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11. Ausgabe 2019 (14. März 2019)

Donnerstag,

Donnerstag, 14. März 2019 | Seite 4 Aus den Verhandlungen des Regierungsrates Inventar der besonders erhaltenswerten Kultur- und Baudenkmäler Der Regierungsrat verabschiedet das Inventar der besonders erhaltens - werten Kultur- und Baudenkmäler im Kanton Glarus. Es wird auf der Website des Kantons und auf dem Geoportal publiziert. Ausgangslage Gemäss Gesetz über den Natur- und Heimatschutz (NHG) hat der Kanton unter anderem die Landschaft, die Ortsbilder, geschichtliche Stätten, Natur- und Kulturdenkmäler sowie Erholungsgebiete zu schützen. Dazu dienen die Inventare. Die wichtigsten Kultur- und Baudenkmäler des Kantons werden in zwei Teilen erfasst: • «Inventar der besonders erhaltenswerten Kultur- und Baudenkmäler» gemäss Artikel 9 NHG. • Liste der vom Kanton unter Schutz gestellten Objekte (sogenannte Schutzobjekte) gemäss Artikel 15 der Natur- und Heimatschutzverordnung (NHV). Zu den letztgenannten gehören beispielsweise der Freulerpalast in Näfels, die Stadtkirche von Glarus oder das Haus Suworow in Elm. Diese Objekte wurden mit der Zusprechung eines Denkmalpflegebeitrags eigen - tümerverbindlich unter Schutz gestellt und werden deshalb im Inventar nicht mehr aufgeführt. Zur Erstellung des Inventars gewährte der Landrat im August 2011 einen Rahmenkredit von 430 000 Franken. Das Inventar wurde in den Jahren 2011 – 2015 von externen Fachleuten erstellt und lag Ende 2015 zur Beschlussfassung durch den Regierungsrat vor. Durch einen Vorstoss im Landrat wurde die Verabschiedung des Inventars jedoch gestoppt. Nach der Erledigung dieses Vorstosses und dem Nichteintreten auf eine Änderung der NHV Ende August 2018 wurde das geplante Inventar nochmals überprüft. Inventar Ins Inventar gemäss Artikel 9 NHG wurden 130 Einzelobjekte und 39 Baugruppen aufgenommen. Aus dem gesamten Gebäudebestand des Kantons mit rund 24 000 Objekten wurden die Verzeichnisse der schützenswerten Objekte von regionaler Bedeutung für die Gemeindegebiete von Glarus Süd, Glarus und Glarus Nord erstellt. Dabei wurden die bestehenden Verzeichnisse der Gemeinden mit lokalen Objekten berücksichtigt. Die Verzeichnisse der Objekte von regionaler Bedeutung umfassen insgesamt 519 Objekte. Zwei Drittel der Objekte (350 von 519) verbleiben auf der Stufe der Verzeichnisse regional. Mit 0,7 Prozent des gesamten Gebäudebestandes fällt das Inventar schlank aus. Die zur Aufnahme ins Inventar ausgewählten Objekte sind wegen ihres historischen, baukünstlerischen, typo logischen, handwerklichen, in - dustriegeschichtlichen oder sozialen Werts oder wegen der Stellung im Ortsbild besonders erhaltenswert. Für jedes Objekt ist eine kurze Umschreibung des Schutzzieles erfolgt. Die wichtigsten Baukategorien – Wohnbauten vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert, öffentliche Bauten und Infrastruktur, Gewerbe- und Industriebauten, industrieabhängiger Wohnbau und landwirtschaftliche Nutzbauten – sind in den Einfüh - rungstexten zum Inventar umschrieben. In den bisherigen Betrachtungen zur Glarner Baukultur nahmen Berg - bauernhäuser, Bürgerhäuser der Söldnerführer und Handelsherren des Barocks und der Textilunternehmer im 19. Jahrhundert den grössten Platz ein. Bei den von der Denkmalpflege bisher mit Beiträgen unterstützten Schutzobjekten handelt es sich meist um Wohnhäuser. Dazu kommen die meisten bekannten öffentlichen Bauten und Kirchen im Kanton. Den in fast jedem Dorf ortsbild- und landschaftsprägenden