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1. Ausgabe 2020 (31. Dezember 2020)

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1. Ausgabe 2020 (31. Dezember

AZA 8762 Schwanden Jeden Donnerstag in allen Haushaltungen Abonnement ausserhalb der Region jährlich Fr. 70.– Einzelverkauf: Fr. 2.20 Nr.1 Dienstag, 31. Dezember 2019 Schatzchäschtli 9 Treffpunkt 11 Neujahrsglückwünsche 17- 23 Die Regionalzeitung mit Amtsblatt im Wirtschaftsraum Glarus Gegründet 1928 als Anzeiger vom Gross- und Kleintal Aus dem Linthgebiet 27 Auflage 32 069 Expl. WEMF/SW-beglaubigt Fridolin Druck und Medien Tel. 055 6474747, Fax 055 6474700 E-Mail: fridolin@fridolin.ch www.fridolin.ch LEIT-SATZ Notfalldienste Warum Wünschen hilft Das Märchen vom Froschkönig fängt an mit dem Satz: «In alten Zeiten, als das Wünschen noch geholfen hat …» In ihrer E-Mail zu den drei Wünschen zum diesjährigen Neujahrsbericht schreibt Ann- Kristin Peterson mir: «Lieber Herr Jakober, Vielen Dank für Ihre Anfrage. Ich werde sehr gerne drei Wünsche (rechtzeitig) einreichen. Darf ich davon ausgehen, dass Sie für die Erfüllung der Wünsche sorgen werden?» Ann-Kristin Petersons Wünsche sind keine Kleinigkeiten: Sie will, dass wir etwas gegen die Klimakrise unternehmen, sie fordert, dass die Unterdrückung aufhört, sie will Gleichstellung von Nationalitäten und Geschlechtern und den Kampf gegen die Kluft zwischen Arm und Reich. Sie will ernsthaft, dass diese Wünsche erfüllt werden, und so haben wir in der Redaktion vom FRIDOLIN ernsthaft darüber nachgedacht, wie ihre Wünsche in Erfüllung gehen könnten. Dieser Leitsatz versucht, dazu beizutragen. Wünsche erfüllen können wir aber oft nicht allein, obwohl wir alle fünfzehn Wünsche im Neujahrsbericht von Herzen gerne erfüllen würden. Aber mit uns zusammen können Sie diese Wünsche erfüllen. Sie sind nämlich 36 000 Leserinnen und Leser und haben in der Summe eine beachtliche Kraft. Vielleicht passt einer der fünfzehn Wünsche ja für Sie. Vielleicht möchten Sie sich für mehr Lohngleichheit zwischen den Geschlechtern einsetzen, für bessere Startchancen für unsere Kinder, für mehr Milizarbeit in der Gesellschaft oder für die Zusammenarbeit über die Grenzen des Kantons hinaus. Ja, selbst dann, wenn Sie sich für sich selbst und Ihr gesundes Leben in unserer Heimat einsetzen, finden Sie bei Adrian Hager und Christian Marti dazu den passenden Wunsch. Also wählen Sie sich einen oder mehrere aus für 2020 – oder schreiben Sie Ihre eigenen Wünsche nieder. Es hat wohl keine Zeit gegeben, wo es – wie beim Froschkönig – einfach reichte, einen Frosch zu küssen. Wer einen Wunsch verwirklichen will, der und die muss sich Mühe geben. Es kostet Überwindung, es gibt Enttäuschungen und Rückschläge, aber die Geschichte zeigt, dass sich doch einiges verbessern lässt; und dass dort, wo sich viele mit ganzem Herz einsetzen, sich Grosses zum Guten verändern lässt. In diesem Sinne: Das Jahrzehnt, in dem das Wünschen wieder helfen wird, hat gerade begonnen. Wagen Sie es zu wünschen: Noch nie hatten Einzelne so viele Möglichkeiten, die ganze Welt für Ihre Ziele zu begeistern. ● FJ Freiberg Kärpf: In der Hektik des Alltags nicht vergessen, unsere Heimat zu schätzen. Glarnerland und Linthgebiet Gute Wünsche für 2020 (Foto: Albert Schmidt) Der FRIDOLIN hat mit Adrian Hager, Daniela Brunner, Benjamin Mühlemann, Ann-Kristin Peterson und Christian Marti fünf Persönlichkeiten aus der Region nach ihren Wünschen fürs neue Jahr 2020 gefragt. Diese fünfzehn Wünsche möchten wir Ihnen auf den Weg mitgeben. Das Team des FRIDOLIN wünscht allen Leserinnen und Lesern einen guten Rutsch. Mögen Sie die weissen Seiten im neuen Jahr mit wunderbaren und schönen Erfolgsgeschichten vollschreiben. Adrian Hager Adrian Hager, Geschäftsführer Hager Zierbeschläge AG Für die