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42. Ausgabe 2019 (17. Oktober 2019)

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42. Ausgabe 2019 (17. Oktober

AZA 8762 Schwanden Jeden Donnerstag in allen Haushaltungen Abonnement ausserhalb der Region jährlich Fr. 70.– Einzelverkauf: Fr. 2.20 Nr. 42 Donnerstag, 17. Oktober 2019 Die Regionalzeitung mit Amtsblatt im Wirtschaftsraum Glarus Gegründet 1928 als Anzeiger vom Gross- und Kleintal Schatzchäschtli 11 Treffpunkt 13 –15 Amtsblatt Aus dem Linthgebiet 16 – 20 33 Einbauschränke? Industrie West 3 8756 Mitlödi Tel. 055 644 45 50 schreinerei-abart.ch Auflage 32 069 Expl. WEMF/SW-beglaubigt Fridolin Druck und Medien Tel. 055 6474747, Fax 055 6474700 E-Mail: fridolin@fridolin.ch www.fridolin.ch LEIT-SATZ Notfalldienste Sport ist Prävention Füsse, Fussgelenke, Knie, Hüft - gelenke, Schultern, Handgelenke – wer sich bewegt, spürt sich und wer sich spürt und in sich selbst zu Hause ist, der vermag etwas zu bewegen. So einfach ist das! Und doch ist bereits jeder Fünfte in der Schweiz adipös, also schlicht und ergreifend zu dick für seine Körpergrösse. Gute Ratschläge gäbe es zuhauf. Vom Ehepartner bis zum Personaltrainer wissen alle, dass Sport die beste Prävention ist – nur eben: bewegen müsste man sich dazu ... Wer seine ganze Energie im Kopf hat und damit nichts als Hirnschmalz von links nach rechts und von rechts wieder nach links bewegt, der arbeitet zwar, aber er verbrennt zu wenig Kalorien – und nicht nur das. Die Gelenke werden steif, die Muskeln bauen ab. Natürlich gibt es Berufe, wo man acht bis zehn Stunden am Bürotisch verbringen muss. Hier ist es möglich, mit Mikroentspannungsphasen oder Yoga-Übungen etwas zu tun, um nicht völlig einzurosten. Dann gibt es auch eine Reihe von Selbstüberlistungstricks: Die Treppe nehmen statt den Lift, eine Station früher aussteigen und gehen. Auch das ist schon mal hilfreich. Doch es vermag den natürlichen Be - wegungsdrang nicht wirklich zu befriedigen. Nach fünf Tagen am Arbeitstisch braucht ein gesunder Körper in einem gesunden Geist keine schale, abgestandene Büroluft mehr, sondern er will einmal an der frischen Luft durchatmen. Ganz egal, ob es jetzt warm ist oder Bindfäden regnet. Seltsam nur, dass viele das «vergessen» und sich lieber mit geistigem Zeitvertreib wie YouTube durch den Abend und über das Wochenende bringen. Wir haben uns in einer Generation daran gewöhnt, die Bewegung und die körperliche Arbeit an Maschinen zu delegieren – sei es im Beruf, im Haushalt oder in der Freizeit. Und wir gewöhnen uns gerade daran, auch das Denken zu delegieren, an Google und andere künstlich intelligente Programme. Das Denken und Tun findet mehr und mehr im stillen Kämmerlein statt oder im luftleeren Raum zwischen Smartphone und Smartphone, abgeschnitten von der wirklichen Welt. Anlässe wie der Stadtlauf oder das Volleyballspiel im Turnverein wären da genau das richtige Gegenprogramm und eine willkommene Gelegenheit, sich aus der Isolation zu befreien. Sie sind nicht in erster Linie Wettbewerbe oder sogar Wettkämpfe, sie sind eigentlich nichts anderes als der Auftrag, sich wieder einmal zu bewegen. Mit Freude, mit Spass und mit anderen zusammen. ● FJ Einst Volleyballschüler, heute NLA-Spieler (von links): Nico Süess, Kai Aebli und Lorenz Küng. Präsident Martin Landolt (rechts) war selber Spieler in der 1. Mannschaft von Näfels. (Foto: FJ) 30 Jahre Volleyballschule/35 Jahre Glarner Stadtlauf Es lebe der Sport 2019 kann die Volleyballschule Näfels ihr 30-jähriges Bestehen feiern und am Samstag in einer Woche, am 26. Oktober, messen sich Amateure und Profiläufer zum 35. Mal am Glarner Stadtlauf. Das Glarnerland fördert den Breitensport und bringt immer wieder Spitzensportler/-innen hervor. Der FRIDOLIN sprach mit den zwei unermüdlichen Präsidenten. Ob Skisport, Radsport, Schwingen oder Laufsport – das Glarnerland bietet eine Reihe von Sportveranstaltungen für Individualisten. «In den letzten 10 Jahren ist der Stadtlauf zu einer Breitensportveranstaltung herangewachsen», sagt Stefan Schiesser, OK-Präsident des Glarner Stadtlaufs. «Die Teilnehmerzahlen stiegen stets. Heute machen mehr als 1500 Läuferinnen und Läufer mit, die vor allem aus dem Glarnerland kommen. Dabei zählen die Kategorien Schulklassen, Mannschaften und MuKi/VaKi am meisten Teilnehmende.» Gut organisierte Wettkämpfe wie der Stadtlauf fördern den Breitensport