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52. Ausgabe 2020 (24. Dezember 2020)

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Donnerstag, 24. Dezember 2020 | Seite 28 SRK Glarus Lebensfreude Das SRK Glarus hat zum 75. Mal einen Lehrgang Pflegehelfer/-in SRK (Schweizerisches Rotes Kreuz) durchgeführt. 16 Teilnehmende haben den Theorie teil besucht und abgeschlossen. Um das national anerkannte Zertifikat zu erhalten, müssen die Teilnehmenden in einem 15-tägigen Praktikum ihr Wissen noch in der Praxis umsetzen und beurteilen lassen. Gemeinnütziger Frauenverein Netstal Kreuzmarkt-Spende übergeben Es gab zwar 2020 keinen Kreuzmarkt und deshalb auch keine Kaffeestube des Gemeinnützigen Frauenvereins Netstal, aber trotzdem konnte vor kurzem die traditionelle Kreuzmarkt-Spende übergeben werden – an insieme/ Vereinigung Cerebral Glarus. Die Präsidentin von insieme/Vereinigung Cerebral Glarus, Gaby Ferndriger (rechts), freut sich über den 1500-Franken-Check des Gemeinnützigen Frauenvereins Netstal, übergeben von Präsidentin Diana Deffner (links). (Foto: zvg) 75. Lehrgang der Pflegehelfer/-innen SRK. (Foto: zvg) Der letzte Kurstag, von den Lernenden selbst gestaltet, stand ganz im Zeichen der Lebensfreude. Lebensfreude über die bestandene, grosse Abschlussprüfung. Lebensfreude über das gemeinsam erreichte Ziel, den Lehrgang erfolgreich zu bestehen, das offensichtlich gewachsene Selbstvertrauen und all das erlangte Wissen über die Pflege, über die Begleitung von Menschen in Krisen - situationen und, nicht zuletzt, über die vertiefte Auseinandersetzung mit der eigenen Lebenswelt. Versüsst wurde dieser Tag durch die diesjährige Grittibänz-Aktion der pro infirmis: «Usem gliichä Teig gmacht.» «Usem gliichä Teig gmacht» sind wohl alle Menschen, und doch sind die Bürden, die jeder Einzelne trägt, sehr unterschiedlich. Ebenso die Kraft, die empfangenen Begabungen und Fähigkeiten auf dem eigenen Lebensweg zu erkennen und zu entfalten. Die Teilnehmenden haben sich während 120 Lektionen mit den unterschiedlichs - ten Lebenswelten, Krankheitsbildern und pflegerischen Unterstützungsmöglichkeiten im Kompetenzbereich der Pflegehelfer/-in SRK auseinandergesetzt. Daher erstaunt es nicht, dass ausser dem Thema Lebensfreude, die Themen Sterben, Tod und Trauer gleich von drei Projektgruppen erarbeitet und vorgestellt wurden. Das SRK Glarus wünscht allen Teilnehmenden viel Erfolg und Befriedigung in ihrem neugewählten Berufsumfeld. Lebensfreude, gepaart mit Empathie und der Bereitschaft, sich auf die oft nicht leichten Lebenswelten der zu Pflegenden einzulassen. Ebenfalls bedankt sich das SRK Glarus bei allen Institutionen für die Bereitschaft, unsere Lernenden während des Praktikums zu begleiten und zu unterstützen. Das ganze Team des SRK Glarus wünscht allen Gesundheit, einen Musikvideo «Spotlight» von Glarner Sängerin Lanik «Hänggiturm»-Atmosphäre beschaulichen Jahresausklang sowie einen, in diesem Jahr wohl eher ruhigen Rutsch ins neue Jahr. ● Erika Rhyner, Leitung Bildung Was für ein Vereinsjahr! Wie für alle so auch für den Gemeinnützigen Frauenverein Netstal. Ab März keine gemeinsamen Aktivitäten und praktisch keine gemeinnützige Arbeit mehr. Und dann auch noch keine Kreuzmarkt-Kaffeestube, deren Er - lös jeweils an eine gemeinnützige Institution im Glarnerland gespendet wurde. Trotzdem entschied sich der Vorstand des Gemeinnützigen Frauenvereins Netstal, diese Spendentradition fortzuführen. Die Kreuzmarkt-Spende in der Höhe von 1500 Franken wurde insieme/Vereinigung Cerebral Glarus zugesprochen und konnte in diesen Tagen offiziell übergeben werden. insieme/Vereinigung Cerebral Glarus kann diesen Zustupf gut gebrauchen. Auch hier war so manches komplizierter. Das Geld soll für den Ent - lastungsdienst «Mitenand» sowie die individuelle Entlastung verwendet werden. Eine Entlastung ist für betroffene Eltern