lintharena sgu wünsche ich mir, dass wir eine Lösung für alle Mitarbeiter finden, welche während der Sanierung nicht beschäftigt werden können. Politisch wünsche ich mir, dass wir bezüglich Organisation der Gemeinde einen Schritt weiter kommen. Und privat wünsche ich mir viele frohe Stunden mit meiner Frau, gute Gesundheit, tolle Ski- und Biketage und mehr Einnahmen als Ausgaben. Daniela Brunner-Gmür, Präsidentin Ortsgemeinde Kaltbrunn Milizarbeit: Der Schweizerische Gemeindeverband ernannte das Jahr 2019 zum «Jahr der Milizarbeit». Ich wünsche mir, dass die Milizarbeit Daniela Brunner-Gmür in unserer Region weiterhin stark verankert ist und gelebt werden kann. Dafür brauchen wir aus allen Bevölkerungsschichten und Generationen Menschen, die bereit sind, sich für die Behördenarbeit aktiv zu engagieren. Eigenverantwortung: Die Ansprüche aus der Gesellschaft gegenüber staatlichen Institutionen und Behörden, der Polizei, der Schule etc. sind enorm gewachsen. Unsere Konsumgesellschaft läuft Gefahr, die Eigenverantwortung vermehrt an die entsprechenden Stellen zu delegieren. Leider auch in unseren Gemeinden. Die Identifikation mit dem Dorf hat sich verändert, die Stimmbeteiligung an Wahlen und Abstimmungen ist allgemein tief. Ich wünsche mir, dass sich die Bürgerinnen und Bürger wieder aktiver für ihre Wohngemeinden einsetzen und bereit sind, Verantwortung aktiv mitzutragen. Kanton Linth: Das Linthgebiet mit Ausserschwyz, Glarus-Nord und der St. Galler Region Zürichsee-Linth hat sehr viel Gemeinsamkeiten. Die Linth trennt nicht, sie verbindet. Wirtschaftlich, gesellschaftlich, kulturell wie auch politisch gibt es viele Berührungspunkte. Ich wünsche mir für die gesamte Region, dass mit einem fortschrittlichen Zusammenwirken der Kräfte der regionale Lebensraum auch zukünftig ein attraktiver Wohn-, Lebens- und Wirtschaftsraum sein kann. Benjamin Mühlemann, Regierungsrat des Kantons Glarus Unsere Zukunft sind die Kinder. Allerdings haben längst nicht alle unserer jüngsten Mitmenschen eine gerechte Chance. Ich wünsche mir, dass jede und jeder einen optimalen Start ins Leben hat – schon vor dem Kindergarten. Dafür wird sich auch der Kanton künftig noch stärker engagieren. Die Digitalisierung verändert unseren Alltag drastisch. Im Arbeitsleben entstehen in rasantem Tempo neue Berufsbilder, gängige verschwinden. Ich wünsche mir, dass möglichst alle Schritt halten können. Dafür müssen wir diesen Wandel aktiv mitgestalten und nicht einfach geschehen lassen. Fortsetzung auf Seite 4 Hausärztlicher Notfalldienst Täglich 24 Stunden EINWOHNER GLARUS SÜD: 0844 55 66 55 EINWOHNER GLARUS: 0844 44 66 44 EINWOHNER GLARUS NORD: 0844 33 66 33 An Samstagen, Sonntagen und allgemeinen Feiertagen werden die Dienstkreise Glarus Süd und Glarus (Mitte) zusammen geschlossen. Zahnarzt Mittwoch, 1. Januar 11.00 bis 12.00 Uhr und 17.00 bis 18.00 Uhr Samstag, 4. Januar 11.00 bis 12.00 Uhr Sonntag, 5. Januar 11.00 bis 12.00 Uhr und 17.00 bis 18.00 Uhr Der diensttuende Notfallzahnarzt ist über Telefon 1811 zu erfragen. Augenarzt Mittwoch, 1. Januar Dr.med. Alain Preitner Rotfarb 9, Uznach Telefon 055 280 44 44 Samstag/Sonntag, 4./5. Januar Dr.med. Dagmar Pillunat Jägerweg 22, Rapperswil-Jona Telefon 055 210 21 71 Tierarzt Mittwoch/Donnerstag, 1./2. Januar Samstag/Sonntag, 4./5. Januar Tierärztliche Notfallklinik Glarnerland und Umgebung Tierklinik am Kreis AG Zaunweg 11, Netstal Telefon 055 646 86 86 Permanenter Notfalldienst für alle Tierarten Notfallring Landerer/Buchholz Mittwoch/Donnerstag, 1./2. Januar Kleintierpraxis Buchholz Buchholzstrasse 48, Glarus Telefon 055 640 26 40 Samstag/Sonntag, 4./5. Januar Kleintierpraxis Landerer Bahnhofstrasse 31a, Näfels Telefon 055 622 20 20 Fortsetzung auf Seite 5

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