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52. Ausgabe 2020 (24. Dezember 2020)

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Ski‐Touren Braunwald

Ski‐Touren Braunwald – Eggstock ab Gumen/Ortstockhaus Charakter: Kurze und leichte Skitour ab der Bergstation Gumen oder dem Ortstockhaus hoch über Braunwald. Route: Vom Ortstockhaus (1770 m ü.M.) nordwestwärts auf dem Sommerweg dem Ausläufer des Schattenstocks entlang über Tünis zu Punkt 1953 und südwestwärts auf den ersten Boden. Im Bereich des Sommerweges nordwärts den Felskopf von Untere- Bützi umgehen und weiter über Ober Boden (2262 m ü.M.) zu Punkt 2366 auf dem Westgrat des Hinteren Eggstocks. (Quelle: Quelle: SAC, Schweizer Alpenclub) Brunnenberg – Leuggelstock Charakter: Vor dem Bächistock bietet der Leuggelstock eine gemütliche und genussvolle Skitour in alpiner Umgebung. Bei ausreichend Schnee können über die «Bächlital»-Abfahrt zusätzliche 600 Höhenmeter nach Luchsingen abgefahren werden. Route: Von der Bergstation der Brunnenbergbahn (ca.1100 m ü.M.) nordwärts nach Unterstafel (1287 m ü.M.), dann nordwestwärts Richtung Oberblegisee zu Punkt 1430 aufsteigen. Nordostwärts über den Rücken zu Punkt 1662 hinauf. Kurze Abfahrt hinunter in den Einschnitt (zirka 1625m ü.M.) und nordostwärts zum Gipfel aufsteigen. (Quelle: Quelle: SAC, Schweizer Alpenclub) Weissenberge – Sunnähöreli Charakter: Der sonnige Aufstieg ab der Bergstation der Seilbahn auf die Weissenberge macht dem Gipfel alle Ehre. Die sanfte Landschaft lädt zum Skifahren ein, darum wird das Sonnenhorn auch häufig besucht. Besonders lohnend wird die Tour mit der Abfahrtsvariante hinunter nach Engi. Route: Von der Luftseilbahn-Bergstation (1255 m ü.M.) kurz auf dem Weg Richtung Weissenberge. Bei Hoschet nordwestwärts über die Weiden Richtung Engisboden und auf zirka 1360 m ostwärts über eine kleine Brücke nach Schiben. Nordostwärts, zwischen Hüsli und dem Wasserreservoir (1523 m ü.M.) kurz durch den Wald zu Punkt 1643 hinauf. Weiter im Bereich des Wanderweges nordwärts über den Chegelboden zum Skihaus Stäfeli bei Punkt 1759 und auf den Alpwegen via Bärenboden bis Punkt 1903. Über die Matt in die Chammplangge bis auf 2240 m ü.M.) und nach Westen in abschüssiger (bis 35°) Traverse zum Grat und darauf zum Gipfel. (Quelle: Quelle: SAC, Schweizer Alpenclub)

Kanton Glarus Departement Bau und Umwelt Abteilung Jagd und Fischerei Wintersport geniessen und Wildtiere schützen Im Eidgenössischen Jagdbanngebiet (EJBG) Kärpf haben sich Nutzende und Schützende im Rahmen eines schweizweiten Pionierprojekts auf ein gemein - sames Tourennetz geeinigt. Es soll Wildtiere vor Störungen schützen und trotzdem schöne Wintersport-Erlebnisse ermöglichen. Für das Jagdbanngebiet Kärpf einigten sich Schützende und Nutzende gemeinsam auf ein Tourennetz, das Wildtiere schützt. Im Winter sind Wildtiere gegenüber Störungen durch Menschen besonders empfindlich. Deshalb sind in dieser Jahreszeit Konflikte mit Wintersportlerinnen und Wintersportlern vorprogrammiert. In Eidgenössischen Jagdbanngebieten (EJBG) hat der Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel Vorrang vor dem Wintersport. Auf bewilligten Routen, die nicht im Widerspruch zu den Schutzzielen des Gebietes stehen, können Touren trotzdem durchgeführt werden. (Foto: Urs Nett) Alle ins Boot holen Das EJBG Kärpf im Kanton Glarus beherbergt eine Vielzahl von stö - rungsempfindlichen Lebensräumen und Arten. In den letzten Jahren hatte die Abteilung Jagd und Fischerei des Kantons Glarus vermehrt Anfragen zur Anpassung des Ski- und Schneeschuhtourennetzes erhalten. Zudem war es ein offenes Geheimnis, dass wiederholt Touren abseits der offiziellen Routen unternommen wurden. Deshalb entschied der Kanton Glarus Anfang 2018 als erster Kanton in der Schweiz, das Tourennetz in einem breit angelegten Projekt zu bereinigen. «Dazu wollten wir alle mit ins Boot holen: Schneesportler genauso wie Naturschützer», sagt Christoph Jäggi, Abteilungsleiter Jagd und Fischerei des Kantons Glarus. Mit am Tisch vertreten waren neben Vertreterinnen und Vertretern des Kantons (Wildhut) und der Gemeinde Glarus Süd durch BirdLife Glarnerland, Pro Natura Glarus, der WWF Glarus und die Luftseilbahn Kies– Mettmen. Hinzu kamen Mitglieder des Schweizerischen Alpenclubs (SAC), Sektion Tödi, und des Glarner Bergführer - verbandes. Ein solch breit angelegter Entwicklungsprozess erhöhe die Akzeptanz des Tourennetzes, so Jäggi. «Das trägt mehr zum Schutz der Natur bei als die Androhung von Bussen bei Verstössen.» Hochschule moderierte, Bundesamt unterstützte Moderiert und wissenschaftlich begleitet wurde der Entwicklungsprozess von der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW). Unterstützung bezüglich Methodik und Messungen leistete auch das Bundesamt für Umwelt (BAFU). Sensibilisierungskampagne gestartet Bei der Auswertung der Daten zeigte sich, dass vorab Auerhühner als gefährdete und national prioritäre Tiere in ihren Lebensräumen durch Wintersportlerinnen und Wintersportler stark gestört werden. Dies insbesondere durch das Begehen von inoffiziellen Routen. An den ent - sprechenden Konfliktstellen wurden neue Lösungen erarbeitet: Einzelne Routen fielen weg, neue kamen hinzu. Das angepasste Tourennetz wird nun von allen Beteiligten positiv bewertet: www.gl.ch/kärpf. ● Idealer Ausgangspunkt für Schnee - schuh- und Skitouren auf den Weissenbergen Ab sofort: bei schönem Wetter Take-Away-Angebote Spezialität: Hausgemachte Zigerhöreli und Weissenberger-Kafi Wirtschaft zum Weissenberg Telefon 055 642 11 90 info@wirtschaft-weissenberg.ch www.wirtschaft-weissenberg.ch