um 10.30 Uhr in die Mehrzweckhalle zu kommen, mit viel Optimismus ins neue Jahr 2018 zu starten und gemeinsam die Gläser mit einem herzlichen «Prosit Neujahr» zu erheben. Der Verkehrsverein Netstal und die Forums-Kommission wünschen jetzt schon einen fetzigen Rutsch, beste Gesundheit und viel «Gfreuts» im neuen Jahr. ● hasp. Vorstoss Grünliberale Partei Kanton Glarus: Interpellation betreffend «Bekämpfung von Littering» Teppiche Bodenbeläge W. Fäh, 8750 Glarus Burgstr. 75, Tel. 055 640 5110 Teppiche, Bodenbeläge, Vorhänge, Parkett und Parkettversiegelungen Taxi Edy 079 43166 66 Sehr geehrter Herr Landratspräsident, sehr geehrte Damen und Herren Gestützt auf Art. 82 der Landrats - verordnung reichen wir folgende Interpellation ein: «Littering» bezeichnet die Verunreinigung von öffentlichen und privaten Anlagen und Verkehrsmitteln durch liegen gelassene und weggeworfene Abfälle (Zigarettenstummel, Kaugummis, Verpackungen usw.). Littering stört – es verursacht Kosten und Umweltprobleme und hat Auswir - kungen für unsere Landwirtschaft – der liegengelassene Abfall muss jeweils durch Handarbeit aus den Weiden geholt werden. Kurz gesagt: Littering ist eine Geringschätzung des öffentlichen Raums und somit ein gesellschaftliches Problem. Der Nationalrat hat sich im vergangenen Jahr geweigert, Gesetze zu diesem Thema auf Bundesebene zu erlassen. Die Mehrheit des Nationalrates vertrat die Auffassung, dass es nicht Sache des Bundes ist, in dieser An - gelegenheit gesetzgeberisch tätig zu werden. Mit anderen Worten: Die Volkskammer bestreitet nicht, dass es ein Problem gibt, sondern spielt den Ball zurück in die Kantone, um das Thema zu regeln. Wie der Regierungsrat des Kantons Glarus Ende Dezember 2016 bekannt gegeben hat, möchte er dem Littering in erster Linie mit sensibilisierenden und erzieherischen Massnahmen entgegenwirken. Die kantonale Ordnungsbussenverordnung, mit derer die Sanktionierung von Littering schon möglich ist, hat bisher noch keine erkennbare Wirkung gezeigt. Aus unserer Sicht hat sich das Problem «Littering» seither im Kanton Glarus nicht verbessert – eher noch verschlimmert. Beim Littering geht es um das Rechtsgut der Sauberkeit des öffentlichen Grundes, wofür vor allem die Gemeinden zuständig sind. Damit die Gemeinden agieren können, braucht es eine Rechtsgrundlage. Das Ziel dieser Interpellation ist es nicht, eine möglichst repressive Regulierung zu erwirken, sondern eine umfassende und klare Rechtsgrundlage zu schaffen, um kommunal handlungsfähig zu sein. Die Ordnungsbusse ist ein Teil eines Katalogs von Massnahmen. Dazu gehören auch Informationskampagnen an Schulen, um das Umweltbewusstsein bei Jugend lichen zu fördern sowie der Einbezug von Einzelhändler, um die Kunden zu sensibilisieren oder Alternativen zu den Wegwerfpackungen abzubieten. Gerne möchten wir vom Regierungsrat zu folgenden Fragen eine Auskunft: 1. Welche Massnahmen zur Ein - dämmung des Litterings sind seit Dezember 2016 vom Regierungsrat eingeführt worden? Mit welchem Erfolg? 2. Wie beurteilt der Regierungsrat die heutige Situation bezüglich Littering? 3. Ist der Regierungsrat bereit, kommunale Voraussetzungen zu schaffen, um den Gemeinden geeigneten Mittel in die Hand zu geben, damit dem Phänomen «Littering» wirkungsvoll Einhalt geboten werden kann? 4. Falls nein, weshalb nicht? 