sehr wichtig; ist doch die Aufgabe, ein Kind mit einer Behinderung zu betreuen, sehr anstrengend und kräfteraubend. Oft schafft die Möglichkeit, das Kind wenige Wochenenden im Jahr oder für eine Ferienwoche auswärts gut betreut unterzubringen, eine grosse Entlas - tung. Körperliche und psychische Ressourcen werden erneuert, Geschwister und Ehepartner können sich einander zuwenden, wie es sonst kaum möglich ist. ● Diana Deffner GEC-Sektion Eiskunstlauf Sternli-Tests bestanden Am Dienstag, 15. Dezember, wurden unter den nötigen COVID-19-Schutzmass - nahmen, ausnahmsweise schon in der Zwischensaison, die ersten Sternli-Tests im Eiskunstlaufen in der GLKB Arena in Glarus durchgeführt. Trainerin Kathrin Bosch hat zusammen mit dem engagierten Monitressen-Team die Eiskunst - läuferinnen in wöchentlichen Lektionen auf die Tests vorbereitet. Sternchen Nummer 1: Mila Jenny beim Sternli-Test. (Foto: Tanja Schrepfer Knecht) Das im Anna-Göldi-Museum gedrehte Musikvideo «Spotlight» lebt von der Atmosphäre im «Hänggiturm». Der Song, von der Glarner Sängerin Lanik komponiert und gesungen, erblickte am Freitag, 18. Dezember, im digitalen Raum auf YouTube die Welt! Regie führte Tobias Zürrer, Filmemacher aus Mollis, der mit Kameramann Eddy Guzman und ihrer Produktion auf dem ersten Platz des Ostschweizer Kurzfilm-Wettbewerbs landete. Guzman sowie Tänzerin Laura Haller gaben dem Song von Lanik den visuellen Ausdruck. Die einzigartige Architektur und mystische Atmosphäre im «Hänggiturm» des Anna-Göldi-Museums inspirierte ein Musikvideo, das mit anmutigem Tanz, berührendem Gesang sowie gekonnter Kameraführung überzeugt. Lanik (Annick Langlotz) komponiert und tüftelt seit zwei Jahren an eigenen Songs und arbeitet seit einem Jahr mit Produzent und Musiker David Plüss am Album, das am Freitag, 19. Februar 2021, erscheint. Für das Musikvideo Fridolin+ App down loaden und Foto scannen. (Text: pd./Foto und Video: Eddy Guzman) Milena Bäbler und Mila Jenny durften das Diplom für den 1. Stern entgegennehmen. Noe Riccardi durfte gleich drei Tests absolvieren und hat sowohl den 1., den 2. als auch den 3. Stern-Test erfolgreich bestanden. Wir gratulieren den erfolgreichen Eiskunstläuferinnen von Herzen und wünschen ihnen auch in Zukunft viel Freude und erfolgreiche Momente auf dem Eis. Die Sektion Eiskunstlauf des GEC spornt natürlich auch alle anderen Eiskunstläuferinnen an, weiterhin so engagiert und mit viel Motivation am Training teilzunehmen. Wenn die COVID-19-Situation es erlaubt, wird das Leitungsteam wie immer vor Saisonende im März weitere Sternli- Tests durchführen, in der Hoffnung natürlich, dass viele Eiskunstläuferinnen daran teilnehmen können. Ein grosser Dank gebührt hier noch der Gemeinde Glarus, welche es dem Verein auch in dieser schwierigen Situation ermöglicht hat, die von allen sehr geschätzten Trainings auf dem Eis durchzuführen. ● Tanja Schrepfer Knecht

Schneeschuh‐Touren Willkommen im Winterparadies Glarnerland Liebe «Fridolin»-Leserin, lieber «Fridolin»-Leser In den Ausgaben am Donnerstag, 24. Dezember 2020, und Donnerstag, 7. Januar 2021, haben wir für Sie Informationen für ausgewählte Schneeschuh- und Ski-Touren in der Region zusammengestellt. Es handelt sich um empfohlene Routen des Schweizer Alpenclubs und von SchweizMobil. Reproduziert mit Bewilligung von swisstopo (BA200220). Bitte beachten Sie die Zusatzinformationen wie Höhenprofile, Karten und Fotos der Touren, die wir für Sie in der Fridolin+ App zur Verfügung stellen. Beim Schneeschuhwandern oder Skitourenfahren in der einsamen Winterpracht vertreiben Sie trotz der verschiedenen Coronavirus-Pandemie- Massnahmen, von denen man nicht weiss, ob sie zusätzlich verschärft werden, zuverlässig einen allfällig vorhandenen «Corona-Blues». Passen Sie auf sich auf. Wir wünschen Ihnen erholsame Festtage und «viil Gfreuts». Mögen Zuversicht und Lebensfreude