historischen Fabriken mit ihren Kaminen, Kanälen, Kosthäusern und Arbeiterhauszeilen wurde bis heute nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Einzig der grosse Hänggiturm in Ennenda sowie die Alte Spinnerei in Ziegelbrücke stehen unter Denkmalschutz. Funktion des Inventars Die aufgenommenen Inventarobjekte stehen nicht unter Schutz und werden durch die Aufnahme ins Inventar auch nicht eigentümerverbindlich geschützt. Für die Objekte besteht aber eine sogenannte Schutzvermutung. Diese Schutzvermutung muss durch die Behörden bei Gefährdung des Objektes, oder sobald ein Baugesuch vorliegt, überprüft und verifiziert werden. Das Inventar ist jedoch gemäss Artikel 10 NHG behördenverbindlich. Das bedeutet konkret, dass die zuständige Behörde Baugesuche hinsichtlich der Schutzziele begutachtet und auf Basis der Schutzziele Auf - lagen formuliert. Den Behörden dient das Inventar als Grundlage bei Planungen jeglicher Art, für die Ausrichtung von Subventionen, für eigene Bauvorhaben sowie für die Erteilung von Bewilligungen und Konzessionen. Für die Eigentümer entsteht dadurch mehr Rechtssicherheit bei der Um - setzung von NHG und NHV. Dies ist ein Mehrwert gegenüber heute, wo die Beurteilung der Schutzwürdigkeit ohne Hinweis im Inventar aus - schliess lich vom Einzelfall abhing und in der Regel erst auf Anfrage bzw. im Rahmen einer Baugesuchsprüfung erfolgte. Bezüglich Subventionspraxis werden in Zukunft die Schutzund Inventarobjekte beitragsberechtigt sein. Leistungsvereinbarung Betreuung Archiv der Gemeinden Die Leistungsvereinbarung zwischen den Gemeinden Glarus Süd, Glarus und Glarus Nord und dem Kanton Glarus über die Betreuung der End - archive, des Records Managements und des digitalen Langzeitarchivs der Gemeinden wird genehmigt. Zwischen den drei Gemeinden und dem Kanton besteht seit November 2011 eine Leistungsvereinbarung über die Betreuung der Endarchive. Gestützt auf diese Vereinbarung ist im Landesarchiv eine Gemeinde - archivarin im Umfang von 50 Stellenprozent für die drei Gemeinden tätig. Die Digitalisierung macht aber auch nicht vor dem Archivwesen halt. Records Management (elektronische Geschäftsverwaltung) und digitale Langzeitarchivierung gehören zu den Kernaufgaben der Informations- und Verwaltungsführung. Im Zusammenhang mit der Einführung der elektronischen Geschäftsverwaltung in den Gemeinden haben die Gemeindekanzleien das Landesarchiv 2015 gebeten, die digitale Langzeitarchivierung zu koordinieren. Als Ergebnis dieses gemeinsamen Vorgehens liegt nun eine erweiterte Leistungsvereinbarung vor. Die aktuelle Gemeinde - archivarin erreicht im Januar 2020 das Pensionsalter. Der Zeitpunkt zur Ablösung der Leistungsvereinbarung durch eine neue, um die Aufgaben Records Management und digitale Langzeitarchivierung ergänzte Version erscheint aus diesem Grund als günstig. Um elektronische Akten in ein Langzeitarchiv zu übernehmen, braucht es eine strukturierte und systematische Verwaltung der Unterlagen. Deshalb sind Records-Management-Abläufe in die Geschäftsprozesse integriert, die im Geschäftsverwaltungssystem Axioma umgesetzt werden. Zu den Aufgaben des Records Managements gehören die Erarbeitung, Implementierung und Anpassung von Akten - plänen, die Einführung und Schulung des Personals in elektronischer Geschäftsverwaltung sowie die Bewertung und Passivierung von Geschäften im Gever-System. Diese Auf - gaben sind Voraussetzung für ein funktionierendes digitales Langzeitarchiv. Arbeitsvergebungen Der Regierungsrat vergibt folgende