5. Sind die kommunalen Voraussetzungen eventuell bereits vorhanden – und braucht es vielleicht nur eine Ergänzung, um die nötige Wirkung zu entfalten? Genehmigen Sie, sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrte Damen und Herren, den Ausdruck unserer vorzüglichen Hochachtung. ● Landrat Ruedi Schwitter, Näfels Landrat Franz Landolt, Näfels Kanton Glarus Departement Bau und Umwelt Abteilung Jagd und Fischerei und Kantonspolizei warnen: Unfallgefahr mit Wildtieren Wildtiere sind vor allem im Winter während der Dämmerungszeit und der Nacht in Siedlungsnähe unterwegs und halten sich hierbei oft auf Strassen auf. Mit angepasster Geschwindigkeit lassen sich Wildunfälle reduzieren. Im Winter bevorzugen Wildtiere tiefere, schneeärmere Lagen und kommen so vermehrt in Siedlungsnähe. Insbesondere während der Dämmerungszeit und den Nachtstunden überqueren sie häufig Strassen auf der Suche nach Nahrung, oft angelockt von künstlichen Futterquellen. Aber auch das Salz auf der Strasse, welches von der Schneeräumung zurückbleibt, wird von den Tieren gerne aufgenommen. Dies führt zu einer erhöhten Kollisionsgefahr mit Fahrzeugen. Solche Kollisionen enden für die Wildtiere oft tödlich. So wurden während den letzten zehn Jahren im Schnitt jährlich 1Gämse, 3 bis 4Stück Rotwild und etwa 32 Rehe vor allem Rüti/Glarus Süd: Hangrutschung Bodenrüsli Am Donnerstag, 2. November 2017, um 19.15 Uhr ereignete sich rechtsseitig des Bodenrüslis in Rüti eine Hangrutschung von zirka 4000 m 3 Material. Blick ins Bodenrüsli in Rüti/Glarus Süd. Der grösste Teil des Materials blieb im Bodenrüsli oberhalb des Holzplatzes liegen. Zwei kleinere Blöcke blieben erst im Bereich der Strasse liegen und ein kleinerer Splitter traf die Hauswand der Liegenschaft Bergguet 2; dabei wurden Dach und Rückwand des Hauses beschädigt. Südwestlich des gerutschten Materials ist eine weitere Scholle von zirka 2000 m 3 in Bewegung. Hier hat sich im Gelände bereits ein Riss aufgetan. Die Naturgefahrenverantwortlichen im Winter im Strassenverkehr getötet. Hinzu kommen noch Tiere, die nach der Kollision nicht aufgefunden werden konnten. Aber auch für die Menschen sind Wildunfälle nicht harmlos, denn nebst dem Sachschaden an Fahrzeugen können auch Personen verletzt werden. Um Wild - unfälle zu vermeiden, müssen Autound Motorradfahrer ihre Geschwindigkeit den eingeschränkten Sichtverhältnissen und den oft erschwerten Strassenbedingungen anpassen. Im Sernftal sind zwei fest installierte Wildwarnanlagen, welche bei An - wesenheit des Wildes den Autofahrer warnen und zur Temporeduktion auffordern. Diese Anlagen können aber (Foto: zvg) von Gemeinde und Kanton haben die Rutschung vor Ort sofort besichtigt, und es wurde beschlossen, Wanderweg und Strasse unterhalb der Rutschung zu sperren. Ausserdem wurde eine Überwachung der aktiven Scholle eingerichtet, die seither kontinuierlich gemessen wird. Wegen der akuten Gefahr wurde der Be - wohner der Liegenschaft Bergguet 2 angewiesen, sein Haus zu verlassen. In der Folge wurde ein Ingenieurbüro beauftragt, eine Gefahrenbeurteilung keinen hundertprozentigen Schutz bieten. Es kommt immer wieder vor, dass Tiere auf