auf Ihrer Seite bleiben. Ihr FRIDOLIN-Team Braunwald – Mattwald Charakter: Stille, schneebedeckte Felder, Sicht auf den Tödi – schöner geht es kaum. Dieser Trail ist ideal für alle, die es beim Schneeschuhwandern etwas lockerer nehmen und dafür mehr Zeit in die Beobachtung der Natur und des Bergpanoramas investieren möchten. Route: Der Schneeschuh-Trail Mattwald führt vom Grotzenbüel über eine 2 km lange Rundwanderung in Richtung Mattwald wieder retour zum Grotzenbüel. Gestartet wird gleich neben der Berg station oberhalb von Braunwald. Diese wird bequem mit der Gruppenumlaufbahn Hüttenberg – Grotzenbüel erreicht. Im Jahr 1990 wurde die Bahn als schweizweit erste ihrer Art erstellt. Der Trail ist einfach und eher flach. Er eignet sich deshalb besonders für Anfänger, Familien und Senioren. Unterwegs locken weite Felder, verschneite Tannen – und ein gross - artiges Bergpanorama mit Gemsfairenstock (2972 m ü.M.), Ortstock (2717 m ü.M.) und natürlich dem Tödi (3614 m ü.M.). Der höchste Glarner Berg bildet die Grenze zum Kanton Graubünden, seine vergletscherten Gipfel dominieren den Blick im Süden. Der Schneeschuh- Trail Mattwald liegt im Skigebiet Braunwald und ist einfach er - reichbar. Dennoch: Er verspricht viel Ruhe – hier lohnt es sich, einmal länger anzuhalten und abzuschalten. (Quelle: Schweizmobil) Elm –Ämpächli – Bischofalp Charakter:Trotz der Nähe zu den Wintersportanlagen einsam durch das Elmer Winterparadies stapfen: Das ermöglicht der Schneeschuh- Trail Bischofalp. Knapp über der Waldgrenze geniesst man auf dem leicht begehbaren Trail den direkten Blick auf den Kreis der Elmer Dreitausender mit dem berühmten Martinsloch. Route: Vom Trail aus hat man stets direkten Blick auf die zackigen Tschingelhörner, den Piz Segnes oder den Vorab. Erreicht wird der Start mit der Gondelbahn Elm –Ämpächli und über den Winter - wanderweg. Dieser lässt sich auch ohne Schneeschuhe be gehen. Ein gut halbstündiger, gemütlicher Spaziergang führt zum Berghotel Bischof alp. Dieses verwöhnt seine Gäste auf der Panorama - terrasse nicht nur kulinarisch, sondern auch mit einer herrlichen Aussicht. Spätestens jetzt werden die Schneeschuhe montiert: Der Trail führt im ältesten Wildschutzgebiet Europas, dem Freiberg Kärpf, durch offenes, sonniges Gelände zur Wildbeobachtungsstation. Über das «Matthüttli» geht es weiter zur Heuersiedlung «Hengstboden». Durch ein kurzes Waldstück wird in wenigen Minuten wieder das Berghotel Bischofalp erreicht. Nach dem Rückweg zur Gondelbahn- Bergstation gilt es zu entscheiden: gemächliche Gondel- oder rasante Schlittelfahrt ins Tal? (Quelle: Schweizmobil) Amden – Schwarzenegg-Trail Charakter: Auf der Tour an der Westflanke des Flügenspitzes warten einige sportliche Anstiege. Die Herausforderung lohnt sich: Zuerst dringt man in die unberührte Winterlandschaft vor. Oben wartet als Belohnung ein eindrücklicher Ausblick auf den Säntis und die Churfirsten-Zacken. Route: Vom Arvenbüel steigt der Weg zum zugefrorenen Beerenbach ab und dann – auf der gegenüberliegenden Seite des Grossriets – stetig an auf die Alp Looch. Im Blickfeld: der markante Leistkamm. Über die Westflanke des Flügenspitzes gelangt man zum Aussichtspunkt Schiblerwiti. Eindrücklich: das Panorama über den Säntis, die Churfirsten und die Ammler Berge. Der Abstieg führt durch ein kleines Tal an der Schwarzenegg vorbei und ist von einer viel fältigen, wilden Landschaft geprägt. Dieses Gebiet bietet die idealen Lebens - bedingungen für Wildtiere, die auch im Winter aktiv sind. Mit etwas Glück oder Geduld erwartet Sie eine tierische Überraschung. Auf dem letzten Abschnitt folgen Sie dem Winterwanderweg von der Alp Altschen zurück ins Arvenbüel. Herrliche Schneefelder und ein freier Blick auf die umliegenden Berge Leistkamm und Gulmen sowie den Flügenspitz bilden einen weiteren Höhepunkt dieser Tour. (Quelle: Schweizmobil)