Arbeiten: • Baumeisterarbeiten für die Sanierung der Überführung Kleinlinthli und SBB in Oberurnen an die ARGE Linthebene Plus c/o Marti AG, Zürich; • Belagssanierung der Klöntalerstrasse, Abschnitt Weberbergli – Fulenchopf, an die Firma Walter Hösli, Glarus. Personelles Roland Wermelinger, Sargans, geb. 1968, wird als neuer und erster Medienverantwortlicher des Kantons mit einem Pensum von 80Prozent und Stellenantritt per 1. Juli 2019, in der Staatskanzlei angestellt. Roland Wermelinger ist momentan als Redaktor/Moderator beim Schweizer Radio und Fernsehen SRF in der Konsumredaktion von Kassensturz/ Espresso in Zürich tätig. Vorher war er Inlandredaktor SRF in Bern/ Zürich, Teamleiter Regionaljournal Graubünden und vor allem als Ostschweizer Korrespondent für nationale Informationssendungen bei Schweizer Radio DRS (heute SRF) Exil-Näfelser in Näfels gefeiert Dr. iur. Vital Hauser wurde 100 Jahre Dr. iur. Vital Hauser, Meilen, wurde im intimen Kreise von Hausern und Freunden in einem schlichten, intimen Geburtstagstreff am Samstag, 9. März, gefeiert. Erinnerungsbild zur kleinen Geburtstagsfete in Näfels: Der Jubilar Dr. iur. Vital Hauser (Bildmitte), flankiert von Lydia Müller (links) und Dr. iur. Petra Hauser, Obergerichtspräsidentin. Im Hintergrund (von links) Prof. Dr. med. Louis Egloff; Linda Egloff; verdeckt Rosmarie Hauser (Gattin von Dr. Renward Hauser, Zürich); Dr. Andrea Schuler, Glarus; Brigadier Robert Küng, Rapperswil-Jona; Vital Franz Hauser, Sohn des Jubilars; Marlies Küng, Egg SZ; verdeckt Lydia-Laupper; Martin Laupper, Präsident der General-Bachmann- Gesellschaft, und Fridolin Hauser, «Osterhazy». Nicht auf dem Bild: Dr. Renward Hauser, der fotografierte. (Foto: zvg) Der rüstige 100-jährige erfolgreiche Jurist, Skiklubpräsident, Jäger, Offizier und Arztsohn des legendären «Doktor Vital Hauser» (1886 –1985) wurde am 5. März 1919 in Zürich geboren, wuchs aber in Näfels auf. Nach seinem Jus-Studium in Zürich und Genf war er Syndikus des Schweizerischen Musikverbandes, Direktor der Schweizerischen Interpreten - gesellschaft, u. a. auch Mitgestalter des schweizerischen Urheberrechts und beim Regionaljournal Ostschweiz tätig. Aus dieser Zeit kennt er den Kanton Glarus bestens. Er berichtete oft über die wichtigen Projekte im Kanton Glarus und aus dem Landrat. Als Vizepräsident des Gemeinderates Sargans (Ressort Soziales und Kultur) kennt er das politische Geschehen auch aus der Innensicht. Nicole Buner, Mollis, geb. 1990, wird befristet für ein weiteres Jahr vom in Zusammenarbeit mit Landammann und Ständerat Dr. Fritz Stucki. In der Limmatstadt führte er eine Anwaltskanzlei mit breitem, internationalem Betätigungsfeld. 1946 heiratete er Marianna Helena Stauffacher von Matt. Sie gebar ihm zwei Söhne, Tobias Vital, der seine Anwaltspraxis weiterführt, und Vital Franz, den bekannten Filmproduzenten (u. a. «Felsen und Fabriken», «Die Näfelser Fahrt»). Der Jubilar wohnt mit seiner Frau in 1. Juni 2019 bis zum 31. Mai 2020 als ausserordentliche Staatsanwältin gewählt. Dienstjubiläen Der Regierungsrat gratuliert zu folgenden Dienstjubiläen per Mitte März 2019: • Mathias Vögeli, Ennenda, Haupt - abteilung Steuern, 25 Jahre; • Daniel Führer, Schwanden, Hauptabteilung Steuern, 20 Jahre. ● SVP Glarus Süd Roman Huser neu im Vorstand Präsident Toni Gisler durfte an der 11. Hauptversammlung der SVP Glarus Süd im Restaurant Central in Hätzingen volles Haus vermelden. Neben den statutarischen Geschäften wurden Regierungsrätin Marianne Lienhard, Elm, und Fridolin