der Fahrbahn zum Salz lecken verbleiben, auch nachdem sich die Anlage wieder ausgeschaltet hat. Wildunfall, was nun? Kommt es zu einer Kollision mit einem Wildtier, muss über die Telefonnummer 055 645 66 66 oder 117 die Polizei informiert und am Unfallort gewartet werden. Die Polizei stellt den Sachschaden fest und bietet bei Bedarf den zuständigen Wildhüter zur Nachsuche des verletzten Tieres auf. ● Solaranlagen F. Hösli 8762 Schwanden Telefon 055 64410 06 www.f-hoesli-ag.ch vorzunehmen. Insbesondere sollte dabei die Murgangfähigkeit des ins Bodenrüsli gerutschten Materials beurteilt werden. Zudem werden Sturzmodellierungen für allfällige weitere Sturzprozesse aus der Rutschmasse ausgeführt. Der Bericht des Ingenieurbüros liegt vor, er hält fest, dass bei speziellen Witterungsbedingungen eine Murgangfähigkeit des Bodenrüslis besteht. Dies insbesondere bei einer weiteren Hangrutschung der instabilen Scholle südwestlich des Rutsches. Dabei können je nach Verhältnis im Untergrund grosse Mengen Material mobilisiert werden. Aufgrund dieser Tatsache wurden verschiedenste Varianten geprüft. Die Errichtung einer permanenten Überwachung erfolgt sofort. Alle weiteren möglichen Massnahmen können nicht unmittelbar realisiert werden, dies auch aufgrund der instabilen Scholle südwestlich des Abbruchs. Für den Bewohner der Liegenschaft Bergguet 2 bedeutet dies, dass keine unmittelbaren Sofortmassnahmen ausgeführt werden können, welche die Sicherheit seines Wohnhauses gewährleisten und deshalb kann er vorerst nicht in sein Haus zurückkehren. Es ist davon auszugehen, dass dies bis im Frühjahr 2019 andauern könnte. Die Gemeinde Glarus Süd hat den Bewohner dahingehend informiert und bedankt sich bei ihm für das koope - rative Verhalten und unterstützt ihn Rahmen des Bezuges einer Wohnung. Die Verantwortlichen von Kanton und Gemeinde sind bemüht, bis im kommenden Frühjahr die definitiven Massnahmen festlegen zu können. ●

Donnerstag, 28. Dezember 2017 | Seite 5 FRIDOLIN-Christkindmarkt-Wettbewerb: Monika im Glück Auto Unfall- und Pannendienst Region Glarnerland Telefon 0848 801870 Freitag, 29. Dezember, 16.00 Uhr, bis Freitag, 5. Januar, 16.00 Uhr Freihof-Garage AG, Koller, Näfels Beat von Rotz Kundenmaurer Umbauten und Renovationen 8753 Mollis Hinterdorfstrasse 66 Telefon 079 350 54 47 schreiner schlittler ag, Niederurnen: Neues Mustercenter Vinyl-Bodenbeläge – hart im Nehmen, sanft zu den Gelenken. Ob in viel genutzten öffentlichen Bereichen oder in Wohnräumen, der elastische Vinyl- Designboden ist vielseitig einsetzbar und dabei so herrlich unkompliziert. Das neue Mustercenter bei der schreiner schlittler ag lässt keine Wünsche offen. (Foto: zvg) Der Vinyl-Boden überzeugt zudem nicht nur durch seine Funktionalität, z. B. Wasserfestigkeit, sondern ist auch optisch ein echter Hingucker. Die verschiedenen Holz- und Steinstrukturen, von exotisch bis edel oder modern, wirken authentisch und sorgen für das perfekte Ambiente. Genau, wie Sie es sich wünschen. Entdecken Sie das neue Material - system SWISSCLIC PANEL – die innovative Wand- und Deckenlösung –, das den hohen Anforderungen der heutigen Zeit gerecht wird und gleichzeitig ganzheitliche Raum konzepte ermöglicht. Die fugenlose Fläche wirkt schlicht, zeitlos