und damit die Gesundheit und attraktive Preise belohnen jene, die mitmachen. Mit vielen Teilnehmenden und begeisterten Zuschauenden wird der bevor - stehende Stadtlauf zu einem tollen Sportfest in der Gemeinde Glarus. Für alle geeignet Auch in Sachen Mannschaftssport braucht sich das Glarnerland nicht zu verstecken – von Linthal und Elm bis Bilten leisten hier Sportvereine bei den Jugendlichen immense Aufbau - arbeit, zum Beispiel beim Fussball oder im Turnen. Martin Landolt, selber einst Volleyballer, sieht Mannschaften als «eine zusammengewürfelte Zweckgemeinschaft, wo man mit allen zusammenarbeiten muss.» Dabei komme es für viele ebenso auf die Leute an, mit denen man sich im Verein beim Sport trifft, wie auf die Sportart: «Für viele kommen mehrere Sportarten infrage.» Ein Paradebeispiel ist die Volleyballschule Näfels, wo in den vergangenen 30Jahren wohl über tausend Mädchen und Knaben die Faszination Volleyball kennenlernten. Einige schafften es bis in die Spitzenmannschaften, für andere war es einfach eine tolle Zeit mit anderen Kindern. Beachten Sie den Jubiläums beitrag auf Seite 8. Milizsystem der Vereine Doch ob es, wie beim Volleyball, immer zuerst um die Mannschaft geht, oder ob Läuferinnen und Läufer beim Stadtlauf gegeneinander um den besten Rang kämpfen, hinter den Kulissen sind es bei fast allen Sportarten die Freiwilligen, welche die unbezahlbare Arbeit im OK und in Vereinen leisten – sie arbeiten im bewährten Milizsystem. «Wenn man mich fragt, was der Sport im Glarnerland für eine Bedeutung hat», so Martin Landolt, Präsident von biogas volley näfels, «denke ich zuerst an die Vereine. Sie haben in unseren digitalisierten und individualisierten Zeiten eine wichtige gesellschaftliche Rolle und sie leben den Kindern vor, was es heisst, sich zu engagieren.» Gerade beim Sport, wo Motorik und Be - wegung geschult werden, sei es wichtig, früh mit der Förderung zu beginnen. Hier setzt auch die Volleyballschule an: «Die Kinder lernen Teamgeist, sie lernen, was es bedeutet, voneinander abhängig zu sein und für das Team Verantwortung zu übernehmen.» Sport macht Freude Sport ist also im besten Sinne eine Lebensschule, ja mehr: Sport gehört zum Glarnerland. «Der Kanton Glarus ist sehr sportlich und sport - begeistert und bringt in verschiedenen Sportarten Spitzensportler hervor, in ganz unterschiedlichen Bereichen, in einer Vielfalt von Sportarten», stellt Martin Landolt fest. «Diese Vielfalt im Sport macht uns reich – in der Breite wird viele grundlegende Arbeit geleistet, im Sport sind wir im Glarnerland gut und breit aufgestellt.» Für OK-Präsident Stefan Schiesser sind es die schönsten Momente, «wenn ich sehe, dass alles reibungslos klappt, wenn ich viele strahlende Gesichter erblicke und wenn die grossen Kategorien mit viel Applaus und Zurufen vorbeilaufen.» Deshalb lohnt es sich, beim Sport dabei zu sein. Einerseits für die Gesundheit, wenn man trainiert und mitmacht, andererseits als Zuschauer und Zuschauerin, indem man die motivierten Sportlerinnen und Sportler anfeuert und mitfiebert. Dazu ist der Stadtlauf vom Samstag in einer Woche eine wunderbare Gelegenheit. ● FJ Hausärztlicher Notfalldienst Täglich 24 Stunden EINWOHNER GLARUS SÜD: 0844 55 66 55 EINWOHNER GLARUS: 0844 44 66 44 EINWOHNER GLARUS NORD: 0844 33 66 33 An Samstagen, Sonntagen und allgemeinen Feiertagen werden die Dienstkreise Glarus Süd und Glarus (Mitte) zusammen geschlossen. Zahnarzt Samstag, 19. Oktober 11.00 bis 12.00 Uhr Sonntag, 20. Oktober 11.00 bis 12.00 Uhr und 17.00 bis 18.00 Uhr Der diensttuende Notfallzahnarzt ist über Telefon 1811 zu erfragen. Augenarzt Samstag/Sonntag, 19./20. Oktober Dr. med. Sylvia Link Bahnhofstrasse 5, Wädenswil Telefon 044 780 84 44 Wochenend-Notfalldienst: jeweils ab Frei tag, 12.00 Uhr, bis Montag, 08.00 Uhr. Schweizerisches Toxikologisches Zentrum Telefon 145, Zürich Tierarzt Samstag/Sonntag, 19./20. Oktober Tierärztliche Notfallklinik Glarnerland und Umgebung Tierklinik am Kreis AG Zaunweg 11, Netstal Telefon 055 646 86 86 Permanenter Notfalldienst für alle Tierarten Notfallring Landerer/Buchholz Dieses Wochenende hat Dienst: Kleintierpraxis Landerer Bahnhofstrasse 31a, Näfels Telefon 055 622 20 20 Grosstierpraxis Landerer Bahnhofstrasse 31a, Näfels Telefon 055 622 22 66 Wochenend-Notfalldienst: jeweils ab Samstag, 12.00 Uhr, bis Montag, 07.30 Uhr.

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