Marti, Schwanden, mit einem Rückblick auf die letzten Jahre, einem Präsent und einem grossen Applaus aus dem Vorstand verabschiedet. Wie üblich bestellte die Versammlung ein Jahr nach den Landratswahlen ihren Vorstand neu. Neben dem Präsidenten Toni Gisler, Linthal, wurden die weiteren Vorstandsmitglieder Barbara Rhyner, Elm; Martin Baumgartner, Engi; Martin Luchsinger, Schwanden; Reto Glarner, Luchsingen, und Sonja Heer, Linthal, für eine weitere Amtsdauer gewählt. Neu in den Vorstand wurde Roman Huser aus Engi gewählt. Nach den statutarischen Geschäften wurden noch Fragen zu den Ge - wässerräumen und den Schulen an den Gemeinderat und den Vorstand gestellt, was zudem noch zu einigen Diskussionen Anlass gab. Abschliessend durfte die Versammlung dann einer sehr interessanten Präsentation von Rolf Hefti, BG Zurlinden, über das Bauprojekt in Leuggelbach folgen. Die SVP Glarus Süd freut sich auf viele spannende Diskussionen und Begegnungen im Jahr 2019. ● pd. Meilen, ist aber zeitlebens ein Heimweh-Näfelser geblieben. Gemeindepräsident Thomas Kistler und Doko-Präsident Näfels Daniel Landolt sandten eine briefliche Gruss botschaft. Der Jubilar bedankte sich mit einer spontanen, unvorbereiteten Stegreifrede für die heiteren Reminiszenzen in den Gratulations - reden der Gästeschar. Er erfreut sich bester geistiger und körperlicher Verfassung. ● F. O.

Donnerstag, 14. März 2019 | Seite 5 Zahnarztpraxis Pasquale Armenante Bahnhofstrasse 14 – 8750 Glarus Wir freuen uns Ihnen mitzuteilen dass wir ab 15. Mai 2019 wieder zwei Zahnärzte in unserem Praxisteam sind. med. dent. Sandra Bissig eidg. dipl. Zahnärztin, SSO-Mitglied Ausbildung: 2003 – 2010 Studium an der Universität Zürich mit Staatsexamen 2010 2010 – 2012 Assistenzstelle bei Dr. R. Klemmer in Siebnen 2012 – 2017 Assistenzstelle bei Dr. T. Muntwyler in Wädenswil 2017 Weiterbildungsausweis SSO Allgemeine Zahnmedizin 2017 Leitende Zahnärztin Linthpraxen in Linthal 2018 – 2019 Zahnärztin bei Dr. M. Skorjanec in Ennenda Teppiche Bodenbeläge Unsere Telefonnummer für Termine: 055 640 15 53 Unsere Praxisöffnungszeiten: Mo, Di 9.00 – 12.00 / 13.30 – 20.00 Mi, Do, Fr 8.00 – 12.00 / 13.00 – 17.00 W. Fäh, 8750 Glarus Burgstr. 75, Tel. 055 640 5110 Teppiche, Bodenbeläge, Vorhänge, Parkett und Parkettversiegelungen Liebe Patientinnen, liebe Patienten Es freut mich sehr die Praxis von Dr. med. dent. Milan Skorjanec in Ennenda übernehmen zu dürfen. Nach meinem 5-jährigen Studium in Kopenhagen (Dänemark) habe ich im Jahre 1999 das Diplom für allgemeine Zahnmedizin erhalten. In den ersten Jahren als Zahnarzt konnte ich in der Praxis meines Vaters Erfahrungen sammeln. Meine Fähigkeiten erweiterte ich in den darauffolgenden Jahren in meinen eigenen Praxen in Kopenhagen und in London. Ich biete Lösungen im ganzen Bereich der Zahnmedizin an. Angepasst auf Ihre persönliche Situation und Ihre induviduellen Wünsche. Auf eine zukünftige Zusammenarbeit mit dem bewährten und Ihnen bekannten Praxisteam (Frau Lena Zioerjen, Frau Arlinda Saljihi, Frau Remzije Duljaj) freue ich mich sehr. Wir heissen bestehende sowie neue Patienten herzlich willkommen. Gerne bin ich von Montag bis Freitag für Sie da. Mit freundlichen Grüssen, Ihr med. dent. Peter Jensen Badezimmer-Umbau F. Hösli, 8762 Schwanden Telefon 055 64410 06 www.f-hoesli-ag.ch Auto Unfall- und Pannendienst Region Glarnerland Telefon 0848 801870 Freitag, 15. März, 16.00 Uhr, bis Freitag, 22. März, 16.00 Uhr O. Müller, Garage, Schwanden

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