und passt in die moderne Innenarchitektur. ● pd. Samstag, 6. Januar 2018, von 14.00 bis 20.00 Uhr, schreiner schlittler ag, Ziegelbrückstrasse 48, Niederurnen: Dreikönigsapéro. Infos unter www.schlittler-kuechen.ch. Die glückliche Gewinnerin des ŠKODA Fabia Monika Hofer nimmt den Schlüssel von Martin Rhyner (FRIDOLIN) entgegen. Rechts von ihr Robert Kummer, Auto Sauter AG, Netstal. Sie kann ihr Glück kaum fassen: Die lebensfrohe und passionierte Autofahrerin Monika Hofer aus Ennenda nimmt freudestrahlend den Schlüssel ihres neuenŠKODA Fabia von Auto Sauter AG, Netstal, entgegen. Sie verrät, Festtagsartikel zum Neujahr 2018: «Der Herr sei mit Euch!» Ein Allgäuer Bauer hat den Neujahrswunsch: «Hoffen wir, dass wir gesund bleiben» mit dem Wunsch erwidert: «Hoffen wir, dass wenigstens der Herrgott gesund bleibt.» In diesem kurzen Wort kommt ein Stückchen Pessimismus zum Ausdruck, der dem Menschen auch im neuen Jahr nicht viel oder besser gesagt alles zutraut. Aber auch ein gutes Stück Optimismus, der Gott in allem sein ganzes Vertrauen schenkt. Insgesamt steckt darin der christliche Realismus, der weiss, dass der Mensch immer hineingestellt bleibt zwischen Gut und Böse, der aber auch weiss, dass Gott uns seine Liebe und Freude schenken will, wohin immer er uns führt. Darum sei mein Neujahrswunsch an Sie, liebe Leserinnen und Leser, der liturgische Gruss mit dem wir Katholiken normalerweise die Eucharistiefeier beginnen: «Der Herr sei mit Euch!» Dieses vor uns liegende Jahr 2018 soll ein Jahr des Herrn sein. Ein Jahr, in dem wir Gott den Platz einräumen, der ihm gebührt als Ursprung, Mitte und Ziel der Schöpfung. In dem wir ihm den gebührenden Platz einräumen in unserem persönlichen Leben, in unseren Familien und in unserer Gesellschaft, in unserem Alltag und an unserem Sonntag als dem «Tag des Herrn», in dem wir ein Nein sagen zu Hass und Gewalt und ein Ja zu Liebe und Frieden. Der Herr sei mit uns und wir mit dem Herrn! Dieses Miteinander schenkt uns Vertrauen und Zuversicht. «Ist Gott für uns, wer ist dann gegen uns?» ruft uns der heilige Paulus zu (Röm 8, 31). Gewiss, das bedeutet nicht un - bedingt ein bequemes Leben. Auch das neue Jahr wird Freud und Leid bereithalten. Aber es bedeutet ein von Gott gehaltenes Leben, das zum Segen und Heil gereicht, was immer es bringt, und das einmündet in die Vollendung bei Gott. Ich wünsche Ihnen von Herzen ein gesegnetes neues Jahr 2018! «Der Herr sei mit Euch!» ● Harald Eichhorn, Pfarrer und Dekan (Foto: zim) dass sie gerne ihre Enkelkinder herumchauffiert und so oft als möglich in ihre Geburtsheimat Steiermark fährt. Das FRIDOLIN-Team gratuliert Monika ganz herzlich und wünscht ihr allzeit gute Fahrt. ● zim Auto-P vor dem Laden Spezialitäten zum Jahreswechsel ■ Schweinsfilets im Teig ■ Schinken im Brotteig ofenfertig (ab vier Personen) ■ ›Schwiinis + Liinis‹ … dazu: GRATIS-Sauerkraut! ■ NEU: Silvester-Schüblig ›GRÜN‹ … urchig und kräftig VAC-PACK Stück 280 g (!) 5.50 AKTION Notfalldienste Schweizerisches Toxikologisches Zentrum Telefon 145, Zürich Entrecôtes 100 g CH-Spitzenqualität (statt 7.20) 6.20 Das ›KERN‹-Team wünscht Ihnen alles Gute im neuen Jahr! ENNENDA FON 055 640 30 30

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